Das neue SCHULJAHR hat begonnen, der V E R K E H R S T E R R O R auch:
Thüringer Allgemeine
Lokalredaktion Erfurt
Meyfarthstraße 19
99084 Erfurt
Erfurt, 15.09.2021 - als eMail
LESER-MEINUNG
zu “Mobilitätswoche wirbt für Verkehrswende“
in TA / EF v. 15.09.2021 / S. 13 im Zusammenhang mit
zu “Parkende Autos behindern ... “ in TA / EF v. 06.11.20; S. 14
Sehr geehrte Damen und Herren,
nachstehend gebe ich Ihnen meine Meinung zum o. g. Sachverhalt zur Kenntnis.
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SCHLAGZEILEN bewirken keine VERÄNDERUNGEN
Mit Aufmerksamkeit habe ich Ihre o. g. Pressemeldungen zur Kenntnis genommen, zumal es nicht das erste Mal ist, dass ich auf die nachstehende Situation aufmerksam gemacht habe.
[Bild 1]
Man muss kein Verkehrsplaner sein, um zu der Feststellung zu kommen, dass die ca. 300 m Schellrodaer Weg - beginnend ab Willroder Forst bis Straßenende – verkehrstechnisch das tägliche Verkehrsaufkommen von manchmal knapp 100 Elterntaxis zur Aktivschule (und das morgens und nachmittags) problemlos bei Einhaltung der seit über 25 Jahren geltenden verkehrsrechtlichen Regelungen zu realisieren. Die Stadträte haben nach eigenem Erleben nachweislich dieses Problem seit langem ad acta (2014) gelegt, die Polizei ist nicht zuständig und die zuständigen Ämter sind lt. mehrerer Gespräche personell nicht in der Lage, der Situation Herr zu werden. Der Ortsteilbürgermeister scheint augenscheinlich auch mehr Verwalter als tätiger Bürgermeister zu sein, sonst hätte er ja wohl bei den Genehmigungsverfahren zur Eröffnung und dann bei der Erweiterung der Schule die Bürger als unmittelbare Nachbarn zur Anhörung einbezogen.
Von den parkenden Elterntaxis aus gibt es so gut wie keine fußgängergerechte Zuwegung zur Schule.
Tägliche Behinderungen des normalen Straßenverkehrs, erhöhte Feinstaubbelastung (wartende Eltern stellen den Motor wegen der Klimaanlage/Heizung weder während der heißen noch kalten Tage aus), Ignoranz fremden Eigentums bishin zu Beleidigungen gehören in diesem Wohngebietsabschnitt an Schultagen zum Alltag der Anwohner.
[Bild 2 + 3]
Es wird meines Erachtens Zeit, Protokolle und Bildmaterial zu diesem Sachverhalt kritischen Fernseh-Reportern wie z. B. bei RTL zu übergeben, da man im eigenen Revier nicht gehört werden will.
[Bild 4 + 5]
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P. Achim Tettschlag, Erfurt-Melchendorf
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Bild 1 zum TextBild 2 zum TextBild 3 zum TextBild 4 zum TextBild 5 zum Text ___
"Der STAATSBÜRGER ist ein armes WARTE-TIER."
[A. K.]
ERFURT - die BLUMENSTADT Das sogenannte ‘STRASSENBEGLEITGRÜN‘ war wohl der ausschlaggebende PUNKT, die BUNDESGARTENSCHAU 2021 nach hier zuvergeben > > >
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Da konnte ich mich nun doch nicht mehr zurückhalten,
als ich am 31.08.11 darüber las,
dass man in ERFURT
einerseits enorme Summen für TOURISMUS-WERBUNG ausgibt
und andererseits
über radikale Kürzungen bei der STRASSENREINIGUNG
nachdenkt …
Hier meine MEINUNG
zu “Wird genug für Erfurt geworben?“ und
„Straßen sollen seltener gekehrt werden„
in TA / Erfurt v. 31.08. 2011, S. 2 u. 3
Sparpläne dürfen den Blick für das Ganze nicht vernebeln
Enorme Summen für Werbung einer Region auszugeben und zugleich laut über die Reduzierung der Strassenreinigung nachzudenken ist ein alarmierendes Signal über möglichen Verlust komplexen Denkens der Verantwortlichen in Erfurts Stadtverwaltung. Ein größeres Interesse der Erfurter selbst am öffentlichen Erscheinungsbild könnte einen erheblichen Anteil zur Kostenreduzierung ausmachen. Das beginnt z. B. damit, seine Zigarette und anderen Unrat nicht aus dem Fenster seines Autos auf die öffentliche Straße zu entsorgen. Darüber sollten unsere gewählten Volksvertreter mit ihrem Wahlvolk mal öffentlich reden. Das kostet kein Geld ! ___ P. Achim Tettschlag, Erfurt ___ ………………….. Ungekürzt erschienen am 03. September; S. 5 …………………..
Hier der ZEITUNGSTEXT zur STRASSENREINIGUNG :
Straßenreinigung in Erfurt soll vielerorts halbiert werden
„Ich vermute, dass es maximal auf Null laufen wird“, sagt Thomas Niehoff über die Sparpläne der Stadtverwaltung bei der Straßenreinigung. Erfurt. Der Leiter der Straßenreinigung bei der Stadtwirtschaft hat sich bereits intensiv mit den Änderungsvorschlägen zur Straßenreinigungssatzung beschäftigt, die vom dem kommenden Jahr an dazu beitragen sollen den städtischen Haushalt zu entlasten und diesen zahlreiche rote Fragezeichen angehängt. Stark vereinfacht läuft es darauf hinaus, dass die Häufigkeit der Straßenreinigung weitestgehend halbiert wird. Wo bisher wöchentlich ein Fahrzeug den Dreck wegräumt, kommt es künftig nur noch zwei Mal im Monat.
Der naheliegende Gedanke, dass die Kosten damit halbiert werden, erweist sich jedoch als Trugschluss. Denn die Kosten summieren sich aus dem größeren Anteil (75 Prozent) der jeweiligen Anlieger und dem städtischen Anteil (25 Prozent). Wenn die Kosten halbiert werden, müssen auch die Beiträge der Anlieger entsprechend gekürzt werden. Derzeit sei man dabei den Sparvorschlag in Zahlen zu fassen. Wobei es nicht nur um den finanziellen Effekt geht. Zwangsläufig werde es auch schmutziger in der Stadt. Und auch in der Luft. Denn je länger der Dreck, der Reifen- und Bremsenabrieb auf der Straße liege, um so länger werde er auch durch die Luft geschleudert.
Besonders bedenklich sei laut Niehoff, dass auch in stark frequentierten Hauptverkehrsstraßen wie der Binderslebener Landstraße, der Bergstraße und der Heinrichstraße die Reinigungsperioden von einer auf zwei Wochen verlängert werden sollen. Dadurch werde sich auch das mühevoll unter das Limit geführte Feinstaub-Aufkommen wieder verdoppeln – derartige Vorschläge auf den Tisch zu legen, während beim Landesverwaltungsamt um die Freistellung von der Einrichtung von Umweltzonen gerungen wird, sei wenig konstruktiv.
Auch die praktische Umsetzung der Sparpläne sei mit einigen Problemen verbunden. Um die vorhandene Technik auszulasten – drei große und drei kleine Kehrmaschinen – müsste der Anteil gewerblicher Leistungen erhöht, nach Arbeit in Gewerbegebieten oder ähnlichen Orten gesucht werden. Eine Lösung dieses Problems wurde im Änderungsantrag gleich mitgeliefert: In Alach, Egstedt, Kühnhausen, Salomonsborn, Stotternheim und Urbich sollen (auch gegen den Willen der Ortschaftsräte) bislang unberücksichtigte Straßen in die gebührenpflichtige Reinigung übernommen werden.
Noch nicht bedacht wurde außerdem, wie im Herbst verfahren werden soll, wenn die Blätter fallen, Straßen nass und rutschig machen, wenn die Stadt in der Pflicht ist, Verkehrssicherheit zu gewährleisten – auch außerhalb der geplanten Reinigungsperioden. Unter Umständen könnte die Einsparung auch dazu führen, dass vom Tiefbauamt künftig häufiger die Kanaleinlässe gereinigt werden müssen – erst die Praxis würde die tatsächlichen Ersparnisse (oder zusätzlichen Kosten) in vollem Umfang offenbaren. Zur Beruhigung: Unverändert blieb der Reinigungszyklus im Innenstadtbereich. Der wird weiterhin täglich gereinigt – Anger, Bahnhofstraße, Benediktsplatz, Fischmarkt, Futterstraße, Hirschgarten, Krämerbrücke, Marktstraße … bleiben bei den Sparplänen außen vor.
Vom Bau- und Verkehrsausschuss wurde aus vielen Gründen um eine Nachbesserung gebeten. Vor allem, weil der dem Antrag anhängende „Schwanz“ von Straßennamen und Änderungen kaum durchschaubar sei – aus E wird ES IV, aus ES III wird E, aus E wird ES III … in einigen Straßen greifen gleich mehrere Reinigungsklassen – ein Teil der Johannesstraße wird täglich komplett gereinigt, ein anderer nur wöchentlich, ein weiterer nur im Abstand von zwei Wochen und ohne Gehwege.
Ob die Halbierung der Straßenreinigung ab dem 1. Januar 2012 so umgesetzt wird, entscheidet sich in der kommenden Woche; nämlich in der Sitzung des Stadtrates am 7. September. Ausschlaggebend wird dabei vor allem die Meinung des Finanzausschusses sein, der am heutigen Mittwoch zusammentrifft. Denn diesem werden die Zahlen über Aufwand und Nutzen vorliegen, die untermauern, ob unter dem Strich vielleicht doch irgendwo gespart wird. ___ Hartmut Schwarz / 31.08.11 / TLZ
Dieser Tage wanderte ein politischer WITZdes OSTBEAUFTRAGTEN der Bundesregierung, Herrn Wanderwitz ( CDU ), durch die PRESSE:
Dazu meine MEINUNG an die REDAKTION:
Impfverhalten und Politbarometer
Meine Entscheidung zum Impfen, habe ich ausschließlich aus persönlichen Gründen und nicht aus politischen Erwägungen getroffen. Die vom Ostbeauftragten der Bundesregierung behauptete Tatsache, dass Impfquote und politische Meinungsbildung einzelner in unmittelbarem Zusammenhang stehen würden, ist wohl der krasseste Witz der nun durch die Presse wandert. In den Parteiarchiven schlechthin wird man wohl später nur noch nicht mehr verwertbares politisches Unvermögen vorfinden. Die Parteienlandschaft leidet mehr und mehr unter einem abkühlenden sozialen Klima, das dem Klimawandel in der Natur ungemein Vorschub leistet. Will das denn niemand wahrhaben?
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Am nächsten Tag schon in der Regionalpresse:
“Für den UNWISSENDEN ist alles möglich.“ [Ch.M. W.]
Zu dieser Entscheidung der Institution Kirche habe ich der Redaktion meine Auffassung zur Kenntnis gegeben:
Eine Empfehlung ist nicht immer empfehlenswert
Wir verständigen uns hierzulande zwar immer noch in deutsch und müssen dennoch die Parteien und Politiker immer öfter dazu auffordern, Klartext sowohl zu schreiben als auch zu sprechen.
Warum?
Sowohl Verfassungen als auch Wahlprogramme, - egal welcher Couleur -, sagen eigentlich schon immer inhaltlich nie etwas aus über Risiken und Nebenwirkungen bei deren praktischen Umsetzung, weil die meisten Politiker darüber gar nicht erst nachdenken, da mit deren Benennung erwartungsgemäß wohl gewinnbringende Wählerstimmen ausblieben.
So gesehen, begrüße ich die Entscheidung der Institution Kirche, keine parteipolitische Empfehlung zu äußern. Im Wissen um das hierzulande beheimatete Menschenbild ist es aber legitim, bei Parteien und Politikern anzumahnen, doch die zu Gebot stehenden Gebote nicht außer Acht zu lassen. Wahrheit, Offenheit und Transparenz müssen wieder stärker ins Zentrum vertrauensvoll gesellschaftlichen Handelns rücken, denn wenn das Vertrauen der Wähler in die Politik noch mehr abschmilzt, werden die Grenzen der Freiheit verwässern. Die COVID-19-Pandemie und die jüngste Flutkatastrophe vermitteln bildhaft dazu eindrucksvoll die erschütternden Folgen.
Es gilt in dem Zusammenhang also gemeinsam im Blick zu behalten, dass der derzeit angeschlagene soziale Klimawandel der wahre Grund für den gefährdeten Klimawandel in der Natur ist.
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“Vom WAHRSAGEN läßt‘s sich wohl leben in der WELT, aber nicht vom WAHRHEIT sagen.“ [G.Chr. L. ]
Nur ungern und daher selten bediene ich mich eines solchen Stils, aber beim Lesen nachstehenden PRESSEARTIKELS fiel mir fürwahr nichts anderes ein:
Da habe ich spontan reagiert …
… und die Redaktion hat es akzeptiert:
Dieser Gedanke war erst ursprünglich für meine 836. Tagebuchnotiz geschrieben, die ich am Montag, 09.08. , hier veröffentlichen werde.
Der Inhaber dieser Erfurter Apotheke hat den MOHREN, der mich ich von meiner Kindheit an beim Vorbeigehen immer wieder erfreut hat, systemgetreu aus dem Mittelteil der Frontansicht entfernt.
“Selbst angesichts des TODES werde ich noch RECHTSCHREIBUNG und GRAMMATIK der MUTTERSPRACHE meines VATERLANDES beachten.“ [PachT 2021 ( 837.)]
Da kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Amtsperson, Herr Kretschmann (B‘90/Grüne), äußerte sich offiziell zur politischen Wertigkeit des BUNDESKANZLERS in unserem RECHTSSTAAT …
Dem musste ich nun doch einfach ein KONTRA entgegensetzen. Ob es veröffentlicht wird? Warten wir es ab!
Die B‘90/Grünen diskreditieren von autorisierter Stelle die Wertigkeit des Amts des Bundeskanzlers
Der vom MP Kretschmann (B‘90/Grüne) geäußerte Vergleich zwischen der Bewerbung zum Amt als Bundeskanzlerin oder als Träger des Literaturnobelpreises ist wohl der politische Höhepunkt des Bundestagswahlkampfes 2021, bevor dieser eigentlich richtig begonnen hat. Eine politische Partei diskreditiert ein hohes verantwortungsvolles politisches Amt, das man nur auf rechtsstaatlichem Wege, einer demokratischen Wahl, erhalten kann. Da fragt man sich, was da wohl im Falle eines Erfolges an Regierungsfähigkeit zu erwarten ist.
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“Bei ihrer WORTWAHL sind zahlreiche ZEITGENOSSEN alles andere als wählerisch.“ [E. F.]
Dieser Tage überraschte unsere Regionalpresse mit einer PRESSEMELDUNG, die im VORFELD der WAHLEN zum BUNDESTAG und einigen LANDTAGEN doch etwas bitter aufstoßen lässt.
> BÜROKRATIEABBAU <> BÜROKRATIEABBAU <
ist eines der häufigsten WAHLKAMPFSLOGAN der POLITIKER aller COULEUR seit nunmehr über 30 Jahre wiedervereinigten DEUTSCHLANDS.
Die POLITIKER aber brauchen wahrscheinlich diese ausufernde BÜROKRATIE, um mit dieser ERSCHWERNIS für den BÜRGER,- auch genannt SOUVERÄN(?) -, ihre MACHTSTELLUNG zu behaupten zu können. Man könnte das auch als > SKLAVEREI der MODERNE < bezeichnen !
Hier meine MEINUNG zum SACHVERHALT:
Politiker sind Geburtshelfer ausufernder Bürokratie
Begriffe mit Ismus-Endung haben sehr häufig bei der Betrachtung gesellschaftlicher Zustände und Vorgänge einen negativen Beigeschmack, der hierzulande zum Beispiel im Zusammenhang mit Bürokratismus immer deutlicher spürbar wird. Die COVID-19-Pandemie hat diese Feststellung nun für jedermann erneut und sehr deutlich offensichtlich werden lassen. Die Bürokratie unseres demokratischen Rechtsstaates ist mittlerweile so verworren, dass die Regierenden, - die unter Mitwirkung ihrer gut bezahlten Beamten die GESETZE selbst auf den Weg gebracht haben -, heute nicht mehr so recht erkennen, wo es denn nun eigentlich lang geht. Die Politiker müssen also künftighin die Gesetzgebung grundsätzlich nicht nur juristisch unangreifbar, sondern komplex auch unter Beachtung aller relevanten mittel- und langfristigen Nebenwirkungen in allen Bereichen der Gesellschaft festschreiben. Politik ist nun mal die Kunst, scheinbar Unmögliches machbar zu machen. Daran sollten die Kandidaten bei den bevorstehenden Wahlen den persönlichen Massstab anlegen: Nicht wer bin ich, sondern was kann ich!
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Es ist nicht zu übersehen, dass mein eingesandter STANDPUNKT erheblich gekürzt werden musste, um doch noch zielgerichtet öffentlichkeitskonform veröffentlicht werden zu können.
“Die FLUCHT vor der WIRKLICHKEIT ist lediglich eine FLUCHT vor der GEGENWART.“ [L.R. H.]