Nirgends in Thüringen ist das Hochmittelalter noch so lebensnah zu erleben wie in Weißensee. Das älteste Rathaus Thüringens, die erste Landesverfassung in Deutschland, das älteste Reinheitsgebot für das Brauen von Bier – in Weißensee wurde Thüringer Geschichte geschrieben.
Weißensee liegt im nördlichen Teil des Thüringer Beckens, 35 Kilometer von Erfurt entfernt und ist von fruchtbaren Ackerböden umgeben.
Weißensee bietet eine intakte Infrastruktur, die mit großen Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Gemeinwesen in den zurückliegenden Jahren seit 1990 geschaffen wurde.
> GARTEN des ewigen Glücks <
“Die MENSCHEN, nicht die HÄUSER, machen die STADT.“ [aus England]
Aber was, – verdammt noch einmal -, ist denn das Beste für eine Stadt?
Eine Stadt, die von Straßenlärm erfüllt ist, deren Plätze und Parks mehr und mehr vermüllen, deren Einwohner sich kaum noch kennen und den friedfertigen Umgang verlernt haben …
Der Stadt Bestes ist nur noch schwer zu erahnen : Die gute alte Zeit war irgendwann einmal die schlechte neue Zeit. Mein Großvater sagte oft: “ALLES zu seiner ZEIT.“
Das Wohlergehen einer Stadt hat offensichtlich seine stets zeitgemäße Vielfalt, die von den einen ausgiebig gelebt und von den anderen geduldig ertragen wird.
Das Gebet aber wird wohl nur von denen gesprochen, die der Stadt, – im wahrsten Sinne des Wortes -, Bestes wollen.
Werden es von denen immer weniger?
Alles wollen immer nur das Beste, aber ohne selbst dafür etwas tun zu wollen!
“Noch immer haben die die WELT zur HÖLLE gemacht, die vorgeben, sie zum PARADIES zu machen.“ [Fr. H.]
Am 11.07.2020 waren wir wieder mal, – wie so oft -, in WEIMAR und entdeckten diesmal auf dem Goetheplatz diesen mobilen Aussichtsturm …
Es herrschte ein enormer Andrang, so dass wir uns entschieden, einmal irgendwann inmitten einer Woche herzukommen, um diesen Blick auf die Stadt Weimar zu genießen …
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Am 03.09.2020 war es dann so weit; wir ließen uns 81 m über dem Goetheplatz in luftige Höhe heben und erlebten eine historische Stadt inmitten einen Park gesetzt:
“Wer VORSTELLUNGSVERMÖGEN ohne WISSEN hat, hat FLÜGEL und keine BEINE.“ [J. J.]
ERFURT, ob im SOZIALISMUS oder im KAPITALISMUS : die WOHNUNGSFRAGE als soziales PROBLEM steht; eine ANTWORT mit LÖSUNGSQUALITÄT wird gesucht …
Letzte Woche in der LOKALPRESSE:
Vor ca. 15 Jahren wurde begonnen, gemäss einem “ MASTERPLAN “, – vom STADTRAT beschlossen -, einen umfangreichen WOHNUNGSABRISS zu vollziehen!Obwohl also ein MASTERPLAN die GRUNDLAGE für die WOHNRAUMLIQUIDIERUNG vorlag, war abzusehen:
Da ich über langjährige ERFAHRUNG, also auch INSIDERWISSE verfüge, verfasste ich zu diesem THEMA einen PRESSEBEITRAG:
Das Problem der Wohnungsfrage stellt sich heute, auch wenn es alt ist, aber nun in einer vollkommen anderen Qualität. Die Lösung der Wohnungsfrage als soziales Problem war von 1971 bis zur politischen Wende hierzulande eine zentralistisch vorgegebene Aufgabenstellung, die radikal umgesetzt wurde: So gab es eben keinen Halt für die Abrissbirne vor historisch gewachsenen, aber mangels ökonomischer Kraft bereits stark verfallenen Wohnquartieren. Heutzutage sind die territorial unterschiedliche demografische Entwicklung sowie die neuen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt die entscheidenden Faktoren bei der Suche nach der Antwort auf die Wohnungsfrage, die von einer unwiderruflichen Flexibilität sowohl im Berufsleben als auch, – damit verbunden -, der wohnlichen Niederlassung bestimmt wird. Das sehr oft empfohlene Wohneigentum z. B. könnte für den einzelnen die Einschränkung seiner flexiblen beruflichen Laufbahn bewirken. Für alle Beteiligten und Betroffenen bleibt somit also zu hoffen, dass die Politiker in kürzester Zeit solche Rahmenbedingungen schaffen, die eine, – der ökonomischen Stärke entsprechenden -, Lösung gewährleistet. Hier könnte unter Beweis gestellt werden, ob die Politiker und die Manager den Menschen nicht nur als Arbeitskraft und Konsument, sondern eben auch und gerade als Mensch im Blickpunkt haben.
“ S T Ä D T E – steingewordene FEHLPLÄNE. “ [H.-H. S.]
“Die MENSCHHEIT besteht zum größten TEIL aus KAMMERDIENERN.“ [L. W.]
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