Politische Sachverhalte und die Ursachen Meine Anmerkung zum Leitartikel über das genaue Abwägen von Entscheidungen: Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene in Thüringen gibt es aus meiner Sicht zwei gleichgewichtige Auffälligkeiten. Zum einen die rückläufige Tendenz der inhaltlichen Auseinandersetzungen mit erkennbar gesellschaftspolitischen Erscheinungen und zum anderen die unterlassene Herausarbeitung und erklärende Darstellung der dies verursachenden Umstände. Eine inhaltliche Auseinandersetzung wird man also nicht mit erhobenem Zeigefinger zum Erfolg führen können, dazu gehört politischer Sachverstand, der von der Kindertagesstätte an gelehrt und geübt werden muss. Da scheint es seit Jahren hierzulande Defizite zu geben. Warum das Erkennen und Benennen von Ursachen so schwer zu sein scheint, ist mir nicht klar. Zum Beispiel haben Politiker vor Jahren noch von der gezielten Bekämpfung der Ursachen der uns belastenden Flüchtlingsströme gesprochen, doch davon ist heute nicht mehr die Rede. Mit wiederholten Reisen der Verantwortungsträger in die Krisengebiete jedenfalls, um Solidarität zu bekunden, löst man dort keine politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Ursachen. ___ P. Achim Tettschlag, Erfurt
“TRANSPARENZ, ein WORT das gerne von […]POLITIK und BEHÖRDEN benutzt wird, um OFFENSICHTLICHES zu verschleiern.“ [O. D.]
Eine Entscheidung, die die Mündigkeit der Bürger in Frage stellt So ein ‘Menschen zerstörendes‘ Theater um das Erfurter Theater! Die Entscheidung, das Gutachten zu den Vorgängen an der Kulturstätte nicht zu veröffentlichen, ist eine klare Entmündigung des Bürgers und stellt somit seine Urteilsfähigkeit in Frage. Die Begründung, dass ansonsten den Verantwortungsträgern der Stadt eine Klage droht, ist aus meiner Sicht eine unzulässige Vertuschung, und gibt diesem Sachverhalt eine noch stärkere Würzung bei gleichzeitiger Wegbereitung von unkontrollierbaren Spekulationen. Ein Pressesprecher der Stadtverwaltung muss doch in der Lage sein, den Rechts-anspruch der Bürger auf Klarheit in der Sache, – wenn es sein muss, mit juristischer Unterstützung -, mit klaren Worten zu realisieren. Letztendlich finanziert auch der Bürger als Steuerzahler das Theater. Die bevorstehenden Kommunalwahlen sind hoffentlich nicht der wahre Grund der bewussten Zurückhaltung von Informationen. ___ P. Achim Tettschlag, Erfurt
“Der älteste BRAUCH ist der AMTSMIßBRAUCH.“ [J. K.]
2015: Anlässlich meiner ANHÖRUNG nannten der zuständige DEZERNENT und STADTRÄTE das eine NORMALITÄT … Zwei Wochen später wechselte dieser DEZERNENT ins INNENMINISTERIUM ! Da war mir sofort klar, warum ihm das damals am A… vorbei ging ! Geändert hat sich bis heute nichts, doch meine ANHÖRUNG konnte als demokratische GESTE verbucht werden.
Meine Auffassung dazu an die Regionalpresse:
Ressortdenken ist die Ursache für Chaos vor den Bildungseinrichtungen
Seit Jahren bin ich unmittelbarer Zeuge einer täglichen Elterntaxi-Invasion. Dazu ist festzustellen, dass immer mehr Eltern ihren Kindern durch diese wirklichkeitsfremde Dienstleistung die Chance, – eine lebensnahe Wirklichkeit in Vorbereitung auf das künftige Dasein unmittelbar zu erfahren -, entziehen. So kennen viele Schüler in den ersten Schuljahren ihren Schulweg nur aus der Perspektive des Elterntaxis – wie eintönig und erlebnislos muss so eine Kindheit sein! Es gab einst sogenannte Einzugsbereiche der Schulen, die ein fußläufiges Erreichen dieser Bildungseinrichtungen ermöglichten. Mir ist nicht bekannt, dass sich deswegen irgendwann jemand in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt gefühlt hat. Der Alltag in vielen Stadtgebieten: Verkehrswidriges Parken im öffentlichen Raum und auf Privatgrundstücken trotz eindeutiger Beschilderungen, Polizei sieht die Zuständigkeit bei der Stadtverwaltung und die kontrollierende Präsenz des Ordnungsamtes bleibt wegen Personalmangels aus. Die periodisch erscheinenden Pressemeldungen zu sich wiederholenden chaotischen Zuständen vor Schulen und Kindertagesstätten oder bei aufgetretenen Behinderungen der Rettungskräfte sind meines Erachtens nur gezielte Alibi-Aktionen, die doch nur ignoriert, weil man weiß, dass eh keine spürbare Ahndung erfolgt. In der ARD-MOMA-Sendung vom 27.02.24 wurde aus Essen (NRW) ein Beispiel demonstriert, wie die Belästigung der Anwohner im Umfeld von Schulen ausgeschlossen und der Verkehr somit beruhigt werden konnte. Nun gibt es da doch den Städte- und Gemeindebund, der ein solch positives Beispiel schon längst bundesweit hätte vermitteln können. Aber man redet lieber über Demokratie schlechthin anstatt sie effizient zum Wohle der Menschen wirksam umzusetzen. ___
Zwei beigefügte Fotos zur erwähnten TV-Sendung:
“SCHREIBTISCHTÄTER in den AMTSSTUBEN wissen nicht, was sie tun, und somit anrichten.“ [P.A. Tettschlag _ PachT]
Aufgabe und Rolle der fachspezifisch Beauftragten der Landesregierung fragwürdig
In der Erfurter Allgemeine vom 10.04.24 konnte man überraschenderweise zur Kenntnis nehmen, dass die Landesbeauftragte für Frau und Mann keine Veranlassung sah, bezüglich der öffentlich gewordenen Sachverhalte am Erfurter Theater und den damit in Verbindung stehenden Vorgang um die berufene Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Erfurt tätig zu werden, da sich diese nicht persönlich an sie gewandt habe. Was für eine fragwürdige Wahrnehmung von gesellschaftspolitischer Verantwortung.
Politiker, die das zielgerichtete LEHREN von LESEN, SCHREIBEN und RECHNEN an den SCHULEN ausbremsen wollen, muss man unterstellen, dass sie ein hohes BILDUNGSNIVEAU verhindern wollen, um vom SOUVERÄN ungestört und nachhaltig regieren zu können. Ausländischen FACHKRÄFTEN künftig eine entstellte SPRACHE zu vermitteln, empfinde ich einfach skandalös !
Die Politik will das Nachdenken der Heranwachsenden vereinfachen – warum?
In einem Gespräch wurde mir geschildert, wie die Strenge eines Deutschlehrers die persönliche Freiheit einer Schülerin eingeschränkte. Das ständige Nachdenken über orthografische und grammatikalische Gegebenheiten bei der Erarbeitung eines stilistisch ausgewogenen Aufsatzes ließ die junge Heranwachsende oftmals ermüden und letztlich wiederholt an der Sinnhaftigkeit der deutschen Sprache zweifeln. Das ständige Nachdenken müssen, – also diesen vom Lehrer ausgeübten Zwang -, empfand sie, wie vieles andere zum Beispiel in den Naturkundefächern auch, als Ballast, den sie mit in die Zukunft schleppen muss. Mein Hinweis, dass eine hohe Allgemeinbildung künftighin unter anderem auch beim Erkennen und Studieren der Erscheinungen des Klimawandels von eminenter Bedeutung sind, um zur rechten Zeit die richtigen Maßnahmen treffen und durchsetzen zu können, wurde bereits mit einem ungläubigen Blick aufgenommen. Was läuft da in der derzeitigen Bildungspolitik in offensichtlich falschen Bahnen. Ich persönlich jedenfalls werde die Rechtschreibung und Grammatik meiner Muttersprache sowie die Grundrechenarten der Mathematik beachten und anwenden. Dass ich das heute im Alter noch kann, dafür danke ich der damaligen Lehrerschaft, ihrem Können, ihrer Geduld und auch zielorientierten Strenge. ___ P. Achim Tettschlag, Erfurt ___
“Wenn jemand die WAHRHEIT sagt, kommt es zum GLÜCK nie auf die RECHTSCHREIBUNG an.“ [KH. K.]
Über so manche PERSONALIE in der VERWALTUNG kann man sich nur wundern. Ein MINISTERPRÄSIDENT, LANDRAT oder OBERBÜRGERMEISTER sind sich wohl offensichtlich nicht bewusst, dass PERSONALKOSTEN die STEUEREINNAHMEN vom SOUVERÄN den jährlich zu beschliessenden HAUSHALT erheblich belasten. RECHNUNGSHOF bzw. RECHNUNGSPRÜFUNGSAMT sind verwaltungstechnische EINRICHTUNGEN, die längst selbst einer PRÜFUNG ihrer DASEINSBERECHTIGUNG hätten unterzogen werden müssen, da diesen untätige POSTEN nicht als hinterfragungswürdig auffallen.
Aufgabe und Rolle der fachspezifisch Beauftragten der Landesregierung fragwürdig
In der Erfurter Allgemeine vom 10.04.24 konnte man überraschenderweise zur Kenntnis nehmen, dass die Landesbeauftragte für Frau und Mann keine Veranlassung sah, bezüglich der öffentlich gewordenen Sachverhalte am Erfurter Theater und den damit in Verbindung stehenden Vorgang um die berufene Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Erfurt tätig zu werden, da sich diese nicht persönlich an sie gewandt habe. Was für eine fragwürdige Wahrnehmung von gesellschaftspolitischer Verantwortung. Doch da erinnere ich mich parallel an eine sich fast täglich wiederholende gefährliche Situation beim Parken, auf die ich erneut im September 2022 die Stadtverwaltung, den Ortsteilbürgermeister und die TA-Lokalredaktion mit einer Fotodokumentation aufmerksam machte. Den Bürgerbeauftragten der Landesregierung setzte ich mit gleicher E-mail informativ in Kenntnis. Seine Reaktion: “ Da es sich bei Ihrem Text um eine reine Meinungskundgabe handelt und Sie mir Ihre E-Mail zudem lediglich zur Kenntnis übersandt haben, sodass Ihre Zuschrift kein konkretes an den Bürgerbeauftragten gerichtetes Begehren enthält, sehe ich gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 2 Thüringer Bürgerbeauftragtengesetz von der sachlichen Prüfung ab und werde in der Angelegenheit nicht tätig.“ Dass die damals von mir geschilderte Situation, die heute noch unverändert ist, von höchster Brisanz ist, beweist der Artikel in gleicher Ausgabe auf Seite 17: “Feuerwehr muss auf Gehweg ausweichen.“ Das Kind muss sprichwörtlich erst im Brunnen liegen! ___ P. Achim Tettschlag, Erfurt 30.09.22 # Rechtloser Raum in #ERFURT #AmBUCHENBERG mangels #PERSONAL # ***
“Die AUTORITÄT, einen AUFTRAG zu erteilen, beinhaltet die VERANTWORTUNG, darauf zu achten, daß der AUFTRAG ausgeführt wird.“ [P-L. G.]