Meine 802. (306.) Eintragung ins Politische Tagebuch . . . :
US-Demokratieverständnis
Das im Hause der WELTMACHT auf die Straße verlegte DEMOKRATIEVERSTÄNDNIS hat auf dem politischen WELTMEEREN die WOGEN empörend hochschlagen lassen. Doch die von dort ankommenden WELLEN haben, – zwar bisher geleugnet -, schon seit langem auch die europäischen GESTADE erreicht …
Das amerikanische WORT und BEISPIEL waren zwar jahrzehntelang VORBILD für weltpolitisches DENKEN und HANDELN der EUROPÄER …
Wenn ich die letzten zwölf Jahre an meinem politischen AUGE Revue passieren lasse, dann komme ich doch zu dem SCHLUSS, dass meine GEDANKEN über die PRESSE wohl nicht ganz so wirklichkeitsfern sind … * Ich gebe hier einige noch einmal kommentarlos für den interessierten LESER wieder:
Lieber durch Natur belassene „FEUCHTGEBIETE“ wandern, um dort lebensbejahend zu genießen; als durch gesellschaftliche „SEICHTGEBIETE“ irren, um dort hemmungslos zu verblöden … ___ (C) PachT, 2009
PRESSEFREIHEIT und PRESSEWAHRHEIT müssen eine SEITE einer MEDAILLE bleiben. Ansonsten werden die WAHRHEIT zur FARCE und somit die FREIHEIT zur FALLE, in der eine krebskranke DEMOKRATIE METASTASEN pluralistischer BELIEBIGKEITEN wuchern lässt, die die menschliche GESELLSCHAFT gänzlich entzweien ! ___ (C) PachT 2011
**** ZWEIFEL kommen bei mir auf: * Ein mir auffällig vollkommen undurchsichtiger VORGANG um die 53 FLÜCHTLINGE auf der > SEA-WATCH3 < gibt mir echt zu denken. Seit Tagen liegen nur sehr vage BERICHTE von der Insel LAMPEDUSA ( I ) vor, wonach nunmehr von diesen Flüchtlingen Deutschland ein DRITTEL aufnehmen will; von den anderen bereitwilligen STAATEN wird aber nicht einer namentlich erwähnt. * Was geht hier wirklich vor ? * Im INTERNET gibt es eine INFORMATION: >> Der Vater schafft […] Fluchtursachen durch Waffenverkäufe und das Töchterchen macht auf „Heilige Rakete“ und fischt die Geflüchteten auf ? << * Ich frage noch einmal, was geht hier wirklich vor ? ****
Die Europäische Union –
die ZEITEINSTELLUNG europaweit verbindlich zu regulieren,
das war n i c h t machbar, aber den DATENSCHUTZ trieb man wahrhaftig auf die S P I T Z E :
„Die ZEIT, die die TECHNIK erspart, kostet der BÜROKRAT, der sie organisiert.“ [L. M.]
T H E S E N zur p o l i t i s c h e n STREITKULTUR
Ein ZWISCHENRUF in deutschen PARLAMENTEN: “SPRECHEN Sie n i c h t , während ich Sie u n t e r b r e c h e !“
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Die politische MEINUNGSBILDUNG in den verschiedensten PORTALEN stimmen einen bedenklich, wenn man da liest, was da so abgeht … ANSTAND, ACHTUNG und GEDANKENKLARHEIT sind da augenscheinlich oftmals kaum erkennbar … S C H A D E , dass SACHKENNTNIS und somit SACHLICHKEIT immer mehr außen vor bleiben !
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Die THESEN zur politischen STREITKULTUR, die ich 1990 aus einer VORLESUNG aufgezeichnet habe, treffen nach meinen ERFAHRUNGEN heute mehr denn je auch auf
– das familiäre ZUSAMMENLEBEN
– die betriebliche ZUSAMMENARBEIT und nicht zuletzt
– die virtuellen BEGEGNUNGEN zu …
DESHALB gebe ich diese über 2 Jahrzehnte alte, aber m. E. nach wie vor a k t u e l l e n A U F Z E I C H N U N G E N hier noch einmal wieder,
um das NACHDENKEN darüber anzuregen:
Zehn GEBOTE einer KULTUR des DIALOGES – Seminaraufzeichnung über DIALOGKUNST in der Politik 1990 –
Du sollst dem anderen nicht vorschreiben,
wie er sein soll ,
denn DIALOG ist die LEHRE von der KULTUR der TOLERANZ; d. h., konstruktive ABSAGE an jede Form der BESSERWISSEREI und an jedes heimliche MIßTRAUEN in die Absichten des anderen.
Du sollst den anderen so behandeln,
dass er sich entwickeln kann ,
denn wer über DIALOG nachdenkt und ihn praktiziert, leistet einen BEITRAG zur PÄDAGOGIK, weil DIALOG auch PERSÖNLICHKEITSBILDUNG fordert und fördert.
Du sollst die von dir als richtig erkannten ANSICHTEN
nicht gegen, sondern nur mit dem anderen
durchsetzen wollen ,
denn DIALOG bedeutet VERZICHT auf MACHTPOSITIONEN, weil diese kein Mittel für auf Dauer zielende VERSTÄNDIGUNG sind.
Du sollst dich in deinem DENKEN nicht festlegen ( lassen ) ,
denn DIALOG ist DENKEN ohne DOGMA.
Du sollst damit rechnen, dass bei dir selbst und im anderen
sich VERÄNDERUNGEN vollziehen, die nicht immer
berechenbar oder vorhersehbar sind ,
denn d i a l o g f ä h i g ist, wer mit Veränderungen umgehen kann; dazu gehört auch, auf „ÄTSCH -“ oder „Siehste -„EFFEKTE zu verzichten.
Du sollst zuerst vertrauen und nicht darauf warten,
dass der andere damit beginnt,
denn DIALOG hat immer auch mit dem RISIKO des VERTRAUENS zu tun oder mit Worten Abraham Lincolns gesagt:
„Man kann die MENSCHEN für eine k u r z e Zeit, man kann MINDERHEITEN für eine l a n g e Zeit, man kann n i e a l l e MENSCHEN für a l l e ZEIT hinters LICHT führen.“
Du sollst nicht vollmundig reden;
das erdrückt weniger den anderen als vielmehr dich selbst,
denn DIALOG hat um seiner selbst willen auch eine gute Portion AUGENMAß nötig, damit ist er eine Chance für WAHRHAFTIGKEIT in der Gesellschaft.
Du sollst dich so verhalten, dass der andere
mit dir leben und reden will,
denn DIALOG ist auch eine Sache des SPRACHVERHALTENS, d. h., GEDANKEN- und WORTWAHL sowie AUSDRUCKSWEISE sollten stets so angelegt sein, dass keine IRRITATIONEN entstehen, denn sonst erwachsen GEGENSÄTZE, die k e i n e gemeinsame SPRACHE mehr kennen.
Du sollst erfahren wollen, dass DIALOG in die FREIHEIT führt,
denn DIALOG, das ist wie der Weg über ein offenes Feld; er ist ein PROZESS, nicht vorrangig das ZIEL. Er will aufgenommen, gestaltet und ausgehalten sein. D i a l o g f ä h i g ist nur, wer u n a b h ä n g i g und v e r a n t w o r t l i c h sowie
p a r t n e r b e z o g e n denkt, redet und handelt.
Du sollst damit rechnen, dass dialogisches VERHALTEN
h o f f n u n g s f ä h i g macht,
denn DIALOG hat immer etwas mit GEDULD, WARTEN und HOFFNUNG zu tun; dazu gehört folgerichtig auch, über seine eigene SITUATION und die des anderen differenziert nachzudenken – das gibt der HOFFNUNG auf VERSTÄNDIGUNG eine CHANCE.
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“ Beim STREIT sind fehl die TEMPERAMENTE,
da lob ich mir die ARGUMENTE. “ … [ A. H. ]