30.05.21 # Gedanken zur Monatslosung (06)

„Humanität sei unser ewig Ziel“,
einen besseren Kommentar zu diesem Bibelwort kann es kaum geben. Leider haben aber die meisten Menschen auf dieser Erde einschließlich ihrer nationalen Führungsriegen keine Lehren aus der COVID-19-Krise gezogen.
Häusliche Gewalt, öffentlich verbale und körperliche Angriffe gegen Personen, Lehrer und Polizisten usw., militärische Aktionen gegen Menschen und ihr Hab und Gut sowie Lügen und Betrügereien auf allen Ebenen bestimmen nach wie vor unseren Alltag.
Als 18-jähriger schrieb ich, – auch heute noch zutreffend -,
nachstehendes Gedicht:
*

Sonntags gehst du in die Kirche
und dort hörst du Gottes Wort;
du singst Psalmen,
hörst die Predigt,
doch oft gehst du zweifelnd fort!

Und zu Hause liegt die Bibel,
aus der Christus zu dir spricht.
Doch noch lange wirst du zweifeln,
denn nach dieser greifst du nicht!

Nicht mit Worten von der Kanzel
ist alleine dir gedient;
paar Minuten nur am Tage
bete stets wie einst als Kind!

Jedem Hohn musst du stets trotzen
und nicht vor dem Spötter flieh’n;
nur mit Beten und Bekennen
hat das Christsein einen Sinn!

___

© P. Achim Tettschlag, Erfurt 1963
Gedanken eines Achtzehnjährigen

über den Glauben
___

“Lasst die KIRCHE im DORF.
Die LEUTE ziehen in die STADT.“
[V. E.]

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02.05.21 #Gedanken zur #Monatslosung 05 #

Aus diesem Bibeltext entnehme ich die Aufforderung zur Solidarität,
denn immer mehr wird mangelndes s o l i d a r i s c h e s Verhalten

° in der Familie
° im Haus
° in der Straße
° am Arbeitsplatz
° in der Kommune
° im Staat
° zwischen den Nationen
und nun auch
° in der digitalen Welt
zum Ausgangspunkt gesellschaftlicher Konflikte.
___

Selbst die weltweit lebensbedrohende Pandemie
hält die Menschen nicht zum Nachdenken darüber an,
wie es gelingen kann, das Leben nach dieser Krise
einvernehmlicher, sprich: friedvoller, fortführen zu können.
Stattdessen erleben wir

° Gewalt und Missbrauch in Familien
° Angriffe, – verbal und körperlich -, auf der Straße
° Publizierung neuer Feindbilder
° Fortsetzung kriegerischer Handlungen vielerorts
° Ausweitung von Hunger und Elend
° Korruption mit dem Ziel der Bereicherung Weniger
und Verelendung Vieler.
___

Die UNVERNUNFT weniger unterdrückt den Wunsch vieler
nach einem global gesunden WELTKLIMA !

“SORGEN bringen mehr MENSCHEN um
als ARBEIT, weil sich mehr MENSCHEN
damit beschäftigen.“ [E.G. H.]

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© PachT

04.04.21 #Gedanken zur #Monatslosung 04 #

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Also ist es eine Gotteslästerung zu behaupten, Gott habe den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen?
Jesus ist ein Mensch aus Gottes Schöpfung und somit sind wir sein Ebenbild,
so wir ihn anhören und folgen!
Was aber ist mit den Menschen, die Gott leugnen?
Augenscheinlich zu erleben: Gott ist dennoch für alle Menschen da –
niemand kann sich ihm offensichtlich entziehen!

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Unsere Welt
mit seelischem Auge gesehen:
“GOTT ist FORM“
[G. B. / PachT 2021]

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Meiner ständigen LESERSCHAFT
und auch zufälligen GÄSTEN
wünsche ich
ein gesegnetes OSTERFEST
bleibt gesund an LEIB und SEELE!

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© PachT

28.02.21 #Gedanken zur #Monatslosung (03) #

+ + +
Wenn das HALLELUJA verhallt, wird es ein jähes Erwachen geben.
Alle Steine dieser Erde an einer Stelle aufgetürmt, verraten dann und
zeigen uns auf, wie der Mensch selbst dazu beigetragen hat,
die Helligkeit einzutrüben, die Verständlichkeit zu verzerren und
so die Friedfertigkeit zu deformieren …
Die Schreie werden im Nichts verhallen !
+ + +

“WORTE lassen sich bestreiten,
das STILLSCHWEIGEN ist unwiderleglich.“
[R. H.]

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31.01.21 #Gedanken zur #Monatslosung (02) #

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Es ist wohl gut zu wissen, dass man nach Verlassen der Erde durch den Tod nicht unangemeldet im Himmelreich ankommt.
Es wird einem so das Gefühl vermittelt, dass ein jeder, – erst einmal jedem gleichgestellt -, das Himmelstor passieren kann.
Das Urteil des Gerichts Gottes wird dann individuell gefällt und als solches verkündet.
Da widerfährt einem wohl erstmals wahre Gerechtigkeit.
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“Was eindeutig und endgültig ist,
hat etwas BERUHIGENDES,
so auch der TOD.“
[H. W.]

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10.01.21 #Gedanken zur #Monatslosung (01) #

GUT und BÖSE, wer vermag heutzutage denn noch das eine vom anderen zu unterscheiden?

Ein Sprichwort aus Kenia besagt:

> Das BÖSES ist ein HÜGEL: jedermann steigt auf seinen und zeigt auf einen anderen. <

Kann das Leuchten von Gottes Antlitz in dieser nebulösen Zeit von den Menschen überhaupt noch wahrgenommen werden?

Die weltweiten Ereignisse der letzten Monate, Wochen und Tage lassen da erheblichen Zweifel aufkommen. Trügerische Blender entstellen die Wahrhaftigkeit unseres Daseins und zerstören so die einst friedfertige und solidarische Gemeinschaft der Menschheit.

Das zu erwartende Ausmaß des Schadens wird immer augenscheinlicher …

“Lieber GOTT, mache
die bösen MENSCHEN gut und
die guten MENSCHEN etwas netter.“
[M. Tw.]

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03.01.21 Die #Jahreslosung 2021 und meine #Gedanken … #

Der COVID-19-Virus hat es weltweit nicht geschafft, das Bewusstsein der Menschen zu korrigieren; nämlich im Wissen um den Nächsten ihr Denken und Handeln neu
zu orientieren.
BARMHERZIGKEIT schliesst Respekt gegenüber seinem Nächsten ein. Stattdessen erlebe ich bei meinen öfteren Stadtspaziergängen – auch persönlich betroffen – leider immer häufiger unliebsame Begebenheiten, die doch unweigerlich schmerzlich sind …
Sind die Menschen durch frühere Pandemien, Weltkriege und Naturkatastrophen nicht klug geworden, den Sinn der Barmherzigkeit in die Tat zum Wohle aller umzusetzen?

“Der MENSCH kann
aus eigener KRAFT niemals
das BÖSE aus der WELT schaffen.“
[M.L. K.]

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29.11.20 #GEDANKEN zur #MONATSLOSUNG 12/20 #

Diese Worte mahnen
das Denken und Handelns im Sinne
der in den Hintergrund gedrängten GERECHTIGKEIT an.
Gerechtigkeit aber hat ihren Preis;
ihre Währung heißt VERZICHT.
Diese Währung kann man nicht an der Börse erwerben; sie ist ein geistiges Gut und ausschließlich eine Sache des Herzens.

“Bei den meisten MENSCHEN
bedeutet GERECHTIGKEITSLIEBE
nichts weiter als die FURCHT
vor UNGERECHTIGKEIT.“
[La R.]

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01.11.20 #GEDANKEN zur #MONATSLOSUNG 11/20 #

WEINEN ist A u s d r u c k von
Traurigkeit
Verzweiflung
Ausweglosigkeit
,
a b e r auch von WUT.
WEINEN wird nicht wenig genutzt
zur VERTUSCHUNG
wahrer GEDANKEN und ABSICHTEN.
*
TRÖSTEN ist A u s d r u c k von
ANTEILNAHME
VERSTÄNDNIS ,
a b e r auch von VERGEBUNG.
TRÖSTEN wird nicht wenig genutzt
zur VORTÄUSCHUNG
gemeinsamer LEBENSAUFFASSUNGEN.
___

Unter den MENSCHEN jedenfalls zerbricht
die AUSGEWOGENHEIT von
> GUTEN Zeiten und schlechten ZEITEN <
sowie
> GUTEN Seiten und schlechten SEITEN <
___
Machen wir das BESTE aus dieser SITUATION –
möge der GLAUBE den rechten WEG weisen !

“Der schlechteste TROST
ist das VERTRÖSTEN.“
[G. U.]

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27.09.20 #GEDANKEN zur #MONATSLOSUNG 10/20 #

Suchet der Stadt Bestes !

Aber was, – verdammt noch einmal -, ist denn das Beste für eine Stadt?

Eine Stadt, die von Straßenlärm erfüllt ist, deren Plätze und Parks mehr und mehr vermüllen, deren Einwohner sich kaum noch kennen und den friedfertigen Umgang verlernt haben …

Der Stadt Bestes ist nur noch schwer zu erahnen : Die gute alte Zeit war irgendwann einmal die schlechte neue Zeit.
Mein Großvater sagte oft:
“ALLES zu seiner ZEIT.“

Das Wohlergehen einer Stadt hat offensichtlich seine stets zeitgemäße Vielfalt, die von den einen ausgiebig gelebt und von den anderen geduldig ertragen wird.

Das Gebet aber wird wohl nur von denen gesprochen, die der Stadt,
– im wahrsten Sinne des Wortes -, Bestes wollen.

Werden es von denen immer weniger?

Alles wollen immer nur das Beste, aber ohne
selbst dafür etwas tun zu wollen!

“Noch immer haben die
die WELT zur HÖLLE gemacht, die vorgeben, sie
zum PARADIES zu machen.“ [Fr. H.]

IDEE @ AUSFÜHRUNG @ Text / Fotos @ © PachT