




“Die ERNIEDRIGUNG eines anderen MENSCHEN ist immer eine ANGLEICHUNG an das eigene NIVEAU.“ [M. R.]

© PachT





“Die ERNIEDRIGUNG eines anderen MENSCHEN ist immer eine ANGLEICHUNG an das eigene NIVEAU.“ [M. R.]



864. GEDANKENSPIEL zum THEMA Persönlichkeitsbild mit Worten anderer wie von E. Klepgen / PachT 2022 u. E. Ferstl Moderation / Fotoauswahl – © PachT




“Die KARDINALFRAGE der MENSCHHEIT ist die ARBEIT an der eigenen PERSÖNLICHKEIT.“ [F. L.]

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Bericht und Gedanken über und zur ÖRK–Vollversammlung in Deutschland Das darf ja mal gesagt werden: Als jahrzehntelanger Leser von G+H gehört für mich die Nr. 37 / 2022 zu einer der beeindruckendsten Ausgaben. Der Bericht, der Kommentar und die weiteren Gedanken über das ÖRK-Treffen sind so authentisch; sie haben mir das Gefühl vermittelt, als wäre ich mittendrin in diesem Ereignis gewesen. Dafür meinen Dank an die Redaktion sowie die zu Wort gekommenen Persönlichkeiten. ___

“Meine MISSION besteht darin, die CHRISTENHEIT zum CHRIST-SEIN zurückzubringen.“ [S. K]








Handschrift und Persönlichkeit Um es auf den Punkt zu bringen: Buchstaben, Silben, Worte und Sätze sind in ihrer Abfolge sichtbar werdendes Gedankengut des Menschen. Seine Individualität findet in der Handschrift, - der leserlichen Buchstabenverbindung also -, ihren unverwechselbaren Ausdruck. Die Handschrift ist somit von der Schule an bis ins Alter ein facettenreiches Spiegelbild der Persönlichkeit. Als ich 1952 eingeschult wurde, gab es wöchentlich einmal bis zur 4. Klasse das Unterrichtsfach “Schönschreiben“, dazu gehörte auch das laute Vorlesen des Geschriebenen. Um die Verantwortung des Elternhauses nicht außer Acht zu lassen, gab es hierzu auch anteilig Hausaufgaben. Bildungspolitische Versäumnisse der Vergangenheit sind heute nicht einfach mit dem Verweis auf die plötzlich aufgetretene Pandemie zu kaschieren. Motivierende und zur Kreativität anregende Unterrichtsgestaltung sind leider an den Bildungseinrichtungen schon lange Opfer mangelnder Disziplin, aber auch der Bürokratie geworden. ___

“Früher war die HANDSCHRIFT das beste GEDÄCHTNIS.“ [P. C.]



Als wir jüngst in Weimar im Ilmpark spazieren waren und diesen in Richtung der Anna-Amalia-Bibliothek verließen, kamen wir an der Büste von Puschkin vorbei. So ganz beiläufig bemerkte ich zu meiner Begleitung: “Der wird wohl auch nicht mehr lange hier stehen.“ Just drei Wochen später lese ich in meiner Regionalzeitung, dass analog doch wirklich gefragt wird:“Darf man jetzt noch Werke russischer Komponisten spielen?“ Da müssen mir diese intellektuellenFragesteller plausibel beantworten, ob unsere Nachbarstaaten und darüber hinaus, - nach den von Deutschland initiierten zwei Weltkriegen und den begangenen Verbrechen in den Konzentrationslagern -, Luther, Goethe, Schiller, Einstein u. a. Persönlichkeiten aus ihren Geschichtsbüchern gestrichen haben.Die Blütezeit der ideologischen Entgleisungen ist kaum noch zu ertragen!___ P. Achim Tettschlag, Erfurt ___

“Die PRESSE lebt sowohl vom ERHELLUNGS- als auch vom ENTSTELLUNGS-JOURNALISMUS.“ [H.-J. Qu.-S.]



Man erlebt TRÄUME, die einfach so traumhaft sind und so niemals wahrhafte WIRKLICHKEIT werden können – s c h a d e ! ___ © PachT 2018 SSW 668 ___


Das IN-DER-NASEBOHREN ist bei so manchem der persönliche MOMENT von IN-SICH-GEHEN; das ZUNGE-ZEIGEN hingegen signalisiert sein provozierendes KÖNNEN von AUS-SICH-HERAUSGEHEN ... ___ © PachT 2018 SSW 669 ___



Der JOURNALISMUS verschiebt relevante GESCHEHNISSE und daran beteiligte PERSÖNLICHKEITEN in seinem fixierten BLICKFELD so lange, bis inhaltlich in WORT und BILD in den TAGESAUSGABEN eine spektakuläre STORY erscheinen kann. Aber nicht jeder, der sich als ‘mündiger BÜGER‘ wähnt, vermag dieses auch zu erkennen! ___ © PachT 2022 SSW 880 / 344 Gedanken am 03. Mai, - Tag der Pressefreiheit -, über für mich erkennbaren Auffälligkeiten bei der Berichterstattung und den gesellschaftlichen Analysen der Presse ___

THESEN zur politischen STREITKULTUR Ein ZWISCHENRUF in deutschen PARLAMENTEN: “SPRECHEN Sie n i c h t , während ich Sie u n t e r b r e c h e !“ ___ Die politische MEINUNGSBILDUNG in den verschiedensten PORTALEN stimmen einen bedenklich, wenn man da liest, was da so abgeht … ANSTAND, ACHTUNG und GEDANKENKLARHEIT sind da augenscheinlich oftmals kaum erkennbar … Schade , dass SACHKENNTNIS und somit SACHLICHKEIT immer mehr außen vor bleiben ! ___ Die THESEN zur politischen STREITKULTUR, die ich aus einer VORLESUNG aufgezeichnet habe, treffen nach meinen ERFAHRUNGEN heute mehr denn je auch auf – das familiäre ZUSAMMENLEBEN – die betriebliche ZUSAMMENARBEIT und nicht zuletzt – die virtuellen BEGEGNUNGEN zu … DESHALB gebe ich diese über 3 Jahrzehnte alte, aber m. E. nach wie vor a k t u e l l e THEORIE hier noch einmal wieder: Zehn GEBOTE einer KULTUR des DIALOGES – Seminaraufzeichnung über DIALOGKUNST in der Politik 01. Du sollst dem anderen nicht vorschreiben, wie er sein soll , denn DIALOG ist die LEHRE von der KULTUR der TOLERANZ; d. h., konstruktive ABSAGE an jede Form der BESSERWISSEREI und an jedes heimliche MIßTRAUEN in die Absichten des anderen. 02. Du sollst den anderen so behandeln, dass er sich entwickeln kann , denn wer über DIALOG nachdenkt und ihn praktiziert, leistet einen BEITRAG zur PÄDAGOGIK, weil DIALOG auch PERSÖNLICHKEITSBILDUNG fordert und fördert. 03. Du sollst die von dir als richtig erkannten ANSICHTEN nicht gegen, sondern nur mit dem anderen durchsetzen wollen , denn DIALOG bedeutet VERZICHT auf MACHTPOSITIONEN, weil diese kein Mittel für auf Dauer zielende VERSTÄNDIGUNG sind. 04. Du sollst dich in deinem DENKEN nicht festlegen ( lassen ) , denn DIALOG ist DENKEN ohne DOGMA. 05. Du sollst damit rechnen, dass bei dir selbst und im anderen sich VERÄNDERUNGEN vollziehen, die nicht immer berechenbar oder vorhersehbar sind , denn d i a l o g f ä h i g ist, wer mit Veränderungen umgehen kann; dazu gehört auch, auf „ÄTSCH -“ oder „Siehste -„EFFEKTE zu verzichten. 06. Du sollst zuerst vertrauen und nicht darauf warten, dass der andere damit beginnt , denn DIALOG hat immer auch mit dem RISIKO des VERTRAUENS zu tun oder mit Worten Abraham Lincolns gesagt: „Man kann die MENSCHEN für eine k u r z e Zeit, man kann MINDERHEITEN für eine l a n g e Zeit, man kann n i e a l l e MENSCHEN für a l l e ZEIT hinters LICHT führen.“ 07. Du sollst nicht vollmundig reden; das erdrückt weniger den anderen als vielmehr dich selbst , denn DIALOG hat um seiner selbst willen auch eine gute Portion AUGENMAß nötig, damit ist er eine Chance für WAHRHAFTIGKEIT in der Gesellschaft. 08. Du sollst dich so verhalten, dass der andere mit dir leben und reden will , denn DIALOG ist auch eine Sache des SPRACHVERHALTENS, d. h., GEDANKEN- und WORTWAHL sowie AUSDRUCKSWEISE sollten stets so angelegt sein, dass keine IRRITATIONEN entstehen, denn sonst erwachsen GEGENSÄTZE, die k e i n e gemeinsame SPRACHE mehr kennen. 09. Du sollst erfahren wollen, dass DIALOG in die FREIHEIT führt , denn DIALOG, das ist wie der Weg über ein offenes Feld; er ist ein PROZESS, nicht vorrangig das ZIEL. Er will aufgenommen, gestaltet und ausgehalten sein. D i a l o g f ä h i g ist nur, wer u n a b h ä n g i g und v e r a n t w o r t l i c h sowie p a r t n e r b e z o g e n denkt, redet und handelt. 10. Du sollst damit rechnen, dass dialogisches VERHALTEN h o f f n u n g s f ä h i g macht , denn DIALOG hat immer etwas mit GEDULD, WARTEN und HOFFNUNG zu tun; dazu gehört folgerichtig auch, über seine eigene SITUATION und die des anderen differenziert nachzudenken – das gibt der HOFFNUNG auf VERSTÄNDIGUNG eine CHANCE. ***

Eine politische HALBWAHRHEIT ist bereits ein versuchter DIEBSTAHL an der gesellschaftlichen WIRKLICHKEIT ... ___ © PachT 2018 SSW 606 / 232






841. GEDANKENSPIEL zum THEMA Beeinflussung mit Worten anderer wie von E. Kiepgen u. M.S. Baumann Moderation / Fotoauswahl – © PachT




“Alles, was mehr aus uns macht, ist GNADE für uns.“ [R.M. Rilke]

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Mein damals 476. GEDANKENSPIEL mit WORTEN anderer hat m. E. an Aussagekraft bis heute nichts verloren:

Gespaltene Persönlichkeit
Der MUTIGE
rennt verschlossene Türen ein,
der FEIGE
krakeelt vor offenen ...
Dem vergleichbar
ist es leicht, in die KERBE zu hauen,
wenn der BAUM bereits gefallen ist!
Über den allerdings werden
gute Beobachter feststellend sagen:
Er ist geradezu
ein ideal kombiniertes menschliches WESEN -
NUTZNIESSER und NICHTSNUTZ
in einer PERSON!
___

“CHARISMA: ERSATZ der PERSÖNLICHKEIT durch ABERGLAUBE.“ [H. H. ]




“PERSÖNLICHKEITEN werden nicht durch schöne REDEN geformt, sondern durch ARBEIT und eigene LEISTUNGEN.“ [A. Einstein]

