01.10.24 #Schulschwänzer von #heute – #Arbeitsverweigerer von #morgen #

Schulschwänzer von heute – die Arbeitsverweigerer von morgen
 
Um es auf den Punkt zu bringen:
Viele Erwachsene werden wohl künftighin über immer weniger Wissen und somit anwendbares Können verfügen, weil ihnen als Kind nicht mehr konsequent beigebracht und gelehrt wurde, was richtig und wichtig ist zu können, um es dann auch zu dürfen.
Politiker, Bildungseinrichtungen und Elternhäuser, die bereits auf Dauer Schulschwänzerei, – übrigens meines Erachtens auch eine vorsätzliche Überschreitung der Grenzen einer freiheitlichen Ordnung -, nur beobachten, ohne eine auf Dauer spürbare Veränderung durchzusetzen, verletzen ihre Aufsichtspflicht gegenüber Schutzbefohlenen und bereiten so den Nährboden für neue soziale Spannungen. Viele der Schulschwänzer von heute können morgen die Arbeitsverweigerer von morgen sein!
Nach den Landtagswahlen lese und höre ich auch nichts mehr über den so gesellschaftlich relevanten Schwerpunkt: Bildungspolitik.   
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P. Achim Tettschlag, Erfurt
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Der letzte SATZ wurde gestrichen !
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26.09.24 #Werte – #Sinn – #MUT – R.I.P. Friedrich Schorlemmer #

Werte, Sinnhaftigkeit und Mut
 
Es war für mich stets ein Erlebnis, ein Buch von Friedrich Schorlemmer zu lesen oder ihm bei einer Buchlesung zuzuhören. Seine Werte vermittelnden und zugleich ermutigenden Gedanken sowie sein stetes Aufzeigen der Sinnhaftigkeit unseres Daseins haben mich dabei immer wieder beeindruckt.
Unvergessen ist mir bis heute, – auch eingedenk der derzeitig politischen Turbulenzen nach den drei Landtagswahlen -, seine Feststellung aus dem Jahre 1992 geblieben: “Durch die Einheit haben wir unendlich viel gewonnen – aber auch viel verloren, zum Beispiel unsere Erinnerung.“ Ich ziehe daraus den Schluss, dass es heute mehr denn je darauf ankommt, als mündige Gesellschaft mit der Vergangenheit zu leben, aber damit einhergehend erforderlichen Wandlungen zutrauen. Es lohnt sich, auch nach dem Heimgang in seine weit vorausschauende Gedankenwelt einzutauchen.
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P. Achim Tettschlag, Erfurt
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20.09.24 #Bildungsmisere #Made_in_Thuringia #

Bildungsmisere Made in Thuringia
 
Seit dem Amtsantritt des Bildungsministers, Herrn Holter, kann man augenscheinlich verfolgen, dass er in jedem analytischen Zustandsbericht zur Bildungspolitik in Thüringen eine Herausforderung zum Handeln erkannte. Das ist ja wohl in Ordnung. Welche Ergebnisse aber haben sein diesbezüglich erklärtes Handeln bewirkt?
Da gibt es zwischenzeitlich Berichte, deren inhaltlichen Aussagen sich mittlerweile wiederholen. Presseberichte belegen aufkommende Unzufriedenheit zum Beispiel bei IHK und Handwerkskammer über oftmals unzureichenden Wissenstand der Schulabgänger.
Der Unterrichtsausfall steht darüber hinaus noch immer als ein die Schüler nicht motivierender und die bildungspolitische Nachhaltigkeit fördernder Sachverhalt auf der Agenda unvollendeter Versprechen der Thüringer Landesregierung.
Zum Weltkindertag wird Allerwahrscheinlichkeit nach dennoch mit einer positiven Bilanz des Bildungsministers zu rechnen sein, und eine Demonstration der Kinder und ihrer Eltern für eine bessere Bildungspolitik wird ausbleiben.       
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04.09.24 #Ausschlussverfahren sind bei #Wahlen ausschließlich eine #Entscheidung der #WÄHLER #

Leistungen, nicht ausgeklügelte Ausschlussverfahren, entscheiden über einen Erfolg
 
Was sollten die gegenwärtig stattfindenden Paralympics den Politikern in Thüringen vermitteln:
Im Sport entscheiden nur persönliche und kollektive Leistungen über einen Erfolg. Mit Beginn einer Meisterschaft treten alle Bewerber um die umkämpften Titel zu den gleichen Bedingungen an; Ausschlussverfahren schlechthin sind in den Reglements nicht vorgesehen.
Weder eine Partei als politisches Kollektiv noch ein einzelner Politiker in Thüringen haben seit der ersten Wahlprognose offen die Frage gestellt, welche gravierenden Fehler wohl gemacht wurden, dass ein politischer Gegner ins Spiel kommen konnte, der es vom Rand der Gesellschaft in deren Mitte schaffte. Im Nachhinein Ausschlussverfahren auszuklügeln sind für mich ein Beleg dafür, dass beginnend mit der auf Bundesebene regierenden “Großen Koalition“ selbstsichere politische Arroganz und damit einhergehende Ignoranz der gesellschaftlichen Wirklichkeit bestimmend waren. Die Ampelkoalition hat diese falsche politische Gangart nicht korrigiert.
Mir muss die Politikerin Frau Eskens die Parteipolitik der SPD nicht verständlich machen, weil ich trotz zunehmenden Alters noch selbständig denken kann und selbst erlebe, wie diese auch mich nicht überzeugt.
Diktierte Ausschlussverfahren jedenfalls sind keine den Wähler befriedigenden Optionen.   
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P. Achim Tettschlag, Erfurt
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27.08.24 #MACHTELITEN und #KIRCHENAMTSTRÄGER im #GLEICHSCHRITT #

Kirchen und Politiker im Gleichschritt – wessen und welche Interessen sind von Bedeutung 
 
Der gesellschaftliche Alltag lässt wiederholt erkennen, dass die Kirchentage der beiden großen Konfessionen hierzulande neben den Talkshows von Markus Lanz (ZDF) oder Caren Miosga (ARD) beliebte Auftrittsorte vieler Politiker geworden sind, weil es doch durchaus zum guten Ton gehört, sich nach vielen Seiten offen zu präsentieren. So stehen nun auch in vielen Straßen Plakate, die mir vermitteln sollen, dass der dort abgebildete Politiker zuerst ‘Christ‘, aber auch ‘Sozialist‘ und nicht zuletzt auch noch ‘Ministerpräsident‘ ist. Somit wird für mich augenscheinlich, dass sich die führenden Persönlichkeiten sowohl der christlichen Kirchen als auch der weltlichen Sphäre über Jahrhunderte mehr und mehr einander angepasst haben. Inwieweit hier für die Kirchen das Sprichwort “Wes Brot ich esse, des Lied ich singe“ ausschlaggebend war, bleibt dabei bislang unbeantwortet im Raum stehen. Oder ist die angekündigte Streichung der Staatsleistungen für die Kirchen ein Grund dafür, sich noch einmal auffallend politisch ins rechte Licht zu rücken.
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P. Achim Tettschlag, Erfurt
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TA v. 26.08.24; S. 4
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27.08.24 #KINDERPORNOGRAFIE eines #linken #VOLKSVERTRETERS mutmaßlich auf #KOSTEN seines #Arbeitgebers, dem #SOUVERÄN #

Gewichtigkeit von mutmaßlichem Verdacht in der Öffentlichkeit 
 
Ein Volksvertreter wird folgerichtig aus dem Volk vom Volk für das Volk gewählt. Das ist ein fürwahr demokratischer Vorgang. Der Kinderporno-Verdacht in den Reihen der Linken-Fraktion wird nunmehr, -warum auch immer -, nur mit kleinen Meldungen publiziert. Was wäre wenn? – wenn dieses Vorkommnis in einer anderen Partei entdeckt worden wäre?
Ein Politiker, der die Großzügigkeit der Demokratie bereits mutmaßlich missbraucht und dazu sein Salaire vom Souverän, – dem Steuerzahler -, einsetzt, hat die zwischenmenschlichen Werte missachtet und somit das Misstrauen in die Politik geschürt.
Der Gesetzgeber hat also hier offensichtlich auch verkannt und damit versäumt, seit längerem bekannten Erscheinungsformen in der Gesellschaft rechtsstaatliche Handhabungen entgegenzusetzen.
Die Entwicklung einer Gemeinschaft ist nun einmal facettenreich, das kann und darf nicht ignoriert werden.   
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P. Achim Tettschlag, Erfurt

Mein Leserbrief wurde nicht veröffentlicht; dafür erschien zwei Tage später zum Sachverhalt eine groß aufgemachte Meldung:

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31.07.24 #Schuldgefühl oder #Schuldzuweisung – beides macht es nicht besser !

Schuldzuweisung ist überflüssig
 
Dieser Tage las ich: “ Die Dinge sind, wie sie sind und weder Schuldgefühle
noch Schuldzuweisung machen sie besser.“ Der gesellschaftliche Alltag lässt
einerseits wiederholt erkennen, dass die Kirchentage der beiden großen
Konfessionen hierzulande neben den Talkshows von Markus Lanz (ZDF) oder
Caren Miosga (ARD) beliebte Auftrittsorte vieler Politiker geworden sind, weil
es doch durchaus zum guten Ton gehört, sich nach vielen Seiten offen zu
präsentieren.
In meiner Straße hängen etliche Plakate, die mir vermitteln sollen, dass der
dort abgebildete Politiker zuerst ‘Christ‘, aber auch ‘Sozialist‘ und nicht zuletzt
auch noch ‘Ministerpräsident‘ ist. Somit wird für mich augenscheinlich, dass
sich die führenden Persönlichkeiten sowohl der christlichen Kirchen als auch
der weltlichen Machtelite über Jahrhunderte mehr und mehr einander angepasst
haben. In wie weit hier für die Kirchen das Sprichwort “Wes Brot ich esse, des
Lied ich singe“ ausschlaggebend war, bleibt dabei unbeantwortet im Raum stehen.
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P. Achim Tettschlag, Erfurt
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