Eine Einladung, die alles offen lässt, denn keiner weiß, was er zusehen bekommt. Es ist also Vertrauen erforderlich, wenn man einer Einladung folgen soll und will. Das Vertrauen in die Politik ist in den letzten Jahren arg geschwunden; ebenso das in die Institution Kirche.“Kommt und seht“ wie uneigennützig Politiker und Bürokraten unter demokratischem Deckmantel sich um die Belange der Bürger bemühen. “Kommt und seht“ wie die Diener unseres Herrn sich der Schutzbefohlenen heuchlerisch annehmen und es darüber hinaus analog in vielerlei Hin- und Absichten den weltlichen Eliten gleichtun. “Kommt und seht“ wie in der Gesellschaft die Gerechtigkeit und Gleichheit, Reichtum und Armut willkürlich bestimmt und verteilt sind. Das 2022 uns alles wieder erneut so sehen und erleben zu lassen, kann doch nicht die Absicht der Einladung Gottes sein ? Kann mein Gebet noch etwas ändern ?
“Wo schon ein WEG ist, kann man bequem guten WILLEN zeigen.“
[G. P.]
Freude über die Ankunft des Sohn Gottes in einer Zeit, in der sich das Grau über uns wölbt, die Politiker unser Leben grau in grau reden und immer öfter grausame Taten ans Licht kommen - wie soll da Fröhlichkeit aufkommen? Wenn wir es denn schaffen, den Gipfel des Berges zu erklimmen, dann liegen das Graue und das Grausame unter uns, weil wir im Hellen stehen und das ungetrübte Licht genießen. Doch können wir hier oben einfach so bleiben?Martin Luther ließ uns wissen, dass Gastfreiheit allerorts dort ist, wo Gott bei den Menschen Einzug gehalten hat. Möge dies alsbald auf dem Berg Wirklichkeit werden. Der Glaube lehrt mich hoffen!
GEIST ist MUT zum LEBEN, wo man
ihn nicht für möglich hält.
[F. E.]
Wenn der Herr unsere Herzen auf die Liebe Gottes ausrichtet, dann ist das kein Abrichten, sondern das Aufrichten des Geistes zum klaren Erkennen dessen, was der dreieinige Gott mit uns vor hat, so wir es denn wollen und zulassen.So nehmen wir in der uns umgebenden Dunkelheit dieser Welt hoffnungsvoll die Helligkeit und Orientierung wahr, an der wir unseren Lebensweg ausrichten dürfen und können. Vertrauen auf diesen Weg mit dem Morgenstern am Firmament lässt die Finsternis weichen und festigt den Glauben. Auch das ist REFORMATION!
“Man sollte der GNADE GOTTES nie GRENZEN setzen“, ... denn ... “Alles ist relativ. Außer GOTT.“
[N. B. / R. Sch.]
Eine einzige Frage steht hier für mich im Raum: > Ist die Menschheit, - wo auch immer -, überhaupt noch willens und letztendlich in der Lage, respektvoll miteinander umzugehen und, - geschweige denn -, friedvoll gute Werke im Sinne gesellschaftlichen Fortschritts gemeinsam zu entwickeln und auch umzusetzen ? < Doch ich finde einfach keine positive Antwort ! Das immer wieder gepriesene ‘christliche Menschenbild‘ verblaßt mehr und mehr und damit das Für- und Miteinander. Solidarität in Momenten katastrophaler Umstände sind zumeist noch einmal ein Aufflackern von Erinnerungen daran, aber allein die dann erkennbare Kluft zwischen Gewinnerelite und Verliererkaste verdunkelt jeglichen Hoffnungsschimmer.
“Christlicher STAAT - christliche SCHIEßGEWEHRE.“
[M. H.]
Heute, - mehr denn je -, ist geboten, sein DASEIN durchdacht zu leben:Stetige ABWÄGUNG der VERHÄLTNISMÄSSIGKEITEN, BEACHTUNG von WIRKUNG und NEBENWIRKUNG sowie PRO und KONTRA jeglichen HANDELNS.
Weder SELBSTÜBERSCHÄTZUNG noch unüberlegte UNTERWÜRFIGKEIT sowie weder ÜBERTREIBUNGEN noch UNTERTREIBUNGEN sind der menschlichen GEMEINSCHAFT miteinander und im MITEINANDER mit der NATUR nicht dienlich.GOTT und die GEBOTE können wie ein KOMPASS hilfreich sein, unsere LEBENSQUALITÄT zu sichern, so man gewillt ist, im angebotenen GLAUBEN zu leben.Bleibt in diesem SINNE zu hoffen, dass die steigende Zahl der KIRCHENAUSTRITTE nicht mit einer sinkenden Zahl GLÄUBIGER einhergeht. Mein damaliger KIRCHENAUSTRITT jedenfalls hat mich zu neuem DENKEN geführt, dem ich dankbar nachkomme.
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“Nur wer an den SIEG glaubt, wird richtig glauben.“ [H. L.]
Gott hört und sieht von Anbeginn der Existenz und Entwicklung der Gesellschaft wie uneins die Menschheit sich auseinanderlebt. Naturkatastrophen waren und sind den Menschen keine Warnung; stattdessen werden lokal durch Neid und Hass Unfrieden untereinander geweckt und global Kriege gegeneinander ausgelöst. Mancherorts und manchmal wird laut gefragt, warum Gott das alles zulässt. Man sucht so nach Schuldigen für all das Böse, was man selbst herbeigeführt hat. Die Menschen verdrängen das im Hintergrund aufwühlende Schuldgefühl und wollen nun, dass Gott das hört, sieht und wieder richtet. Ich glaube, die Menschheit hat bereits > die Karre gegen die Wand gefahren < ; die stete Lossagung von Gott hat die friedvolle Orientierung in jeglicher Hinsicht versiegen lassen. Ich glaube, den Slogan “ENDE gut – alles gut“ müssen wir wohl nun doch aus unserem Denk- und Sprachrepertoire streichen … Es ist schon zu spät!
“Es gibt im LEBEN DINGE, die noch fürchterlicher sind als der TOD.“
[Chr. v. Schw.]
„Humanität sei unser ewig Ziel“, einen besseren Kommentar zu diesem Bibelwort kann es kaum geben. Leider haben aber die meisten Menschen auf dieser Erde einschließlich ihrer nationalen Führungsriegen keine Lehren aus der COVID-19-Krise gezogen. Häusliche Gewalt, öffentlich verbale und körperliche Angriffe gegen Personen, Lehrer und Polizisten usw., militärische Aktionen gegen Menschen und ihr Hab und Gut sowie Lügen und Betrügereien auf allen Ebenen bestimmen nach wie vor unseren Alltag. Als 18-jähriger schrieb ich, – auch heute noch zutreffend -, nachstehendes Gedicht: *
Sonntags gehst du in die Kirche und dort hörst du Gottes Wort; du singst Psalmen, hörst die Predigt, doch oft gehst du zweifelnd fort!
Und zu Hause liegt die Bibel, aus der Christus zu dir spricht. Doch noch lange wirst du zweifeln, denn nach dieser greifst du nicht!
Nicht mit Worten von der Kanzel ist alleine dir gedient; paar Minuten nur am Tage bete stets wie einst als Kind!
Jedem Hohn musst du stets trotzen und nicht vor dem Spötter flieh’n; nur mit Beten und Bekennen hat das Christsein einen Sinn! ___
Aus diesem Bibeltext entnehme ich die Aufforderung zur Solidarität, denn immer mehr wird mangelndes s o l i d a r i s c h e s Verhalten
° in der Familie ° im Haus ° in der Straße ° am Arbeitsplatz ° in der Kommune ° im Staat ° zwischen den Nationen und nun auch ° in der digitalen Welt zum Ausgangspunkt gesellschaftlicher Konflikte. ___
Selbst die weltweit lebensbedrohende Pandemie hält die Menschen nicht zum Nachdenken darüber an, wie es gelingen kann, das Leben nach dieser Krise einvernehmlicher, sprich: friedvoller, fortführen zu können. Stattdessen erleben wir
° Gewalt und Missbrauch in Familien ° Angriffe, – verbal und körperlich -, auf der Straße ° Publizierung neuer Feindbilder ° Fortsetzung kriegerischer Handlungen vielerorts ° Ausweitung von Hunger und Elend ° Korruption mit dem Ziel der Bereicherung Weniger und Verelendung Vieler. ___
Die UNVERNUNFT weniger unterdrückt den Wunsch vieler nach einem global gesunden WELTKLIMA !
“SORGEN bringen mehr MENSCHEN um als ARBEIT, weil sich mehr MENSCHEN damit beschäftigen.“ [E.G. H.]