
HURRA, HURRA !
Das GEGENMITTEL ist da …





Der weltweite Angriff des Coronavirus hat in der Gesellschaft eine Krise ausgelöst.
Diese war m. E. eine Bewährungsprobe der Stabilität ihrer sozialen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen, die nüchtern betrachtet, ganz einfach enttäuschend verlaufen ist.
Sowohl die variantenreichen Ansagen zu den Bekämpfungsstrategien durch die Politiker als auch die vielfältigen Aussagen zur Herkunft, den Auswirkung sowie Folgeerscheinungen des Virus seitens der Wissenschaftler und nicht zuletzt das doch unangemessene Verhalten nicht weniger Menschen zur Umsetzung der Maßgaben, – in der Öffentlichkeit bzw. auch Privatsphäre -, zur Eindämmung der Pandemie belegen meinen gewonnenen Eindruck.
Außer Acht lasse ich an dieser Stelle mal die Betrachtung der Tatsache, dass sich schon sehr zeitig die mutmasslichen Gewinner aus dieser belastenden Situation heraus positioniert hatten und die voraussehbaren Verlierer in vielfältiger Weise Nachteile in Kauf nehmen mussten.
Man kann heute erkennen, wie unterschiedlich die Gaben Gottes leider Früchte getragen haben; eine gute Verwaltung ist derzeit wohl kaum machbar.

“Wenn man sieht,
was der liebe GOTT
auf der ERDE alles zulässt,
hat man das GEFÜHL, dass er
immer noch experimentiert.“
[Sir P. U.]





744. GEDANKENSPIEL
zum THEMA Gesellschaftskrise
mit Worten anderer wie
M. Luther King, G. Orwell
u. E.-M. Zurhorst
Moderation / Fotoauswahl – © PachT

Das reicht für andere,
Unfrieden aufkommen zu lassen. Jedoch:



“Die großen inneren KRISEN gehen,
mit wenig Ausnahmen,
auf ERSCHÜTTERUNGEN
des VERTRAUENS zurück.“
[J. S.]

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A l l e n
ständigen BESUCHERN und
auch zufälligen GÄSTEN
meiner Blog – Seite wünsche ich
ein krisenarmes und erholsames
WOCHENENDE
sowie
einen gesunden START in die neue WOCHE!<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<


FRIEDEN
ist das unehrlichste WORT
unserer ZEIT …
Schon beim AUSSPRECHEN
wird hintergründig
die gemeinte FRIEDFERTIGKEIT
im KEIME erstickt,
weil
unter dem Pseudonym der FREIHEIT
ein j e d e r meint,
sein vermeintliches RECHT –
auf internationaler wie auf nationaler EBENE,
im gesellschaftlichen wie im privaten BEREICH,
in politischer wie in diplomatischer HINSICHT –
durchsetzen zu müssen …
FRIEDEN
also ist heute der schützende MANTEL,
unter dem mit BEDACHT
U N F R I E D E N
vorbereitet wird;
die MASSLOSIGKEIT
bestimmt dabei das SCHRITTTEMPO !
___
(C) PachT 2010
Gedanken im Zusammenhang mit der deutschlandweit entflammten Diskussion über Thilo Sarrazin, den Verfasser des Buches „Deutschland schafft sich ab – Wie wir unser Land aufs Spiel setzen“




“Politische WELTVERBESSERER
gibt es fürwahr genug, aber über
nichts sagende SONNTAGSREDEN mit
ungeschickten verbalen SPAGATEN hinaus
reicht ihr wirkliches HANDLUNGSVERMÖGEN
bei weitem nicht.“
[PachT 20.04.2020]




K r i s e
Eine KRISE ist nie höhere GEWALT,
sondern eine unausweichliche FOLGE
der VERNACHLÄSSIGUNG
gesellschaftlich lebenswichtiger RAHMENBEDINGUNGEN
auf lange ZEIT durch REGIERUNGSVERANTWORTLICHE.
___
© PachT 2020
Meine Gedanken während der Coronavirus-Krise hierzulande

Krisenfolge
Die CORONAVIRUS-Krise 2020
wird unserer aller gewohnten WELT
eine völlig neue ORDNUNG
sowohl zwischenmenschlich, politisch, wirtschaftlich und kulturell
als auch lokal und global aufdoktrieren.
Der in der KRISE deutlich gewordene WERTEVERFALL wird den WEG in die NORMALITÄT erheblich erschweren …
___
© PachT 2020
Meine Gedanken über die Folgen
der Coronavirus-Krise

“Eine KRISE besteht darin, dass
das ALTE stirbt und
das NEUE nicht geboren werden kann.“
[A. G.]






“Des MENSCHEN leidenschaftlicher GLAUBE
besteht darin, dass er zu wissen glaubt.“
[G.W. H.]




Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Günter H. Hertel / Sonntag, 29.03.2020
„Quo vadis Kirche? Kirche in der Krise – im doppelten Sinne“.
Offener Brief an die Gemeindevertreter der Kirchgemeinden des Wilsdruffer Landes.
Liebe Mitglieder des Kirchenvorstandes der Kirchgemeinden des Wilsdruffer Landes,
sehr geehrte Herren Pfarrer, Vikar und alle hauptamtlichen Damen und Herren in unserem Kirchspiel.
Gestern spät Abend erhellte sich die St. Katharinen-Kirche in Kesselsdorf im Scheinwerferlicht so wie immer in den Nächten des Wochenendes. Heute früh pünktlich um 10 Uhr läuteten die Kirchenglocken ebenso wie immer. Beide Symbole, das visuelle und das akustische, habe ich diesmal mit besonderen Gefühlen aufgenommen. Zum einen deshalb, weil ich im Rahmen eines Projektes „Wohnen & Arbeiten auf Probe“ in Görlitz nicht nur die reizvolle Stadt, sondern vor allem in den letzten zwei Wochen die Grenzstadt im Ausnahmezustand studiert habe und die vielen fleißigen Bürger, die grenzüberschreitende Solidarität, die verantwortlichen Entscheider auf beiden Seiten der Neiße, die tagtägliche Menschenfreundlichkeit erleben und wo immer meine Dankbarkeit einbringen durfte. Einen meiner dazu verfassten Berichte stelle ich Ihnen/Euch gerne zur Verfügung.
Ihr/Sie werdet(n) lesen, dass weder Kirche noch ihre Vertreter als Alltagshelden in meinem Bericht vorkommen, nicht weil ich sie übersehen habe. Befürchtung macht sich breit. Meine Sorge zur Zukunft unserer Gesellschaft resultiert nicht in erster Linie vom Corona-Virus, das freilich, weil Ursprung, Ausbreitung, Wirkung, Therapie bisher nahezu unbekannt, eine kaum zu unterschätzende Gesundheitsgefahr darstellt. Meine Befürchtung resultiert vor allem aus einer Gegenwart, in der sich Kirche offenbar selbst nicht mehr als systemrelevant einschätzt.
Jetzt, nach Wiederkehr vom Projektaufenthalt, erlebe ich mit ambivalenten Gefühlen meine Kirche, fast sprachlos, fast im Nichts. Die von mir wahrgenommenen Signale sind Nothandlungen der Trauung zu Dritt, der Beerdigung im kleinsten Kreis, der Telefonangebote der Pfarrer, dem sonntäglichen virtuellen Gottesdienst, der nur – wenn überhaupt – von internetaffinen Menschen beigewohnt werden kann. Vielleicht gibt es mehr. Vielleicht „macht Kirche mehr“, vielleicht bin ich ungerecht.
Aber was ist denn der Auftrag der Kirche? Mehr noch als in „normalen“ Zeiten muss sie doch in der Krise präsent sein, ihren Auftrag im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes erfüllen? Ein Groß-Unternehmen, wie die Kirche, kann sich doch nicht hinter Corona-Mauern verkriechen! Andere lebenswichtige Bereiche wie Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeheime, Lebensversorgung und Logistik, öffentlicher Verkehr, Verwaltung, Politik, Rundfunk und Fernsehen, Presse, Justiz, Polizei, Feuerwehr usf. kommen doch auch ihrem Auftrag nach. Sie konzentrieren sich auf ihr Kerngeschäft, wie der Wirtschaftsexperte sagt. Und sie tun es mit Energie, Verantwortungswahrnehmung, großen, z.T. bis an die physischen und mentalen Grenzen gehenden Kraftaufwendungen, wie ich es in GörlitZgorzelec, der Doppelstadt an der Neiße, beim Betreuen der vom grenzüberschreitenden Stau Geplagten mit Bewunderung sah. Und solche Menschen wachsen über sich hinaus, entwickeln eine erstaunliche Kreativität, um ihr Kerngeschäft in allergrößter Verantwortung zu erfüllen, nicht abwartend, was politisch „von oben“ kommt, sondern handelnd.
Was macht Kirche? Was sollte Kirche jetzt tun? Konzentriere sie sich auf ihr Kerngeschäft! Ostern steht vor der Tür, Martertot, Kreuz und Auferstehung, Glaube, Liebe und Hoffnung!
Ich erwarte unter Einhaltung größter hygienischer Vorkehrungen, dass am Ostersonntag, ein Auferstehungsgottesdienst in unserer größten Kirche des Wilsdruffer Landes stattfindet.
Mehr Kreativität als bisher dürfen wir gerne einbringen:
2020-03-29_Kirche-in-der-Krise_Offener-Brief_KS-Wilsdruffer-Land 1 von 2
2020-03-29_Kirche-in-der-Krise_Offener-Brief_KS-Wilsdruffer-Land 2 von 2

“In der NOT ist WENDIGKEIT
eine NOTWENDIGKEIT.“
[B. G.]





“Der MENSCH ist das einzige WESEN,
das sich selber nicht gewachsen ist.“
[H. K.]
