05.05.22 # Das Fünfte #GEBOT und die #POLITIK

In der Mitteldeutschen Kirchenzeitung
GLAUBE + HEIMAT
habe ich mit Aufmerksamkeit nachstehenden
KOMMENTAR zur Kenntnis genommen:

Über die Offenheit war ich sowohl sehr überrascht als auch erfreut.
Der Redaktion habe ich dazu folgendes geschrieben:

Das fünfte Gebot und die Politik
 
Ab einem gewissen Alter, - ich gehe nun auf die 77 zu -, beginnt man, Bilanz seines Lebens zu ziehen; auch um seinen Enkelkindern Erfahrungen zu vermitteln, aus denen sie dann ihre eigenen Entscheidungen treffen können.
Der Kommentar in der Ausgabe Nr. 18 bezüglich der jüngsten Aussage des EKD-Friedensbeauftragten hat mich zu neuerlichen Gedanken, insbesondere zu den vielfältigen Erinnerungen der gelebten Gebote Gottes im Familie- und Bekanntenkreis, in der Straße, in der Kommune, im Lande und in der Welt herausgefordert. Das 5. Gebot stand dabei aus gegebenem Anlass im Mittelpunkt meiner Überlegungen:

“Frieden ist das unehrlichste Wort unserer Zeit. Schon beim Aussprechen wird hintergründig die gemeinte Friedfertigkeit im Keim erstickt, weil unter dem Pseudonym der Freiheit ein jeder meint, sein vermeintliches Recht, - auf internationaler wie auf nationaler Ebene, im gesellschaftlichen wie im privaten Bereich, in politischer wie in diplomatischer Hinsicht -. durchsetzen zu müssen.
Maßnahmen zur Erhaltung des Friedens also sind heute der schützende Mantel, unter dem mit Bedacht Unfrieden vorbereitet wird; die Maßlosigkeit bestimmt dabei das Schritttempo!“

Ob ohne oder mit welchem hoheitlichen Mandat auch immer in den letzten sieben Jahrzehnten Staaten kriegerische Handlungen auf Territorien anderer Länder begangen haben, keiner ging als Sieger vom Schlachtfeld, das aber war stets voller unschuldiger Toter. Diejenigen, die diese Kriege befohlen haben, sind selbst nie atomarer Strahlung, brennendem Napalm, Maschinengewehr- oder Raketenbeschuss ausgesetzt gewesen, aber im verquickten Bündnis zwischen Politik und Wirtschaft waren sie die Profiteure.

Das auch hierzulande immer noch oft hoch gehaltene christliche Menschenbild wird mehr und mehr entwürdigt.
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P. Achim Tettschlag, Erfurt-Melchendorf
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“Was im FEUER verbrennt, geht 
in den FLAMMEN wieder auf.“
[E. B.]
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© PachT

18.04.22 #AUFERSTEHUNG – #GEDANKE zum #OSTERFEST #

Die ZEIT habe ich mir genommen. darüber nachzudenken: FREUDE zum OSTERFEST, TRAUER um KRIEGSTOTE und VERROHUNG der MENSCHEN im UMGANG miteinander. Mein persönliches FAZIT habe ich in der 876. Tagebuchnotiz formuliert:

A u f e r s t e h u n g

Die AUFERSTEHUNG der TOTEN
wird es am ENDE der WELTGESCHICHTE
nur geben, wenn die MENSCHHEIT
doch noch die KRAFT aufbringt,
den WELTFRIEDEN im SINNE 
der GEBOTE GOTTES aufzubauen –

sowahr ich an den dreieinigen GOTT glaube,
mein HOFFNUNGSHORIZONT
aber ist getrübt ...  
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© PachT 2022 
SSW 876  
Gedanken zum Osterfest angesichts 
der angespannten weltpolitischen Lage 
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“Es wird nirgendwo so subtil 
über GOTT geredet wie in der HÖLLE.“
[R.A. Sch.]
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