Aus meiner Reihe :
PachT’s Texte im Bild
H o f f n u n g
Niemand weiĂ,
dass nach langer Wartezeit
ein Brief
von dir
aus weiter Ferne
meine Einsamkeit
fĂŒr Stunden hat vertrieben.
Alle glauben,
dass ich glĂŒcklich sei,
wenn ich
durch die StraĂen gehe
und lĂ€chle Â
.
Alle glauben,
dass ich sorglos sei,
wenn ich
die Gitarre nehme
und singeÂ
Alle glauben,
dass ich vertrÀumt sei,
wenn ich
abends im Park sitze
und sinneÂ
Seit wir uns gesehen,
tritt tÀglich mir
dein Bild vor Augen Â
Und jeder Brief,
der mich von dir erreicht,
erweckt erneut in mir die Hoffnung,
dass wir uns wiedersehÂn Â
___
(C) P. Achim T., Erfurt, 13.04.1965 –
veröffentlicht im ÂTHĂRINGER TAGEBLATT vom 21.03.1966 sowie
2009 in: LITERAREON Lyrik-Bibliothek Bd. X , S. 185)
.
“ Die meisten POETEN kommen erst nach ihrem TODE zur WELT. “
[G. Chr. L.]
___*




Eine schön und gut formulierte Hoffnung.
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Ja, was so in den Menschen vorgeht, sieht man oft weder an ihrem Gesichtsausdruck, noch an ihren Taten.
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