24.02.11 ## Aus meiner publizistischen Arbeit : Das immer wieder bewegende Thema " S E E L E " ##

Stern Nr. 8, 17.2.2011

STERN Heft 08_2011Hat der Mensch wirklich eine Seele?

Auf 8 Seiten setzt sich das Magazin mit dieser Thematik auseinander;
23 Persönlichkeiten erläutern dazu ihre eigenen Erfahrungen und Ansichten …

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Ich habe dazu dem Magazin – STERN –
nachfolgendes geschrieben:

LESERBRIEF zu „Was ist die Seele“ [Titel]
in STERN Nr. 08 / 11; S. 58 ff.

Sehr geehrte Damen und Herren,
zwei Gedanken aus meinem Tagebuch zu Ihrem Titelbeitrag:

Die Seele

Die Seele ist die Summe
der positiven und negativen Leistungen
des menschlichen Gehirns;
dabei ist die Sprache
die Umsetzung derselben.
Die Dauer und Intensität
der Erinnerung an das Individium
spiegeln seine geistige Potenz wider …

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Erfurt, 07.05.07 – Aus meinem Tagebuch – © PachT

Gib der Seele ein Gesicht

„Um das LEBEN zu begreifen,
darf man an seiner UNBEGREIFLICHKEIT
nicht vorbeigehen“ [Hanns Cibulka, Schriftsteller]

Und ich meine :

„Wer sich
mit der UNBEGREIFLICHKEIT des LEBENS
auseinandersetzt,
der kann
der SEELE ein GESICHT geben.

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Erfurt, 27.10.10 – Aus meinem Tagebuch – © PachT

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Die illustrierte Version der Gedanken:

SSW05.Gedanke_SeeleSSW156.Gedanke_Seele

22.02.11 ## Bildungspolitische EXPERIMENTE mit KINDERN gehören unter STRAFE gestellt ##

ABITURbeweis

In unserer LANDESPRESSE „THÜRINGER ALLGEMEINE“
konnte man am Samstag nachstehenden Artikel lesen –
ich musste ihn ganz schön lange verdauen:

Nur noch Druckschrift für Schulanfänger

Lernforscher sind dafür, die Schreibschrift in der Grundschule abzuschaffen. Thüringen macht dies seit der Einführung der neuen Lehrpläne im Herbst zumindest teilweise mit. Doch auf Beifall stößt dies nicht überall.

Erfurt.
In Thüringen machen alle Erstklässler ab diesem Schuljahr ihre ersten Schreibversuche in Groß- und Kleinbuchstaben der Druckschrift. Lineatur muss dafür nicht berücksichtigt werden.
Dies sieht der neue, seit Sommer vorigen Jahres gültige Lehrplan für Grundschulen für alle verbindlich vor. Thüringen verfährt mit der neuen Regelung so wie zwölf der insgesamt 16 Bundesländer auch. Ziel soll es sein, dass die Kinder zunächst in derselben Schrift zu lesen und zu schreiben lernen.
An einem deutschlandweiten Schulversuch, bei dem Kinder generell in der Grundschule nur noch in Druckschrift schreiben, beteiligt sich Thüringen nicht, so das Kultusministerium in Erfurt. Es sei auch nicht geplant. Bundesweit nehmen insgesamt 100 Grundschulen an dem Projekt teil.
In Thüringen sollen die Schüler dagegen in einer zweiten Stufe nach der Druckschrift bis zum Ende der 4. Klasse eine verbundene Schrift lernen. Welche Schriftnorm dafür ausgewählt wird, ist dabei dem Lehrer überlassen.
Wichtig sei vor allem, dass sich die Schüler eine flüssige und gut lesbare Schrift aneigneten, sagt Professor Gerd Mannhaupt, der Direktor des pädagogischen Instituts School of Education an der Universität Erfurt, gegenüber unserer Zeitung. Eine bundesweit einheitliche Erstschriftart für alle Schulanfänger halte er zwar für wünschenswert, aber durch den Grundsatz des Föderalismus nicht für realisierbar.
Zensuren für Schreiben gibt es in Thüringen wie auch in anderen Bundesländern schon seit Jahren nicht mehr.
Schleifen, Bögen, Schwünge für alle Erstklässler abgeschafft
Nich haun hat Max geschrieben und ein Bild mit einer Schulhof-Szene dazu gemalt. Man sieht, mit welcher Mühe der kleine Kerl die tanzenden Buchstaben gebändigt hat. Max ist Schulanfänger in der Erfurter Ludwig-Bechstein-Schule.
Nahezu unbemerkt wurde im Herbst mit den neuen Lehrplänen für Grundschulen in Thüringen eingeführt, dass Schulanfänger zuerst das Schreiben mit großen und kleinen Druckbuchstaben lernen. Der Schüler eignet sich in einem Schreiblehrgang die Druckschrift an, und am Ende der zweiten Klasse, so heißt es im Lehrplan wörtlich, soll der Schüler flüssig, formklar und leserlich in Druckschrift schreiben können. Die Grundschullehrer meinten ihren Augen nicht zu trauen.
Dass Lehrer ihren Schülern die Hefte mit liederlich geschrieben Wörtern um die Ohren schlugen und Kinder es lernen mussten, wie gestochen zu schreiben, scheint Ewigkeiten her zu sein. Das Fach Schreiben gibt es in Thüringen seit der Wende nicht mehr, auch Zensuren dafür sind längst abgeschafft. Schrift wird nicht mehr bewertet.
Jahrzehntelang quälten sich ABC-Schützen mit verschiedensten Schulschriften, mit all den Bögen, Schleifen, Auf- und Abstrichen. Bereits 1941 war von den Nazis das Sütterlin abgeschafft worden. Seit 1953 lernten dann Schulanfänger die verschnörkelte Lateinische Ausgangsschrift. 1968 wurde in der DDR die Schulausgangsschrift eingeführt, die es unbeholfenen Kinderhänden leichter machen sollte. 1973 zog der Westen mit der Vereinfachten Ausgangsschrift nach, sie sah der DDR-Variante recht ähnlich. Immer wieder aber gab es Fallen: Wie muss nach einem t oder einem x mitten im Wort der nächste Buchstabe angeschlossen werden? Nun soll es nur noch Druckbuchstaben geben, jedenfalls am Anfang.
2010 hatte der Grundschulverband bundesweit angeregt, Kinder sollten nur noch Druckbuchstaben lernen. Die pädagogische Idee: Eine Schrift sei genug. Kinder sollten das schreiben, was sie lesen. Ohnehin seien häufig Kinder aus sozial schwachen Familien beim Schreibenlernen benachteiligt. Und die Jungen hätten häufig Probleme mit der Feinmotorik. Es wurde heftig gestritten und im Rheinland inzwischen seit 2003 komplett umgestellt. In Thüringen nicht so radikal.
Nach den ersten Schulmonaten, relativiert das Kultusministerium die Thüringer Variante, sollen die Kinder dann jene Schriftart üben, die der Lehrer aussucht. Je nach Geschmack und Gewohnheit. Andere Länder wie die Schweiz oder Spanien gehen ähnliche Wege. Hauptsache sei, so heißt es, dass die Schrift lesbar und flüssig ist.
Dass dies mit Druckschrift besser wird, bezweifeln jedoch viele Eltern und mancher Lehrer der oberen Klassen. Sie klagen, viele Kinder könnten ihre eigene Schrift nicht lesen, sich nicht mal an Zeilen oder vorgegebene Kästchen halten. Es fehle an Schrift-Disziplin. Krankenkassen wissen dafür sogar schon eine Diagnose: grafomotorische Störung. Die Folge seien häufig psychische Belastungen in der Schule, so das Europäische Institut für Handschrift Hamburg. Doch sagen auch renommierte Bildungsforscher wie Klaus Hurrelmann, dass, wer nicht schreiben kann, auch keine Lust zum Lesen hat.
Doch welchen Einfluss Druckbuchstaben darauf haben, ist wissenschaftlich unklar. Untersuchungen gibt es noch nicht. Zum anderen: Druckbuchstaben schreiben sich langsamer, es fehlen ihr fürs Tempo Verbindungen und Schwünge, so die Kritiker. Solch ein Schriftbild könne auch nie schön sein. Und die Kinder könnten sehr wohl zwischen Schreib- und Druckschrift unterscheiden, sie wollten auch wie die Großen schreiben, also in Schreibschrift.
Das sagt auch Martina Schmidt, Direktorin der Ludwig-Bechstein-Schule. An ihrer Schule wird mit dem Bleistift begonnen, später mit Tintenroller, selten mit Füller. Die Lineatur beginne mit fünf Linien. Ab der 3. Klasse soll sich bei jedem Kind eine individuelle Handschrift herausbilden. An Frau Schmidts Schule wird mit Druckschrift nur begonnen, aber recht rasch die Schreibschrift nachgezogen. Übrigens, mit der Schulausgangsschrift.
Doch die Bögen und Schwünge sind bundesweit überall anders. Wissenschaftler wie der Erfurter Pädagogik-Professor Gerd Mannhaupt finden zwar Geschmack an der Idee einer einheitlichen Schriftart für alle Schulanfänger Deutschlands. Aber sie sei undurchführbar, sagt er. Sie müsse am föderalistischen deutschen Schulsystem scheitern. Eine neue Blüte am Baum des Föderalismus. In Frankreich indes schreiben alle Kinder gleich. Und viele Erwachsene auch.
Dennoch bricht Mannhaupt eine Lanze für die Druckschrift. Ohnehin, sagt er, werde immer weniger per Hand geschrieben. Computer- und Handytastaturen ersetzen Stift und Papier, Formulare werden im Internet ausgefüllt. Und selbst Lebensläufe, die einst handgeschrieben sein mussten und Aufschluss über Charaktereigenschaften geben sollten, gibt es oft nur in tabellarischer Form und aus dem Drucker. Die Argumente für die Schreibschrift seien fast nur noch ästhetischer Natur. Die Zeit, um so etwas anzutrainieren, solle die Schule besser anders nutzen. . .
Im April soll sich eine wissenschaftliche Tagung in Hannover mit Erfahrungen im Umgang mit Druckschrift befassen. Sie sei ausgebucht, das Interesse riesengroß, so der Grundschulverband. Schließlich: Rund 100 Schulen in Deutschland beteiligen sich an dem entsprechenden Schulversuch. Thüringen nicht.
Nur Mut, es wird gut, schrieb Paula, die auch die Erfurter Bechsteinschule besucht. Alle Buchstaben sind genau aufgemalt und alle Wörter richtig geschrieben. Und das ist ja auch nicht selbstverständlich.
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Angelika Reiser-Fischer / 19.02.11 / TA

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Nun hatte ich mich ja schon sehr oft zu bildungspolitischen Fragen geäußert,
den FÖDERALISMUS als absoluten Hemmschuh zur Vermittlung gemeinschaftlichen
Allgemeinwissens beklagt und den Gedanken des SCHULNOTENVERZICHTS angeprangert …

Bereits bei
Logo Dtschl_today
veröffentlicht, habe ich nachstehenden PRESSEBEITRAG nunmehr auch in der
Logo Thüringer Allgemeine
am heutigen Tage platzieren können:

[fett: veröffentlicht / normal: gekürzte Teile]

L E S E R – M E I N U N G
zu “Nur noch Druckschrift für Schulanfänger” u. „Druckschrift für alle“ ,
in TA v. 19.02.11; S. 1 u. 3

Wo soll das hinführen ?

Der Sachverhalt, dass das Schreiben
in der Schule seit Jahren keiner
Benotung mehr unterliegt, ist ein
fahrlässiger Umgang mit der deutschen
Sprache von Amts wegen.
Eine Sprache
wird m. E. nur in der Einheit von
Sprache, Schrift und Umgang umfassend
anwendbar beherrscht.
Die in 16 Bundesländern praktizierten
unterschiedlichsten Bildungsanforderungen,

Lernmodelle und nun auch noch Schriftarten
lassen nunmehr doch erhebliche Zweifel an
der Ernsthaftigkeit der Beteuerungen der
Politiker hinsichtlich
der Richtigkeit
ihrer Schulpolitik aufkommen.
Bildungspolitische Experimente mit Kindern
gehören künftig unter Strafe gestellt
, weil
sie das nationale Wissenspotential, Normen
und Werte unserer Gesellschaft für die
Zukunft in Frage stellen.
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P. Achim T., Erfurt

[Text – © PachT / Foto aus Internetfundus]

01.02.11 # Aus meiner publizistischen Arbeit # Die SCHULNOTEN entsprechen dem ARBEITSZEUGNIS ##

[ Foto: Lutherschule in Erfurt – © PachT ]
.

Bei
Logo Dtschl_today
war in der vergangenen Woche zu lesen:

Eine Schule ohne Noten

Erfurt (Torsten Kirchner) – Davon träumt jeder Schüler, eine Schule ohne Noten. Dieser Traum soll jetzt Wirklichkeit werden, wenn auch nur bis zur 7. Klasse. Die neuste Idee ist die Vereinbarung der Möglichkeit auf die Vergabe von Noten zu verzichten.
Doch wie soll das gehen? Woher wissen dann Schüler, Eltern wie auch Lehrer wo es hackt und wie das vermittelte Wissen verankert ist? Persönlich frage ich mich schon, was soll dieser Quatsch? Die Bildungslandschaft in Deutschland ist sowieso schon ein Flickenteppich und es gibt riesige Probleme bei umzugsbedingtem Schulwechsel.
Das ist übrigens nicht nur bei Umzug in andere Bundesländer, auch innerhalb des jeweiligen Landes ist es oft so. Man hat sowieso den Eindruck, dass jeder macht was er will. Schulnoten abzuschaffen ist sicher keine Lösung. Durch klare Noten weiss jeder, wo er steht.
Der Schüler freut sich über eine gute Note und wird eine schlechtere Note idealer Weise als Ansporn sehen. Auch ein Lehrer erhält über die nachgewiesene Leistung eine Rückmeldung seiner Arbeit. Sind die Leistungen nicht so gut, dann ist die Abschaffung der Benotung oder gar die Herabsetzung der Anforderungen sicher ein ganz falsches Signal. Klare Anforderungen und eine ebenso klare Bewertung ergeben ein deutliches vergleichbares Bild, und wenn es auch erst bei der nächsten Pisa-Studie ist. Oder wird darüber nachgedacht, an bestimmte Straßenstrecken, wo ständig die Geschwindigkeit nicht eingehalten wird, die Höchstgeschwindigkeit hoch zu setzen? Daran glaube ich ebenso wenig wie an eine qualitativ gute Schule ohne Benotung.

Zeitgleich las man in der
Logo Thüringer AllgemeineVerzicht auf Zensuren vorgeschlagen

Bildungsminister Christoph Matschie (SPD) erwägt einen freiwilligen Verzicht auf die Notenvergabe an Thüringer Schulen. …
… In der neuen Schulordnung solle es eine Möglichkeit geben, wonach Schulen bei Bedarf auf schriftliche Noten verzichten können, kündigte Minister Matschie an. Im neuen Schulgesetz sei dies bereits so festgeschrieben worden. Matschie sprach von einem „längeren Weg.“ Eine Änderung solle nicht von oben durchgesetzt werden. Schulen, Lehrer und Eltern sollen seinen Angaben zufolge selbst entscheiden. …

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Sowohl in DEUTSCHLAND-today
als auch in der THÜRINGER ALLGEMEINE

erschien dazu
unter der redaktionellen Überschrift

Zensuren fördern Wettbewerb

folgender PRESSEBEITRAG von mir
[fett: veröffentlicht / normal/kursiv: unveröffentlicht]:

Jeder Arbeitnehmer hat das unveräußerliche Recht auf ein Arbeitszeugnis, also hat der Arbeitgeber die Pflicht, ein solches zu erstellen.
Zensuren in der Schule entsprechen meines Erachtens einem Arbeitszeugnis und sind somit eine konkrete Vorbereitung auf das Leben der Kinder und Jugendlichen nach der Schulzeit.
Wer bereits in der wichtigen Bildungsphase der Menschen motivierende Maßstäbe, also den Wettbewerb, abschaffen will, vermittelt
den Auszubildenden von der Vorschulklasse an ein falsches Bild vom wahren Leben. Der SPD-Politiker Matschie nimmt wahrscheinlich die Alltagsrealität nicht mehr wahr. Er sollte sich nun wohl auch besser von der Politik scheiden lassen !
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P. Achim T., Erfurt

Luther - Schule Erfurt

21.01.11 ## Aus meiner publizistischen Arbeit : Mein KOMMENTAR zu einer AUFFASSUNG der Thüringer STAATSKANZLEIMINISTERIN Frau Marion Walsmann ##

Am 19.01.11 in der THÜRINGER ALLGEMEINE
äußerte sich die Thüringer STAATSKANZLEIMINISTERIN
zu einem SACHVERHALT,
dem zugleich der LEITARTIKEL und ein weiterer Beitrag
gewidmet wurden …

Die Thüringer Staatskanzleiministerin Walsmann zu der drohenden Klage gegen den Länderfinanzausgleich

Bayern, Hessen und Baden-Württemberg erwägen eine Klage zum Bundesverfassungsgericht, um eine vorfristige Neuordnung des bis 2019 vereinbarten und gesetzlich geregelten Länderfinanzausgleichs zu ihren Gunsten zu erreichen.
In den vergangenen Jahren waren sich Bund und Länder immer einig, dass der Länderfinanzausgleich bis 2019 verbindlich und verlässlich geregelt bleibt. Zusammen mit dem Solidarpakt II bildet der Länderfinanzausgleich eine wichtige Planungsgrundlage. Die Mittel aus dem Solidarpakt II werden jährlich reduziert und laufen 2019 gänzlich aus.
Deshalb muss auch in Thüringen nach Einsparmöglichkeiten gesucht werden. Vor diesem Hintergrund ist Haushaltskonsolidierung das politische Thema Nummer eins. Die Verantwortung gegenüber Bürgerinnen und Bürgern und den nachfolgenden Generationen verpflichtet uns dazu.
Gerade Thüringen als junges Bundesland ist auf die Verlässlichkeit der bestehenden Bund-Länder-Finanzbeziehungen angewiesen. Denn wir brauchen Planungssicherheit, um unser Ziel, 2019 finanziell auf eigenen Füßen zu stehen, vorbereiten zu können.
Die Zustimmung der Länder im Rahmen der Verhandlungen zur Föderalismuskommission II erfolgte unter ganz klaren Rahmenbedingungen. Eine davon ist der bis 2019 bestehende – im Grundgesetz fixierte – Länderfinanzausgleich, der anerkennt, dass die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse durch Ausgleichszahlungen zwischen den Ländern gefördert werden soll.
Die Planungen bis 2019 werden in den Nehmerländern, so auch in Thüringen, natürlich auch mit Mitteln aus dem bestehenden Länderfinanzausgleich aufgestellt. Wozu langfristige Ziele vereinbaren, wenn dann vorzeitig die Grundlagen verändert werden?
Gerade das Geberland Nummer eins, Bayern, ist ein Paradebeispiel gelebter föderaler Solidarität. Schließlich gehörte der süddeutsche Freistaat bis 1986 selbst 36 Jahre lang zu den Nehmerländern. Die gelebte Solidarität der anderen Länder und eine kluge Landespolitik haben Bayern dahin gebracht, wo der Freistaat heute steht. Jedes der sechzehn deutschen Länder hat andere wirtschaftliche, geografische und regionale Besonderheiten. Deshalb gibt es den Länderfinanzausgleich, gerade um gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Als Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten appelliere ich an die Geberländer, einvernehmlich getroffene Vereinbarungen einzuhalten. Es gilt das Prinzip: Verträge sind einzuhalten.
Der kooperative Föderalismus ist das Erfolgsmodell für Deutschland. Dabei muss es bleiben!

[Ministerin Walsmann spricht heute um 18 Uhr im Rahmen der Ringvorlesung „Thüringen 2020“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena]
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Wenige Tage zuvor hatte ich mich aus einem anderen Anlass bereits in

Logo Dtschl_today

in ähnlicher Weise zu diesem Thema geäußert …
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Hier nun der Originaltext, den ich an die REDAKTION der

Logo Thüringer Allgemeine

schickte:

Thüringer Allgemeine
Redaktion als eMail
Gottstedter Landstraße 6
99092 Erfurt

LESER-MEINUNG
zu [Leitartikel] “Das Ende der Solidarität”, „Länder-Streit ums Geld verschärft …“
und „Verträge sind einzuhalten„, in TA v. 18.01.11; S. 1 und 7

Zeitgemäße Politik ist gefordert

Nur das vorangestellte Adjektiv
„kooperativ“ verändert nicht die
Wirkungsmechanismen des sich in der
praktischen Politik immer mehr als
Hemmschuh erweisenden Föderalismus
unserer Tage.
Die acht möglichen positiven Elemente
des Föderalismus wie Machtverteilung,
Demokratie, Führungsalternativen, Aufga-
ben- und Bürgernähe sowie Wettbewerb,
Ausgleich und gesellschaftliche Vielfalt
werden von den zwei offensichtlich negativ
wirkenden Elementen, nämlich Uneinheitlich-
keit und Kompliziertheit durch mangelnde
Überschaubarkeit gesellschaftlicher Pro-
zesse, hohe Kostenintensität und erhebli-
chen Zeitaufwand dermaßen überlagert, so
dass die Politik immer stärker in unver-
söhnliche Debatten und damit die gesell-
schaftlichen Erfordernisse in zuwiderlau-
fendes Fahrwasser geraten.
Die Finanz-, Bildungs-, Arbeits- und
Gesundheitspolitik sowie nicht zuletzt
auch der Dioxin-Skandal sind nur einige
Belege für die Reformbedürftigkeit des
Föderalismus, die mit einem nur vorange-
stellt wohlklingenden Adjektiv nicht
zu realisieren ist.

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P. Achim T., Erfurt

[ ERSCHIENEN, am Samstag, 22.01.11; Leser-Seite unter der Überschrift
„Föderalismus muss reformiert werden“
]

10.01.11 ## GEDANKEN zur JAHRESLOSUNG der evangelischen CHRISTEN ##

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Lass dich nicht vom Bösen überwinden,
sondern überwinde das Böse mit Gutem.

(Römer 12, Vers 21)

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Meine GEDANKEN zu dieser LOSUNG :

Gut und böse werden uns wohl immer
als Adjektive in unserem Leben begleiten.

Ein bewusstes Streben nach Harmonie,
im Grossen wie im Kleinen,
ist zwar oftmals sachlich bestimmt und zeitlich begrenzt,
aber dennoch ein verlässlicher Brückenbogen
mit dem Kompromiss und der Toleranz
als solide Brückenpfeiler.
___
Erfurt, 30.12.10 –

derzeit noch unveröffentlichter PRESSEBEITRAG
in Anlehnung an meine 21. Tagebuchnotiz v. 02.01.08 – © PachT

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Hier der Text zu NEUJAHR:

Brückenbauer zum Guten
Die Jahreslosung für 2011 ist auch eine Aufforderung zum aktiven Mittun

in Nr. 01 / 2011; S.1
Logo Glaube + Heimat
von Ilse Junkermann, Landesbischöfin in Mittelthüringen

Es gibt viele Einwände gegen diese Aufforderung aus der Jahreslosung. Sie lassen sich in einer Frage zusammenfassen:
Kann das Gute das Böse wirklich überwinden?
Ist das Böse nicht doch oft stärker als das Gute?

Nehmen Sie nur als Beispiel einen Streit: Wer da nachgibt – ist der nicht immer der Dumme?

Ich versuche die Worte des Paulus zu umschreiben: Wenn dir Böses widerfährt, dann lass dich davon nicht beeinflussen, schon gar nicht beherrschen. ­Resigniere nicht vor dem Bösen. Lass dich nicht davon bestimmen, wie ein anderer dir begegnet. Bleibe beim ­Guten, setz das Gute ein, das kann es mit dem Bösen aufnehmen!

Was ist das, das »Böse«, das einen bestimmen könnte? Und was ist das »Gute«? Nach der Bibel ist das Böse immer das, was die Gemeinschaft stört und zu Trennung führt. Die Urgeschichte dazu ist die Erzählung vom Sündenfall: Die Menschen vertrauen nicht mehr darauf, dass sie in der Beziehung zu Gott und seinem Gebot gut aufgehoben sind. Konsequenterweise führt diese Trennung von seinem Gebot zur Vertreibung aus dem gemeinsamen Lebensraum mit Gott, dem Paradies.

Dieses Böse ist uns wohlbekannt. Es gibt so viel Trennendes!

Denken wir nur an die Kluft zwischen Arm und Reich weltweit und in unserem Land. Viele haben mehr, als sie in einem ­Leben ausgeben können, für andere reicht es nicht über den Tag. Das schreit zum Himmel und spaltet Gesellschaften. Aber es ist auch die ausgeschlagene Hand, das überheblich hingesagte Wort.

Dort, wo sich Menschen über andere erheben und sie gering achten, hat das Böse das Sagen. Ein Land über das andere, eine Religion über die andere, ein Kontinent über den anderen, der Chef über den Angestellten und auch über den Gartenzaun. Wir erheben uns und lassen andere ohnmächtig zurück.

Was ist dann das »Gute«, mit dem wir das Böse überwinden können? Es ist alles, was einer verlässlichen Gemeinschaft dient. Gott selbst legt den Grund dazu: Mit Jesus schließt er das Paradies wieder auf und ebnet uns den Weg zur vertrauensvollen Gemeinschaft mit ihm. Wer sich im Leben und Sterben darauf verlässt, dass Gott es gut mit ihm meint, der kann dieses Vertrauen auf Gutes, das Trennung und Streit überwindet, auch mit sich und seinen Mitmenschen leben. Der kann den ersten Schritt tun und die Hand zu Versöhnung reichen; die kann mit ihrem Lebenswandel die Krise des Klimawandels überwinden helfen; der kann eine Tafel unterstützen und so die tiefen Risse unserer Gemeinschaft überbrücken helfen. Wir alle sind fähig zur Hilfe unter Nachbarn, zum Einsatz, der dem Nächsten, ob nah oder fern, unter die Arme greift.

Christen haben den Auftrag zu solchem Brückenbauen.

Ja, Brückenbauer braucht unsere Gesellschaft und die Welt. Denn: »das Böse mit Gutem zu überwinden«, das ist mehr, als nur bei Bösem nicht mitzutun. »Überwinden«, damit meint Paulus ein aktives Handeln. Fantasie für Gutes, das Trennung überwindet, das ist gefragt. Sei es die Bank, die mit der Aktion »Brot für die Welt« nur noch gerechte, nachhaltige und ökologisch verträgliche Fonds auflegt. Sei es der gewaltfreie Widerstand, der bei Atommülltransporten die Schienen versperrt und so deutlich macht, dass wir mit unserem Energieverbrauch und Lebensstil nicht einfach immer weitermachen können.

Sei es die Nachbarschaftshilfe in einem Dorf oder Stadtteil, die denen, die eh am Rand stehen, unter die Arme greift. Die Jahreslosung weist uns für 2011 den Platz dort an, wo Gemeinschaft gestört, ja zerstört ist. Dort sind wir gefragt, uns mit Liebe und Fantasie einzusetzen für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung.

Wir wissen nicht, was im neuen Jahr auf uns zukommt, was an Gutem, was an Schwerem, was an Bösem. Auch wenn wir das nicht wissen, dürfen wir in das neue Jahr mit der Gewissheit gehen: Der gute Gott geht mit, seine Güte umfängt uns. Wir werden auch 2011 zwischen »gut« und »böse« oft hin und hergerissen sein.

Möge uns dann die Jahreslosung in den Ohren und im Herz klingen, dass wir dem Guten trauen und auf das Gute setzen.

Ich wünsche Ihnen allen ein mit viel Gutem gesegnetes neues Jahr!

Ilse Junkermann

06.01.11 ## Aus meiner publizistischen ARBEIT – Meine STELLUNGNAHME zu FAKTEN-CHECK (4) DDR ##

Winter im Erfurter  Steigerwald
Winter im Erfurter Steigerwald – © PachT
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Am 05.01.2011 war in der THÜRINGER ALLGEMEINE –
„FAKTEN-CHECK DDR“ (4)
als ERGEBNIS einer wissenschaftlichen UNTERSUCHUNG

folgendes zu lesen:

In vielen Leserbriefen zu unserer Serie „Faktencheck DDR“ geht es um das angeblich einheitliche Bildungssystem. Aber durfte in der DDR wirklich jeder studieren – auch ohne rotes Parteibuch? Die Antwort gibt Prof. Klaus Schroeder vom Forschungsverbund SED-Staat an der Freien Universität Berlin. Unter der Parole „Säuberung des gesamten Erziehungs- und Bildungswesens vom faschistischen und reaktionären Unrat“ begann die KPD/SED schon unmittelbar nach dem Untergang des NS-Systems und geschützt von der sowjetischen Besatzungsmacht mit der Eta-blierung eines sozialistischen Bildungssystems.
Es sollte jungen Menschen die „Ideologie der Arbeiterklasse“ vermitteln und das bürgerliche Bildungsprivileg brechen.
Bis Anfang der 1970er Jahre wurden Arbeiter- und Bauernkinder sowie Kinder parteipolitisch konformer Eltern bei der Zulassung zur EOS und später zur Hochschule bevorzugt, die Kinder von Akademikern blieben zumeist außen vor.
Die Zulassungsordnung sah vor, dass neben dem Nachweis der Hochschulreife eine „aktive Mitwirkung an der Gestaltung der sozialistischen Gesellschaft und die Bereitschaft zur aktiven Verteidigung des Sozialismus“ beim Bewerber vorhanden sein mussten.
Junge Menschen, die die Jugendweihe verweigerten, weil sie diese Zeremonie nicht mit ihrem christlichen Glauben vereinbaren konnten, die sich zu den Bausoldaten meldeten oder wegen politischer Unzuverlässigkeit auffielen, wurden nicht zum Studium zugelassen.
Wer sich aber freiwillig für mehrere Jahre zur NVA meldete, erhielt auch mit schlechteren Schulleistungen zumeist einen Studienplatz. Eine Mitgliedschaft in der SED war fürs Studium nicht erforderlich; der FDJ jedoch gehörten fast alle Studenten an.
Die Zahl der Studierenden stieg bis Anfang der siebziger Jahre an, um danach, da inzwischen die Funktionen der vertriebenen Bildungseliten vom sozialistischen Nachwuchs besetzt waren, zurückzugehen und schließlich mit etwa 13 Prozent eines Jahrgangs konstant zu bleiben.
Nun begann die Phase der Selbstrekrutierung der neuen sozialistischen Intelligenz. Aus dem bürgerlichen war ein sozialistisches Bildungsmonopol geworden. Bis zum Ende der DDR sank der Anteil der Arbeiterkinder an den Universitäten stetig und lag schließlich sogar unter dem in der Bundesrepublik.
Das Studium war stark reglementiert und verschult. Obligatorisch in allen Studiengängen war das Fach Marxismus-Leninismus. Die in Seminargruppen und Kollektiven zusammengefassten Studenten mussten fortlaufend Rechenschaft über ihr Studium und ihr politisches Verhalten ablegen.
Die Mehrzahl der Studenten war ebenso wie ihre Dozenten bis in den Herbst 1989 hinein stärker als andere soziale Gruppen systemloyal.

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Nachstehenden TEXT übermittelte ich
der Redaktion der THÜRINGER ALLGEMEIN :

LESER-MEINUNG
zu “Ausgesuchtes Auditorium”,
in TA v. 05.01.11; Leser-Seite

Gut und schlecht gab es schon immer und überall

Gestern, heute und auch künftig wird es heißen: „Wes Brot ich eß, des Lied ich sing“ – wissenschaftlich scheint man dazu wohl SYSTEMLOYALTÄT zu sagen.
1960 wurde mir als Sohn eines kaufmännischen Angestellten die bereits erteilte Zusage zum Besuch der Erweiterten Polytechnischen Oberschule aufgrund eines gezeigten politischen Fehlverhaltens wieder entzogen. 1962 musste ich wegen kritischer Äußerungen zu Unzulänglichkeiten an der Schule acht Wochen vor der mittleren Reifeprüfung an eine andere Schule und wurde aus der FDJ ausgeschlossen. Weil ich es selber aber ernsthaft wollte, absolvierte ich nach der abgeschlossenen Lehre das Abitur an der Volkshochschule und danach in einem vierjährigen Fernstudium einen Hochschulabschluss mit Diplom.
Der Grundsatz zu DDR-Zeiten, dass die Partei immer recht hat, wurde allerdings vielerorts unterschiedlich realisiert. Damals schon hatte ich immer gesagt:
„So wie es gute und schlechte Christen gibt, so gibt es auch gute und schlechte Genossen.“ In übertragenem Sinne ist es doch heute nicht anders: Es gibt engagierte und nur machtbesessene Politiker oder ehrliche und korrupte Manager. In so fern ist auch hier die pauschale Be- bzw. Abwertung der Realitäten in der DDR der Aufarbeitung der Vergangenheit nicht dienlich. Nicht wenig Hochschulabsolventen der DDR sitzen heute als Politiker im Bundestag, in den Landtagen und kommunalen Räten und leisten gute Arbeit, es sei denn, sie sind schon in das Fahrwasser vieler ihrer Kollegen aus den Altbundesländern abgetrieben.

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P. Achim T., Erfurt

28.12.10 # Der wissenschaftlich begründete FAKTEN-CHECK DDR (2) von Prof. Klaus Schroeder ist eine VERZERRUNG der WAHRHEIT # WEM soll das nutzen ? #

Am 22.12.2010 war in der THÜRINGER ALLGEMEINE – „FAKTEN-CHECK DDR“ (2)
als ERGEBNIS einer wissenschaftlichen UNTERSUCHUNG

folgendes zu lesen:

Zu allen Zeiten und in allen Gesellschaften berauschten sich Menschen durch Drogen unterschiedlicher Art.
Auch die DDR hatte „Drogenprobleme“, allerdings vorwiegend andere als in der Bundesrepublik. Haschisch, Marihuana oder gar Heroin und andere harte Drogen waren kaum verbreitet. Allenfalls in Ost-Berlin wurde in der Künstlerszene aus West-Berlin eingeschmuggeltes Rauschgift in geringem Umfang konsumiert.
Für im Westen gängige illegale Rauschmittel existierte kein Schwarzmarkt, da kaum jemand bereit war, für nahezu wertlose DDR-Mark eine strafrechtliche Verfolgung zu riskieren.
Die Droge Nr. 1 im sozialistischen Arbeiter-und-Bauern-Staat war der Alkohol.
Obschon die SED-Führung zumindest in den fünfziger und sechziger Jahren mehrere Kampagnen gegen Alkoholmissbrauch startete, stieg der Alkoholkonsum kontinuierlich an.
Zwischen den fünfziger und achtziger Jahren verdoppelte sich der durchschnittliche Bierkonsum; der Verbrauch an harten Alkoholika vervierfachte sich sogar. Ende der achtziger Jahre schluckten DDR-Bewohner pro Kopf durchschnittlich 23 Flaschen Schnaps oder Ähnliches. So verwundert nicht, dass die DDR zu Recht als „Branntweinland“ bezeichnet wurde, in einem weltweiten Vergleich einen der drei vordersten Plätze belegte.
Weit verbreitet war auch der Medikamentenmissbrauch.
Schlafmittel und Tranquilizer (Psychopharmaka, die angstlösend und entspannend wirken) wurden ebenso wie Alkohol übermäßig konsumiert, um sich zu vergnügen oder der tristen sozialistischen Realität zu entfliehen. Das heute viel beklagte exzessive Saufen bis hin zum Koma existierte schon in der DDR und die Frauenemanzipation zeigte sich auch im steigenden Schnapskonsum bei Mädchen und jungen Frauen.
In der Kriminalitätsbekämpfung und der Gesundheitspolitik spielte der Alkoholmissbrauch eine zunehmend gewichtigere Rolle. Nach offiziellen Schätzungen gab es kurz vor dem Ende der DDR etwa 250 000 Alkoholiker.
Der SED-Führung gelang es nicht, den Alkoholkonsum einzuschränken – vielleicht wollte sie dies in den achtziger Jahren auch gar nicht mehr -, aber auf einem anderen Feld war ihr „Drogenkampf“ erfolgreich: im Zurückdrängen der Kirchenbindung und der Religion, die sie nach Karl Marx als Opium für das Volk bezeichnete.
Dafür verordnete sie ihren Anhängern eine marxistisch-leninistische Ideologie, an der sich vor allem Funktionäre und nicht wenige systemloyale Akademiker berauschen konnten. Dies führte im Laufe der Zeit zu einem weitgehenden Realitätsverlust, der bei manchen bis zum heutigen Tag nachwirkt.

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Nachstehenden TEXT übermittelte ich der Redaktion der THÜRINGER ALLGEMEIN,
den ich aber vorab
bei

Logo Dtschl_today

veröffentlichte:

LESER-MEINUNG
zu „Alkohol sorgte für Rausch“
in TA v. 22.12.10; LESER-SEITE

Zwischen
dem „FAKTEN-CHECK DDR“ in TA v. 22.12.10 mit der BEHAUPTUNG des Prof. Klaus Schroeder:

Die DDR sei ein BRANNTWEINLAND gewesen, die darüber hinaus die marxistisch – leninistische IDEOLOGIE als weitere DROGE eingesetzt habe …

und der

sogenannten wissenschaftlichen ANALYSE mit der BEHAUPTUNG des Prof. Marcel Tyrell in der TA v. 18.07.10:

Die SPÄTFOLGEN des DDR-STASI-SYSTEMS hätten heute noch im OSTEN Deutschlands EINFLUSS auf die WIRTSCHAFT

gibt es keinen UNTERSCHIED !

Beide sogenannten wissenschaftlichen RECHERCHEN entbehren m. E.
jeglicher wissenschaftlicher BETRACHTUNGSWEISE
und sind eher
DUMMSCHWÄTZEREI,
um von akuten PROBLEMEN dieser
heutigen GESELLSCHAFT abzulenken
bzw.
diese schön zu reden.

Jawohl, es gab

+ ALKOHOLPROBLEME,
deshalb gab es auch hier PREISERHÖHUNGEN
+ MEDIKAMENTENMISSBRAUCH
+ Jugendliche, die geschnüffelt haben
+ DROGEN in kleinen Mengen bereits,
die eingeschleust wurden …

PROBLEME wie in jedem anderen europäischen Land auch …

Nur weil ich in MÜNCHEN 1974 dazukam, wie aus einem U-Bahnschacht ein DROGENTOTER geborgen wurde, behauptete ich nicht, dass nach meiner wissenschaftlichen RECHERCHE die BUNDESBÜRGER ihr LEBEN im KAPITALISMUS nur noch unter DROGEN ertragen können.

Dieser FAKTEN-CHECK wird in diesem STIL
kein BEITRAG zur AUFARBEITUNG der VERGANGENHEIT werden!

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P. Achim T., Erfurt

27.12.10 ## PachT in der TV-Sendung des MDR "Frei von der Lippe" präsent ##

[Foto – © PachT]
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Was denn sonst ..

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Dieses FOTO war in der Fernsehsendung des MDR
am 26.12.2010, um 19:00 Uhr,

„Frei von der Lippe“

mit der zitierten Bemerkung des Autors

„Ja, was denn sonst?“

auf Sendung …

[ Aus PachT’s KURIOSITÄTENECKE (11) ]

:wave::wave:++++++++++++++++++++++:wave::wave:
Siehe:
http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z
—> unter „F“ —> Frei von der Lippe
—> Sendung vom 26.12.10
—> zwischen der 9. u. 10. Sendeminute
:wave::wave:+++++++++++++++++++++++:wave::wave:

19.12.10 # Eine weitere TAGEBUCHNOTIZ von mir als PRESSEBEITRAG erschienen #

[Foto: /
Text: 76. GEDANKE v. 25.07.09 aus SEELENSCHWINGUNGEN – © PachT,
veröffentlicht in THÜRINGER ALLGEMEINE
v. 18.12.10; LESER-SEITE als PRESSEBEITRAG
zu der angekündigten Serie „FAKTEN-CHECK DDR„]
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Logo Thüringer Allgemeine
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Die Zeitung druckte den Beitrag aus meinem Tagebuch
unter der Überschrift: Menschen sind Jäger geblieben
.

Die politische „WENDE“
… aus einem anderen Blickwinkel

Zu früheren Zeiten
ging in Ostdeutschland
eine nur kleine Schicht von POLITIKERN
einmal jährlich
zur HASENJAGD …

Heutzutage
im wiedervereinten Deutschland
dagegen geht eine breite Schicht des VOLKES
mehrmals täglich
zur SCHNÄPPCHENJAGD –

eine wahre WENDE
zu mehr LEBENSQUALITÄT
für mehr MENSCHEN !
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PachT Doku Passierschein_C

18.12.10 # EHRENAMT – eine versteckte, neue Form der AUSBEUTUNG ? #

[ Foto und Text – © PachT ]
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66.Gedanke_Gleichgültigkeit

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Am gestrigen Vormittag um 10:10 Uhr lief im DEUTSCHLANDFUNK
die Sendung „LEBENSZEIT„:

Gegen den Egoismus unserer Zeit
Wenn Jung und Alt sich caritativ engagieren

Eine Sendung von Julia Batist und Daniela Wiesler (Moderation)

Nicht nur zur Weihnachtszeit: Caritatives Engagement wird immer wichtiger. Der Wegfall des Zivildienstes, der demografische Wandel und Folgen wie drohende Altersarmut machen ehrenamtliche Initiativen in Zukunft offenbar unentbehrlich.

Parallel dazu wachsen das Bewusstsein und das gesellschaftliche Ansehen sozialen Engagements. Ganz gleich ob es nun um Kinderbetreuung, ehrenamtliche Lehrtätigkeiten, Hilfe für Obdachlose oder Weihnachtspäckchen für sozial Schwache geht: Millionen Menschen engagieren sich in unserer Gesellschaft.

Lange Zeit ging caritativer Einsatz zugunsten Benachteiligter eher von kirchlichen Einrichtungen oder christlichen Initiativen aus. Das scheint sich zu ändern. Wie wichtig sind ehrenamtliche Tätigkeiten für die Gesellschaft? Die Politik begrüßt und unterstützt entsprechende Maßnahmen – diverse Preisverleihungen und geförderte Projekte zeigen es. Es bleibt die Frage: Kommt der Sozialstaat in Zukunft ohne bürgerliches Engagement überhaupt noch aus?

Liegt die Motivation für soziales, caritatives Engagement in reiner Selbstlosigkeit oder warum setzen wir uns für andere ein? Stimmt es, dass „Geben gibt“? Brauchen wir prominente Vorbilder? Wie wichtig sind Nächstenliebe, soziale Verantwortung und Solidarität heute? Und was machen die caritativen Helfer genau, was motiviert Sie, genau dies zu tun?
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Dazu schrieb ich der REDAKTION
meinen nachstehenden STANDPUNKT:

Guten Morgen in die Runde,
die ein für mich sehr streitbares Thema erörtert.

Eine hohe Anerkennung all denen, die ein EHRENAMT –
an welchem ORT und für welchen SACHVERHALT auch immer –
wahrnehmen.
Doch ich sehe eine große Gefahr, nämlich,
dass der immer mehr zurückgehende LEISTUNGSUMFANG
des Staates im SOZIALEN
in ein paar Jahren dazu führen wird,
dass das staatlich geförderte EHRENAMT
zu einer versteckten, neuen FORM der AUSBEUTUNG
ausufert.
Einem ehrenamtlichen Engagement sind menschliche,
psychische, materielle und kompetenzbezogene GRENZEN
gesetzt.

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P. Achim T., Erfurt

!! Dieser Beitrag wurde zwar nicht veröffentlicht.
Überraschend war für mich allerdings zu hören,
dass es aber doch eine Vielzahl analoger Auffassungen gab
!!