[ Fotos und Text – © PachT ]
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L e b e n s b a h n ? ein fragwürdiger Ausblick
Alles wird g u t – Wenn man es denn nur selber will !
A B E R …
aus dem MUTTERSCHOSS der U n b e d a r f t h e i t
robbt das Baby unter meist noch fürsorglicher Aufsicht
in die KRABBELSTUBE
der U n v o r e i n g e n o m m e n h e i t …
… als heranwachsendes Kind tastet es sich schon bald,
oftmals sich hilflos umschauend,
durch den langen FLUR der S e l b s t f i n d u n g
zwischen elterlicher und fremder Einflussnahme und
wird nach nicht allzu langer Zeit bereits,
allerdings mit fast nicht mehr kontrollierbaren Freiheiten ausgestattet,
ins KLASSENZIMMER der D i v e r g e n z e n geschickt und gelangt schließlich von dort,
aber doch längst vom Mangel überlebensnotwendiger Anerkennung geprägt,
nach zwar erst zaghaften Beobachtungen
als Jugendlicher in den so oft ersehnten
SPIEGELSAAL der G e r n e g r o s s e n …
… hier wird er sich Mut zum obligatorischen Auftritt
in der MANEGE der E i t e l k e i t e n antrainieren … letztlich aber wird er
– wie viele andere vor ihm –
nur im MUSEUM der K r ä n k u n g e n ankommen …
… entmutigt und enttäuscht bereitet er sich nun an diesem Ort auf die STÄTTE der Vergessenheit ,
den F R I E D H O F vor …
Ende g u t ? – A l l e s gut ?
___
Erfurt, 13.02.2007 –
4. GEDANKE aus meinem Tagebuch SEELENSCHWINGUNGEN



Och, das klingt sehr pessimistisch, ich will doch hoffen, dass mein Lebenslauf nicht so aussieht. Irgendwann bin ich, denke ich, Herrin und Meisterin über mich selbst geworden. Eines der größten Schritte ist der, dass mann/frau nicht mehr um Anerkennung seitens anderer buhlt, bzw. diese sucht.
Diese ungeahnte Freiheit wirkt erstaunlicherweise auf andere Menschen anziehend! Paradox, wie so vieles im Leben.
Liebe Grüße,
Holdastern
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