25.01.24 Die evangelische #KIRCHE in #MITTELDEUTSCHLAND #2024

Kirche in Mitteldeutschland im Jahre 2024
 
Eine leider immer profilloser werdende Vielfalt in unserer heutigen Gesellschaft, – soll heißen: Regierungen und deren Opposition sind offensichtlich zunehmend außerstande, ihren Auftrag gegenüber dem Souverän zufriedenstellend zu erfüllen -, redet als Ausweg nunmehr den Pluralismus als neuen hilfreichen Weg herbei. Meines Erachtens aber wird dieser in Beliebigkeit ausufern und sich so zu einem Krebsschaden der Demokratie entwickeln. In der wirtschaftspolitischen Literatur kann man wiederholt über ein nicht mehr zu leugnendes Netzwerk aus Politikern, im Zwielicht stehenden Top-Managern und Justiz lesen. Man schreibt auch ganz offen über die sogenannte Kunst der Arschkriecherei. Der bevorstehende Kirchentag sollte sich wohl deshalb besser nicht in ein solch umstrittene Netzwerk einbinden lassen. Die bisher erfolgreich praktizierten kirchlichen Formate müssen die Zusammenkunft der Christen im Mai 2024 erneut dominieren. Der einzelne, sich zum politischen Engagement berufene Christ kann sich, – sich dort auch als solcher bekennend -, aktiv oder passiv in die Gesellschaft einbringen. So kann die Glaubwürdigkeit des einzelnen die der Christengemeinschaft fördern.
Nur noch wahrnehmbare Ehrlichkeit und sichtbar zielorientiertes Handeln aller haupt- und ehrenamtlichen Verantwortungsträger außer- und innerhalb der Kirchen können den geradsinnigen Souverän überzeugen und motivieren, sich für den allumfassenden Friede auf Erden einzusetzen.
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23.01.24 #Demokratieverständnis in #Thüringen im #Stauraum #


Thüringer Landtagspräsidentin blockiert die Aktivierung eines Landtagsbeschlusses, den sie selbst mit beschlossen hat. Gibt es da Probleme im Demokratieverständnis ?

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21.01.24 #DEMOKRATIE in #THÜRINGEN mal anders

Landtagsbeschluss im Tresor der Landtagspräsidentin  
 
Es heißt, der Thüringer Landtag sei das Zentrum demokratischer Willensbildung im Freistaat. Da lässt es den demokratisch gesinnten Wähler aber dann doch stutzig werden, wenn eine Landtagspräsidentin im Parlament über eine Beschlussvorlage demokratisch abstimmen lässt und danach selbst die Ausfertigung zum Inkrafttreten desselben verweigert. Damit stellt sie augenscheinlich selbst ihre Kompetenz und die des Landtages, – dem gesetzgebenden Organ -, infrage. Das ist für mich keine vertrauensbildende Demokratie.
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die bürokratische Verwaltung unseres demokratischen Rechtsstaates mittlerweile so verworren ist, dass die Regierenden, – die die Gesetze selbst mit auf den Weg gebracht haben -, heute nicht mehr erkennen, wo es denn nun eigentlich lang geht.
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12.01.24 #STAAT und #Institution #KIRCHE verlieren derzeit arg an #GLAUBWÜRDIGKEIT #

Meinen Standpunkt habe ich der Redaktion zugestellt:

Staat und Kirche sind sich sehr ähnlich geworden
 
Wie die Institution Kirche seit jeher versagt, wird für mich bei Lukas 2,14 am deutlichsten: “Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“. Eine christliche Botschaft, die Gutes verheißt, aber von den Verantwortlichen der Kirchen täglich im Gleichschritt mit den Regierenden in der Welt ins Gegenteil verkehrt wird.
 
Wiederholt habe ich öffentlich mein Verhältnis zur Institution Kirche formuliert. Eine Kirchenpolitik, die in ihrer Entwicklung mehr und mehr in kopierten weltlichen Strukturen denkt und handelt, beeinflusst unweigerlich die ablehnende Haltung ihrer Gemeindeglieder und damit schleichend einhergehend ihre Glaubenseinstellung, wobei formal erst einmal das eine vom anderen getrennt zu sehen ist.
 
Mit Verweis auf die einstigen Kreuzzüge ist heute der Militärseelsorgevertrag aktuell für mich das Fundament der eindeutigen Befürwortung sowohl des Einsatzes deutscher Soldaten im Ausland, einschließlich deren seelischen Nöte oder gar Todes, – für wen oder was auch immer -, als auch der profitablen Rüstungsindustrie und des Exports von Waffen zum Töten von Menschen seitens der kirchlichen Verantwortungsträger. Kriege sind übrigens ja auch ein Grund der Flüchtlingsbewegungen, über die auch hierzulande nicht offen diskutiert wird. Wenn also die Verkündigung des Evangeliums das Hauptanliegen der Kirchen ist, dann erwarte ich von Repräsentanten der Kirchen, dass sie das Bundeskabinett mit Hinweis auf das 5. Gebot (“Du sollst nicht töten“) mit klaren Worten aufgefordern, alle Exporte von Waffen zum Töten von Menschen einzustellen und zugleich weltweit durchzusetzen, um die eigentliche Fluchtursachen ein für allemal zu beseitigen
 
Früher sagte man in Thüringen, dass die Diktatur des SED-Regimes die Kirchenaustritte bewirkt habe, weil bekennendes Christsein eine Hemmschwelle für eine Karriere sei. Heute leben wir nun, – ohne Feindbild “Sozialismus“ -, mit einem Grundgesetz, dass die ungehinderte Religionsausübung gewährt, und dennoch müssen absinkende Zahlen in der Kirchenstatistik zur Kenntnis genommen werden. Der einst in einer Begründung augenscheinlich hervorgehobene Satz: “Es gab nichts, was man konkret falsch gemacht habe“, ähnelt wohl sehr der politischen Aussage aus einer Regierungserklärung. Eine solche verbale Anpassung tut der Institution Kirche nicht gut. 
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P. Achim Tettschlag, Erfurt
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07.01.24 Kein #MITEINANDER im #GEGENEINANDER – eine politische #BEOBACHTUNG #

Am 12. Dezember ‘23 beschrieb ich hier >>
https://einladungzupachtsblog.com/2023/12/12/12-12-23-kein-miteinander-im-gegeneinander/
meine besorgniserregenden BEOBACHTUNGEN über zunehmend öffentliche ERNIEDRIGUNGEN von SKEPTIKERN und politisch ANDERSDENKENDEN.
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Nunmehr wurden meine GEDANKEN zum THEMA veröffentlicht. Wie ich feststellen kann, scheinen diese doch eine allgemeine ZUSTIMMUNG zu finden.
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05.01.24 #Pressebeitrag über den #Pluralismus heute ! # Das #ORIGINAL und der #ABDRUCK #

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04.01.24 #PLURALISMUS ist die #BESCHREIBUNG eines ZUSTANDES, aber kein #ALLHEILMITTEL #

Pluralismus ist eine Zustandsbeschreibung, 
aber kein Allheilmittel

Eine immer profilloser werdende Vielfalt in unserer heutigen Gesellschaft, - soll heißen: Regierungen und deren Opposition sind zunehmend außerstande, ihren Auftrag gegenüber dem Souverän zufriedenstellend zu erfüllen -, redet als Ausweg den Pluralismus als neuen hilfreichen Weg herbei. Meines Erachtens aber wird dieser in Beliebigkeit ausufernde Weg sich zu einem Krebsschaden der Demokratie entwickeln.

In der wirtschaftspolitischen Literatur kann man wiederholt über ein nicht mehr zu leugnendes Netzwerk aus Politikern, im Zwielicht stehenden Top-Managern und Justiz lesen. Man schreibt auch ganz offen über die sogenannte Kunst der Arschkriecherei.

Den Wähler werden 2024 also nicht die Neuentdeckung des Pluralismus, sondern nur noch augenscheinliche Ehrlichkeit und sichtbar zielorientiertes Handeln aller haupt- und ehrenamtlichen Verantwortungsträger überzeugen.

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P. Achim Tettschlag, Erfurt
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30.12.23 # Gekürzter und damit entstellter #PRESSEBEITRAG #

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29.12.23 Die #Bibel _ #Weltfrieden _ die #Kriegerfriedhöfe #

Die Bibel, der Weltfrieden und die weltweiten Kriegerfriedhöfe
 
Alles. was ihr tut, geschehe in Liebe“, lautet im Jahre 2024 mit der Jahreslosung der Evangelischen Kirche in Deutschland der Auftrag an ihre Gläubigen, von denen einige auch in politischen Vereinen, Parteivorständen und Volksvertretungen aller Ebenen maßgebliche Positionen einnehmen.
 
Insbesondere in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel wollen allerorts die Politiker dem Begriff “Frieden“ ihren ganz persönlichen und damit besonderen verbalen Glanz verleihen, währenddessen Militär- und Geheimdienstzentralen weiterhin strategische Pläne besprechen und Lieferaufträge an die Waffenindustrie auslösen. Im Wissen um diese unstrittige Tatsache hat bereits vor Jahren der Theologe Drewermann mit seiner Erkenntnis aus der Bibel gemahnt: “Mit Bomben schafft man Friedhöfe, doch niemals Frieden.“

Die Bibel wird wohl angesichts der zahllos zurückliegenden religiösen und machtpolitischen Kriege sowie der noch stattfindenden und schon schwelenden Auseinandersetzungen mehr und mehr ihre hoffnungsvolle Botschaft verlieren. Die Menschen selbst sind es, die es nicht begreifen wollen, dass sie es sind, die sich selbst Schaden zufügen. Die immer wieder ins Feld geführte Klimakrise ist dagegen nur das kleinste Übel, die aber auch eine nicht zu leugnende und nunmehr ausufernde Ursache hat; nämlich von machtorientierten Menschen veranlassten jahrzehntelangen Atombombenversuche unter und über der Erde, Einsätze biologischer und chemischer Waffen sowie wider besseren Wissens verhinderte Forschung zugunsten einer friedlichen und zugleich schadensfreien Nutzung der Atomkraft.
 
Der Widerstreit zwischen politischen Reden und sinnvollem Tun ist mehr denn je im stetigen Wachstum begriffen – eine große Unbekannte, der die nächste Generation gegenübersteht.
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P. Achim Tettschlag, Erfurt

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