Das Licht, das ich wahrnehme flackert. Das beunruhigt mich. Ungeachtet dessen aber kann ich heute sagen: Mein Glaube lehrte mich stets zu hoffen – hoffentlich auch künftighin! Mein Vertrauen ist bis dato ungebrochen!
“Hast du keine KRAFT in dir zu brennen und das LICHT auszustrahlen, so verstelle es wenigstens nicht. “ [Tolstoi]
Das Warten auf einen neuen Himmel und eine neue Erde wird erst beendet sein, wenn die Menschheit selbst der erhofften Gerechtigkeit den gebührenden Platz im Denken und Handeln einräumt. Die Chancen aber stehen unter keinem guten Stern.
Wir Menschen sollten die Barmherzigkeit Gottes uns gegenüber auf das Miteinander zwischen uns Menschen übertragen. Dann könnte es Frieden auf Erden werden.
Kaum einer merkt noch, dass er am zerbrochenen Herzen leidet. Kaum einer noch lässt deshalb diese Wunde verbinden. Eine Volkskrankheit der Moderne also.
“Der GLAUBE mag für die einen ebenso eine KRANKHEIT sein, wie für andere die HEILUNG.“ [E. B.]
Stehenbleiben ohne sich zu fürchten und dabei ohne eigenes Zutun der Rettung durch Gott zuzuschauen, das war damals schon eine ungewöhnliche Aufforderung. Heute stelle ich ernsthaft die Fragen, ob das so noch möglich ist. Ob die Menschheit überhaupt noch zu retten ist? Ersticken nicht Machtstreben, Krisen und Kriege den Traum eines erlösenden Weltfriedens unter der möglichen Schirmherrschaft Gottes? Und wieder komme ich zu dem Fazit: Die Karre ist verfahren! Rette sich wer kann, aber wie?
“GOTT Abrahams, GOTT Isaaks, GOTT Jakobs, nicht der GOTT der PHILOSOPHEN und GELEHRTEN.“ [B. P.]
Die Demonstration von islamischen Bürgern am letzten Wochenende in Hamburg hat mich aufgeschreckt. Der o. g. Monatsspruch ist eine zutreffende Antwort und lässt mich hoffen, dass allerorts alle Verantwortungsträger sich der Tragweite solcher Vorkommnisse bewusst werden und entsprechend einflussnehmend handeln. Dass sich meine Hoffnung erfüllt, werde ich bei der derzeitigen politischen Konstellation wohl kaum noch erleben.
“Manchmal ist es klüger, nachher um ENTSCHULDIGUNG zu bitten, statt vorher um ERLAUBNIS.“ [W. M.]
Rechenschaft, die einen Ist-Zustand schönredet, wird vor Gott wahrscheinlich keinen Bestand haben. Und somit ist die Erfüllung der Hoffnungen der Menschen mehrheitlich in Frage gestellt. Die Politiker beschwören ihren Friedenswillen, aber schüren hinterrücks, - um ihres Machterhalt willen -, unheilvolle Kriegspläne. Viele von ihnen berufen sich auf ihre Gläubigkeit - wie widerwärtig ist das denn ?
Weltweit gibt es unzählige Dokumente, - verbindlich oder unverbindlich, appellierend oder mahnend, belehrend oder hinweisend -, die zwar existieren, auf die man aus den unterschiedlichsten Gründen verweist oder sich gar explizit beruft. Aber letztendlich sind und bleiben diese nur beschriebenes oder bedrucktes Papier und das ist bekanntlich geduldig. Leider werden die 10 GEBOTE auch mehr und mehr nur noch zu einem Dokument, dessen Lebensorientierungen als antiquarisch abgetan werden. Die Auswirkungen sind augenscheinlich geworden; jedoch kein Grund für die Menschheit umzudenken.
“Die Vielzahl an WAHRHEITEN und SCHRIFTEN ist so ausgeartet, daß wir sehr schnell ZUFLUCHT zu BRUCHSTÜCKEN nehmen werden.“ [Voltaire]