F r i e d e n ( 38 - 380 )
FRIEDEN kannst du nur haben,
wenn du ihn gibst.
ALSO
einer muss den FRIEDEN beginnen,
wie einer den KRIEG beginnt!
Allerdings gewinnt man
mehr und mehr den Eindruck,
KRIEGE gibt es überall dort,
wo für FRIEDEN gekämpft wird
und
der KRIEG
spielt sich immer so ab,
als wäre die MENSCHHEIT
auf den Begriff der GERECHTIKEIT
noch überhaupt nie gekommen!
Kaum jemandem fällt auf, dass
der FRIEDE
ebenso viele SIEGE
aufzuweisen hat wie
der KRIEG,
aber weit weniger DENKMÄLER.
Das verdeutlicht ein Mal mehr, dass
der ewige FRIEDE ein TRAUM ist;
nicht einmal ein schöner.
Deshalb ist notwendig,
wenn die MÄCHTIGEN der WELT
den FRIEDEN nicht wollen,
dürfen wir, - die OHNMÄCHTIGEN -,
nicht nach WAFFEN rufen!
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Die KOLONIALISIERUNG von EUROPA durch die US-ADMINISTRATION nimmt immer größeres AUSMAß an, das insbesondere in der politischen und wirtschaftlichen SCHWÄCHUNG Deutschlands seinen AUSDRUCK findet. Ein LÖSUNGSVERGLEICH der UKRAINE-KRISE (2022) mit der KUBA-KRISE (1962) wird geleugnet; dass können m. E. nur POLITIKER, die diese ZEIT nicht erleben mussten. Die gleichen POLITIKER auch sind es, die die kriegerischen HANDLUNGEN der USA in den letzten über 70 Jahren in vielen Teilen der WELT als gerechtfertigt und gar als Beitrag zur ERHALTUNG des WELTFRIEDENS erklären. Demnach also gibt es gute und böse KRIEGE – einfach fatal !
In der Mitteldeutschen Kirchenzeitung GLAUBE + HEIMAT habe ich mit Aufmerksamkeit nachstehenden KOMMENTAR zur Kenntnis genommen:
Über die Offenheit war ich sowohl sehr überrascht als auch erfreut. Der Redaktion habe ich dazu folgendes geschrieben:
Das fünfte Gebot und die Politik
Ab einem gewissen Alter, - ich gehe nun auf die 77 zu -, beginnt man, Bilanz seines Lebens zu ziehen; auch um seinen Enkelkindern Erfahrungen zu vermitteln, aus denen sie dann ihre eigenen Entscheidungen treffen können.
Der Kommentar in der Ausgabe Nr. 18 bezüglich der jüngsten Aussage des EKD-Friedensbeauftragten hat mich zu neuerlichen Gedanken, insbesondere zu den vielfältigen Erinnerungen der gelebten Gebote Gottes im Familie- und Bekanntenkreis, in der Straße, in der Kommune, im Lande und in der Welt herausgefordert. Das 5. Gebot stand dabei aus gegebenem Anlass im Mittelpunkt meiner Überlegungen:
“Frieden ist das unehrlichste Wort unserer Zeit. Schon beim Aussprechen wird hintergründig die gemeinte Friedfertigkeit im Keim erstickt, weil unter dem Pseudonym der Freiheit ein jeder meint, sein vermeintliches Recht, - auf internationaler wie auf nationaler Ebene, im gesellschaftlichen wie im privaten Bereich, in politischer wie in diplomatischer Hinsicht -. durchsetzen zu müssen.
Maßnahmen zur Erhaltung des Friedens also sind heute der schützende Mantel, unter dem mit Bedacht Unfrieden vorbereitet wird; die Maßlosigkeit bestimmt dabei das Schritttempo!“
Ob ohne oder mit welchem hoheitlichen Mandat auch immer in den letzten sieben Jahrzehnten Staaten kriegerische Handlungen auf Territorien anderer Länder begangen haben, keiner ging als Sieger vom Schlachtfeld, das aber war stets voller unschuldiger Toter. Diejenigen, die diese Kriege befohlen haben, sind selbst nie atomarer Strahlung, brennendem Napalm, Maschinengewehr- oder Raketenbeschuss ausgesetzt gewesen, aber im verquickten Bündnis zwischen Politik und Wirtschaft waren sie die Profiteure.
Das auch hierzulande immer noch oft hoch gehaltene christliche Menschenbild wird mehr und mehr entwürdigt.
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P. Achim Tettschlag, Erfurt-Melchendorf
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“Was im FEUER verbrennt, geht in den FLAMMEN wieder auf.“
[E. B.]
Wenn diese INFORMATION stimmt, dann beweist die GESCHICHTE erneut: POLITIKER, die KRIEG, – egal wo und wie -, in ihrem GEDANKENGUT beherbergen oder gar befürworten, lassen diesen, – sich dann selbst in SICHERHEIT befindend -. immer von anderen befehlsmässig auf dem SCHLACHTFELD ausführen.
“Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“ - “Gehet hin in alle Welt, lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Das nur kann er meines Erachtens gesagt haben, aber welches Bild bietet sich uns heute? Sowohl eine Pandemie überschattet seit zwei Jahren die Menschheit und deckt deren vielfältigen Defizite auf als auch erschreckende Kriegshandlungen erschüttern den Kontinent Europa über seine Grenzen hinaus - beide Geschehnisse lassen erneut Gewinner und Verlierer auf der Weltbühne in neuer Formation in Erscheinung treten, offenbaren neue Interessen der politischen Machteliten außerhalb demokratischer und menschenrechtlicher Maßstäbe und bewegen sich vage im Grenzbereich einer atomaren Auseinandersetzung. Die zahllosen Kirchenaustritte wegen sexuellen Missbrauchs tausender Schutzbefohlener, - so hoffe ich -, werden hoffentlich nicht die Zahl der für den Frieden in der Welt und zwischen den Menschen betenden Gläubigen reduzieren. Ich will nicht müde werden, meinen eigenen Beitrag zu leisten!
“Die ORDNUNG GOTTES lässt sich nicht ungestraft verkehren.“
[J. G.]
Der WÄHLER, – der SOUVERÄN -, scheint es gar nicht wahrzunehmen, was sich da so auf dem politischen PARKETT, – sowohl global als auch lokal -, abspielt! Kann man auf dem WEG zum WAHLLOKAL, – ob geimpft, genesen oder getestet -, überhaupt noch sicher sein? Gibt es neben den CORONAVIREN nun auch wieder aufgeweckte ‘SCHLÄFER‘ unter uns ? Man kann,- sich selbst von alldem ablenkend -, nur lauthals singen: “Wacht auf! Verdummte dieses Landes! Erkennt die Lage der Nation … “ :
“Ohne FREIHEIT ist WAHRHEIT tot, ohne WAHRHEIT ist FREIHEIT blind.“ [L. St.]
KIRCHE und STAAT haben hierzulande eines gemeinsam:
Historische SPURENSICHERUNG durch GESCHICHTSMANIPULATION
In der Wochenzeitung der Ev. Kirche >> GLAUBE + HEIMAT << stießen mir die Erörterungen zum Vorgang um den Mohren MELCHIOR in einer Ulmer Kirchengemeinde doch etwas bitter auf … :
Ich habe der Redaktion > GLAUBE + HEIMAT < meine AUFFASSUNG dazu wie folgt zur Kenntnis gegeben … :
“Mangelnde AUFRICHTIGKEIT, auch gegen sich selbst, ist der GIPFEL der GEWISSENLOSIGKEIT.“ [Papst Johannes XXIII.]