
[http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8430830]
Sendung am 09.10.11; 21:45 Uhr
„Essen fĂŒr die Tonne –
Wie stoppen wir den Wegwerf – Wahnsinn ?“
Meine ANFRAGE –
von GĂŒnther Jauch an die GESPRĂCHSRUNDE vorgetragen um 22:42 Uhr :
„Der Tatsache Rechnung tragend,
dass fast 40 % der Haushalte nur noch aus einer Person bestehen und zugleich der Anteil der Senioren in unserem Land stetig ansteigt,
wÀre es an der Zeit, dass die LEBENSMITTELINDUSTRIE diesem Sachverhalt Rechnung trÀgt.
Auch eine gröĂere „singlehaushaltsgerechte“ P0RTIONIERUNG der Esswaren im Angebot wĂ€re m. E. ein entscheidender Beitrag, den Wegwerf-Wahnsinn einzudĂ€mmen.
Befassen sich Vertriebsmanager dieses Industriezweiges nicht mit Statistiken und werten diese mit kundenorientierten MaĂnahmen aus ?“
Stefan Genth vom Handelsverband Deutschland (HDE)
arbeitet als HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer fĂŒr den HDE, der als Spitzenverband die Interessen des deutschen Einzelhandels in Deutschland und in der EU vertritt …
Er bestÀtigte das berechtigte ANLIEGEN meiner FRAGE.
Der Inhalt der SENDUNG hatte folgende SCHWERPUNKTE:
Verantwortung fĂŒr diese Verschwendungssucht der Wohlstandsgesellschaft trĂ€gt jeder Einzelne. Hat ein Apfel eine kleine Delle  wird er nicht gekauft. Die gekochten Nudeln vom Vortag landen im MĂŒll  was Neues soll auf den Tisch. Und beim Joghurt lĂ€uft morgen das Mindesthaltbarkeitsdatum ab  weg damit.
Der Handel richtet sich bereitwillig nach den WĂŒnschen seiner Kunden. Jeden Abend landen in den MĂŒllcontainern der SupermĂ€rkte unzĂ€hlige Nahrungsmittel. Auch die Politik ist nicht unschuldig. EU-Verordnungen geben teilweise absurd anmutende Normen fĂŒr Lebensmittel vor. Die verpflichtende Angabe des sogenannten Mindesthaltbarkeitsdatums sorgt zudem fĂŒr Unsicherheit beim Verbraucher: Kann ich die Wurst noch essen, wenn sie Âabgelaufen ist?
GefĂ€llt mir Wird geladen âŠ