„Humanität sei unser ewig Ziel“, einen besseren Kommentar zu diesem Bibelwort kann es kaum geben. Leider haben aber die meisten Menschen auf dieser Erde einschließlich ihrer nationalen Führungsriegen keine Lehren aus der COVID-19-Krise gezogen. Häusliche Gewalt, öffentlich verbale und körperliche Angriffe gegen Personen, Lehrer und Polizisten usw., militärische Aktionen gegen Menschen und ihr Hab und Gut sowie Lügen und Betrügereien auf allen Ebenen bestimmen nach wie vor unseren Alltag. Als 18-jähriger schrieb ich, – auch heute noch zutreffend -, nachstehendes Gedicht: *
Sonntags gehst du in die Kirche und dort hörst du Gottes Wort; du singst Psalmen, hörst die Predigt, doch oft gehst du zweifelnd fort!
Und zu Hause liegt die Bibel, aus der Christus zu dir spricht. Doch noch lange wirst du zweifeln, denn nach dieser greifst du nicht!
Nicht mit Worten von der Kanzel ist alleine dir gedient; paar Minuten nur am Tage bete stets wie einst als Kind!
Jedem Hohn musst du stets trotzen und nicht vor dem Spötter flieh’n; nur mit Beten und Bekennen hat das Christsein einen Sinn! ___
Aus diesem Bibeltext entnehme ich die Aufforderung zur Solidarität, denn immer mehr wird mangelndes s o l i d a r i s c h e s Verhalten
° in der Familie ° im Haus ° in der Straße ° am Arbeitsplatz ° in der Kommune ° im Staat ° zwischen den Nationen und nun auch ° in der digitalen Welt zum Ausgangspunkt gesellschaftlicher Konflikte. ___
Selbst die weltweit lebensbedrohende Pandemie hält die Menschen nicht zum Nachdenken darüber an, wie es gelingen kann, das Leben nach dieser Krise einvernehmlicher, sprich: friedvoller, fortführen zu können. Stattdessen erleben wir
° Gewalt und Missbrauch in Familien ° Angriffe, – verbal und körperlich -, auf der Straße ° Publizierung neuer Feindbilder ° Fortsetzung kriegerischer Handlungen vielerorts ° Ausweitung von Hunger und Elend ° Korruption mit dem Ziel der Bereicherung Weniger und Verelendung Vieler. ___
Die UNVERNUNFT weniger unterdrückt den Wunsch vieler nach einem global gesunden WELTKLIMA !
“SORGEN bringen mehr MENSCHEN um als ARBEIT, weil sich mehr MENSCHEN damit beschäftigen.“ [E.G. H.]
Also ist es eine Gotteslästerung zu behaupten, Gott habe den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen? Jesus ist ein Mensch aus Gottes Schöpfung und somit sind wir sein Ebenbild, so wir ihn anhören und folgen! Was aber ist mit den Menschen, die Gott leugnen? Augenscheinlich zu erleben: Gott ist dennoch für alle Menschen da – niemand kann sich ihm offensichtlich entziehen!
Unsere Welt mit seelischem Auge gesehen: “GOTT ist FORM“ [G. B. / PachT 2021]
Photo by Pixabay on Pexels.comMeiner ständigen LESERSCHAFT und auch zufälligen GÄSTEN wünsche ich eingesegnetes OSTERFEST – bleibt gesund an LEIB und SEELE!
+ + + Wenn das HALLELUJA verhallt, wird es ein jähes Erwachen geben. Alle Steine dieser Erde an einer Stelle aufgetürmt, verraten dann und zeigen uns auf, wie der Mensch selbst dazu beigetragen hat, die Helligkeit einzutrüben, die Verständlichkeit zu verzerren und so die Friedfertigkeit zu deformieren … Die Schreie werden im Nichts verhallen ! + + +
“WORTE lassen sich bestreiten, das STILLSCHWEIGEN ist unwiderleglich.“ [R. H.]
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Es ist wohl gut zu wissen, dass man nach Verlassen der Erde durch den Tod nicht unangemeldet im Himmelreich ankommt. Es wird einem so das Gefühl vermittelt, dass ein jeder, – erst einmal jedem gleichgestellt -, das Himmelstor passieren kann. Das Urteil des Gerichts Gottes wird dann individuell gefällt und als solches verkündet. Da widerfährt einem wohl erstmals wahre Gerechtigkeit. ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
“Was eindeutig und endgültig ist, hat etwas BERUHIGENDES, so auch der TOD.“ [H. W.]
GUT und BÖSE, wer vermag heutzutage denn noch das eine vom anderen zu unterscheiden?
Ein Sprichwort aus Kenia besagt:
> Das BÖSES ist ein HÜGEL: jedermann steigt auf seinen und zeigt auf einen anderen. <
Kann das Leuchten von Gottes Antlitz in dieser nebulösen Zeit von den Menschen überhaupt noch wahrgenommen werden?
Die weltweiten Ereignisse der letzten Monate, Wochen und Tage lassen da erheblichen Zweifel aufkommen. Trügerische Blender entstellen die Wahrhaftigkeit unseres Daseins und zerstören so die einst friedfertige und solidarische Gemeinschaft der Menschheit.
Das zu erwartende Ausmaß des Schadens wird immer augenscheinlicher …
“Lieber GOTT, mache die bösen MENSCHEN gut und die guten MENSCHEN etwas netter.“ [M. Tw.]
Diese Worte mahnen das Denken und Handelns im Sinne der in den Hintergrund gedrängten GERECHTIGKEIT an. Gerechtigkeit aber hat ihren Preis; ihre Währung heißt VERZICHT. Diese Währung kann man nicht an der Börse erwerben; sie ist ein geistiges Gut und ausschließlich eine Sache des Herzens.
“Bei den meisten MENSCHEN bedeutet GERECHTIGKEITSLIEBE nichts weiter als die FURCHT vor UNGERECHTIGKEIT.“ [La R.]
WEINEN ist A u s d r u c k von Traurigkeit Verzweiflung Ausweglosigkeit , a b e r auch von WUT. WEINEN wird nicht wenig genutzt zur VERTUSCHUNG wahrer GEDANKEN und ABSICHTEN. * TRÖSTEN ist A u s d r u c k von ANTEILNAHME VERSTÄNDNIS , a b e r auch von VERGEBUNG. TRÖSTEN wird nicht wenig genutzt zur VORTÄUSCHUNG gemeinsamer LEBENSAUFFASSUNGEN. ___
Unter den MENSCHEN jedenfalls zerbricht die AUSGEWOGENHEIT von > GUTEN Zeiten und schlechten ZEITEN < sowie > GUTEN Seiten und schlechten SEITEN < ___ Machen wir das BESTE aus dieser SITUATION – möge der GLAUBE den rechten WEG weisen !
“Der schlechteste TROST ist das VERTRÖSTEN.“ [G. U.]
Aber was, – verdammt noch einmal -, ist denn das Beste für eine Stadt?
Eine Stadt, die von Straßenlärm erfüllt ist, deren Plätze und Parks mehr und mehr vermüllen, deren Einwohner sich kaum noch kennen und den friedfertigen Umgang verlernt haben …
Der Stadt Bestes ist nur noch schwer zu erahnen : Die gute alte Zeit war irgendwann einmal die schlechte neue Zeit. Mein Großvater sagte oft: “ALLES zu seiner ZEIT.“
Das Wohlergehen einer Stadt hat offensichtlich seine stets zeitgemäße Vielfalt, die von den einen ausgiebig gelebt und von den anderen geduldig ertragen wird.
Das Gebet aber wird wohl nur von denen gesprochen, die der Stadt, – im wahrsten Sinne des Wortes -, Bestes wollen.
Werden es von denen immer weniger?
Alles wollen immer nur das Beste, aber ohne selbst dafür etwas tun zu wollen!
“Noch immer haben die die WELT zur HÖLLE gemacht, die vorgeben, sie zum PARADIES zu machen.“ [Fr. H.]