02.10.10 + Aus meiner publizistischen Arbeit : GEDANKEN nach 20 JAHREN deutsche EINHEIT +

[Text – © PachT]
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Deutschland

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Die deutsche WIEDERVEREINIGUNG
ist
eine einmalig historische LEISTUNG

Dass die mit dem PROZESS einhergegangenen FEHLER,

– die zwar zu beklagen, aber nicht mehr zu ändern sind -,

noch heute,

– auch von den Medien allerdings provoziert -,

oftmals dazu genutzt werden, das geeinte DEUTSCHLAND

sowohl
durch VERKLÄRUNG

als auch
durch VERDAMMUNG der DDR

in unsachlicher Art und Weise schlecht zureden,
stimmt traurig …
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Man kann aber auch weiter noch Öl in die Flamme gießen …
Ich tue es heute, weil auch das einfach mal raus muss:
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„Auch ich habe eine DDR-Biographie.
Es gibt für mich aber heute eine gravierende Auffälligkeit:

Da berichten viele, wie sie vierzig Jahre
parteilos und distanziert von der Politik
des SED-Regimes die DDR-Ära überlebt haben.
Gleichzeitig verschweigen viele aber heute,
wie sie ihr „vermeintliches Recht“ unter
Inanspruchnahme der Zuständigen beim ZK der
SED bzw. dessen „demokratischen Außenstelle“,
dem Staatsrat der DDR, erfolgreich durchge-
setzt haben.

War das nicht eine charakterlose Inkonsequenz?

Wer politisch denken konnte, wusste sehr wohl,
dass mehrheitlich ZK- und Staatsratseingaben
erfolgversprechend waren, auch wenn dadurch
oftmals wider besseren Wissens das Recht ande-
rer bzw. bestehende Vor-Ort-Entscheidungen ge-
beugt wurden.
Somit zogen auch viele der Regime-Distanzierten
„ihren“ persönlichen Vorteil und Nutzen aus der
so verbrämten SED-Politik.

Das haben wohl sehr viele einfach mal so vergessen!“
P. Achim T., Erfurt

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An

Logo Thüringer Allgemeinenoch unveröffentlicht

und

Logo Dtschl_todayveröffentlicht am 27.09.10
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GUT nun,
wir sollten wohl morgen besser wieder über das reden,
was uns gemeinsam weiterbringt

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Logo ThüringenSymbolik

29.09.10 + Aus meiner publizistischen Arbeit : HARTZ IV – ein BLENDWERK der POLITIK +

In diesen Tagen ist das Thema „HARTZ IV“ wieder richtig aufgeflammt …
PRO und CONTRA werden benannt – Weiteren VERWIRRUNGEN werden Tür und Tor geöffnet !

Drei BEISPIELE :

Logo Glaube + HeimatHartz IV:
Neue Rechnung oder neuer Anstrich?

Reform des Arbeitsmarktes nannte sich das Projekt, dass die Bundesregierung unter SPD-Führung 2002 auf den Weg brachte. Heraus kam unter anderem das ­umstrittene Hartz IV. Über Namen und Inhalt wird derzeit wieder heiß diskutiert.

Wem nützt ein neuer Name für das wohl einzige deutsche Gesetz, das ausschließlich über seine umgangssprachliche Bezeichnung bekannt ist? Im Duden ist es längst zum Eigennamen mit sächlichem Artikel geweiht: »das« Hartz (Arbeitsmarktprogramm).
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Logo Thüringer AllgemeineWie eine Weimarer Familie mit Hartz IV zurechtkommt
Fünf Euro mehr Hartz IV – was bedeutet das für die Betroffenen? Unsere Zeitung hat eine fünfköpfige Familie aus Weimar getroffen, die seit zwei Jahren von Hartz IV lebt.

1790 Euro hat die Familie monatlich.
„Damit kommen wir nicht hin“, sagt sie.
Jeden Monat verlangt die Bank 460 Euro fürs Haus – 120 Euro bekommen Großes dafür Zuschlag über Hartz IV für die Zinsen und 70 Euro pauschal für Nebenkosten. Außerdem sind 200 Euro für Strom und Gas zu zahlen, 70 Euro für Wasser und Abwasser, 40 Euro für den Hort des Jüngsten, 100 Euro für die Schulspeisung der Kleinen, 50 Euro für die Busfahrkarten (die sie später erstattet bekommen), 30 Euro für Handys der Eltern und 40 Euro für die Internet-Flatrate. Was besonders drückt: 150 Euro sind monatlich fällig für das Auto von Vater Große. „Vor acht Jahre haben wir den Mitsubishi gekauft, schon zweimal umfinanziert. Erst in vier Jahren haben wir alles abbezahlt“, berichtet Mutter Yvonne. Dazu kommen Steuern, Versicherungen. Und schließlich fährt sie ebenfalls ein Auto, „einen Corsa, 18 Jahre alt“. Bleiben unter dem Strich zum Leben etwa 500 Euro im Monat.

… Nach Arbeit haben Vater und Mutter Große immer wieder gesucht. Das Amt drängt ja darauf. Yvonne hat erst neulich in einer Bäckerei ein Praktikum gemacht.
Drei Tage hielt sie es aus. „Die vielen Wespen dort, das geht ja gar nicht“, sagt sie.
Ihr Mann hatte jetzt mal einen Job als Fahrer in einer Baufirma.
Drei Wochen, dann war er weg. Es gab mehrfach Streit mit dem Chef.

Und so sind beide Großes daheim.
Es gäbe da genug zu tun, meinen sie.

Und dann sagt Herr Große schließlich doch noch etwas: „Scheiß-Staat“.
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Logo BamS und BILD

Das kriegen Hartz-IV-Empfänger wirklich

1861 Euro für Familie mit zwei Kindern

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Auf den KOMMENTAR in der BILD am SONNTAG
mit der Überschrift „Kümmert euch um die Kinder !“

habe ich wie folgt mit nachstehendem PRESSEARTIKEL reagiert,
den ich auch der

THÜRINGER ALLGEMEINE
GLAUBE und HEIMAT und
DEUTSCHLAND today

übermittelt habe :

„Die Hartz-IV-Diskussionen werden von Befürwortern und Gegnern dieser Regelung wider besseren Wissens geführt:
Mit dem rasanten Voranschreiten des technischen Fortschritts wird die Zahl der Arbeitsplätze kontinuierlich weniger, die Qualifikationsanforderungen für die verbleibenden Stellen aber steigen immens.

Um das zu wissen, muss man weder Politiker noch Wirtschaftsexperte sein.
Dieser Sachverhalt wurde mir bereits vor 35 Jahren im Studium vermittelt.

Die Hartz-IV-Regelung ist also ein Blendwerk der Politik,
das den mehrheitlich vom Arbeitsmarkt Gedrängten die Illusion vermitteln soll, dass sie bei hohem persönlichem Bewerbungseinsatz eine neue Chance zum Erwerb eines angemessenen Lebensunterhalts hätten.
Bei allem Mitgefühl für die Betroffenen, aber das ist für 6,5 Mio nicht realisierbar!

Deshalb ist von den Politikern parteiübergreifend vorausschauend und umgehend, um der sozialen Gerechtigkeit willen, alles zu tun, den Kindern und Jugendlichen alle nur machbaren Bildungschancen auf hohem Niveau zu bieten. Die unabdingbare Mitverantwortung der Eltern, das zielorientierte Engagement der Lehrer muss durch kompromißlose Rahmenbedingungen gefordert und gefördert werden. Das ist die einzige ehrliche Aussage und Sofortaufgabe!“
P. Achim T., Erfurt

14.09.10 ++ Aus meiner publizistischen ARBEIT : HERRSCHEN an den REALITÄTEN vorbei ++

[Foto: Aus Pacht’s Kuriositätenecke :
Am 11.09.10 – TAG DER DEUTSCHEN SPRACHE – entdeckt /
Text – © PachT ]
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KURIOSES 27 Pure WERBUNGSchlagzeilen in der Thüringer Presse :

Landesregierung verteidigt Anspruch auf höhere Diäten
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Kein Verzicht auf Diätenerhöhung
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Logo Thüringer AllgemeineHier mein unveröffentlichter PRESSEBEITRAG
NACHTRAG: Am Montag, 27.09.10 doch noch erschienen
:

Meine MEINUNG
zu „Kein Verzicht auf Diätenerhöhung
in TA v. 10.09.10; S. 7

Zweifel an der Ehrlichkeit

Die Weltwirtschaftskrise und der Kon-
junktureinbruch waren die Begründung
der Bundesregierung, den Rentnern 2010
erneut eine Nullrunde aufzuerlegen und
zuzumuten.
Obwohl die CDU/SPD-Landesregierung
Thüringens derzeit wegen immenser Fi-
nanzprobleme in den einzelnen Ressorts
nicht in der Lage ist, dem Parlament
rechtzeitig den Landeshaushalt vorzule-
gen, sind die Abgeordneten mehrheitlich
dafür, auch 2010, traditionsgemäß ihre
Diäten, trotz Weltwirtschaftskrise und
Konjunktureinbruch , zu erhöhen.
Das ist einfach ignorant, unmoralisch
und eine Missachtung einer nicht gerade
unbedeutenden Bevölkerungsgruppe wie
die Ministerpräsidentin dies verbal allzu-
oft hervorhebt. Jetzt kommen da doch
Zweifel an der Ehrlichkeit der Worte auf !

P. Achim T.

10.09.10 + Aus meiner publizistischen ARBEIT : Kirchenferne GENOSSEN blasen zum ANGRIFF – LAIZISTEN wollen einen Arbeitskreis +

[Foto: Erfurter Dom aus ungewohnter Perspektive /
Text: Unveröffentlichter *) Pressebeitrag
zur Forderung nach Trennung von Staat und Kirche
aus SPD-Kreisen – © PachT]
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Erfurter Dom_andere Perspektive

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*) Am 16.09.10, auf der Leser – Seite
nunmehr doch unter Weglassung des ersten Absatzes erschienen

Logo Thüringer Allgemeine
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SPD kämpferisch
an falscher Stelle und zur falschen Zeit

„Um Gottes Willen … !“ oder „Welcher
Teufel hat da seine Hand im Spiel …?“ ,
das Politiker der SPD sich eines Themas
zuwenden, das m. E. vorrangig auf deren
Tisch aber auch gar nichts verloren hat.

Statt sich offensiv den politischen Lösun-
gen anstehender gesellschaftlicher Proble-
me zu widmen, nun „Auf in den Kampf …“
zur Trennung von Staat und Kirche …
Das sieht insgesamt nach einem mehr oder
weniger ungeschickten Ablenkungsmanöver
aus.

Der in der Opposition befindlichen SPD
scheinen die Aufgaben über den Kopf zu
wachsen; Alternativen zur Regierungspolitik
werden immer blasser und somit musste ein
Thema gefunden werden, das der Profilierung
dienen soll.

Diese gesamtgesellschaftliche Frage aber kann
m. E. nur von einem von der gesamten Gesell-
schaft getragenen Gremium behandelt werden
und vor allem dann zu einer Zeit, in der
Spannungsfelder wie Arbeitslosigkeit, Mi-
grationsprobleme, aufkeimende Kinder- und Al-
tersarmut u.v.a.m. entschärft sind.

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SendePause

A l l e n LESERN und GÄSTEN meiner SEITE
wünsche ich ein glaubhaft schönes, erfreudliches und zugleich erholsames WOCHENENDE !

Passt auf euch auf … Bleibt gesund an LEIB und SEELE … ALLES wird GUT !

:wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave:

02.09.10 + Aus meiner publizistischen Arbeit : ENTSCHEIDUNGEN setzen KENNTNIS über KONSEQUENZEN voraus +

Dieser Tage liest man in unserer Regionalpresse
sehr viel GEGENSÄTZLICHES
über die öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen,
über deren FÖRDERUNG einserseits und BEZAHLBARKEIT andererseits …

Hier habe ich mich in die DISKUSSION
mit nachstehendem PRESSEBEITRAG eingemischt …

Am 31.08.10 erschien dieser gekürzt in der
Logo Thüringer Allgemeine
[fett: veröffentlichter Teil / normal: Originaltext]

Wer sein KIND aus dem ‚öffentlichen‘
Schulbetrieb herausnimmt, – dafür gibt
es für den einzelnen bestimmt berech-
tigte Gründe -, und dafür an einer ‚pri-
vaten‘ Bildungseinrichtung (in freier
Trägerschaft)lernen lässt, hat m. E. ei-
ne klare ENTSCHEIDUNG getroffen:
Weg von der Schule mit den unter-
schiedlichsten Defiziten in der Bildung,
Ordnung und Disziplin. Hin zu der
Schule mit effizienteren Bildungsme-
thoden. Der Staat registriert zwar diesen
Trend, aber unternimmt rein gar nichts.
Für die Eltern aber muss auch klar sein:
Qualität hat ihren Preis ! In den Urlaub
fährt man mit dem Privatwagen meis-
tens auch besser als mit dem öffentlichen
Verkehrsmittel.

Selbst wenn der Staat die Förderung der
Schulen in freier Trägerschaft kürzt, ist
es schwer, von Bildungsungerechtigkeit
zu sprechen, weil die Eltern ja ihre Ent-
scheidung so gewollt haben, auch wenn
die Ursache dafür eigentlich und letztend-
lich die Nichterfüllung der hoheitlichen
Aufgabe des Staates auf dem Gebiet der
Bildung ist !

26.08.10 ++ Aus meiner publizistischen Arbeit ++

In der vergangenen Woche war auf der Titelseite von

GLAUBE + HEIMAT

unter der Überschrift

RINGEN UM DIE SCHÖPFUNG
Neuanfang:
Die mitteldeutsche Kirche entdeckt den Umweltschutz für sich

u. a. zu lesen :

Zu DDR-Zeiten war die Bewahrung der Schöpfung ein zentrales Thema der Kirche. Mit der Wende trat anderes in den Vordergrund. Jetzt soll das Augenmerk wieder verstärkt darauf gelenkt werden …
Es soll jedoch nicht bei der Theorie bleiben. Derzeit ist die Landeskirche dabei, eine ganze Kampagne vorzubereiten. »Klimawandel – Lebenswandel« heißt das ehrgeizige Vorhaben, das auch vor konkreten Zielen bei der CO2-Reduzierung nicht zurückschreckt. »Der Klimawandel ist eine der drängendsten Überlebensfragen«, sagt EKM-Kampaignerin Annelie Hollmann. Letztlich lasse er sich nur aufhalten, wenn die Verursacher der Krise, die Menschen in den reichen Industriestaaten, bereit seien, ihren Lebensstil zu ändern.

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Meine MEINUNG, insbesondere zu dem Arbeitsthema,
veröffentlichte heute ungekürzt

Logo Glaube + Heimat

[Nr. 35 / 2010; S. 9 unter der Überschrift
Alle Hintergründe beleuchten„]

Erst wenn alle Hintergründe zu einem
Sachverhalt bekannt sind, wird eine umfassen-
de Beurteilung möglich sein.
Deshalb sollte m. E. das Arbeitsthema der von
der Landeskirche derzeit vorbereiteten Kampagne
zum Umweltschutz eine erweiterte Aussage treffen:

„Naturbedingter KLIMAWANDEL und ein dem
angepasster LEBENSWANDEL ohne weltweit profitorienterten KLIMAHANDEL“.

Naturbedingter Klimawandel,
weil es seit bestehen unserer Erde Erwärmungs- und Erkaltungsperioden gibt.
Angepasster Lebenswandel, weil die Menschheit durchaus in der Lage ist, ihrem Wissensstand zufolge, der Umwelt dienliche Regularien in Kraft zu setzen.
Weltweit profitorientierter Klimahandel, weil die-
ser ein harmonisiertes Zusammenwirken von Klimawandel und Lebenswandel verhindert.

Mein Großvater schon hat mir beigebracht:
Wenn ich etwas will, muss ich etwas anderes lassen!
Das gilt wohl noch heute und auch für die Umweltpolitik.

P. Achim T., Erfurt
(per E-mail)

22.08.10 + Aus meiner publizistischen Arbeit + Ein von BILD am SONNTAG heute nicht veröffentlichter PRESSEBEITRAG +

Logo BamS

Mein unveröffentlichter PRESSEBEITRAG
zu [Kommentar] „Politiker verdienen nicht zu viel, aber …“
in BILD am SONNTAG vom 15.08.2010; S. 3

Die Feststellung, dass einerseits Politiker
zwar nicht zu viel verdienen, aber anderer-
seits die Aufgeblähtheit des deutschen Poli-
tikbetriebes mit seinen 17 föderalen Gliede-
rungen wichtige politische Entscheidungen
behindert und somit also unstreitig ineffi-
zient ist, kann man nur unterstreichen.

Leider aber ist der Souverän, der Wähler,
zu bequem, seine demokratische Legitimation
zur Veränderung politischer Ungereimtheiten
gezielt wahrnehmen zu wollen. Es wird an den
Stammtischen großkotzig gemeckert und in
der Wahlkabine kleinlaut und geheim alles
beim Alten belassen. Anschließend wird das
Wahlergebnis als überraschend hingestellt.

Politiker, die über Jahre leichtfertig dring-
end notwendige Korrekturen der Rahmenbeding-
ungen z. B. für die Renten-, Gesundheits-,
Bildungs- und Finanzpolitik verabsäumt oder
laut Berichte der Rechnungshöfe Milliarden
Steuergelder verschleudert haben, werden so-
mit nicht zur Verantwortung gezogen und auch
schadensfrei gehalten.

Fachliches Fehlverhalten in der Wirtschaft
allerdings wird bis hin zu strafrechtlichen
Konsequenzen geahndet!

07.08.10 + Aus meiner publizistischen Arbeit + Ein derzeit noch unveröffentlichter PRESSEBEITRAG zu einem GESETZENTWURF +

[ Foto: Auf der Automobilausstellung 2010 in Erfurt / Text – © PachT ]
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Automobilmesse 2010 EF
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In dieser Woche war in der Presse zu erfahren:

FÜHRERSCHEIN MIT 17 WIRD DIE REGEL
Details des erwarteten Gesetzes sind noch strittig
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Dazu schrieb ich dieser Tage

meine MEINUNG
zu „Führerschein ab 17 wird die Regel“
in TA v 05.08.10; S. 1 u. 2

Lieber Führerschein
als gutes Schulabschlusszeugnis

Unter den Augen der schwarz-gelben Koalition werden die föderalistischen Hürden zur Wahrnehmung der hoheitlichen Aufgaben des Staates im Sinne der Schaffung niveaugleicher Bildungschancen für die Kinder und Jugendlichen in unserem Lande weiter geduldet und somit der Trend einer abzusehenden Bildungsmisere nicht gestoppt. Heute schon wird aber laut in den Politikerkreisen über die Zulassung ausländischer Fachkräfte nachgedacht, anstatt ohne Wenn und Aber entgegen den 16 „Landesfürsten“ konsequent zu handeln. Dafür aber soll nun mangelndes Wissen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Naturwissenschaften mit dem „Führerschein ab 17“,staatlich sanktioniert, wettgemacht werden.
Das kostet nichts und bringt im Wahljahr 2013 Erstwählerstimmen – so einfach kann Politik sein !

05.08.10 + Aus meiner publizistischen ARBEIT + Wie immer meine ehrliche MEINUNG +

In der heutigen Ausgabe 32 / 2010; S. 9
von
Logo Glaube + Heimat
erschien ungekürzt

meine Meinung
zu den Vorgängen nach der Loveparade
am 24.07.10 in Duisburg

Ursache und Wirkung

Wutattacken und lauthalse Schuldzuweis-
ungen sind nach dem tragischen Gescheh-
nissen in Duisburg m. E. fehl am Platze.
Die Schuld der Katastrophe von Duisburg
trifft wohl alle in unserem Land. Denn
eine Gesellschaft, die neben sich eine
„Spaß“- Gesellschaft toleriert und all-
zuoft nach Superlativen strebt, muss
das Risiko einkalkulieren, dass sinnlo-
se Maßlosigkeit in einem Chaos enden
kann, das letztendlich den Freiheits-
gedanken in Frage stellt und leider
auch Leben vernichtet.

Einen solchen Aufschrei wie heute
gab es gestern nach den deutschen
Toten in Afghanistan nicht –
das berührt mich allerdings auch !

___
P. Achim T.

31.07.10 + NACHTRAG zum 27.07.10 über einen bis dato nicht veröffentlichten PRESSEBEITRAG +

Mein am Ende der o. g. Seite stehende PRESSEBEITRAG

zu einem Interview der THÜRINGER ALLGEMEINE
mit Prof. Marcel Tyrell, Friedrichshafen,

ist heute wider Erwarten in vollem Wortlaut
unter der Überschrift

Schulsystem hat Analyse nötiger

in der

Logo Thüringer Allgemeine

erschienen:

Meine MEINUNG
zu „Folgen des Stasi-Systems
in TA v. 17.07.10; S. 1 und ‚Hintergrund‘

Hinter der jüngsten Veröffentlichung einer sogenannten wissenschaftlichen „Analyse über Spätfolgen des Stasi-Systems auf die Wirtschaft im ‚Osten‘ Deutschlands“ kann m. E. durchaus die Absicht stehen, die Auswirkungen der 16 verschiedenen Bildungskonzepte auf das Bildungsniveau in Ost und West in den letzten zwanzig Jahren auf den Prüfstand stellen zu wollen. Die bisher veröffentlichten Reaktionen belegen, dass in unserer Region noch zwischen wissenschaftlicher Betrachtungweise und Dummschwätzerei unterschieden werden kann. Sollten die leichtfertigen Experimente mit den Kindern und Jugendlichen an den deutschen Bildungseinrichtungen nicht baldigst durch eine ernsthafte und zukunftsorientierte Wahrnehmung der hoheitlichen Aufgaben des Staates in der Bildungspolitik ersetzt werden, ist allerdings in nicht allzu ferner Zeit damit zu rechnen, dass dann – allerdings deutschlandweit – das Gift der „Krake der Bildungsmisere“ über Generationen hinaus wirken wird. Diese Analyse wäre wohl heute wichtiger gewesen !
P. Achim T., Erfurt