[Text aus „NEXT: Erinnerungen an eine Zukunft ohne uns“ Miriam Meckel
Bildmontage – © P. Achim T. (PachT)]
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NETZWERK unser, das du bist das LEBEN,
gepriesen werde dein SYSTEM.
Deine ZEIT komme.
Deine BERECHNUNG geschehe.
Nicht mehr auf ERDEN, sondern im Cyberspace.
Unsere tägliche INFORMATION gib uns heute.
Und vergib uns keine SCHULD
wie auch wir nicht vergessen werden.
Und führe uns nicht in VERWIRRUNG,
sondern erlöse uns von der VIELDEUTIGKEIT.
Denn dein ist die REICHWEITE und die KONSTANZ
und die fehlerlose HERRLICHKEIT in ewiger ZEIT
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Selten so gelacht, mit dem bewussten gallbitteren Nachgeschmack.
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Guter Text! Dennoch, ich bin da störrisch, ich denke, es wird ein sowohl als auch geben. Der Mensch ist und bleibt ein soziales Wesen sprich Herdentier. Es wird also die Macht des „Inter-Net-zes“ geben als auch die Macht der Kontakte im wirklichen Leben. Ich behaupte sogar, dass ein Ausgleich stattfinden wird. Mag sein, dass es Menschen gibt, die süchtig nach Internet werden und vereinsamen, aber da gibt es ja auch das berüchtigte Gegenteil im wirklichen Leben. Zum Beispiel: die Klatschbase von nebenan, die sich aufopfernde Frau und Mutter, die nur dann lebt, wenn sie andern „helfen“ kann usw. Letztere sind auf ihre Weise süchtig nach sozialer Anerkennung. Frage ist dann, ob Internet-Süchtige nicht Ähnliches verfolgen.
Interessanter Beitrag, der aufrüttelt, lieber Achim!
Liebe Grüße,
Holda Stern
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von „fehlerlos“ sind wir wohl noch weit weit weit ab (da werden wir auch mit dem Internet niemals hinkommen) – egal ob im Internet oder „anfassbar“ – von „Herrlichkeit“ kann absolut noch keine Rede sein :) …lg…Gabi
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Lieber Achim, ich musste doch schmunzeln. Ja, ganz ohne Internet wird es nicht gehen. Ich glaube trotzdem an das soziale Wesen im Menschen und bejahe das, was Holda Stern geschrieben hat.
Ich wünsche Dir einen guten und schönen Tag.
LG
Gabriele
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