Diese Worte mahnen das Denken und Handelns im Sinne der in den Hintergrund gedrängten GERECHTIGKEIT an. Gerechtigkeit aber hat ihren Preis; ihre Währung heißt VERZICHT. Diese Währung kann man nicht an der Börse erwerben; sie ist ein geistiges Gut und ausschließlich eine Sache des Herzens.
“Bei den meisten MENSCHEN bedeutet GERECHTIGKEITSLIEBE nichts weiter als die FURCHT vor UNGERECHTIGKEIT.“ [La R.]
WEINEN ist A u s d r u c k von Traurigkeit Verzweiflung Ausweglosigkeit , a b e r auch von WUT. WEINEN wird nicht wenig genutzt zur VERTUSCHUNG wahrer GEDANKEN und ABSICHTEN. * TRÖSTEN ist A u s d r u c k von ANTEILNAHME VERSTÄNDNIS , a b e r auch von VERGEBUNG. TRÖSTEN wird nicht wenig genutzt zur VORTÄUSCHUNG gemeinsamer LEBENSAUFFASSUNGEN. ___
Unter den MENSCHEN jedenfalls zerbricht die AUSGEWOGENHEIT von > GUTEN Zeiten und schlechten ZEITEN < sowie > GUTEN Seiten und schlechten SEITEN < ___ Machen wir das BESTE aus dieser SITUATION – möge der GLAUBE den rechten WEG weisen !
“Der schlechteste TROST ist das VERTRÖSTEN.“ [G. U.]
Aber was, – verdammt noch einmal -, ist denn das Beste für eine Stadt?
Eine Stadt, die von Straßenlärm erfüllt ist, deren Plätze und Parks mehr und mehr vermüllen, deren Einwohner sich kaum noch kennen und den friedfertigen Umgang verlernt haben …
Der Stadt Bestes ist nur noch schwer zu erahnen : Die gute alte Zeit war irgendwann einmal die schlechte neue Zeit. Mein Großvater sagte oft: “ALLES zu seiner ZEIT.“
Das Wohlergehen einer Stadt hat offensichtlich seine stets zeitgemäße Vielfalt, die von den einen ausgiebig gelebt und von den anderen geduldig ertragen wird.
Das Gebet aber wird wohl nur von denen gesprochen, die der Stadt, – im wahrsten Sinne des Wortes -, Bestes wollen.
Werden es von denen immer weniger?
Alles wollen immer nur das Beste, aber ohne selbst dafür etwas tun zu wollen!
“Noch immer haben die die WELT zur HÖLLE gemacht, die vorgeben, sie zum PARADIES zu machen.“ [Fr. H.]
Gott hat sich mit der Welt versöhnt, doch die Menschen dieser Welt entzweien sich Unfrieden stiftend, Hass verbreitend und nicht mehr aufeinander hören wollend. Die Regierungen schauen ohmächtig zu; doch sie selbst aber waren und sind es heute noch, die beispielgebend unter dem Deckmantel der Freiheit und Demokratie, mit der Verwischung der Prioritäten zwischen Wahrnehmung der Rechte und Pflichten sowie durch die Verrohung der Sprache den Menschen den Weg in die ungewisse Zukunft geebnet haben. Man muss die Institution Kirche nicht mögen, wenigstens aber die Einhaltung der 10 Gebote Gottes könnten noch rechtzeitig alles zum Guten wenden.
“Unsere ZIVILISATION hat unsere angeborenen ANSCHAUUNGSFORMEN überrannt. Sie sind überfordert.“ [R. R.]
Karl Kraus verstand unter Dankbarkeit die Bereitwilligkeit, lebenslänglich Salbe aufzuschmieren, weil man einmal Läuse gehabt hat. Doch sie ist mehr, wie meines Erachtens J.-B. Masillon treffender formulierte, nämlich: das Gedächtnis des Herzens. Wenn einem jedoch Dankbarkeit zum Gefühl einer Verpflichtung wird, dann hat der Gebende herzlos gehandelt. ___
“Wo man zu viel DANKBARKEIT verlangt, erreicht man bekanntlich das GEGENTEIL.“ [S. Sp.]
Der erste Konzertbesuch nach der Lockerung der Regelungen in der Coronakrise … :
Drei gesellschaftliche Ereignisse + aus der Vergangenheit : die BILDERSTÜRMER + in der Gegenwart : die DENKMALSTÜRZER und + in die Zukunft reichend : die SPRACHVERSTÜMMLER – für mich drei gleich gelagerte Phänomene, die ihren Ursprung in gesellschaftlichen Gruppierungen haben, die nicht willens oder in der Lage sind, epochale Entwicklungen als Gegebenheiten zu akzeptieren und als Ausgangspunkt für zielklare Überlegungen und Orientierungen für den gesellschaftlichen Fortschritt zu nutzen. Erfolg versprechend aber dafür kann nur B e s o n n e n h e i t im Denken und Handeln sein.
“BILDUNG ist die FÄHIGKEIT, fast alles anhören zu können, ohne die RUHE zu verlieren oder das SELBSTVERTRAUEN.“ [R.L. F.]
Immer wieder neue Theorien sollen erklären, was Kinder wirklich brauchen und was ihre Eltern oft falsch machen. Warum immer wieder neue Theorien? Die 10 GEBOTE sind als richtungsweisende Grundlage völlig ausreichend, um Menschenkinder liebevoll zu erziehen und sie als wertvolle Individuen in die Gesellschaft zu integrieren. Gott weiß um die sich immer mehr von den Geboten entfernende Erziehung der Kinder. Dennoch lässt er diese Entwicklung der Menschheit zu – W A R U M ? Wäre nicht die Corona – Krise eine gute Gelegenheit gewesen, sich der Sorge um die Menschenkinder neu zu besinnen ?
“Es ist der MENSCHHEIT eigen, dass sie sich über die MENSCHHEIT erheben muss.“ [Fr.v. Sch.]
Der weltweite Angriff des Coronavirus hat in der Gesellschaft eine Krise ausgelöst. Diese war m. E. eine Bewährungsprobe der Stabilität ihrer sozialen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen, die nüchtern betrachtet, ganz einfach enttäuschend verlaufen ist. Sowohl die variantenreichen Ansagen zu den Bekämpfungsstrategien durch die Politiker als auch die vielfältigen Aussagen zur Herkunft, den Auswirkung sowie Folgeerscheinungen des Virus seitens der Wissenschaftler und nicht zuletzt das doch unangemessene Verhalten nicht weniger Menschen zur Umsetzung der Maßgaben, – in der Öffentlichkeit bzw. auch Privatsphäre -, zur Eindämmung der Pandemie belegen meinen gewonnenen Eindruck. Außer Acht lasse ich an dieser Stelle mal die Betrachtung der Tatsache, dass sich schon sehr zeitig die mutmasslichen Gewinner aus dieser belastenden Situation heraus positioniert hatten und die voraussehbaren Verlierer in vielfältiger Weise Nachteile in Kauf nehmen mussten. Man kann heute erkennen, wie unterschiedlich die Gaben Gottes leider Früchte getragen haben; eine gute Verwaltung ist derzeit wohl kaum machbar.
“Wenn man sieht, was der liebe GOTT auf der ERDE alles zulässt, hat man das GEFÜHL, dass er immer noch experimentiert.“ [Sir P. U.]
befinden sich stets in einem nicht überschaubaren Grenzbereich …
Wenn Menschen nur im Ansatz versuchen, den Grenzverlauf zu verändern, irren sie in ihrer Unwissenheit zwischen gut und böse, a l s o zwischen Krieg und Frieden umher. Gott wird dafür sorgen, dass die vorgetäuschte Macht der unbelehrbaren Grenzgänger im Dunkeln enden wird. Dann wird auf der Erde nur noch sein Frieden, – ohne Grenzen -, herrschen.
“Die NATUR und unser eigenes HERZ sind gleichsam die TAFELN, in welche GOTT seine unwandelbaren GESETZE mit unauslöschlichen ZÜGEN eingegraben hat.“ [Ch. M. W.]
Dieses BIBELWORT gewinnt mehr denn je an Bedeutung :
gesellschaftlich, zwischenmenschlich und politisch.
Die Risiken, jedweden Schaden zu nehmen, wachsen mit jeder Unaufmerksamkeit für j e d e r m a n n und a l l e r o r t s – * a l s o >> w a c h e t ! <<