Ein umfangreicher Presseartikel weckte dieser Tage meine Aufmerksamkeit …
Nach dem Lesen musste ich dann dazu doch etwas schreiben :
Gedanken zum FreiheitsbegriffEine politische Führung, die das gesellschaftliche Feld primär mit grenzenloser Freiheit ohne Beigabe von Pflichtbewusstsein bestellt, lässt Respektlosigkeit gegenüber dem Nachbarn und Missachtung dessen Leistungen wie Unkraut wuchern. Dabei war, ist und bleibt der Ehrliche der Dumme und zahlt letztendlich den Schaden. Die uneingeschränkte Freiheit als unabdingbares Muss im gesellschaftlichen Zusammenleben zu zelebrieren, wird, - wann und wo auch immer -, unliebsame Nebenwirkungen hervorrufen. Denn die Freiheit in einer Gesellschaft muss immer bewusst in ihren Grenzen gesehen, gelebt und geschützt werden. Diese aber über ihre Grenzen hinaus zu idealisieren oder gar zu instrumentalisieren, birgt die Gefahr einer sich schleichend entwickelnden strukturellen Verantwortungslosigkeit in Politik und Wirtschaft bis hinein in die Familien in sich.
Die jüngsten Vorkommnisse u. a. im Zusammenhang mit Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen belegen meine besorgten Gedanken, denen jetzt, - zwar verspätet -, Politiker versuchen gegenzusteuern:
Die Freiheit, die jedem schon die Freiheit einräumt, die Freiheit des anderen zu bedrohen, ist keine Freiheit mehr!
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“Oh FREIHEIT, welche VERBRECHEN begeht man in deinem NAMEN!“
[J. R.]
Dennoch, irgendwann kommt die Ermüdung,
dann ist es so weit ...
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“Der TOD wird
zum SINN des LEBENS
wie der auflösende AKKORD
zum SINN der MELODIE.“
[J.-P. Sartre]
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A l l e n
ständigen BESUCHERN und
auch zufälligen GÄSTEN
meiner Blog – Seite wünsche ich
ein erholsames WOCHENENDE
sowie
einen gesunden START
in die neue KALENDERWOCHE
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PRESSEFREIHEIT
und
PRESSEWAHRHEIT
müssen
eine SEITE einer MEDAILLE
bleiben.
Ansonsten werden
die WAHRHEIT zur FARCE
und somit
die FREIHEIT zur FALLE,
in der
eine krebskranke DEMOKRATIE
METASTASEN
pluralistischer BELIEBIGKEITEN
wuchern lässt,
die
die menschliche GESELLSCHAFT
gänzlich entzweien!
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(C) PachT 2011
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FREIHEIT
ist kein FREIBRIEF,
dass
jeder schrankenlos
handeln kann,
wie er gerade will ...
ABER:
SCHRANKEN
sind eine GEWÄHR,
dass
jeder freiheitlich
tun kann,
was ihm geboten ist!
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Meine jüngste BEOBACHTUNG der politischen SZENE bewegte mich zu meiner 314. (818.) Politische Tagebuchnotiz, die auch in der Regionalpresse abgedruckt wurde … :
V e r w ä s s e r u n g
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“Beim WARTEN auf bessere ZEITEN beachte man den FAHRPLANWECHSEL.“ [H.-H. S.]
Dieser Tage habe ich doch mit etwas Verwunderung diese zwei Pressemeldungen zur Kenntnis, …
… die mich nachdenklich stimmten und zu nachstehendem PRESSEBEITRAG veranlaßten: ***
LESER-MEINUNG zu „Pandemie … ein Stresstest für die Demokratie“ [Titelseite / Politik] in TA v. 03.04.21; S. 1 u. 8 ___
COVID-19-Pandemie bewirkt auch Stresstest gesellschaftlicher Zustände
Da muss erst eine lebensbedrohende Pandemie hereinbrechen, um einen Stresstest der Demokratie anzumahnen. Da wird auf einmal deutlich, dass eine sich Jahrzehnte in Selbstsicherheit wiegende Arroganz von Partei- und Staatsfunktionären eine gesellschaftsgefährdende Ignoranz hervorgebracht hat, deren Ausmaß nun, – wie die Pandemie selbst -, nicht abzusehen ist.
Die Ursache dafür ist meines Erachtens die bewusste Verschleierung der sich mehr und mehr rückentwickelnden sowohl zwischenmenschlichen als auch zwischenstaatlichen Solidarität hierzulande, in der Europäischen Union und darüber hinaus. Diese bittere Feststellung ist in vielfacher Hinsicht in unserem Alltag und Umfeld belegbar.
Das wiederholte Schönreden einer seit langem kränkelnden Gesellschaft war für deren Genesung nicht dienlich. Stattdessen wird uns heute deren kaschierte Anfälligkeit vor Augen geführt. Es wird offensichtlich, dass eine funktionierende Demokratie nur bei einer ehrlichen und somit stabilen Solidarität auf Dauer garantiert ist. Diese Verhältnismäßigkeit hat die Politik vollkommen außer Acht gelassen. In Auswirkung dieses Sachverhaltes erleben wir weltweit: Wenn Vertrauen abschmilzt, verwässern die Grenzen der Freiheit!
__ P. Achim Tettschlag, Erfurt-Melchendorf
“Ignoranter GRÖSSENWAHN ist die KINDERKRANKHEIT politischer ZWERGE.“ [PachT 05.04.2021]
Die FREIHEIT in einer Gesellschaft muss in ihren GRENZEN gesehen, gelebt und geschützt werden. Die FREIHEIT aber über ihre GRENZEN hinaus zu idealisieren oder gar zu instrumentalisieren, birgt die GEFAHR einer sich schleichend entwickelnden strukturellen VERANTWORTUNGSLOSIGKEIT in POLITIK und WIRTSCHAFT, bis hinein in die FAMILIEN in sich … ___