STRASSENBAUSTELLEN in der Erfurter INNENSTADT sind grauenvoll. Nun, was sein muss, muss sein, aber manches ist auch vermeidbar. So meines Erachtens auch das geplante VORHABEN einer neuen STRAßENBAHNLINIE 9. Wenn schon, eine neue LINIE, dann nach STOTTERNHEIM; so meine MEINUNG zu diesem SACHVERHALT an die REDAKTION der LOKALPRESSE:
2015: Anlässlich meiner ANHÖRUNG nannten der zuständige DEZERNENT und STADTRÄTE das eine NORMALITÄT … Zwei Wochen später wechselte dieser DEZERNENT ins INNENMINISTERIUM ! Da war mir sofort klar, warum ihm das damals am A… vorbei ging ! Geändert hat sich bis heute nichts, doch meine ANHÖRUNG konnte als demokratische GESTE verbucht werden.
Meine Auffassung dazu an die Regionalpresse:
Ressortdenken ist die Ursache für Chaos vor den Bildungseinrichtungen
Seit Jahren bin ich unmittelbarer Zeuge einer täglichen Elterntaxi-Invasion. Dazu ist festzustellen, dass immer mehr Eltern ihren Kindern durch diese wirklichkeitsfremde Dienstleistung die Chance, – eine lebensnahe Wirklichkeit in Vorbereitung auf das künftige Dasein unmittelbar zu erfahren -, entziehen. So kennen viele Schüler in den ersten Schuljahren ihren Schulweg nur aus der Perspektive des Elterntaxis – wie eintönig und erlebnislos muss so eine Kindheit sein! Es gab einst sogenannte Einzugsbereiche der Schulen, die ein fußläufiges Erreichen dieser Bildungseinrichtungen ermöglichten. Mir ist nicht bekannt, dass sich deswegen irgendwann jemand in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt gefühlt hat. Der Alltag in vielen Stadtgebieten: Verkehrswidriges Parken im öffentlichen Raum und auf Privatgrundstücken trotz eindeutiger Beschilderungen, Polizei sieht die Zuständigkeit bei der Stadtverwaltung und die kontrollierende Präsenz des Ordnungsamtes bleibt wegen Personalmangels aus. Die periodisch erscheinenden Pressemeldungen zu sich wiederholenden chaotischen Zuständen vor Schulen und Kindertagesstätten oder bei aufgetretenen Behinderungen der Rettungskräfte sind meines Erachtens nur gezielte Alibi-Aktionen, die doch nur ignoriert, weil man weiß, dass eh keine spürbare Ahndung erfolgt. In der ARD-MOMA-Sendung vom 27.02.24 wurde aus Essen (NRW) ein Beispiel demonstriert, wie die Belästigung der Anwohner im Umfeld von Schulen ausgeschlossen und der Verkehr somit beruhigt werden konnte. Nun gibt es da doch den Städte- und Gemeindebund, der ein solch positives Beispiel schon längst bundesweit hätte vermitteln können. Aber man redet lieber über Demokratie schlechthin anstatt sie effizient zum Wohle der Menschen wirksam umzusetzen. ___
Zwei beigefügte Fotos zur erwähnten TV-Sendung:
“SCHREIBTISCHTÄTER in den AMTSSTUBEN wissen nicht, was sie tun, und somit anrichten.“ [P.A. Tettschlag _ PachT]
Das neue SCHULJAHR hat begonnen, der V E R K E H R S T E R R O R auch:
Thüringer Allgemeine
Lokalredaktion Erfurt
Meyfarthstraße 19
99084 Erfurt
Erfurt, 15.09.2021 - als eMail
LESER-MEINUNG
zu “Mobilitätswoche wirbt für Verkehrswende“
in TA / EF v. 15.09.2021 / S. 13 im Zusammenhang mit
zu “Parkende Autos behindern ... “ in TA / EF v. 06.11.20; S. 14
Sehr geehrte Damen und Herren,
nachstehend gebe ich Ihnen meine Meinung zum o. g. Sachverhalt zur Kenntnis.
___
SCHLAGZEILEN bewirken keine VERÄNDERUNGEN
Mit Aufmerksamkeit habe ich Ihre o. g. Pressemeldungen zur Kenntnis genommen, zumal es nicht das erste Mal ist, dass ich auf die nachstehende Situation aufmerksam gemacht habe.
[Bild 1]
Man muss kein Verkehrsplaner sein, um zu der Feststellung zu kommen, dass die ca. 300 m Schellrodaer Weg - beginnend ab Willroder Forst bis Straßenende – verkehrstechnisch das tägliche Verkehrsaufkommen von manchmal knapp 100 Elterntaxis zur Aktivschule (und das morgens und nachmittags) problemlos bei Einhaltung der seit über 25 Jahren geltenden verkehrsrechtlichen Regelungen zu realisieren. Die Stadträte haben nach eigenem Erleben nachweislich dieses Problem seit langem ad acta (2014) gelegt, die Polizei ist nicht zuständig und die zuständigen Ämter sind lt. mehrerer Gespräche personell nicht in der Lage, der Situation Herr zu werden. Der Ortsteilbürgermeister scheint augenscheinlich auch mehr Verwalter als tätiger Bürgermeister zu sein, sonst hätte er ja wohl bei den Genehmigungsverfahren zur Eröffnung und dann bei der Erweiterung der Schule die Bürger als unmittelbare Nachbarn zur Anhörung einbezogen.
Von den parkenden Elterntaxis aus gibt es so gut wie keine fußgängergerechte Zuwegung zur Schule.
Tägliche Behinderungen des normalen Straßenverkehrs, erhöhte Feinstaubbelastung (wartende Eltern stellen den Motor wegen der Klimaanlage/Heizung weder während der heißen noch kalten Tage aus), Ignoranz fremden Eigentums bishin zu Beleidigungen gehören in diesem Wohngebietsabschnitt an Schultagen zum Alltag der Anwohner.
[Bild 2 + 3]
Es wird meines Erachtens Zeit, Protokolle und Bildmaterial zu diesem Sachverhalt kritischen Fernseh-Reportern wie z. B. bei RTL zu übergeben, da man im eigenen Revier nicht gehört werden will.
[Bild 4 + 5]
___
P. Achim Tettschlag, Erfurt-Melchendorf
___
Bild 1 zum TextBild 2 zum TextBild 3 zum TextBild 4 zum TextBild 5 zum Text ___
"Der STAATSBÜRGER ist ein armes WARTE-TIER."
[A. K.]
mangels PERSONAL im Erfurter Ordnungsamt bleibt alles, wie es ist …
Die Straße „Am Buchenberg“ in Erfurt ist sowohl als > SACKGASSE < als auch > PARKVERBOTSZONE < ausgewiesen … ORDNUNGSAMT und POLIZEI sind nicht willens, gegen das tägliche, – frühmorgens und nachmittags -, regelwidrige FAHRVERHALTEN der HELIKOPTERELTERN der PRIVATSCHULKINDER vorzugehen.
An einem Tag wurden mal von einem ANWOHNERN bis zu 104 PKW gezählt … * PRIVATPARKPLÄTZE werden belegt, beide GRUNDSTÜCKSZUFAHRTEN zur WOHNEIGENTUMSANLAGE zugestellt, geparkt wird auch in 2. REIHE sowie auf GRÜNFLÄCHEN und GEHWEGEN …
So wie ich hier keine CHANCE hatte, behinderungsfrei vom Einkauf nach Hause zu kommen, so werden im E R N S T F A L L weder NOTARZT und RETTUNGSWAGEN noch FEUERWEHR den UNFALLORT rechtzeitig erreichen können … * HINWEISE auf die StVO werden mit BESCHIMPFUNGEN wie z. B. “ kinderfeindlich “ honoriert!
Am 13.06.2014 wurde von mir eine ANHÖRUNG vor dem zuständigen AUSSCHUSS des STADTRATES erwirkt …
Das P R O T O K O L L vom 25.06.14 / TOP 7.3. “Dringliche Information: Verkehrssituation an der Aktivschule“ liegt mir persönlich vor.
ERGEBNIS: Alle ZUSAGEN wurden nicht abgearbeitet, zumal ja auch der damalige DEZERNENT der Stadt kurz danach zum Land als STAATSSEKRETÄR Inneres wechselte …
Dieser nach wie vor unveränderte ZUSTAND ist aus der SICHT der VOLKSVERTRETER eben n o r m a l … Der VERKEHR ist nicht das PROBLEM ! * ANMERKUNGEN: Im Verlauf des STRASSENZUGES von Süd nach Nord gibt es keinen FUSSGÄNGERWEG zum SCHULGEBÄUDE ! * Auf telefonische Anfrage ist die örtliche STRAßENWACHT zur Beurteilung dieses Zustandes nicht zuständig; sie erfüllt präventive Aufgaben ! * STREIFENWAGEN der POLIZEI wurden bisher in den Morgen- bzw. Nachmittagsstunden nicht gesehen. * Beim WARTEN auf die KINDER werden, – von den mehrheitlich MÜTTERN -, die MOTOREN natürlich n i c h t abgestellt … Die erhöhte FEINSTAUBBELASTUNG insbesondere an kalten wie an heißen TAGEN sollte man mal messen … Die GRÜNEN-Politiker aber scheint es nicht zu interessieren – wahrscheinlich gibt es in dem WAHLKREIS keinen … * SCHULLEITUNG und ELTERN sind sich offensichtlich e i n i g : >> DIE sollen sich mal nicht so haben << !
“Deine SACHE wird gefährdet, wenn das NACHBARHAUS brennt.“ [Horaz]