18.09.11 # Das ENDE ist mein ANFANG #

„Das Ende ist mein Anfang“
Es ist leicht, zu sterben

Minimalistischer Kraftakt:
„Das Ende ist mein Anfang“ erzählt die Lebens- und Sterbensgeschichte
des Journalisten Tiziano Terzani.
Ein Reporter, der den Kommunismus nicht einfach nur beschreiben,
sondern erleben wollte.

Das ENDE ist mein ANFANG - FilmPioniere sind selten, Menschen, bei denen die Neugier jede Angst besiegt.
Tiziano Terzani muss so einer gewesen sein, er war Kommunist,
wie viele in den Sechzigern, aber er wollte den Kommunismus
nicht einfach nur beschreiben, sondern erleben – so wurde er Reporter,
lebte viele Jahre in Asien, als Korrespondent für den Spiegel.
Vielleicht kann so ein Mann nicht einfach sterben,
vielleicht muss er selbst daraus etwas lernen, darin etwas entdecken.
Davon handelt das Buch Das Ende ist mein Anfang,
das Folco Terzani aus den letzten Gesprächen mit seinem Vater Tiziano
gemacht hat.
Der Regisseur Jo Baier und der Drehbuchautor Ulrich Limmer
haben es nun fürs Kino adaptiert.
Der Tod, heißt es darin, ist mein letztes großes Abenteuer.
Terzanis Leben ist ein Epos – und Baier, Limmer und
ihr Hauptdarsteller Bruno Ganz haben versucht,
von seinem Tod so zu erzählen, dass man das erahnen kann.
Ein kleiner Film, der Terzanis Haus in den Bergen des Apennin
fast nie verlässt, höchstens einmal in den traumverlorenen Landschaften
drumherum schwelgt.
Terzani beantwortet seinem Sohn (Elio Germano) die letzten Fragen,
dieselben, die man auch als Zuschauer hat. Die beiden versuchen,
sich einander zu nähern, einander zu vergeben;
dass es nicht immer leicht war mit diesem übermächtigen Vater,
erzählt ‚Das Ende ist mein Anfang‘ eher am Rande.

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Ein reiner Schauspielerfilm.
Elio Germano ist Ganz dabei durchaus gewachsen,
er ist eine große junge Hoffnung des italienischen Kinos.
Im Frühjahr hat er bei den Filmfestspielen in Cannes
für La nostra Vita den Darstellerpreis bekommen –
das war noch nicht absehbar, als Das Ende ist mein Anfang gedreht wurde.

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Einen Virtuosen wie Ganz hat sicher der Kraftakt des Minimalismus gereizt,
um den es hier geht.
Sein Terzani steckt noch voller Energie,
für die es kein Ventil mehr gibt außer Worten,
ein wacher, rastloser Geist,
gefangen in einem immer schwächer werdenden Körper.
Es ist leicht zu sterben, steht bei Saint-Exupéry,
wenn es in der Ordnung der Dinge liegt.

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DAS ENDE IST MEIN ANFANG – Film ( D/I 2010 ) –
Regie: Jo Baier. Drehbuch: Ulrich Limmer, Folco Terzani.
Kamera: Judith Kaufmann.
Mit: Bruno Ganz, Elio Germano, Erika Pluhar.

[ TEXT-/BILDQUELLE:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/im-kino-das-ende-ist-mein-anfang-es-ist-leicht-zu-sterben-1.1009197 ]

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Wir erlebten ein FILMWERK o h n e ACTION,
aber mit e i n f ü h l s a m e n VERSTAND …

28.08.11 ## Warum ich jeden TAG die TODESANZEIGEN lese ##

[Fotos aus PachT’s Kuriositäten-Ecke /
Text: (349.) GEDANKENSPIEL
zum Thema Todesanzeigen
mit Worten anderer
wie Stanislaw Jerzy Lec, Dizzy Gillespie und
Charlotte Roche – © PachT]

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Makabere Komplexannahme_Friedrichroda

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Die KUNDSCHAFT des TODES
stirbt nie aus …

So

nehm‘ ich jeden MORGEN die ZEITUNG
und
seh‘ die TODESANZEIGEN durch …
Wenn mein NAME da nicht steht,
mach‘ ich einfach weiter wie bisher …

denn

ich möchte auf k e i n e n FALL
zu den LEUTEN gehören,
die nichts machen,
n u r weil es die anderen auch nicht tun !

KURIOSES 30 Leben und Sterben so naheKlare Wegweisung

31.05.11 ## Zuerst tat ich zu TODE erschrocken, dann musste ich laut lachen !

Am FREITAG war es mal wieder so weit …

Der
KV FaCeDu e. V.
hatte zu seiner
V O L L V E R S A M M L U N G eingeladen …

Vor dem VEREINSHAUS traf ich ein KLUBMITGLIED …
Der Herr mittleren Alters fragte mich nach der Begrüßung:

„Sag mal,
dieser Tage habe ich auf dem HAUPTFRIEDHOF
eine GRABSTÄTTE mit der Inschrift T……… gepflegt.

Trauer IV
Bist DU das ?“

… Pause …

Dann ich:

„NEIN ! – Zum Glück nicht,
sonst würde ich jetzt nicht neben dir laufen …“

… Lautes GELÄCHTER in der Straße …

# # #

25.05.11 ## Das wäre heute, wenn ich morgen nicht mehr wäre … ## GEDANKEN, über die man sich manchmal GEDANKEN macht – mal eben so ! ##

[ Foto: Historischer Friedhof in Weimar /
Text: 207. GEDANKE v. 22.05.11
aus meinem Tagebuch „SEELENSCHWINGUNGEN“ – © PachT ]
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Weimar 19 Historischer Friedhof

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Wenn …

heute mein letzter Tag wäre,
dann würde ich

– allen aufrechten Ganges und erhobenen Hauptes
„Auf Wiedersehen“ zurufen,

– allen DANK sagen,
die mich begleitet oder auch vielleicht nur ertragen haben,

– jeden um ENTSCHULDIGUNG bitten,
dem ich, – vielleicht auch unbewusst -, weg getan habe,

– jedem meine VERGEBUNG wissen lassen,
der mich, – warum auch immer -, beleidigt oder
gar erniedrigt hat …

Als ABSCHIEDSMUSIK sollen mich
eingangs
die konzertante Version von „YESTERDAY“ und
ausgangs
der Choral „Großer GOTT wir loben dich …“
begleiten.

Das wären meine GEDANKEN heute,
wenn ich wüsste, dass ich morgen nicht mehr bin …
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[Gedanken nach dem Hören des Songs „If today was your last day“ von Nickelback]

Weimar 18 Historischer FriedhofWeimar 10 Historischer Friedhof

15.04.11 ## Manchmal ist es schon noch ein TABU – THEMA ##

[Fotos / Text: (328.) GEDANKENSPIEL
zum Thema Abschied mit Worten anderer
wie Henry Wadsworth Longfellow, Heinr. Heine, eines unbekannten Franzosen, George Elliot, Demokrit, Francoise Rosay und Marc Aurel – © PachT]

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TRAUER ... Nähe trotz Tod

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Diejenigen,
die gehen, fühlen nicht
den SCHMERZ des ABSCHIEDS;
der ZURÜCKBLEINENDE
leidet …

Deshalb auch Rücksicht nehmend,

schreibt man nicht so ausführlich,
wenn man den ABSCHIED gibt !

Es stimmt schon,

ABSCHIED nehmen
bedeutet immer,
ein wenig zu sterben …

… und in so fern stimmt es, dass

jeder ABSCHIED
ein BILD des TODES
in sich trägt !

Ich glaube auch,

MENSCHEN,
die dem TOD zu entfliehen suchen,
laufen ihm in den Rachen,

… deshalb sollte man akzeptieren,
wenn

kluge MENSCHEN
es verstehen,
den ABSCHIED von der JUGEND
auf mehrere JAHRZEHNTE
zu verteilen !

Denn

der TOD
lächelt uns alle an;
das einzige, was man machen kann,
ist zurücklächeln !

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Trauer III

01.11.10 + GEDANKEN zur 44. Kalenderwoche +

[Foto: Weimar – Ilmpark im Herbst (1) – © PachT /
Text: Prof. M. LÜTZ, Chefarzt u. Buchautor]
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Varianten -0- Goethes Gartenhaus im Herbst

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Aus ANGST
vor KRANKHEIT
leben
viele MENSCHEN
nur noch vorbeugend
und
sterben
dann vielleicht
g e s u n d …

ABER auch
w e r
gesund stirbt,
ist definitiv
t o t … !

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In diesem Sinne wünsche ich
allen LESERN und BESUCHERN meiner SEITE
eine gesundheitsorientierte
und
insgesamt erfolgversprechende erste NOVEMBERWOCHE

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12.01.10 + GEDANKEN über den TOD + Aus PachT’s DENK- und SCHREIBLABOR +

Klare Wegweisung
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[Foto: Klare Wegweisung in Oberweißbach/Thür. /
Text: (255.) GEDANKENSPIEL zum Thema TOD
mit WORTEN anderer wie Norman Mailer, Voltaire, Robespiere,zweier deutscher Unbekannter, Seneca und Ovid – © Alle Rechte vorbehalten by PachT]

STERBEN
kann gar nicht so schwer sein,
bisher hat es noch jeder geschafft … ,

… denn zweifelsfrei

in den meisten Fällen ist
die TODESURSACHE
eines Menschen
sein LEBEN !

Tröstlich allerdings,

der TOD
ist
der BEGINN
der UNSTERBLICHKEIT …

Deshalb

hat der TOD
k e i n e n KALENDER !

Man sagt allerorts:

Gegen
den TOD
ist
k e i n KRAUT
gewachsen …

Aber auch:

Nicht nur einen TOD gibt es.
Der uns dahinrafft,
ist nur der letzte !

Deshalb

sollte man niemand
vor seinem TODE
glücklich nennen !

22.11.09 + Zum EWIGKEITSSONNTAG aus PachT’s DENK- und SCHREIBLABOR + GEDANKEN aus SEELENSCHWINGUNGEN +

[Text: 39. – 19.08.08 / 61. – 28.02.09 / 62. – 08.03.09 / © PachT]
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TRAUER ... Nähe trotz Tod
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Todesnähe

Jedem von uns ist mit der GEBURT zugleich auch der TOD in die WIEGE gegeben –
da liegt es wohl an jedem selbst, so zu leben, ohne ihn vorzeitig zu wecken …

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Der Augenblick

Der AUGENBLICK ist da und war –
wieder ein Schritt in die Ewigkeit
…
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(Gedanke wenige Stunde vor dem Heimgang unseres Vaters)
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Bittere F e s t s t e l l u n g

N i e m a l s
wurde

zu jedermann,
zu jeder Zeit und
an jedem Ort

a l l e s
gesagt …

Warum ?
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(Gedanke zwei Tage vor der Trauerfeier für unseren Vater)