Politische Sprücheklopfen, – wie nun auch von der Wirtschaftsministerin Thüringen zu vernehmen -, führt zu keinem zielorientierten Konzept für ein gekonntes politisches Handeln. Vielmehr erweckt es beim Bürger den Eindruck eines schlechthin inszenierten Ablenkungsmanö- vers vom derzeit eigenen Unvermögen. Auch ist auffallend, dass verschiedentlich sehr oft die Bun- despolitik als Hemmschuh ins Feld geführt wird. Also muss man doch fragen: Engt die föderale Ordnung heutzutage den Ideen- und Handlungs- spielraum der Verantwortlichen in den Bundes- ländern ein? Wenn ja, dann kann doch eine dies- bezüglich konstruktive Bundesratsinitiative aus Thüringen für maßgebende Veränderungen die Weichen stellten. Von der Miesepetrigkeit wieder hin zum Optimus ist es gar nicht so weit, wenn gehandelt und nicht immer nur ‘Schwarzer-Peter‘ gespielt wird. __ P. Achim Tettschlag, Erfurt
“Gäbe es weniger MIESEPETER auf der KANZEL, gäbe es auch weniger davon in der übrigen WELT.“ [L de V.M.]