12.11.10 + Aus meiner publizistischen Arbeit : Wenn ELTERN die SCHULE ignorieren, das kann SCHÜLER nicht motivieren +

Drei SCHLAGZEILEN
fielen mir diese Woche
in unserer Thüringer LANDESPRESSE
ins Auge …

KINDER des WOHLSTANDS“ [Leitartikel]

Thüringer Schüler sind gestresst

Dick, müde und schlecht gelaunt
____

Unter der Überschrift

Eltern und Lehrer müssen Schüler motivieren

erschien dazu am Mittwoch mein PRESSEBEITRAG in der
Logo Thüringer AllgemeineStudien sind nutzlos, wenn ihre Er-
gebnisse nicht unverzüglich praxis-
wirksam ungesetzt werden. An er-
ster Stelle müssen die föderalisti-
schen Hemmnisse beseitigt wer-
den, die bildungspolitische Ex-
perimente einzelner Bundesländer
ohne mit Blick auf das Ganze und
somit fern jeglicher gesellschaftli-
cher Wirklichkeit zulassen. Danach
gilt es m. E. kurzfristig vier Punkte
so in Angriff zu nehmen, dass alle
Kinder und Jugendlichen
erstens ungeachtet ihrer sozialen
Herkunft gleiche BILDUNGSCHANCEN
haben; zweitens im ELTERNHAUS gleicher-
maßen Anleitung zum Lernen, Spielen und
Anstand erhalten; drittens den LEHRER
wieder als Lehrerpersönlichkeit achten
und viertens über ein beispielgebendes
und faires ELTERN-SCHULE-VERHÄLTNIS zu
einem motivierenden SCHÜLER-LEHRER-VERHÄLT-
NIS kommen.
Ist das erst einmal erreicht, dann lassen
sich barrierefrei alle anderen bedingt
auftretenden Probleme problemlos zwischen
allen Beteiligten erörtern und klären.

P. Achim T., Erfurt

Eine VORAB-Veröffentlichung hatte ich inLogo Dtschl_today

14.10.10 + Aus meiner publizistischen Arbeit : BILDUNG hat so oder so ihren PREIS +

Im THÜRINGER LANDTAG soll ein neues SCHULGESETZ verabschiedet werden.
Dazu fand letzte Woche die erste Lesung statt, die ich mit Aufmerksamkeit verfolgte.

Meine AUFFASSUNG dazu veröffentlichte ich vor vier Tagen in

Logo Dtschl_today

Heute erschien mein PRESSEBEITRAG in der

Logo Thüringer Allgemeine

unter der Überschrift :
Verwässertes Bildungskonzept

Eltern, die ihren Kindern Bildung und
Erziehung in der Obhut freier Träger
angedeihen lassen wollen, haben zwei-
felsfrei dafür aus ihrer Sicht be-
stimmt berechtigte Gründe. Die Be-
tonung liegt auf „freie“, also eine
Schule, die primär frei von staatli-
chen Konzepten ist, weil sie eben
frei sein will.

Wenn ich also das eine will, nämlich
frei sein, dann muss ich das andere
mögen, nämlich mit allen Konsequen-
zen unabhängig zu sein !

Denn diese ELTERN wollen ihre Kin-
der in ihrer FREIHEIT bilden und er-
ziehen lassen, um sie bewusst auch
auf diese ihre FREIHEIT vorzube-
reiten.
Ein hohes ZIEL mit hohem PREIS !

Besser jedoch wäre es, diese Eltern
würden sich für ein wirksameres
staatliches Bildungssystem einsetzen:
f r e i von föderalistischen Macht-
spielen und e i n g e b u n d e n
in ein nationales Bildungskonzept.

Was die schwarz-rote Koalition in
Thüringen hier als ‚machtverwässer-
tes‘ bildungspolitisches Konzept auf
den Weg bringen will, ist ein weiter-
er Alleingang, ein negativer Schritt
auf dem Weg in eine abzusehende Bild-
ungsmisere in unserem Lande und ein
Boykott der Bildung als hoheitliche
Aufgabe des Staates.

P. Achim T., Erfurt

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ÜBRIGENS:
Meine hier am 29.09.10 geäußerten Gedanken
zu HARTZ-IV
sind heute in

Logo Glaube + Heimat

auf Seite 9 erschienen.

02.09.10 + Aus meiner publizistischen Arbeit : ENTSCHEIDUNGEN setzen KENNTNIS über KONSEQUENZEN voraus +

Dieser Tage liest man in unserer Regionalpresse
sehr viel GEGENSÄTZLICHES
über die öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen,
über deren FÖRDERUNG einserseits und BEZAHLBARKEIT andererseits …

Hier habe ich mich in die DISKUSSION
mit nachstehendem PRESSEBEITRAG eingemischt …

Am 31.08.10 erschien dieser gekürzt in der
Logo Thüringer Allgemeine
[fett: veröffentlichter Teil / normal: Originaltext]

Wer sein KIND aus dem ‚öffentlichen‘
Schulbetrieb herausnimmt, – dafür gibt
es für den einzelnen bestimmt berech-
tigte Gründe -, und dafür an einer ‚pri-
vaten‘ Bildungseinrichtung (in freier
Trägerschaft)lernen lässt, hat m. E. ei-
ne klare ENTSCHEIDUNG getroffen:
Weg von der Schule mit den unter-
schiedlichsten Defiziten in der Bildung,
Ordnung und Disziplin. Hin zu der
Schule mit effizienteren Bildungsme-
thoden. Der Staat registriert zwar diesen
Trend, aber unternimmt rein gar nichts.
Für die Eltern aber muss auch klar sein:
Qualität hat ihren Preis ! In den Urlaub
fährt man mit dem Privatwagen meis-
tens auch besser als mit dem öffentlichen
Verkehrsmittel.

Selbst wenn der Staat die Förderung der
Schulen in freier Trägerschaft kürzt, ist
es schwer, von Bildungsungerechtigkeit
zu sprechen, weil die Eltern ja ihre Ent-
scheidung so gewollt haben, auch wenn
die Ursache dafür eigentlich und letztend-
lich die Nichterfüllung der hoheitlichen
Aufgabe des Staates auf dem Gebiet der
Bildung ist !

07.08.10 + Aus meiner publizistischen Arbeit + Ein derzeit noch unveröffentlichter PRESSEBEITRAG zu einem GESETZENTWURF +

[ Foto: Auf der Automobilausstellung 2010 in Erfurt / Text – © PachT ]
.
Automobilmesse 2010 EF
.

In dieser Woche war in der Presse zu erfahren:

FÜHRERSCHEIN MIT 17 WIRD DIE REGEL
Details des erwarteten Gesetzes sind noch strittig
.
Dazu schrieb ich dieser Tage

meine MEINUNG
zu „Führerschein ab 17 wird die Regel“
in TA v 05.08.10; S. 1 u. 2

Lieber Führerschein
als gutes Schulabschlusszeugnis

Unter den Augen der schwarz-gelben Koalition werden die föderalistischen Hürden zur Wahrnehmung der hoheitlichen Aufgaben des Staates im Sinne der Schaffung niveaugleicher Bildungschancen für die Kinder und Jugendlichen in unserem Lande weiter geduldet und somit der Trend einer abzusehenden Bildungsmisere nicht gestoppt. Heute schon wird aber laut in den Politikerkreisen über die Zulassung ausländischer Fachkräfte nachgedacht, anstatt ohne Wenn und Aber entgegen den 16 „Landesfürsten“ konsequent zu handeln. Dafür aber soll nun mangelndes Wissen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Naturwissenschaften mit dem „Führerschein ab 17“,staatlich sanktioniert, wettgemacht werden.
Das kostet nichts und bringt im Wahljahr 2013 Erstwählerstimmen – so einfach kann Politik sein !

22.06.10 + Aus meiner publizistischen Arbeit ein unveröffentlichter Pressebeitrag ++ NACHTRAG: Artikel ist am 23.06. doch noch unverkürzt erschienen ++

Am Freitag, 18.06.10, hörte ich mir die Regierungserklärung zum

THÜRINGEN MONITOR 2010“ –
ein von der Landesregierung in Auftrag gegebenes
POLIT- und SACHTHEMENBAROMETER

im Thüringer Landtag an …

Am Samstag, 19.06.10, titelte die THÜRINGER ALLGEMEINE
u.a.:
Landtag für höhere Löhne
und
Schwache Schüler ohne Chance“ …
___

Mein nachstehender Pressebeitrag dazu

Unverhohlene Schönfärberei

für die

Logo Thüringer Allgemeine

blieb unveröffentlicht :

Auch die Thüringer Politiker
betreiben offensichtlich ganz
bewusst eine Wirklichkeits-
verweigerung und verletzen
somit wissentlich das Recht
auf Wahrheit derer, die sie
gewählt haben.
Die Ministerpräsidentin hat
zum Stand der Bildung keine
klaren Diagnosen gestellt
und konnte somit auch keine
problemorienten Therapien
aufzeigen.
Wer Familien-, Bildungs-,
Lohn- und Rentenpolitik so
getrennt betrachtet und zu-
dem nur Rahmenbedingungen
schlechthin in Aussicht
stellt, anstatt zeitnahe
Termine der Inangriffnahme
zu beschließen, der hat den
Ernst der Lage verkannt.
Die heute dafür Verantwort-
lichen haben für ihren Lebens-
abend bereits Vorsorge getrof-
fen und können morgen für ihre
Versäumnisse nicht belangt
werden – wie auch !

21.06.10 + Deutsche Sprache – schwere Sprache +

[Foto: Beobachtung am Edersee (Hessen) / Text – © PachT]
.

Nur Bares ist Wa(h)res_Edersee

.

U N B E F R I E D I G E N D :

In T H Ü R I N G E N
bleibt jeder 11. SCHULABGÄNGER

(8,9 % / Bundesdurchschnitt: 7,5 %)

o h n e A B S C H L U ß

Was soll man dazu noch sagen:

Dialektische Sicht (06.07.09)

Wissenschaftlicher FORTSCHRITT
befriedigte bisher zumeist
die menschliche SUCHT nach mehr
BEQUEMLICHKEIT und ZERSTREUUNG.

Jetzt,

– so glaube ich – ,

begünstigt dieser immer stärker
bei nicht Wenigen
die BEHARRLICHKEIT
der menschlichen DUMMHEIT
!

. . . o d e r . . .

Gesellschaftliche Schieflage (20.12.09)

Von jedem
und
allerorts
wird mit BESTIMMTHEIT
und
immer lauter
„sein“ RECHT
in ANSPRUCH genommen
und gegebenenfalls
wider besseren Wissens –
wie auch immer –
durchgesetzt …

… Und

von immer Wenigeren
und
überall
wird mit zunehmender ZURÜCKHALTUNG
und
immer leiser
mangelnde PFLICHTERFÜLLUNG
öffentlich angemahnt
und mehrheitlich sogar
wider besseren Wissens –
warum auch immer –
verschwiegen …

… bahnt sich da
eine gesellschaftliche SCHIEFLAGE an,
die menschliche WERTE verschüttet ?

02.02.10 + Eine PROBLEMMAUER scheint zu wachsen + NEUES aus dem DENK- und SCHREIBLABOR +

ERFURT - Blick von der Schlösserbrücke
.
Foto: Erfurt – Blick von der Schlösserbrücke /
Text: 120. GEDANKE v. 31.01.10 aus SEELENSCHWINGUNGEN – © PachT]
.

Problemmauer

Je mehr
der unbequeme BILDUNGSWILLE
dem Trend
zur bequemen SPASSGESELLSCHAFT
untergeordnet wird,
um so nachhaltiger
wird die GESELLSCHAFT
künftighin
durch eine PROBLEMMAUER
gespalten sein …
___
(Gedanken, nachdem im Januar 2010 der CDU-Bundestagsfraktionsvorsitzende Eltern von Schulschwänzern mit Sanktionen droht: „Druck sei kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, Menschen Zukunftschancen offenzuhalten.“… Eine sehr späte Erkenntnis, die aber nun wiederum den FREIHEITSGEDANKEN in Frage stellt … ODER ?)

03.12.09 + Bildungsmisere ? + NEUES aus PachT’s DENK- und SCHREIBLABOR +

[Foto / Text © Alle Rechte vorbehalten by PachT]
.
Der Schattenmann
.
(247.) GEDANKENSPIEL zum Thema BILDUNG
mit Worten anderer wie Seneca, Pindar, A. Einstein, H.Messemer und eines Unbekannten :
.
Nicht
für die SCHULE,
sondern
für das LEBEN
lernen wir …

deshalb

lerne zu werden,
wer du bist,
und
sei danach !

Eltern und Lehrer, aber auch der Staat,
sollten wieder stärker davon ausgehen
:

Das ZIEL der SCHULE
sollte immer sein,
harmonische PERSÖNLICHKEITEN
und nicht ( nur schlechthin )
SPEZIALISTEN
zu entlassen … ,

denn solche, das

sind LEUTE, die andere
daran hindern, ihren
gesunden MENSCHENVERSTAND
zu gebrauchen !

Hier muss der Staat
sich die Frage gefallen lassen
:

Wenn
du glaubst,
BILDUNG sei teuer,
dann
probier aus,
was DUMMHEIT
kostet !