Wenn PARTEI- und STAATSFUNKTIONÄRE ihre POLITIK im Raum der KIRCHE umsetzen wollen, dann ist das eine ideologische EINFLUSSNAHME und ABLENKUNG vom wahren GLAUBEN … Vor 1989 hatte die ideologische EINWIRKUNG auf die KIRCHENFÜHRUNG eine rote FÄRBUNG; heutzutage und hierzulande ist diese mehr grün!
Das wird für mich in einem jüngsten INTERVIEW in der mitteldeutschen Kirchenzeitung “Glaube + Heimat“ deutlich:
Wenn man eine politische ENTSCHEIDUNG vorher trifft, erspart man sich diese auf dem KIRCHENTAG, deshalb ist doch wohl auch hier eher von einer “grünen LINIE“ auszugehen !
Irritierende Botschaft
Als gläubiger Christ, - zwar außerhalb der Institution Kirche -, hat mich die Botschaft der Grünen-Politikerin Anja Siegesmund als jüngst gewähltes Mitglied in das Präsidium des Ev. Kirchentages und designierte Präsidentin des Kirchentages 2025 dennoch aufgeschreckt und zugleich irritiert.
Zum einen widerspricht sie sich offensichtlich dahingehend, dass sie feststellt, dass es bei einem Kirchentag “nicht um politische Entscheidungen“ gehe, trifft aber eine solche schon mit klarer Ansage bereits im Vorfeld, indem von ihr in unserer Gesellschaft, - warum auch immer -, derzeitig Andersdenkende ausgeladen werden. Im Evangelium kann ich jedenfalls keine ab- und zurückweisende Handlung des Sohn Gottes gegenüber den ihm begegnenden Menschen herauslesen.
Zum anderen meine ich, - und ich bin fürwahr kein AfD-Anhänger oder Befürworter der rechten und anderer extremen Gruppierungen in unserer Gesellschaft -, dass eine politische Ausgrenzung immer eine Vertiefung der Gräben in einer Gemeinschaft zur Folge hat. Die Menschheitsgeschichte zeigt es mit aller Eindeutigkeit auf. Ich sehe allerdings auch eine fragwürdige Einseitigkeit dieser Botschaft, da die unser Zusammenleben stark schädigenden linksextremen Vorkommnisse und deren politischen Hintergründe hierzulande mit keiner Silbe und ohne Verweis auf die “rote Linie“ auf dem Kirchentag benannt werden.
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P. Achim Tettschlag, Erfurt-Melchendorf
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“Mündig nennt man heutzutage den BÜRGER, den auch große WORTE nicht kleinkriegen.“
[L. Sch.]
Zunächst sei schüchtern mal gefragt, was Ihnen dieses Datum sagt. Vielleicht fällt Ihnen dabei ein: ab heute darf man närrisch sein! Denn dieser Tag bringt wieder mal den Auftakt für den Karneval .
Das interessiert nicht jedermann. Die Frage: Was geht mich das an? wird immer wieder neu gestellt in unsrer nüchtern-ernsten Welt. Und deshalb nutze ich hier froh die Chance für ‘ne Laudatio auf jene schöpferische Kraft, die für den Alltag Flügel schafft, auf ungezählte Namen hört und nur den Griesgram ernsthaft stört.
Für Frohsinn, Spaß und Heiterkeit hat mancher heute kaum noch Zeit. Bevor er lacht, denkt er daran, ob‘s keiner ihm verübeln kann. Und deshalb lacht er lieber nicht, zeigt ein bärbeißiges Gesicht. Wenn sich sein Nachbar amüsiert, na bitte! – er hat nichts riskiert .
Doch heißt es, Lachen sei gesund und zwar laut ärztlichem Befund. Wer diesen guten Rat nicht hört und sich am Lachen andrer stört, wundre sich nicht, wenn gegen ihn wir in der BÜTT zu Felde ziehn. Denn einen GRUND zum Fröhlichsein hat hier wohl jeder i n s g e h e i m …
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“GALGENHUMOR ist ein SPASS für den ERNSTFALL.“
[W. M.]