31.01.12 # LEBENS – ERFAHRUNGEN #


[Fotos: Internetfundus
Text: (367.) GEDANKENSPIEL
zum Thema Lebenserfahrungen
mit Worten anderer wie
Oskar Kokoschka, Ludwig Börne, Alfred Polgar, Ann Wilson Schaef, M. v. Ebner – Eschenbach, Wilhelm Raabe und Rahel Varnhagen – © PachT]

.

ALTERN

.

Man muss im LEBEN
für seine ERFAHRUNGEN bezahlen.
Wenn man GLÜCK hat,
bekommt man RABATT …

Doch warum

will niemand sie haben,
wenn man sie verschenken will ?

Manche sagen :

ERFAHRUNG
verbessert unsere EINSICHT,
ohne unsere ABSICHT zu verändern …

Folglich

machen wir keine FEHLER;
wir machen ERFAHRUNGEN !

Ich jedenfalls beobachte immer wieder :

Vieles erfahren zu haben,
heißt noch lange nicht,
ERFAHRUNG zu besitzen …

… denn

man muss schon
in den DRECK hineingeschlagen haben,
um zu sehen, wie weit er spritzt !

Alles in allem :

Wir machen keine n e u e n ERFAHRUNGEN,
aber es sind immer n e u e MENSCHEN,
die a l t e ERFAHRUNGEN machen !
___

Altwerden 1

5 Kommentare zu „31.01.12 # LEBENS – ERFAHRUNGEN #

  1. „Wir machen keine n e u e n ERFAHRUNGEN,
    aber es sind immer n e u e MENSCHEN,
    die a l t e ERFAHRUNGEN machen !“

    Oh ja, das stellt man zuerst bei sich selbst, dann bei seinen Kindern und später bei seinen Enkelkindern fest. :)

    Liebe Grüße

    ela

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  2. Guten Morgen Achim:

    „Mir ist’s lieber
    gefährlich und
    etwas falsch,
    als ausgewogen
    und ganz richtig.“

    So kann ich sicher sein, bis zu meinem Lebensende
    noch viel Erfahrungen sammeln zu können.

    Gruß, Jörg

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  3. „man muss schon
    in den DRECK hineingeschlagen haben,
    um zu sehen, wie weit er spritzt !“–

    Ich habe das Gefühl, das hast du für mich geschrieben…
    Hauptsache, man richtet sich in dem Dreck nicht wohnlich sein.

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  4. Warum wohl das Wort „Erfahrungen“ sich aus diesen beiden Worten zusammensetzt?
    Also aus:

    er = re = wieder, erneut

    und aus

    fahren

    Erstaunlich nicht?
    Wir fahren also wiederum auf unserm Lebensweg eine bestimmte Strecke ab, die bereits gefahren wurde von andern oder von uns selbst …
    Wir wiederholen also einen Abschnitt in unserer Zeit, eventuell solange, bis tiefe Spuren ein-ge-fahren sind oder bis wir gegen eine Mauer fahren oder bis wir im Dreck stecken bleiben und nur unter Mühe wieder rauskommen …

    Sind wir Menschen so schwer von Begriff? Würde eine einmalige Fahrt durch den Dreck nicht genügen?
    Warum fahren wir nicht öfter auf neuen Wegen?
    Ach, die Routine …
    Die Sicherheit …
    Das Bekannte ist so angenehm.
    Oder?
    Naja, eben, je nachdem …
    Man müsste es nur im voraus wissen, ob es ein neuer Weg ist, den man einschlägt oder doch wieder die alte Sackgasse … und da hilft leider nur *knirsch* die langjährige Erfahrung des alten Harung/Hasen …

    Liebe Grüße,
    Holda Stern

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  5. Leben + Erfahrungen, ergibt nicht nur „Lebenserfahrungen“, sondern auch lässt es „Leben erfahren“, woraus dann wohl wieder „Erfahrungen durch Leben“ entstehen – und alles ist im Grunde eh „EINS“ :D

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