


© PachT







“Deutscher KINDERREICHTUM
wurde zu
deutscher KINDERARMUT.
Ein bitterböser VERSTOß
gegen die MENSCHENWÜRDE!“
[W. M.]






“Die NORMEN
unserer GESELLSCHAFT
werden immer poröser.“
[H.-J.Qu.-S.]








“Das ELTERN- und GROßELTERNWOHL
wird fälschlicherweise oft mit
dem KINDESWOHL verwechselt.“
[H. G.]








“Man schwätzt heute über MORD und TOTSCHLAG wie über‘s WETTER.“ [H. Sch.]



Das BILDUNGSCHAOS in Thüringen ist perfekt organisiert.






Die Unverhältnismäßigkeit von Rechten und die Pflichten Ein Interview, das wirklichkeitsnah einen gesellschaftlichen Zustand beschreibt, der die Politiker, aber auch jeden einzelnen von uns, zum Nachdenken bewegen sollte. Von jedem und allerorts wird mit Bestimmtheit und immer lauter das Recht in Anspruch genommen und gegebenenfalls auch wider besseren Wissens, - wie auch immer – , durchgesetzt. Aber von immer Wenigeren und überall wird mit zunehmender Zurückhaltung und immer leiser mangelnde Pflichterfüllung öffentlich angemahnt und mehrheitlich sogar bewusst ignoriert. Meines Erachtens bahnt sich da eine gesellschaftliche Schieflage an, die die menschlichen, aber insbesondere in der Folge die zwischenmenschlichen Werte verschüttet? Beginnend in nicht wenigen Elternhäusern und fortgesetzt in den Bildungseinrichtungen werden vordergründig zuerst den Heranwachsenden die geltenden Rechte und deren Wahrnehmung vermittelt, die Pflichten haben in der Bildungs- und Erziehungsarbeit folgerichtig erst mal nur eine sekundäre Bedeutung. Nun wird sich das insgesamt nur schwer korrigieren lassen; dazu müsste akut das Verhältnis zwischen den Bildungseinrichtungen und den Elternhäusern zielorientiert ausgerichtet werden. Wer aber fühlt sich diesbezüglich in die Pflicht genommen? ___ P. Achim Tettschlag, Erfurt ___

“RATSCHLAG an alle, die nicht gerne arbeiten: Arbeiten Sie schnell, damit Sie es hinter sich bringen.“ [W. P.]




Das Ergebnis einer gewollten Freiheit ohne aufgezeigte verpflichtende Grenzen
Wenn Bildungseinrichtungen und Elternhäuser hierzulande den Heranwachsenden nur den Begriff der Freiheit vermitteln, ohne mit Bestimmtheit auch auf Pflichten und die Achtung des Eigentums anderer zu verweisen, leisten mit dem ausufernden Graffiti-Boom und damit zugleich dem stetigen Entstehen rechtsloser Räume, - wie nunmehr auch an der Krämerbrücke -, Vorschub. Die Kommunen allerorts sind hinterher darüber sogar verwundert und fordern gar noch den geschädigten Eigentümer auf, die Schmierereien auf seine Kosten zu beseitigen.
Aber wenn schon Schulleitungen, - wie auch die der Aktivschule im Erfurter Süden -, Graffiti an ihren Gebäuden dulden, sind angesichts der mehrheitlich freiheitsorientierten Schülerschaft eine anschauliche Motivation zur Nachahmung.
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Zwei Beispiele:



