04.12.09 + Fataler Schreibfehler + Aus dem ARCHIV von PachT +

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PachT KURIOS 5 PannenEngel
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Fataler Schreibfehler
(Erfurt, 05.02.2007)

Die Chefsekretärin unseres Unternehmens erhielt noch am Abend zu Hause per Email die Mitteilung, dass ich mit dem Notarztwagen in die Klinik eingeliefert wurde.

Aufregung ! Was ist passiert ?

Sofort fragte sie bei meinem Freund an, ob er ihr Näheres sagen könnte. Er beantwortete ihre Anfrage per Email noch am gleichen Abend.

Einerseits erfreut darüber, dass mein Gesundheitszustand sich wieder stabilisiert hatte, andererseits sie sich selbst aber schon in einem ermüdeten Zustand befand, schrieb kurz und knapp eine Email zurück, in der sie sich für die prompte Beantwortung bedankte.

Die Frau meines Freundes bemerkte den Posteingang und sagte ihm Bescheid.

Er öffnete den Posteingang, in dem stand “ Danke für die Nacht „.

Es sollte wohl “ Danke für die Nachricht
heißen wie sich auf Anfrage am nächsten Tage richtigerweise herausstellte.

Die Entschuldigung wurde angenommen, wenn auch der Abend zuvor bei meinem Freund nicht so schnell in Vergessenheit geriet.

03.12.09 + Bildungsmisere ? + NEUES aus PachT’s DENK- und SCHREIBLABOR +

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Der Schattenmann
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(247.) GEDANKENSPIEL zum Thema BILDUNG
mit Worten anderer wie Seneca, Pindar, A. Einstein, H.Messemer und eines Unbekannten :
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Nicht
für die SCHULE,
sondern
für das LEBEN
lernen wir …

deshalb

lerne zu werden,
wer du bist,
und
sei danach !

Eltern und Lehrer, aber auch der Staat,
sollten wieder stärker davon ausgehen
:

Das ZIEL der SCHULE
sollte immer sein,
harmonische PERSÖNLICHKEITEN
und nicht ( nur schlechthin )
SPEZIALISTEN
zu entlassen … ,

denn solche, das

sind LEUTE, die andere
daran hindern, ihren
gesunden MENSCHENVERSTAND
zu gebrauchen !

Hier muss der Staat
sich die Frage gefallen lassen
:

Wenn
du glaubst,
BILDUNG sei teuer,
dann
probier aus,
was DUMMHEIT
kostet !

02.12.09 + Mein erstes Gedicht vor 53 Jahren + Aus dem ARCHIV von PachT +

Mit 11, also vor 53 Jahren, – herausgefordert von meiner Deutschlehrerin Frau Charlotte Wunderlich und meinem mit philosophischen Themen beschäftigten Großvater Karl T. (1887-1974) -, schrieb ich mein erstes Gedicht …
Angesichts der Tatsache, dass die Tageszeitung „DAS VOLK“ dieses Gedicht auf der Kinderseite veröffentlicht hatte, war das die eigentliche geistige Grundsteinlegung für meine drei Jahre später folgenden lyrischen und prosaischen Arbeiten

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Weihnachten 3
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DIE REISE EINES WEIHNACHTSBÄUMCHENS

In einer stillen Nacht
die Axt am Stamme kracht.
Das Bäumchen schreit laut auf
und kommt aufs Auto drauf.

Das Bäumchen ist ganz matt,
es fährt nun in die Stadt.

Da steht es nicht allein,
es sind noch andre groß und klein.

Da kommt ein Mann in Hast,
der schnell das Bäumchen fasst.

Zuhause ward’s ein Spaß,
es ward geschmückt mit Glas,
mit Schokolade und noch mehr,
es ward ein helles Lichtermeer.

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(Erfurt, 02.12.1956)