02.06.22 #Gedanken zur #MONATSLOSUNG (06)

Gott, der Herr über Leben und Tod, hat mir das Siegel zur Sicherstellung meiner Unversehrtheit gegeben. Dieses Siegel hat zwei Seiten: Zum einen ist die Liebe als Bündnis mit Menschen und der Natur besiegelt; zum anderen wird mit dem Tod dieses Dasein versiegelt. 
Mit meinem Glauben nehme ich vorbehaltlos das Angebot Gottes so an und vertraue somit auf sein gütiges Herz und starken Arm.     
“W A H R H E I T 
ist GOTTES  S I E G E L.“
[Talmud]
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03.04.22 #Gedanken zur #MONATSLOSUNG (04)

“Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“ - “Gehet hin in alle Welt, lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“. 
Das nur kann er meines Erachtens gesagt haben, aber welches Bild bietet sich uns heute? 
Sowohl eine Pandemie überschattet seit zwei Jahren die Menschheit und deckt deren vielfältigen Defizite auf als auch erschreckende Kriegshandlungen erschüttern den Kontinent Europa über seine Grenzen hinaus - beide Geschehnisse lassen erneut Gewinner und Verlierer auf der Weltbühne in neuer Formation in Erscheinung treten, offenbaren neue Interessen der politischen Machteliten außerhalb demokratischer und menschenrechtlicher Maßstäbe und bewegen sich vage im Grenzbereich einer atomaren Auseinandersetzung.  
Die zahllosen Kirchenaustritte wegen sexuellen Missbrauchs tausender Schutzbefohlener, - so hoffe ich -, werden hoffentlich nicht die Zahl der für den Frieden in der Welt und zwischen den Menschen betenden Gläubigen reduzieren. Ich will nicht müde werden, meinen eigenen Beitrag zu leisten!  
“Die ORDNUNG GOTTES 
lässt sich nicht 
ungestraft verkehren.“
[J. G.]
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27.02.22 #Gedanken zur #MONATSLOSUNG (03)

Vor zwei Wochen wurde hierzulande der Bundespräsident gewählt. Vor der Wahlhandlung kamen die Männer und Frauen der Bundesversammlung zu einem ökumenischen Gottesdienst zusammen. Um ehrlich zu sein, frage ich mich noch heute, wer dort was mit Gott in seinem Gebet besprochen hat (?). Stunden später hört man von einigen dort gewesenen Politikern in Polit-Talk-Shows Aussagen, die mit der Friedensbotschaft Gottes fürwahr nichts gemein haben. Meine Enttäuschung ist groß: Statt Flehen vernehme ich streitige Wort, statt Handlungen im Geiste erlebe ich teuflische Machenschaften gegenüber vermeintlichen Gegnern und Andersdenkende werden augenscheinlich ausgegrenzt. In einer Kirchenzeitung muss ich den Kommentar(*Klick) eines Pfarrers lesen, der inhaltlich die Leser mit einer kritischen Lage nicht gottbezogen, sondern in weltlich-machtorientierten Sinne konfrontiert.  
Ich werde nicht aufhören zu beten, dass diese Menschen menschlich werden - dann nämlich würden alle Menschen gleich sein.    
“Nicht alle beten, die 
in die KIRCHE gehen.
[Ubk.]
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30.01.22 #Gedanken zur #MONATSLOSUNG (02)

Foto: pexels
ERZÜRNUNG ist sowohl eine individuelle als auch gesellschaftliche Form einer gesteigerten Verärgerung; also eine vollkommen normale Erscheinung und aus meiner Sicht somit auch kein sündhaftes Verhalten.  Auffallend aber ist, dass mehr und mehr die Ursache immer weniger hinterfragt wird und die Verärgerung sehr schnell eskaliert; in nicht wenigen Fällen wird im gesellschaftlichen Bereich dann sogar eine Radikalisierung bewirkt. In solchen Momenten wird ein solcher Vorgang zur Sünde, deren vielfältigen Möglichkeiten zu unberechenbaren Handlungen führen: Beleidigung, Bedrohung, Gewalt bishin zum Krieg. 
Die letzten Monate und Tage führen uns die möglichen weltweiten Folgen vor Augen: Verarmung, Hunger, Verelendung und Zerstörung. 
ERZÜRNUNG schwächt die Intelligenz und bestärkt den Hass. Wenn der Verstand aussetzt, wird der Zorn als Zeichen der Schwäche erkennbar und lässt somit den Sprengstoff zwischen den Menschen und Völkern hoch explosiv werden. Die zerstörerische Kraft der Sünde wird offenbar. 
Nur Einsicht und Vernunft können vor dem Sonnenuntergang noch Schlimmstes verhindern.   
Die KUBA-KRISE im Oktober 1962 ist mir diesbezüglich noch in schrecklicher Erinnerung. 
Möge der Zorn auch in den nächsten Tagen, Monaten und in Zukunft in kontrollierbaren Sphären bleiben. 
Der  G L A U B E  lehrt mich hoffen !       
“ZORN ist nie ohne GRUND, 
aber selten mit einem guten.“
[Lord H.]
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02.01.22 #Gedanken zur #MONATSLOSUNG (01)

Eine Einladung, die alles offen lässt, denn keiner weiß, was er zusehen bekommt. Es ist also Vertrauen erforderlich, wenn man einer Einladung folgen soll und will. Das Vertrauen in die Politik ist in den letzten Jahren arg geschwunden; ebenso das in die Institution Kirche.
“Kommt und seht“ wie uneigennützig Politiker und Bürokraten unter demokratischem Deckmantel sich um die Belange der Bürger bemühen. 
“Kommt und seht“ wie die Diener unseres Herrn sich der Schutzbefohlenen heuchlerisch annehmen und es darüber hinaus analog in vielerlei Hin- und Absichten den weltlichen Eliten gleichtun.  
“Kommt und seht“ wie in der Gesellschaft die Gerechtigkeit und Gleichheit, Reichtum und Armut willkürlich bestimmt und verteilt sind. 
Das 2022 uns alles wieder erneut so sehen und erleben zu lassen, kann doch nicht die Absicht der Einladung Gottes sein ? 
Kann mein Gebet noch etwas ändern ?        
“Wo schon ein WEG ist, 
kann man bequem 
guten WILLEN zeigen.“
[G. P.]
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26.12.21 #Blick auf die #Jahreslosung 2022 #

Die besinnliche Zeit des gestrigen Tages habe ich genutzt, mit Blick nach vorne, mir die JAHRESLOSUNG für 2022 zu verinnerlichen. Doch die verheißungsvolle Aussage stimmt mich nicht froh. 
Da spricht der BUNDESPRÄSIDENT in seiner Weihnachtsansprache über den dringend erforderlichen Zusammenhalt in der Gesellschaft, aber einen Tag zuvor sanktioniert ein GERICHT, dass ein Politiker einen Andersdenkenden beschimpfen und beleidigen darf. 
Da werden von einer GRÜNEN-Politikerin, - aus christlichem Hause -, bereits drei Jahre vor dem Kirchentag in Hannover Andersdenkende offiziell ausgeladen.
Die Tendenz ist steigend, dass ideologisch eingekreiste Gruppierungen aller politischen Schattierungen in steigendem Maße eine Ausgrenzung forcieren, die entgegen den beschwichtigenden Worten des Bundespräsidenten die Spaltung der Gesellschaft herbeiführen und unsere Geschichte verfälschen.
Ich weiß nicht um die mir noch verbleibende Lebenszeit, aber eine Ausgrenzung wegen meiner aufrichtigen, aber zugleich streitbaren Lebensauffassung möchte ich nicht mehr erleben wollen.  
Ich glaube an den und bleibe bei dem, der mich nicht abweist. 
“Wir haben genug RELIGION in uns, um uns zu hassen; aber nicht genug, um einander zu lieben.“
[J. Sw.]
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31.10.21 #Gedanken zur #Monatslosung (11)

Wenn der Herr unsere Herzen auf die Liebe Gottes ausrichtet, dann ist das kein Abrichten, sondern das Aufrichten  des Geistes zum klaren Erkennen dessen, was der dreieinige Gott mit uns vor hat, so wir es denn wollen und zulassen.
So nehmen wir in der uns umgebenden Dunkelheit dieser Welt hoffnungsvoll die Helligkeit und Orientierung wahr, an der wir unseren Lebensweg  ausrichten dürfen und können. 
Vertrauen auf diesen Weg mit dem Morgenstern am Firmament lässt die Finsternis weichen und festigt den Glauben. 
Auch das ist REFORMATION!
“Man sollte der GNADE GOTTES 
nie GRENZEN setzen“, ... denn ... 
“Alles ist relativ. Außer GOTT.“
[N. B. / R. Sch.]
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03.10.21 #Gedanken zur #Monatslosung (10)

Eine einzige Frage steht hier für mich im Raum: > Ist die Menschheit, - wo auch immer -, überhaupt noch willens und letztendlich in der Lage, respektvoll miteinander umzugehen und, - geschweige denn -, friedvoll gute Werke im Sinne gesellschaftlichen Fortschritts gemeinsam zu entwickeln und auch umzusetzen ? <  

Doch ich finde einfach keine positive Antwort !  

Das immer wieder gepriesene ‘christliche Menschenbild‘  verblaßt mehr und mehr und damit das Für- und Miteinander. Solidarität in Momenten katastrophaler Umstände sind zumeist noch einmal ein Aufflackern von Erinnerungen daran, aber allein die dann erkennbare Kluft zwischen Gewinnerelite und Verliererkaste verdunkelt jeglichen Hoffnungsschimmer.    
“Christlicher STAAT - 
christliche SCHIEßGEWEHRE.“ 
[M. H.]
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§ § §

29.08.21 # Gedanken zur Monatslosung (09)

Heute, - mehr denn je -, ist geboten, sein DASEIN durchdacht zu leben:

Stetige ABWÄGUNG der VERHÄLTNISMÄSSIGKEITEN, BEACHTUNG von WIRKUNG und NEBENWIRKUNG sowie PRO und KONTRA jeglichen HANDELNS.

Weder SELBSTÜBERSCHÄTZUNG noch unüberlegte UNTERWÜRFIGKEIT sowie weder ÜBERTREIBUNGEN noch UNTERTREIBUNGEN sind der menschlichen GEMEINSCHAFT miteinander und im MITEINANDER mit der NATUR nicht dienlich.

GOTT und die GEBOTE können wie ein KOMPASS hilfreich sein, unsere LEBENSQUALITÄT zu sichern, so man gewillt ist, im angebotenen GLAUBEN zu leben.

Bleibt in diesem SINNE zu hoffen, dass die steigende Zahl der KIRCHENAUSTRITTE nicht mit einer sinkenden Zahl GLÄUBIGER einhergeht.  

Mein damaliger KIRCHENAUSTRITT jedenfalls hat mich zu neuem DENKEN geführt, dem ich dankbar nachkomme.
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“Nur wer an den SIEG glaubt,
wird richtig glauben.“
[H. L.]

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