„Drunter und drüber im Thüringer Verfassungsschutz“
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Dazu veröffentlichte ich bereits am Montag – 14.11.2011 – bei
folgenden Beitrag :
Fassungslosigkeit über
Thüringer Verfassungsschutz
Im Dezember 1989 erklärte mir
ein Bundestagsabgeordneter den
gravierenden Unterschied zwi-
schen Geheimdiensten in einem
demokratischen Rechtsstaat und
in einem Staat mit diktatorischem
Charakter, wie es in der DDR ge-
wesen sei: In einem freiheitlichen
Rechtsstaat unterliegen diese
staatlichen Institutionen im Ge-
gensatz zu solchen in einer Dik-
tatur stets einer strengen demokra-
tischen Kontrolle. Das hatte ich
damals begriffen. Angesichts der
heute offenkundigen Vorgänge
um den Thüringer Verfassungs-
schutz stellt sich mir allerdings
nun die Frage: Hat in Thüringen
in den letzten Jahren die Demo-
kratie versagt ? Hat das Innen-
ministerium seine Kontroll-
aufgaben nicht umfassend wahr-
genommen und somit die zustän-
digen Ausschüsse des Landtages
nicht sachgerecht informiert ?
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P. Achim T., Erfurt
Am SAMSTAG
gab es aus der großen WIRTSCHAFTS-WELT eine kleine MELDUNG :
COMMERZBANK schreibt tiefrote ZAHLEN
…, Deutschlands zweitgrößte Bank, hat jetzt tiefrote Zahlen vorgelegt …
die sich … auf stolze 800 Millionen EURO summieren.
Dazu hier meine AUFFASSUNG in einem PRESSEBEITRAG,
den ich bisher bei
veröffentlicht habe …
LESER-MEINUNG
zu Commerzbank schreibt tiefrote Zahlen [Wirtschaftswelt]
in THÜRINGER ALLGEMEINE v. 05.11.11; S. 4
… Erschien zwischenzeitlich nun doch am 15.11.2011 Kleine TA-Meldung
über anteiliges Versagen der Bundesregierung
Trotz Beteiligung des Staates an
der Commerzbank mit 25 Prozent,
d. h. also mit einem Viertel ge-
schäftlicher Mitverantwortung,
schreibt diese Bank tiefrote Zah-
len. Im Zusammenhang mit dem
jüngst bekannt gewordenen gra-
vierenden Buchhaltungsfehler in
der Hypo Real Estate wird uns
einmal mehr vor Augen geführt:
Der Staat war und ist keine wirt-
schaftlich arbeitende Institution.
Ob die derzeit Regierenden das
nun doch endlich mal einsehen ?
Der Einspruch Ludwig Erhards
wäre der Regierung Merkel gewiss
schon ins Stammbuch geschrieben!
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P. Achim T., Erfurt
In der vergangenen Woche
gab es nach VERÖFFENTLICHUNG
der MAßNAHMEN aus der BUNDESWEHR – REFORM
einen AUFSCHREI aus den REIHEN der POLITIKER in THÜRINGEN…
Dazu hier
mein – bis heute unveröffentlichter – PRESSEBEITRAG:
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LESER-MEINUNG
zu Das haut uns die Beine weg in TA v. 27.10.11; S. 3
Politisches Wollen und praktisches Handeln müssen stimmig sein
Alle wollen Frieden, – sollte man meinen -,
aber die folgerichtige Reduzierung militä-
rischer Standorte löst einen Aufschrei in
der Gesellschaft aus, der dem Reden über
den Friedens entgegensteht. Es wird einmal
mehr deutlich, wie engstirnig Politik be-
trieben wird:
– auf dem Spielfeld der Globalisierung wird
ohne vorherige Anpassung der nationalen Rah-
menbedingungen mitgespielt;
– der EURO wurde mit der Absicht der weiteren
politischen Festigung der Europäischen Union
eingeführt, ohne die ökonomischen und finanz-
wirtschaftlichen Regelungen zuvor festgeschrie-
ben zu haben;
– die Bildungspolitik sollte seit dem Bildungs-
gipfel 2008 weiter vorangebracht werden, statt-
dessen fördern der Föderalismus flankiert von
der bürokratischen Kultusministerkonferenz unge-
hindert 16-fach Bildungsexperimente mit Kindern.
Wenn der gewählte Politiker den Wunsch seiner
Wähler nach Frieden unterstützt, dann muss er
auch hier vorausschauend politisch denken, die
Konsequenzen erkennen und klare Vorstellungen
zur Umsetzung erforderlicher Entscheidungen
fixieren. Das Erstaunt- und Erschrockensein
vieler Politiker in Auswirkung der Bundeswehr-
Reform beweisen einmal mehr, dass zwischen
politischem Wollen und dem danach Handeln
Welten zu liegen scheinen.
Politik hat eben viele Bausteine, die insgesamt
gesehen und stimmig zusammengefügt sein wollen.
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P. Achim T., Erfurt
Dieser Tage alarmierte die Thüringer Presse über einen drohenden PFLEGENOTSTAND :
+ 77.000 derzeitige PFLEGEBEDÜRFTIGE in Thüringen
+ 300 FACHKRÄFTE f e h l e n bereits heute
+ S c h l e c h t e BEZAHLUNG
des in Thüringen ausgebildeten PFLEGEPERSONALS bewirkt ABWANDERUNG …
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Diese SCHLAGZEILEN veranlassten mich in der
zu nachstehendem PRESSEBEITRAG :
Thüringer Allgemeine
Redaktion als eMail
Gottstedter Landstraße 6
99092 Erfurt
Erfurt, 19.10.2011
LESER-MEINUNG
zu „Schlechte Bezahlung vertreibt Altenpfleger …“ und „Thüringen muss handeln“
in TA v. 19.10.11; S. 1
Das Trauerspiel zur Altenpflege
„… die Thüringer Politik signalisiert, dass das Problem erkannt ist“, heißt es im Leitartikel vom 19.10.11. Doch wie viel politische Signale sind in den letzten Jahren von der Landesregierung schon ignoriert worden. Statt transparent Lösung mit den jeweils bestehenden gesellschaftlichen Verbänden zu debattieren und dann zielorientiert umzusetzen, lässt man wertvolle Zeit verstreichen und suggeriert stattdessen Stolz auf das Erreichte. Auch der von der Staatskanzleiministerin Frau Walsmann ins Spiel gebrachte ‚kooperative Föderalsimus‘ bietet keinen Ausweg aus dem sich anbahnenden Pflegenotstand in Thüringen. Vielmehr werden mögliche Lösungswege weiter erschwert. Bringen wir es auf den Punkt: Gestern haben die Politiker die Signale wissentlich überhört, dafür zahlen die Kommunen und ihre Bürger einen hohen Preis: Alle müssen heute sparen, egal was es morgen kostet und wie es übermorgen das Gemeinwohl belastet.
Gibt es jemanden, der dafür eine Abmahnung erteilt ?
Am vergangenen Wochenende veranstaltete
die der CDU nahestehende JUNGE UNION Thüringen ihren LANDESTAG …
Als SCHLAGZEILE in der Thüringer Presse zu dieser Veranstaltung war
„Klitschko mit viel Kampfgefühl“
zu lesen. WARUM ?
Vitali Klitschko,
derzeitiger Boxweltmeister im Schwergewicht,war als GASTREDNER
geladen und erschien dort mit der CDU-Landesvorsitzenden Lieberknecht …
Diese Veranstaltung, die ich im Vorfeld in einem anderen Zusammenhang
schon politisch im Visier hatte,
nahm ich zum Anlass, meine Auffassung wie folgt an die
zu geben … Bisher blieb der Beitrag unveröffentlicht :
Junge Union
auf sicherem Schoß der Mutterpartei
„Wessen Brot man isst, dessen
Lied man singt!“ In dieser poli-
tischen Abhängigkeit wurde von
der CDU-Landesvorsitzenden Lie-
berknecht zwar CDU-Potential
auf die Junge Union übertragen,
ob, – bildhaft gesprochen -, diese
Transfusion ‚verunreinigten Blu-
tes‘ etwas bringt, ist aus meiner
Sicht fraglich.
Die Junge Union täte gut daran,
ihre Arbeit wie eine Frischzel-
lentherapie wirken zu lassen,
um die nicht zu leugnende Unglaub-
würdigkeit der ‚alten‘ CDU über-
winden zu helfen.
Das wäre doch mal eine abrechen-
bare und zugleich wahrhaft politi-
sche Aufgabenstellung.
Ein Erfolg würde neue Perspek-
tiven eröffnen.
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P. Achim Tettschlag, Erfurt
In der letzten Woche waren in der Thüringer PRESSE
solche S c h l a g z e i l e n wie
„KOALITIONSKRACH um PENSIONEN für MINISTER spitzt sich zu“
„Eine traurige Geschichte“
zu lesen.
Diese nahm ich zum Anlass, meine Auffassung wie folgt an die
zu geben … Bisher blieb dieser Beitrag unveröffentlicht :
Papstbesuch ohne Nachhaltigkeit
Erfurt hat zweifelsfrei mit dem
Papstbesuch eine Aufwertung als
ein geistiges und geistliches Zen-
trum in Thüringen erfahren. Of-
fensichtlich scheint aber der im
Vorfeld der Visite von der Mini-
sterpräsidentin so gepriesene
geistige Einfluss des Papstes die
Staatskanzlei nicht erreicht zu ha-
ben.
„Aus den Augen, aus dem Sinn !“
Das Thüringer Kabinett und dessen
Kontrollorgan, der Landtag, haben
aus der Rede Benedikt XVI. vor
dem deutschen Bundestag die
Wegorientierung für einen neuen
Politikstil nicht herausge-
hört, nämlich: Gerechtigkeit
schaffen durch Umgang mit der
gesellschaftlichen Wirklichkeit
mit hörenden Herzen und nicht
mehr mit höheren Diäten, Macht-
spielereien und nun auch noch
eigennützigem Pensionspoker!
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P. Achim Tettschlag, Erfurt
„Essen für die Tonne –
Wie stoppen wir den Wegwerf – Wahnsinn ?“
Meine ANFRAGE –
von Günther Jauch an die GESPRÄCHSRUNDE vorgetragen um 22:42 Uhr :
„Der Tatsache Rechnung tragend,
dass fast 40 % der Haushalte nur noch aus einer Person bestehen und zugleich der Anteil der Senioren in unserem Land stetig ansteigt,
wäre es an der Zeit, dass die LEBENSMITTELINDUSTRIE diesem Sachverhalt Rechnung trägt.
Auch eine größere „singlehaushaltsgerechte“ P0RTIONIERUNG der Esswaren im Angebot wäre m. E. ein entscheidender Beitrag, den Wegwerf-Wahnsinn einzudämmen.
Befassen sich Vertriebsmanager dieses Industriezweiges nicht mit Statistiken und werten diese mit kundenorientierten Maßnahmen aus ?“
Stefan Genth vom Handelsverband Deutschland (HDE)
arbeitet als Hauptgeschäftsführer für den HDE, der als Spitzenverband die Interessen des deutschen Einzelhandels in Deutschland und in der EU vertritt … Er bestätigte das berechtigte ANLIEGEN meiner FRAGE.
Der Inhalt der SENDUNG hatte folgende SCHWERPUNKTE: Verantwortung für diese Verschwendungssucht der Wohlstandsgesellschaft trägt jeder Einzelne. Hat ein Apfel eine kleine Delle wird er nicht gekauft. Die gekochten Nudeln vom Vortag landen im Müll was Neues soll auf den Tisch. Und beim Joghurt läuft morgen das Mindesthaltbarkeitsdatum ab weg damit.
Der Handel richtet sich bereitwillig nach den Wünschen seiner Kunden. Jeden Abend landen in den Müllcontainern der Supermärkte unzählige Nahrungsmittel. Auch die Politik ist nicht unschuldig. EU-Verordnungen geben teilweise absurd anmutende Normen für Lebensmittel vor. Die verpflichtende Angabe des sogenannten Mindesthaltbarkeitsdatums sorgt zudem für Unsicherheit beim Verbraucher: Kann ich die Wurst noch essen, wenn sie abgelaufen ist?
Hier war gestern auf Seite 1 unter der Überschrift
„Thüringer am wenigsten zufrieden“
zu lesen :
Die Deutschen sind so zufrieden und glücklich
wie seit zehn Jahren nicht mehr.
Der Wermutstropfen : Bundesweit fühlen sich die
Thüringer am unwohlsten.
Das geht aus einer Studie mit dem Namen „Glücksatlas“
hervor …
Das Unbehagen rührt von der immer noch hohen Arbeits-
losigkeit her. So nimmt Thüringen bei der Zufrieden-
heit mit dem Einkommen und dem Arbeitsplatz den
letzten Platz ein …
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Diese Aussagen veranlassten mich
zu nachstehendem PRESSEBEITRAG,
der heute, am 22.09.11, in der THÜRINGER ALLGEMEINE,
auf der LESER-SEITE erschien:
Miese Laune ist nicht überraschend
Politiker reden sich die Welt schön
Die für den Freistaat ausgewie-
sene Diagnose „Unzufriedene
Bürger“ dürfte, – außer die Mit-
glieder der Thüringer Landesregierung,
– keinen überraschen.
Es wird einmal mehr deutlich,
dass eine ‚kranke‘ Gesellschaft,
die nur jeden Tag, – und das über
Jahre -, von Politikern schöngeredet
wird, nicht genesen kann. Vielleicht
findet ja der Papst auch eindringliche
Worte an die Politiker, indem er
sie an das achte Gebot erinnert :
„Du sollst kein falsches Zeugnis von dir
geben wider deinem Nächsten“.
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P. Achim T., Erfurt-Melchendorf
Da konnte ich mich nun doch nicht mehr zurückhalten, als ich am 31.08.11 darüber las, dass man in ERFURT einerseits enorme Summen für TOURISMUS-WERBUNG ausgibt und andererseits über radikale Kürzungen bei der STRAßENREINIGUNG nachdenkt …
Hier meine MEINUNG zu Wird genug für Erfurt geworben? und „Straßen sollen seltener gekehrt werden„ in TA / Erfurt v. 31.08. 2011, S. 2 u. 3
………………………..………………….. Ungekürzt erschienen am 03. September; S. 5 …………………………………………….
Sparpläne dürfen den Blick für das Ganze nicht vernebeln
Enorme Summen für Werbung einer Region auszugeben und zugleich laut über die Reduzierung der Straßenreinigung nachzudenken ist ein alarmierendes Signal über möglichen Verlust komplexen Denkens der Verantwortlichen in Erfurts Stadtverwaltung. Ein größeres Interesse der Erfurter selbst am öffentlichen Erscheinungsbild könnte einen erheblichen Anteil zur Kosten- reduzierung ausmachen. Das beginnt z. B. damit, seine Zigarette und anderen Unrat nicht aus dem Fenster seines Autos auf die öffentliche Straße zu entsorgen. Darüber sollten unsere gewählten Volksvertreter mit ihrem Wahlvolk mal öffentlich reden. Das kostet kein Geld ! ___ P. Achim T., Erfurt
Hier der ZEITUNGSTEXT zur STRAßENREINIGUNG :
Straßenreinigung in Erfurt soll vielerorts halbiert werden
„Ich vermute, dass es maximal auf Null laufen wird“, sagt Thomas Niehoff über die Sparpläne der Stadtverwaltung bei der Straßenreinigung. Erfurt. Der Leiter der Straßenreinigung bei der Stadtwirtschaft hat sich bereits intensiv mit den Änderungsvorschlägen zur Straßenreinigungssatzung beschäftigt, die vom dem kommenden Jahr an dazu beitragen sollen den städtischen Haushalt zu entlasten und diesen zahlreiche rote Fragezeichen angehängt. Stark vereinfacht läuft es darauf hinaus, dass die Häufigkeit der Straßenreinigung weitestgehend halbiert wird. Wo bisher wöchentlich ein Fahrzeug den Dreck wegräumt, kommt es künftig nur noch zwei Mal im Monat.
Der naheliegende Gedanke, dass die Kosten damit halbiert werden, erweist sich jedoch als Trugschluss. Denn die Kosten summieren sich aus dem größeren Anteil (75 Prozent) der jeweiligen Anlieger und dem städtischen Anteil (25 Prozent). Wenn die Kosten halbiert werden, müssen auch die Beiträge der Anlieger entsprechend gekürzt werden. Derzeit sei man dabei den Sparvorschlag in Zahlen zu fassen. Wobei es nicht nur um den finanziellen Effekt geht. Zwangsläufig werde es auch schmutziger in der Stadt. Und auch in der Luft. Denn je länger der Dreck, der Reifen- und Bremsenabrieb auf der Straße liege, um so länger werde er auch durch die Luft geschleudert.
Besonders bedenklich sei laut Niehoff, dass auch in stark frequentierten Hauptverkehrsstraßen wie der Binderslebener Landstraße, der Bergstraße und der Heinrichstraße die Reinigungsperioden von einer auf zwei Wochen verlängert werden sollen. Dadurch werde sich auch das mühevoll unter das Limit geführte Feinstaub-Aufkommen wieder verdoppeln – derartige Vorschläge auf den Tisch zu legen, während beim Landesverwaltungsamt um die Freistellung von der Einrichtung von Umweltzonen gerungen wird, sei wenig konstruktiv.
Auch die praktische Umsetzung der Sparpläne sei mit einigen Problemen verbunden. Um die vorhandene Technik auszulasten – drei große und drei kleine Kehrmaschinen – müsste der Anteil gewerblicher Leistungen erhöht, nach Arbeit in Gewerbegebieten oder ähnlichen Orten gesucht werden. Eine Lösung dieses Problems wurde im Änderungsantrag gleich mitgeliefert: In Alach, Egstedt, Kühnhausen, Salomonsborn, Stotternheim und Urbich sollen (auch gegen den Willen der Ortschaftsräte) bislang unberücksichtigte Straßen in die gebührenpflichtige Reinigung übernommen werden.
Noch nicht bedacht wurde außerdem, wie im Herbst verfahren werden soll, wenn die Blätter fallen, Straßen nass und rutschig machen, wenn die Stadt in der Pflicht ist, Verkehrssicherheit zu gewährleisten – auch außerhalb der geplanten Reinigungsperioden. Unter Umständen könnte die Einsparung auch dazu führen, dass vom Tiefbauamt künftig häufiger die Kanaleinlässe gereinigt werden müssen – erst die Praxis würde die tatsächlichen Ersparnisse (oder zusätzlichen Kosten) in vollem Umfang offenbaren. Zur Beruhigung: Unverändert blieb der Reinigungszyklus im Innenstadtbereich. Der wird weiterhin täglich gereinigt – Anger, Bahnhofstraße, Benediktsplatz, Fischmarkt, Futterstraße, Hirschgarten, Krämerbrücke, Marktstraße … bleiben bei den Sparplänen außen vor.
Vom Bau- und Verkehrsausschuss wurde aus vielen Gründen um eine Nachbesserung gebeten. Vor allem, weil der dem Antrag anhängende „Schwanz“ von Straßennamen und Änderungen kaum durchschaubar sei – aus E wird ES IV, aus ES III wird E, aus E wird ES III … in einigen Straßen greifen gleich mehrere Reinigungsklassen – ein Teil der Johannesstraße wird täglich komplett gereinigt, ein anderer nur wöchentlich, ein weiterer nur im Abstand von zwei Wochen und ohne Gehwege.
Ob die Halbierung der Straßenreinigung ab dem 1. Januar 2012 so umgesetzt wird, entscheidet sich in der kommenden Woche; nämlich in der Sitzung des Stadtrates am 7. September. Ausschlaggebend wird dabei vor allem die Meinung des Finanzausschusses sein, der am heutigen Mittwoch zusammentrifft. Denn diesem werden die Zahlen über Aufwand und Nutzen vorliegen, die untermauern, ob unter dem Strich vielleicht doch irgendwo gespart wird. ___ Hartmut Schwarz / 31.08.11 / TLZ
Derzeit wird in unserer REGIONALPRESSE ziemlich heftig
über die QUALITÄT der FERNSEHPROGRAMME
sowohl
der öffentlich – rechtlichen
als auch
der privaten FERNSEHANSTALTEN debattiert …
„Muss man Schwachsinn anschauen“
in TA vom 26.07.11; LESER-SEITE
Mit nachstehendem
( derzeit unveröffentlichtem )PRESSEBEITRAG
habe ich mich in diese Auseinandersetzung eingemischt…
TV-Quoten sind Maßstab für erreichte
Bildungsferne
Schwachsinn als Bestandteil des täg-
lichen Fernsehprogramms hat sowohl
Ursachen als auch Wirkungen.
Auffallend dabei ist, dass augenschein-
lich das Konsumbedürfnis nach geist-
losen Sendungen steigende Tendenz aufweist.
Meine Auffassung dazu ist:
Je mehr der unbequeme Bildungswille dem Trend
zur bequemen Spaßgesellschaft untergeordnet
wird, um so nachhaltiger wird unsere Gesell-
schaft künftighin durch eine Problemmauer ge-
spalten.
Die 16-fach gespaltene Bildungspolitik
unseres Landes beschleunigt diesen Prozess.
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P. Achim T., Erfurt