19.10.11 # Kostenintensiver IRRSINN belastet GEMEINWOHL #

[ Text und Foto – © P. Achim T. ( PachT ) ]

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SSW228.Gedanke_Irrsinn

Wirtschaftlicher IRRSINN

G e s t e r n haben die POLTIKER versagt,
dafür zahlen die KOMMUNEN einen hohen PREIS :
Alle müssen h e u t e sparen,
egal was es m o r g e n kostet
und wie es ü b e r m o r g e n das GEMEINWOHL belastet …
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Erfurt, 16.10.11 –
Gedanke aus meinem Tagebuch im Zusammenhang mit der EURO-KRISE

28.09.11 # Politische SIEGE und demokratische MEHRHEITEN müssen im Sinne des GEMEINWOHLS die WAHRHEIT widerspiegeln #

71.Gedanke_Demokratie-Problem

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Politik und Wahrheit

Der politische SIEG
ist nicht immer auch ein dem GEMEINWOHL
dienlicher GEWINN,
weil
eine demokratische MEHRHEIT
für den Moment kaum der MAßSTAB
der WAHRHEIT sein kann !
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Erfurt, 25.09.11 – 223. GEDANKE aus meinem Tagebuch und
Foto – © P. Achim T.(PachT)

23.09.11 # Der PAPST – die MARKTWIRTSCHAFT – die GEWINNER – die GLAUBWÜRDIGKEIT #

:wave: HALLELUJA :crazy: HALLELUJA :crazy: HALLELUJA :crazy:

[ IDEE / TEXT / FOTOMONTAGEN – GESTALTUNG der Seite
– © P. Achim T. ( PachT ) ]

:wave: HALLELUJA :crazy: HALLELUJA :crazy: HALLELUJA :crazy:

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Warum bin ich vom PAPSTBESUCH enttäuscht ?

Eingangs stelle ich fest, dass die REDE Papst Benedikt XVI.
vor dem DEUTSCHEN BUNDESTAG aus meiner SICHT eine wertvolle WEGORIENTIERUNG
für DEUTSCHLAND und EUROPA ist.

Um so mehr bin ich über die NEBENERSCHEINUNGEN enttäuscht !

Er hätte es in der Hand gehabt,

anlässlich seines DEUTSCHLANDBESUCHES 2011,

die VERMARKTUNG seiner PERSÖNLICHKEIT,

die die GRENZE der LÄCHERLICHKEIT m. E. weit

übersteigt, strikt zu untersagen

Stattdessen werden von dem geistlichen KIRCHENOBERHAUPT

und seinem GEFOLGE diese geistlosen WERBUNGEN geduldet

und bescheren einigen GLÄUBIGEN und auch UNGLÄUBIGEN

ob deren geistlosen EINFÄLLE ü b e r einen GEISTLICHEN

wahrscheinlich enorme GEWINNE !!

:wave: HALLELUJA :crazy: HALLELUJA :crazy: HALLELUJA :crazy:

KURIOSES 39 Päpstlicher SENF

Vor ein paar Monaten konnte man auch diesen ARTIKEL
in Erfurt käuflich erwerben :

KURIOSES 31 Brot BENEDIKT:wave: HALLELUJA :crazy: HALLELUJA :crazy: HALLELUJA :crazy:

22.09.11 # Die POLITIKER und das achte GOTTESGEBOT #

Logo Thüringer AllgemeineHier war gestern auf Seite 1 unter der Überschrift
Thüringer am wenigsten zufrieden
zu lesen :

Die Deutschen sind so zufrieden und glücklich
wie seit zehn Jahren nicht mehr.
Der Wermutstropfen : Bundesweit fühlen sich die
Thüringer am unwohlsten.
Das geht aus einer Studie mit dem Namen „Glücksatlas“
hervor …
Das Unbehagen rührt von der immer noch hohen Arbeits-
losigkeit her. So nimmt Thüringen bei der Zufrieden-
heit mit dem Einkommen und dem Arbeitsplatz den
letzten Platz ein …
___ :??: ___

Diese Aussagen veranlassten mich
zu nachstehendem PRESSEBEITRAG,
der heute, am 22.09.11, in der THÜRINGER ALLGEMEINE,
auf der LESER-SEITE erschien:

Miese Laune ist nicht überraschend
Politiker reden sich die Welt schön

Die für den Freistaat ausgewie-
sene Diagnose „Unzufriedene
Bürger“ dürfte, – außer die Mit-
glieder der Thüringer Landesregierung,
– keinen überraschen.
Es wird einmal mehr deutlich,
dass eine ‚kranke‘ Gesellschaft,
die nur jeden Tag, – und das über
Jahre -, von Politikern schöngeredet
wird, nicht genesen kann. Vielleicht
findet ja der Papst auch eindringliche
Worte an die Politiker, indem er
sie an das achte Gebot erinnert :
„Du sollst kein falsches Zeugnis von dir
geben wider deinem Nächsten“.

___
P. Achim T., Erfurt-Melchendorf

Am Vortag hatte ich diesen schon bei

Logo Dtschl_today

veröffentlicht:

12.07.11 # Aus meiner publizistischen Arbeit : Sind JOURNALISMUS und WAHRHEIT noch kompatibel ? #

Frühstück Zeitung Ehemann

In der vergangenen Woche wurde in Erfurt darüber diskutiert

Was ist eigentlich Journalismus ?

und wie wird die ZEITUNG sich auf die ZUKUNFT einstellen.
___

– Hier mein unveröffentlichter Beitrag zum Thema –

LESER-MEINUNG
zu „Die Qualität entscheidet„[Kultur in Thüringen]
in TA v. 06.07.11; S. 4 – Thüringen

Qualität ist relativ –
Wahrheit ist entscheidend

Die Diskussion darüber, was eigent-
lich Journalismus ist, wird m. E. zu
einseitig am Begriff der Qualität fest
gemacht. Qualität ist relativ, weil sie
vom Konzept der jeweiligen Chefre-
daktion bzw. auch der beabsichtigten
Zielgruppe der Ausgabe abhängig ist.

Der heutige Journalismus lässt den
Anschein erwecken, dass er den Le-
sern mit seinen vielen Informationen viel
Wissen über hintergründige Wahrheiten
vermittle – dem aber ist nicht immer so !

Es darf nicht dazu kommen, dass eine immer
profillosere Vielfalt im Journalismus den
gesellschaftlichen Pluralismus mehr und mehr
zu einer Beliebigkeit ausufern lässt.
Das führte zwangsläufig zu einem Krebsschaden
der Demokratie.
___
P. Achim T., Erfurt

29.06.11 # ? Neue WAFFE gegen die MENSCHHEIT : Die MANIPULATION von LEBENSMITTELN ? #

[ QUELLE :

1) http://www.dtoday.de/regionen/mein-today/buergerreporter_artikel,-Sprachlos-und-ohne-Kommentar-Das-EHEC-Geheimnis-_arid,69300.html

2) http://www.klein-klein-verlag.de/Zutaten/Newsletter/Dokumente/2011/2011-06-02_Gutachten_zu_EHEC.pdf

3) http://www.impfkritik.de/ehec ]
___

Forensischer Beweis, dass der europäische Superkeim E.coli mit Todesfolge biotechnisch geschaffen wurde …
___

Sprachlos und ohne Kommentar:
Das EHEC-Geheimnis ?

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K E R N S Ä T Z E …

+ *Gentechniche Herstellung eines tödlichen Superkeims*

+ *Gentechnisch geschaffen und dann in die freie Wildbahn entlassen*

+ *Nahrung als Kriegswaffe geschaffen von der Pharmaindustrie*

+ *Eine neue Aera hat begonnnen: Biowaffen in eurer Nahrung*

über die man in der GESELLSCHAFT ernsthaft nachdenken sollte

Freiheit und Wahrheit

02.04.11 ## Aus meiner publizistischen Arbeit : LOBBYISMUS contra DEMOKRATIE … PRESSE pro DEMOKRATIE ##

Logo Thüringer Allgemeine

Ungekürzt erschien mein PRESSEBEITRAG
zum Thema „Ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit“
[gemeint ist inhaltlich die Rolle der Zeitungen]

Presse bewahrt Demokratie

Wie nach einer Krebserkrankung
wird m. E. die Grundidee der De-
mokratie mit dem Erstarkung des
Lobbyismus mehr und mehr zer-
setzt. Um so mehr also müssen die
Pressefreiheit und die Pressewahr-
heit eine Seite einer Medaille blei-
ben.
Ansonsten werden die Wahrheit
zur Farce und somit die Freiheit
zur Falle, in der eine krebskranke
Demokratie Metastasen pluralisti-
scher Beliebigkeiten wuchern lässt,
die die menschliche Gesellschaft
systematisch entzweien.

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P. Achim T., Erfurt

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Nun ist erst einmal

SendePause

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Allen LESERN und GÄSTEN meiner SEITE
wünsche ich
ein stressfreies
und somit
erholsames WOCHENENDE

sowie
einen guten START
in die 14. KALENDERWOCHE

Passt auf Euch auf … Bleibt gesund an LEIB und SEELE … ALLES wird GUT !

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[Fotomontagen – © PachT]

04.03.11 ## Aus meiner publizistischen Arbeit : Den Fall "K. Th. zu GUTTENBERG" sehe ich aus einem ganz anderen BLICKWINKEL “

Die ZEITUNGEN, die MAGAZINE, die TALKSHOWS waren ja fast nur noch mit einem THEMA beschäftigt, nämlich

„DAS KOMMEN UND GEHEN DES FREIHERRN UND BUNDESMINISTERS KARL THEODOR ZU GUTTENBERG“ …

In
Logo Dtschl_today

veröffentlichte ich am 01.03.11 meine nachstehende Auffassung zum RÜCKTRITT wie folgt :

Rücktritt ist ein Gemisch von eigenem
Fehlverhalten, Versagen der Wissenschaft und
politischer Boshaftigkeit anderer

Nach dem heutigen Stand der Dinge steht für
mich fest:
Erstens
der Freiherr und Verteidigungsminister hat in
doppelter Hinsicht allen Grundsätzen zuwider
gehandelt; wobei festzuhalten bleibt, dass der
Tatbestand an sich nicht im Amt herbeigeführt
wurde, aber die nach bekannt werden desselben
beharrliche Leugnung im Amt nicht zu rechtfer-
tigen ist.
Zweitens:
Dass diese gravierende und auch nicht zu ent-
schuldigende Verfehlung aber genau jetzt an
die Öffentlichkeit kam, lässt unweigerlich auf
eine beabsichtigte und damit gezielte Schädi-
gung des Ansehens der Person schließen.
Drittens:
Eine Universität deren Wissenschaft-
ler derartige unwissenschaftliche Machenschaf-
ten nicht aufgefallen sind, hat unweigerlich ihren
Ruf beschädigt. Wie kann ein Wissenschaftlicher
Rat einschl. des Doktorvaters so eine Arbeit durch-
gehen lassen. Hoffentlich hat er diese überhaupt
gelesen und nicht nur den Assistenten überlassen.
Doch darüber aber spricht niemand ! Und genau
das bestärkt meinen Eindruck einer bewussten Per-
sonaldemontage !
Schade – das Vertrauen in die
Politik und deren Akteure ist erneut erschüttert.
Aber wir haben sie ja selbst gewählt !

___
P. Achim T., Erfurt

Und in der

Logo Thüringer Allgemeine

habe ich 03.03.11 auf der LESER-SEITE
meinen STANDPUNKT dazu wie folgt formuliert

LESER-MEINUNG
zu „Der RÜCKTRITT
in TA v. 02.03.11; S. 1 ff.

Noch sind nicht alle Fragen geklärt

Der Hochschulverband teilt der Öffentlichkeit
mit, dass er über den Rücktritt Guttenbergs er-
leichtert ist. Welche Arraoganz von Wissenschaft-
lern, die sich mit einer so lapidaren Erklärung
aus der SCHUSSLINIE glauben …
Mit dem Vorgang um Guttenberg haben sie of-
fen gelegt, dass sie n i c h t unfehlbar sind,
wie sie es jetzt mit dieser Aussage vertuschen
wollen.
Eine Universität, deren Wissenschaftler eine
derartige unwissenschaftliche Machenschaft
nicht aufgefallen ist, hat unweigerlich ihren
Ruf beschädigt. Wie kann ein Wissenschaftli-
cher Rat einschl. des Doktorvaters eine solche
Arbeit, – auch noch hochkarätig bewertet – ,
durchgehen lassen? Hoffentlich hat er diese
überhaupt gelesen und nicht nur den Assisten-
ten überlassen. Die Journalisten sollten unver-
züglich ihre Recherchen beginnen. Vielleicht
liegt hier medienwirksamer Sprengstoff.

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P. Achim T., Erfurt

Ähnliche Beiträge hatte ich auch an

Logo Maybrit Illner ZDFLogo Maischberger ARD
___
Sehr geehrter Herr T.,
im Namen auch von Sandra Maischberger bedanken wir uns für Ihre interessanten Zeilen und informativen Anmerkungen. Wir haben Ihre Nachricht mit großem Interesse gelesen und können Ihnen versichern, dass wir über die Inhalte unserer Zuschauerpost in unseren Redaktionssitzungen ausführlich sprechen. Wir würden uns freuen Sie auch weiterhin zu unseren Zuschauern zählen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen, i.A. Redaktion „Menschen bei Maischberger“

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 ARD Hart aber fair

geschickt.
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Auch am 03.03.11 veröffentlichte ich in
Logo Dtschl_todayWissenschaftsministerin und Bundestagspräsident haben versagt

Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass

+ Frau SCHAVAN (CDU),
die nicht in der Lage ist, einer in Deutschland drohenden BILDUNGSMISERE gegenzusteuern,
mit ihren ÄUßERUNGEN eine AUFTRAGSHANDLUNG namens der Bundeskanzlerin erfüllt hat …

und

+ Herr LAMMERT (CDU),
gravierend als BUNDESTAGSPRÄSIDENT versagt hat …
Er hat durch seine DULDUNG der BESCHIMPFUNGEN [Trittin, Gabriel u.a.] eines PARLAMENTARIERS [zu Guttenberg] die STREITKULTUR im deutschen Bundestag auf ein niedrigeres NIVEAU heruntergestuft …
Jeder Bundestagsabgeordnete wird künftig bei einer ER- oder ABMAHNUNG durch den Bundestagspräsidenten auf diese unterlassene ZURECHTTWEISUNG verweisen und GLEICHBEHANDLUNG einfordern können …

EIN POLITISCHER SKANDAL … wenn man es nüchtern betrachtet !
___
P. Achim T., Erfurt

11.01.11 ## GEDANKEN über den JOURNALISMUS unserer TAGE ##

[Foto: Mosaik der Freiheit /
Text: 171. GEDANKE v. 09.01.11 aus SEELENSCHWINGUNGEN – © PachT ]

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FREIHEIT

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Veröffentlicht in

Logo Dtschl_today

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Journalistische Freiheit und Wahrheit

PRESSEFREIHEIT
und
PRESSEWAHRHEIT
müssen
eine SEITE einer MEDAILLE
bleiben.

Ansonsten werden
die WAHRHEIT zur FARCE
und somit
die FREIHEIT zur FALLE,
in der
eine krebskranke DEMOKRATIE
METASTASEN
pluralistischer BELIEBIGKEITEN
wuchern lässt,
die
die menschliche GESELLSCHAFT
gänzlich entzweien !

06.01.11 ## Aus meiner publizistischen ARBEIT – Meine STELLUNGNAHME zu FAKTEN-CHECK (4) DDR ##

Winter im Erfurter  Steigerwald
Winter im Erfurter Steigerwald – © PachT
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Am 05.01.2011 war in der THÜRINGER ALLGEMEINE
FAKTEN-CHECK DDR“ (4)
als ERGEBNIS einer wissenschaftlichen UNTERSUCHUNG

folgendes zu lesen:

In vielen Leserbriefen zu unserer Serie „Faktencheck DDR“ geht es um das angeblich einheitliche Bildungssystem. Aber durfte in der DDR wirklich jeder studieren – auch ohne rotes Parteibuch? Die Antwort gibt Prof. Klaus Schroeder vom Forschungsverbund SED-Staat an der Freien Universität Berlin. Unter der Parole „Säuberung des gesamten Erziehungs- und Bildungswesens vom faschistischen und reaktionären Unrat“ begann die KPD/SED schon unmittelbar nach dem Untergang des NS-Systems und geschützt von der sowjetischen Besatzungsmacht mit der Eta-blierung eines sozialistischen Bildungssystems.
Es sollte jungen Menschen die „Ideologie der Arbeiterklasse“ vermitteln und das bürgerliche Bildungsprivileg brechen.
Bis Anfang der 1970er Jahre wurden Arbeiter- und Bauernkinder sowie Kinder parteipolitisch konformer Eltern bei der Zulassung zur EOS und später zur Hochschule bevorzugt, die Kinder von Akademikern blieben zumeist außen vor.
Die Zulassungsordnung sah vor, dass neben dem Nachweis der Hochschulreife eine „aktive Mitwirkung an der Gestaltung der sozialistischen Gesellschaft und die Bereitschaft zur aktiven Verteidigung des Sozialismus“ beim Bewerber vorhanden sein mussten.
Junge Menschen, die die Jugendweihe verweigerten, weil sie diese Zeremonie nicht mit ihrem christlichen Glauben vereinbaren konnten, die sich zu den Bausoldaten meldeten oder wegen politischer Unzuverlässigkeit auffielen, wurden nicht zum Studium zugelassen.
Wer sich aber freiwillig für mehrere Jahre zur NVA meldete, erhielt auch mit schlechteren Schulleistungen zumeist einen Studienplatz. Eine Mitgliedschaft in der SED war fürs Studium nicht erforderlich; der FDJ jedoch gehörten fast alle Studenten an.
Die Zahl der Studierenden stieg bis Anfang der siebziger Jahre an, um danach, da inzwischen die Funktionen der vertriebenen Bildungseliten vom sozialistischen Nachwuchs besetzt waren, zurückzugehen und schließlich mit etwa 13 Prozent eines Jahrgangs konstant zu bleiben.
Nun begann die Phase der Selbstrekrutierung der neuen sozialistischen Intelligenz. Aus dem bürgerlichen war ein sozialistisches Bildungsmonopol geworden. Bis zum Ende der DDR sank der Anteil der Arbeiterkinder an den Universitäten stetig und lag schließlich sogar unter dem in der Bundesrepublik.
Das Studium war stark reglementiert und verschult. Obligatorisch in allen Studiengängen war das Fach Marxismus-Leninismus. Die in Seminargruppen und Kollektiven zusammengefassten Studenten mussten fortlaufend Rechenschaft über ihr Studium und ihr politisches Verhalten ablegen.
Die Mehrzahl der Studenten war ebenso wie ihre Dozenten bis in den Herbst 1989 hinein stärker als andere soziale Gruppen systemloyal.

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Nachstehenden TEXT übermittelte ich
der Redaktion der THÜRINGER ALLGEMEIN :

LESER-MEINUNG
zu “Ausgesuchtes Auditorium”,
in TA v. 05.01.11; Leser-Seite

Gut und schlecht gab es schon immer und überall

Gestern, heute und auch künftig wird es heißen: „Wes Brot ich eß, des Lied ich sing“ – wissenschaftlich scheint man dazu wohl SYSTEMLOYALTÄT zu sagen.
1960 wurde mir als Sohn eines kaufmännischen Angestellten die bereits erteilte Zusage zum Besuch der Erweiterten Polytechnischen Oberschule aufgrund eines gezeigten politischen Fehlverhaltens wieder entzogen. 1962 musste ich wegen kritischer Äußerungen zu Unzulänglichkeiten an der Schule acht Wochen vor der mittleren Reifeprüfung an eine andere Schule und wurde aus der FDJ ausgeschlossen. Weil ich es selber aber ernsthaft wollte, absolvierte ich nach der abgeschlossenen Lehre das Abitur an der Volkshochschule und danach in einem vierjährigen Fernstudium einen Hochschulabschluss mit Diplom.
Der Grundsatz zu DDR-Zeiten, dass die Partei immer recht hat, wurde allerdings vielerorts unterschiedlich realisiert. Damals schon hatte ich immer gesagt:
„So wie es gute und schlechte Christen gibt, so gibt es auch gute und schlechte Genossen.“ In übertragenem Sinne ist es doch heute nicht anders: Es gibt engagierte und nur machtbesessene Politiker oder ehrliche und korrupte Manager. In so fern ist auch hier die pauschale Be- bzw. Abwertung der Realitäten in der DDR der Aufarbeitung der Vergangenheit nicht dienlich. Nicht wenig Hochschulabsolventen der DDR sitzen heute als Politiker im Bundestag, in den Landtagen und kommunalen Räten und leisten gute Arbeit, es sei denn, sie sind schon in das Fahrwasser vieler ihrer Kollegen aus den Altbundesländern abgetrieben.

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P. Achim T., Erfurt