“... denn dein ist das REICH und
die KRAFT und die HERRLICHKEIT
in EWIGKEIT ...“ Das “REICH“ ist ein
allumfassender BEGRIFF
und beinhaltet m. E. stets dessen
GUTES und BÖSES,
LICHT und SCHATTEN,
FRIEDEN und KRIEG sowie
LEBENDE und TOTE.
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Vor über zehn Jahren moderierte ich
zwei GEDANKEN anderer:
Gebot der Bibel
Die B I B E L
gebietet uns,
unseren NÄCHSTEN zu lieben
und auch unsere FEINDE zu lieben;
wahrscheinlich deshalb,
weil es in der REGEL
d i e s e l b e n LEUTE sind.
... D e n n o c h
Wenn zwei PERSÖNLICHKEITEN
miteinander in KONTAKT treten,
ist es genauso,
als wenn zwei CHEMIKALIEN aufeinandertreffen.
Kommt es zu einer REAKTION,
dann werden beide SEITEN verändert.
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Das bevorstehende OSTERFEST ist so offenbar
eine dialektisch ernstzunehmende und
aber doch auch freudige BOTSCHAFT;
sagt man nicht auch:
“Die TOTEN mahnen uns.“
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Die TATEN der MENSCHEN sollten in ihrer GESAMTHEIT
im Wissen um den dreifaltigen GOTT
eher in DEMUT und auf geraden WEGEN geschehen,
doch HERRSCHSUCHT, VORTEILSNAHME und KORRUPTION sowie fahrlässige BESCHÄDIGUNGEN der SCHÖPFUNG
lassen stetig wieder allerorts KRISEN und KRIEGE aufkommen.
GERECHTIGKEIT und ZUVERLÄSSIGKEIT werden auf den nun oft schon GOTT ausweichenden WEGEN immer fragwürdiger.
Wie lange das noch so fortgehen kann, weiß nur der KÖNIG der VÖLKER, die aber kaum noch willens und in der LAGE sind,
dem WELTFRIEDEN eine CHANCE einzuräumen.
“Wer von GOTT erhört werden will, der höre zuerst auf GOTT.“
[Aurelius]
Schon immer wurde GOTT geleugnet; auch heute ist dies mit steigender Tendenz wahrzunehmen ...
Oder doch nicht?
Kirchenaustritte sind nicht immer automatisch Rücktritte vom Glauben.
Ich jedenfalls lebe mit dieser erfahrenen Weisheit, Gott zu lieben!
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Nachstehende Slogan aus Vergangenheit und Gegenwart haben mich nicht beeindruckt und abgelenkt.
“GOTT lieben ist nicht das Letzte. Das Letzte ist GOTTSELIGKEIT.“
[W. Rathenau]
In der Mitteldeutschen Kirchenzeitung GLAUBE + HEIMAT habe ich mit Aufmerksamkeit nachstehenden KOMMENTAR zur Kenntnis genommen:
Über die Offenheit war ich sowohl sehr überrascht als auch erfreut. Der Redaktion habe ich dazu folgendes geschrieben:
Das fünfte Gebot und die Politik
Ab einem gewissen Alter, - ich gehe nun auf die 77 zu -, beginnt man, Bilanz seines Lebens zu ziehen; auch um seinen Enkelkindern Erfahrungen zu vermitteln, aus denen sie dann ihre eigenen Entscheidungen treffen können.
Der Kommentar in der Ausgabe Nr. 18 bezüglich der jüngsten Aussage des EKD-Friedensbeauftragten hat mich zu neuerlichen Gedanken, insbesondere zu den vielfältigen Erinnerungen der gelebten Gebote Gottes im Familie- und Bekanntenkreis, in der Straße, in der Kommune, im Lande und in der Welt herausgefordert. Das 5. Gebot stand dabei aus gegebenem Anlass im Mittelpunkt meiner Überlegungen:
“Frieden ist das unehrlichste Wort unserer Zeit. Schon beim Aussprechen wird hintergründig die gemeinte Friedfertigkeit im Keim erstickt, weil unter dem Pseudonym der Freiheit ein jeder meint, sein vermeintliches Recht, - auf internationaler wie auf nationaler Ebene, im gesellschaftlichen wie im privaten Bereich, in politischer wie in diplomatischer Hinsicht -. durchsetzen zu müssen.
Maßnahmen zur Erhaltung des Friedens also sind heute der schützende Mantel, unter dem mit Bedacht Unfrieden vorbereitet wird; die Maßlosigkeit bestimmt dabei das Schritttempo!“
Ob ohne oder mit welchem hoheitlichen Mandat auch immer in den letzten sieben Jahrzehnten Staaten kriegerische Handlungen auf Territorien anderer Länder begangen haben, keiner ging als Sieger vom Schlachtfeld, das aber war stets voller unschuldiger Toter. Diejenigen, die diese Kriege befohlen haben, sind selbst nie atomarer Strahlung, brennendem Napalm, Maschinengewehr- oder Raketenbeschuss ausgesetzt gewesen, aber im verquickten Bündnis zwischen Politik und Wirtschaft waren sie die Profiteure.
Das auch hierzulande immer noch oft hoch gehaltene christliche Menschenbild wird mehr und mehr entwürdigt.
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P. Achim Tettschlag, Erfurt-Melchendorf
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“Was im FEUER verbrennt, geht in den FLAMMEN wieder auf.“
[E. B.]
Vor zwei Wochen wurde hierzulande der Bundespräsident gewählt. Vor der Wahlhandlung kamen die Männer und Frauen der Bundesversammlung zu einem ökumenischen Gottesdienst zusammen. Um ehrlich zu sein, frage ich mich noch heute, wer dort was mit Gott in seinem Gebet besprochen hat (?). Stunden später hört man von einigen dort gewesenen Politikern in Polit-Talk-Shows Aussagen, die mit der Friedensbotschaft Gottes fürwahr nichts gemein haben. Meine Enttäuschung ist groß: Statt Flehen vernehme ich streitige Wort, statt Handlungen im Geiste erlebe ich teuflische Machenschaften gegenüber vermeintlichen Gegnern und Andersdenkende werden augenscheinlich ausgegrenzt. In einer Kirchenzeitung muss ich den Kommentar(*Klick) eines Pfarrers lesen, der inhaltlich die Leser mit einer kritischen Lage nicht gottbezogen, sondern in weltlich-machtorientierten Sinne konfrontiert. Ich werde nicht aufhören zu beten, dass diese Menschen menschlich werden - dann nämlich würden alle Menschen gleich sein.
“Nicht alle beten, die in die KIRCHE gehen.“
[Ubk.]
Zwischen den Jahren ist für mich immer eine besondere ZEIT zum NACHDENKEN über sich selbst, GOTT und die WELT. Das FAZIT habe ich in meiner 860. Tagebuchnotiz, der ersten im neuen Jahr, zusammengefasst.