21.06.11 NACHDENKEN über PRO und KONTRA : INTEGRATION eines HUNDES in die FAMILIE #


Man kann ja mal mittelfristig
über das P R O und das K O N T R A

RassehundeAusstellung 2011 in Erfurt

der INTEGRATION eines HUNDES
in die FAMILIE nachdenken …

AUSGANGSPUNKT dafür war unser BESUCH der

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Ich verabscheue MENSCHEN, die sich einen HUND halten, weil sie FEIGLINGE sind,
die nicht den MUT haben,
andere LEUTE selbst zu beißen …
[nach A. Strindberg]

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Nachtrag
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Herr Lehmann: Geschniegelt & gestriegelt
Die Erlebnisse eines Dackels, aufgeschrieben von Robert Schmidt.

Der Herr Lehmann war auch auf der Hundeausstellung am Wochenende in Erfurt. Aber nur als Gastgucker. Er wollte mal schauen, wie er so als Rauhaardackel aussehen müsste, wenn er ein Star werden wollte. Will er aber nicht. Jedenfalls jetzt nicht mehr. Denn was dort an seinen Kumpels so rumgezupft, gebürstet und gekämmt wurde, geht auf keine Rauhaardackelhaut drauf.
Da standen die armen Tölen auf den Frisiertischen ihrer Frauchen und mussten das volle Programm mit Waschen, Legen und Föhnen über sich ergehen lassen – nur um danach so auszusehen wie ihre Frauchen. Was nicht unbedingt von Vorteil ist. Auch dem sich anschließenden Im-Kreis-rummrennen konnte der Herr Lehmann nichts abgewinnen. Das macht er viel lieber im Garten des Herrchens, und zwar so, das die Grasfetzen fliegen. Ohne dass ihm jemand vorschreibt, dass er dabei den Rücken gerade zu halten hat oder so was.
O. k. – es gab auch Stände mit lecker Leckerlis. Blöd nur, dass Herr Lehmann gerade eine Diät macht. Oder machen muss. Er hat sich trotzdem ein Schweinsohr geklaut. Das war schön. Und zum Glück hat es außer dem Frauchen niemand gesehen, da Herrchen gerade in Fachliteratur blätterte, wie denn der Herr Lehmann sein müsste, wenn er ein „Vorzüglich“ in seine Papiere gestempelt bekommen wollte. Will er aber wie gesagt nicht. Der Herr Lehmann ist ganz zufrieden mit sich und der Welt. Ungeschniegelt & -gestriegelt. Und das ist ja wohl das Wichtigste.

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Robert Schmidt / 21.06.11 / TA

6 Kommentare zu „21.06.11 NACHDENKEN über PRO und KONTRA : INTEGRATION eines HUNDES in die FAMILIE #

  1. Schönes Zitat von Strindberg!

    Das „R“ vor dem „E“ lässt sich nach Belieben und getrost vor das „A“ schieben – der Bedeutung tut es keinen Abbruch. Das „R“ ist und bleibt ebenso intregiert wie auch integriert!

    Wenn Hund, dann nur als Freund und Helfer.

    Gruß, Jörg

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  2. ….kürzlich entdeckte ich irgendwo bei einem Blogfreund folgendes Zitat:
    „Ich fand heraus, dass einem in tiefem Kummmer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet“ – Doris Day-

    …ich selbst habe einen solch wunderbaren Kamerad, ja Freund, der ein Herz aus Gold hat!

    Diese Rassehundausstellungen werden wohl für Züchter häufig als „Werbung“ genutzt – ich selbst kenne auch einige, die ihre Hunde lieben, aber eben auch ausstellen.

    Ich selbst – und auch unser Hund – hatte nie Ambitionen in solch eine Richtung, dafür sind mein Hund und ich viel zu undiszipliniert ;) – also ich hätte wirklich keine Lust, ihn zu zwingen, sich dort von fremden Menschen (Richtern) überall anfassen, an ihm herummäkeln und herumrücken zu lassen. Nein, das hätte mir nicht gefallen und ihm wohl auch nicht.

    Viele Grüße
    Forest Lady und Bordeauxdogge Fuchur

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  3. Mein Hund

    Mein Hund ist eine treue Seele,
    verlässlich und ein Kamerad.
    Er hört aufs Wort und die Befehle
    befolgt er draußen und privat.

    Sein Stammbaum wächst in einer Gasse.
    Kein Wort von ihm steht auf Papier.
    Er stammt aus einer Mischlingsrasse,
    ein aufgewecktes, schlaues Tier.

    Von Kindern lässt er sich gern streicheln.
    Und er beschnuppert seine Welt.
    Wenn miese Menschen ihn umschmeicheln,
    wird er erst wütend, bis er bellt.

    Zur Pflege hab‘ ich ihn genommen.
    Im Tierheim hat er einst gewohnt.
    So bin ich auf den Hund gekommen.
    (Das hat mich aber reich belohnt!)

    Roman Herberth

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