Politische Sprücheklopfen, – wie nun auch von der Wirtschaftsministerin Thüringen zu vernehmen -, führt zu keinem zielorientierten Konzept für ein gekonntes politisches Handeln. Vielmehr erweckt es beim Bürger den Eindruck eines schlechthin inszenierten Ablenkungsmanö- vers vom derzeit eigenen Unvermögen. Auch ist auffallend, dass verschiedentlich sehr oft die Bun- despolitik als Hemmschuh ins Feld geführt wird. Also muss man doch fragen: Engt die föderale Ordnung heutzutage den Ideen- und Handlungs- spielraum der Verantwortlichen in den Bundes- ländern ein? Wenn ja, dann kann doch eine dies- bezüglich konstruktive Bundesratsinitiative aus Thüringen für maßgebende Veränderungen die Weichen stellten. Von der Miesepetrigkeit wieder hin zum Optimus ist es gar nicht so weit, wenn gehandelt und nicht immer nur ‘Schwarzer-Peter‘ gespielt wird. __ P. Achim Tettschlag, Erfurt
“Gäbe es weniger MIESEPETER auf der KANZEL, gäbe es auch weniger davon in der übrigen WELT.“ [L de V.M.]
Statt die KUNST der POLITIK zu pflegen, dominiert politischer KUHHANDEL, wenn POLITIKER zusammentreffen …
Dazu habe ich die TA – REDAKTION meine MEINUNG wissen lassen … :
Linker Zuruf für Ministerposten in Thüringer Landesregierung
So manches Politikertreffen offenbart sich immer öfter als Messe der politischen Befindlichkeiten. Hier wird nicht mehr die Kunst der Politik gepflegt, sondern augenscheinlich ein politischen „Kuhhandel“ betrieben. Hier demonstrieren die gewählten Politiker ihren Wählern, wer das Sagen hat und dabei sind sie nicht einmal mehr wählerisch. Und all das in einer Zeit der noch nicht final geklärten Thüringer Staatssekretär-Affäre. ___ P. Achim Tettschlag, Erfurt ___
Unverändert bereits am nächsten Tag veröffentlicht … :
“Weil der KUHHANDEL im politischen GESCHÄFT der KORRUPTION zu zuordnen ist und wegen des ausufernden ‘LOBBYINGS‘ muss der DEMOKRATIEBEGRIFF neu definiert werden." [H.R. M.]
Mein obiger Eintrag ins Politische Tagebuch aus 2011 hat an AKTUALITÄT nichts verloren. Im BLICK auf die unmittelbar bevorstehenden LANDTAGSWAHLEN, aber auch auf die 2025 anstehende BUNDESTAGSWAHL wird es sich zeigen, ob beide SEITEN aus der politischen ENTWICKLUNG gelernt haben.
Der SPD-Landtagsfraktionsvorsitzende verwahrt sich gegen die Feststellung eines Bürgers, dass die Abgeordneten DIENSTLEISTER ihrer WÄHLER seien und beklagt zugleich öffentliche Anfeindungen von Mandatsträgern sowie die damit einhergehenden Schwierigkeiten, noch Bewerber für Wahlmandate zu gewinnen. * URSACHEN und WIRKUNGEN lässt er allerdings bei seinen Betrachtungen außen vor ! *
Zu diesem SACHVERHALT habe ich der TA-Redaktion folgendes geschrieben:
LESER-MEINUNG
zu "Keine coronabedingten Schulschließungen“ [Thüringen]
zur Aussage des SPD-Landtagsfraktionsvorsitzenden
anlässlich zum „Tag der offenen Tür“
in TA v. 05.09.22; S. 2
Thüringer Landtagsabgeordnete sind mit Steuergeldern bezahlte Volksvertreter
Vom SPD-Landtagsfraktionsvorsitzenden hätte ich eine klarere Antwort auf die Forderung zur Beziehung zwischen Abgeordneten und Wählern erwartet, denn Kandidaten für ein Mandat im Landtag versprechen ihren potentiellen Wählern öffentlich, mit welcher Zielvorstellung sie sich für das politische Amt bewerben. Folgerichtig stehen sie dann als gewählte Volksvertreter sehr wohl in der Pflicht, ihre einst getroffenen Aussagen einzulösen. Das ist durchaus einer Dienstleistung gleichzusetzen, die letztendlich sogar mit Steuergeldern die Lebenshaltungskosten dieser Abgeordneten sichert.
Und noch eines gebe ich zu bedenken: Die derzeitig spürbar geschwächten zwischenmenschlichen Werte in unserer Gesellschaft sollten auch die Parlamentarier aller Ebenen zum Umdenken herausfordern. Denn in dem Maße, wie man sich in der parlamentarischen Streitkultur immer öfter unseriösere Wortgefechte liefert, entartet zugleich die Fehlerkultur der gewählten Politiker und deren sie schützende Bürokratie.
Das Vertrauen zueinander kann so fragwürdig werden.
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P. Achim Tettschlag, Erfurt
“Jede Art BERUFUNG ist bedeutsam und nötig, damit das GEWISSEN gewiß sei.“
[M. Luther]