
Von wegen am > 30. MAI < ist
W E L T U N T E R G A N G


© PachT





Nichts will ich in Fülle haben! Lasse, Gott, was ich nicht brauche oder auch entbehren kann, denen zukommen, die in den Wirrnissen unserer Tage unter Hunger, Durst und sonstiger Armut leiden müssen. Bringe die Menschen zu Verstand, die mit Waffen profitablen Handel treiben, anstatt die Lebensmittel auf der Welt gerecht zu verteilen. Zürne denen, die wissentlich die Ressourcen dieser Erde vernichten.

“ARMUT meint mehr als BESITZLOSIGKEIT. ARMUT heisst: nicht haben, nicht sein, nicht können, nicht dürfen.“ [E. K.]


ERFAHRUNGEN ( 08 - 137 )
Es ist besser,
sich von ERFAHRUNGEN
als von ZIELEN leiten zu lassen ...
... auch wenn,
wer ERFAHRUNGEN machen will,
UMWEGE gehen muss
und letztendlich
die nützlichsten ERFAHRUNGEN,
die man macht,
die schlechten sind.
So zum Beispiel:
der KRUG so lange zu Wasser geht,
bis der BRUNNEN leer ist ....
und manche
RUFER in der WÜSTE
sich im SANDE verlaufen ...
... oder ...
als es begann überzulaufen,
schlug er dem FAß den BODEN aus.
Jetzt sitzt er auf dem TROCKENEN.
So war, ist und bleibt es:
Die meisten LEUTE
kehren vor der eigenen TÜR -
ALLERDINGS unter den TEPPICH ...
und auch bei den dennoch nicht ausbleibenden
SPIEGELGEFECHTEN,
kann es leicht SCHERBEN geben ...
Die HARMONIELEHRE jedenfalls besagt:
Der MENSCH
lebt im AUSKLANG mit seiner NATUR!
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Man sagt oft: > Am 30. MAI ist der WELTUNTERGANG. <
Doch sagen kann man viel: Die WELT ist noch voll im GANG !
Doch muss man fragen: > Wie lange noch ? Wie lang ? <









“BILDUNG geht verloren, die BILDUNGSLÜCKEN bleiben.“ [M. G.]



LEBENSSCHULE ( 07 - 126 )
V O R B I L D E R
sind gefährlich,
man kann immer nur
mittelmäßiger NACHAHMER sein ...
Dennoch kommt es auf dich an:
Ob man
an Nummer zwei
oder fünf steht, ist ganz egal.
Es geht darum,
die NUMMER eins
werden zu wollen!
Darum vergiss nie, dass
LERNEN
ist wie das RUDERN gegen den STROM;
sobald man aufhört, treibt man zurück ...
Meine eigene Lebenserfahrung dazu ist:
Ich wäre
gerne METEOROLOGE geworden,
aber
mein naturwissenschaftliches WISSEN
war nicht ausreichend geschärft;
späterhin wollte ich
gerne REGISSEUR werden;
aber
mein angeborenes TALENT
hat nicht gereicht …
DENNOCH:
Ich bin etwas geworden! -
Weil ich dann sehr schnell gelernt hatte,
etwas werden zu müssen
und damit zu wollen!
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“LYRIK ist das BALLETT der SPRACHE.“ [C. B.]


PERSÖNLICHKEIT ( 06 - 125 )
WER
sich nach anderen richtet,
zersplittert und zerstreut
seine KRÄFTE
und
verwischt
seinen CHARAKTER.
So gesehen
könnte j e d e r die WELT
verbessern,
wenn er bei sich anfangen wollte.
WER aber will und kann das schon?
Hier zeigt sich aber auch
eine bittere ERKENNTNIS,
nämlich dass
man ERFAHRUNGEN
t e u e r bezahlt,
obwohl man sie g e b r a u c h t
b i l l i g e r haben könnte!
Deshalb
betrachte immer
die helle SEITE der DINGE!
Und wenn sie keine haben,
dann reibe die dunkle,
bis sie glänzt ...
Denn
das ganze LEBEN
besteht
in einem ständigen NEUBEGINN,
weil sonst
es g e f ä h r l i c h ist,
wenn
wir mit uns selbst z u f r i e d e n sind!
F A Z I T:
Mit 20 JAHREN
hat ein jeder das G E S I C H T,
das G O T T ihm gab;
mit 40 JAHREN,
das ihm das L E B E N gab;
mit 60 JAHREN,
das er v e r d i e n t hat ...
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“Wir kaschieren nichts so gut wie unsere DEFIZITE.“ [E. K.]


ERINNERUNG ( 05 - 114 )
Das ERINNERN
ist nur eine
der verschiedenen SPIELARTEN
des VERGESSENS ...
doch es gibt Situationen, in denen
das VERGESSEN oft schwerer ist,
als sich zu erinnern.
Genauer betrachtet können auch
ERINNERUNGEN
wie manche KONSERVEN sein:
ein bisschen schöngefärbt
und deshalb
nicht ganz ungefährlich.
Für die einen
heißt ERINNERN
auswählen;
für die anderen
ist ERINNERN eine Form
der BEGEGNUNG.
Doch feststeht allerdings:
ERINNERN
kann nicht ungeschehen machen,
aber die
WIEDERHOLUNGS-WAHRSCHEINLICHKEIT
verringern ...
Für viele auch beruhigend ist, dass
die ERINNERUNG
das einzige PARADIES ist,
woraus man nicht
vertrieben werden kann ...
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