Derzeitig zweigeteiltes Bildungswesen spaltet perspektivisch die Gesellschaft In best ausgestatteten Schulgebäuden mit modernsten Lehrmitteln, speziellen methodischen Angeboten und Konzepten können an freien (Privat-)Schulen die Heranwachsenden, – in ihrer Lernmotivation und somit auch in ihrem Gesamtverhalten völlig anders ausgerichtet -, zielorientierter an die Lösung der ihnen gestellten Aufgaben bis zum Schulabschluss herangeführt werden. Anders: Der bauliche Gebäudezustand sowie der hier gleichzeitig oftmals gegebene Lehrermangel und folglich gehäufte Unterrichtsausfall an nicht wenigen staatlichen Schulen, – so auch Berichten politischer TV-Magazine zu entnehmen -, ist insgesamt ein Sachverhalt, der wenig Begeisterung zum Lernen bei Kindern auslöst. Von einer Gleichwertigkeit aller Thüringer Schulen zu sprechen, ist also angesichts der vorgenannten Unterschiede meines Erachtens sehr gewagt. Wirklichkeitsnah muss schon von einer Bildungsmisere ausgegangen werden, die im internationalen Vergleich nachhaltig über einen sehr langen Zeitraum die einst gebildete Nation in Vergessenheit geraten lassen wird. Fast muss man auch beängstigend konstatieren, dass die künstliche Intelligenz ob dem Anstieg vorzeitiger Schulaussteiger sowie folgerichtig unzureichender Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen in falsche Bahnen geraten könnte. So lange es also einerseits nicht gelingt, die Modernisierung der staatlichen Schulen umfassend umzusetzen sowie andererseits freie Schulen wie auch Gymnasien, wie oft zu hören und zu beobachten ist, statt Bildungseinrichtungen der heranwachsenden Generation auch oft Prestigeobjekte für deren Eltern sind, wird das Bildungsniveau flächendeckend nicht entscheidend angehoben werden können. Das wiederum öffnet den Weg zu einer zweigeteilten Gesellschaft. Wer aber will das verantworten? ___ P. Achim Tettschlag, Erfurt ***
“Keinen AUSWEG aus der MISERE zu kennen,bedeutet nicht, dass es keinen AUSWEG gibt.“ [E. Sch.]
Meine MEINUNG gegenüber 2011 habe ich nicht geändert …
… das habe ich die REDAKTION der REGIONALPRESSE nach dem LESEN ihrer lebensnahen MELDUNGEN wissen lassen:
Ein Satz für eine närrische Nachbetrachtung
Es ist schon schlimm genug, dass politische Kompetenz im Alltag des Öfteren versagt, deshalb sollten Politiker nicht auch noch versuchen, sich närrische Kompetenz aneignen zu wollen! ___
“Es werden mehr WEISE von NARREN regiert als NARREN von WEISEN.“
[S. B. der Ältere]