29.08.11 ## SPRACHPANSCHER – Negativpreis des VDS e. V. # Meine TAGEBUCHNOTIZEN zur SPRACHE ##

Zweifelhafte Ehre für die Deutsche Telekom
[Freitag, den 26. August 2011 um 09:50 Uhr]

Logo Verein Deutsche Sprache e.V.

Beim zweiten Anlauf hat er es geschafft:
René Obermann ist der Sprach­panscher des Jahres 2011.

Mit beträchtlichem Abstand vor Bundes­familien­ministerin Kristina – Equal-Pay-Day – Schröder wurde der Vorstands­vorsitzende der Deutschen Telekom AG von den Mitgliedern des Vereins Deutsche Sprache e.V. (VDS) mit diesem Schmähpreis bedacht.

„Die Deutsche Telekom hat ihre Kunden über Jahre hinweg mit englischen Sprachimporten verärgert. Der Besuch der Netzseiten der Firma ist eine Schocktherapie im Horrorkabinett der deutschen Sprache“, begründete der Vorsitzende des VDS, der Dortmunder Wirtschaftswissenschaftler Walter Krämer, die Wahl. Nahezu alle Tarife hätten englische Namen: von Weekend Flats über Entertain Comfort oder Call & Surf Comfort bis Call & Surf Mobile Friends . „Jugendliche lockt die Telekom mit der CombiCard Teens und den Telekom Extreme Playgrounds“, so Krämer.

4.764 Mitglieder des VDS haben sich an der Abstimmung beteiligt. 1.832 wählten René Obermann und die Deutsche Telekom. Auf den Plätzen dahinter: Bundesfamilienministerin Schröder (1.280 Stimmen), der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands, Nikolaus Schneider (992 Stimmen), der Vorsitzende der Deutschen Shell Holding GmbH, Peter Blauwhoff (396 Stimmen) und Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit (264 Stimmen).

Damit bekommt nach Ron Sommer (1998) zum zweiten Mal ein Telekom-Chef die bekannteste Auszeichnung für sprachliche Fehlleistungen. Mit der Wahl des Sprachpanschers will der VDS die deutsche Sprachgemeinschaft dazu bringen, mehr Verantwortung für ihre Sprache zu übernehmen.

Zu den 34.000 Mitgliedern des größten Sprach- und Kulturvereins in Deutschland gehören auch Prominente wie Hape Kerkeling, Dieter Hallervorden, Reinhard Mey, Nina Ruge oder Jürgen von der Lippe.
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TEXTQUELLE (oben):
http://www.vds-ev.de/presse/pressemitteilungen/961-zweifelhafte-ehre-fuer-die-deutsche-telekom

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Einige meiner GEDANKEN zur SPRACHE
sowohl vor als auch seit meiner MITGLIEDSCHAFT
im V e r e i n D e u t s c h e S p r a c h e e. V.
aus meinem TAGEBUCH :

KONVERSATION und die SEELE
Manchmal redet man
und wird falsch verstanden …
Manchmal hört man zu
und versteht nichts ..
Manchmal schreibt man klar
und wird anderweitig gedeutet …
Manchmal schweigt man
und wird dennoch zitiert …
Was tun ?

AUFRÄUMEN –
in sich, mit sich und um sich herum –
befreit die Seele,
schärft den Blick für die wesentlichen Dinge des
Lebens und macht somit den Weg zur besseren Verständigung frei !
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Erfurt, 31.08.07 – © PachT

.

Wert des Wortes

Wer nur den WORTSCHATZ
des Materiellen beherrscht und pflegt,
dem bleiben
die geistigen Werte des Lebens fremd.
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Erfurt, 11.10.07 – © PachT

.

Guter Buchstabensortierer …

Wer BUCHSTABEN sortieren kann,
findet die richtigen WORTE
für sinnvolle SÄTZE …
___
Erfurt, 14.05.08 – © PachT

.

Sprache und Gesellschaft

Die VERFREMDUNG der deutschen SPRACHE
durch den JOURNALISMUS und die WERBUNG
scheint w i r t s c h a f t l i c h e n ZWÄNGEN
zu unterliegen:

So wie
immer mehr ARBEITSNEHMER aus KOSTENGRÜNDEN aus deutschen UNTERNEHMEN e n t l a s s e n und
diese zugleich in ausländische WIRTSCHAFTSGEBIETE
ausgelagert werden,
so werden
immer mehr WORTE aus PLATZEINSPARUNSGRÜNDEN
einschließlich der zunehmenden SPRACHFAULHEIT
aus dem deutschen WORTSCHATZ zugunsten eingeführter
fremdländischer BEGRIFFE w e g g e l a s s e n …

Empfindet man in DEUTSCHLAND
nur noch im STADION heute NATIONALSTOLZ ?
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Erfurt, 14.06.08 – © PachT

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Positives Denken … Sprechen … Handeln

MOTIVATION ist die Beeinflussung unseres Denkens von außen …
ZWEIFEL ist die Beeinflussung unseres Denkens aus unserem Inneren …
Wenn das Beides ausgewogen unser DENKEN bestimmt,
dann denken wir positiv,
können folgerichtig positiv darüber sprechen und
letztlich auch positiv danach handeln …
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Erfurt, 13.11.08 – © PachT
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24.05.11 # Ein FILM als PARALLELE zu meiner TAGEBUCHNOTIZ : "Wer BUCHSTABEN sortieren kann, findet die richtigen WORTE für sinnvolle SÄTZE" [ Erfurt, 14.05.08 – © PachT ] #

[TEXT- und BILD-QUELLE:
http://www.film-zeit.de/Film/21794/DAS-LABYRINTH-DER-W%C3%B6RTER/Kritik/%5D
.

Das Labyrinth der Wörter _ FilmDAS LABYRINTH DER WÖRTER

Es ist die Geschichte über eine dieser Begegnungen, die das ganze Leben verändern können: das Zusammentreffen in einem Park zwischen Germain, um die 50, praktisch Analphabet, und Margueritte, einer kleinen alten Dame und leidenschaftlichen Leserin. Vierzig Jahre und hundert Kilo trennen sie. Eines Tages setzt sich Germain zufällig neben sie. Margueritte liest ihm Passagen aus Romanen vor und eröffnet ihm die Welt und die Magie der Bücher, von denen sich Germain immer ausgeschlossen fühlte.

Das Labyrinth der Wörter _ Film2
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Wenn man von etwas überzeugt ist, sollte man es auch weitersagen :

Irgendwie finde ich inhaltlich
meine Tagebuchnotiz vom Mai 2008

„Der gute BUCHSTABENSORTIERER“

mit diesem französischen FILM

„Das Labyrinth der WÖRTER“

bestätigt …

28.01.11 ## Das OST-WEST-VERHÄLTNIS einmal aus einem anderen BLICKWINKEL ##

[ Fotomontagen / Text: 29. GEDANKE v. 14.05.08
aus SEELENSCHWINGUNGEN – by © PachT ]

.

Russisch mal anders

.

Guter Buchstabensortierer …

Wer BUCHSTABEN sortieren kann,

findet die richtigen WORTE

für sinnvolle SÄTZE …

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In diesem Sinne gute Vorbereitung auf das Wochenende,

denn

FREITAG ist FREUTAG

07.09.10 + Ein praktisches BEISPIEL aus meiner Sammlung "DAS ANDERE DEUTSCHE WÖRTERBUCH" +

[Foto: Ein Blickfang in der Erfurter Fußgängerzone Bahnhofstraße /
Text: Aus „Das andere deutsche Wörterbuch“ – © PachT]
.

Erfurter Ausscheidungstempel in der Bahnhofstraße
.

Pos.: 9.397

Ausscheidungstempel

=

geweihtes Toilettenhäuschen

hier: auffällige Toilettenanlage in der Fußgängerzone
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21.06.10 + Deutsche Sprache – schwere Sprache +

[Foto: Beobachtung am Edersee (Hessen) / Text – © PachT]
.

Nur Bares ist Wa(h)res_Edersee

.

U N B E F R I E D I G E N D :

In T H Ü R I N G E N
bleibt jeder 11. SCHULABGÄNGER

(8,9 % / Bundesdurchschnitt: 7,5 %)

o h n e A B S C H L U ß …

Was soll man dazu noch sagen:

Dialektische Sicht (06.07.09)

Wissenschaftlicher FORTSCHRITT
befriedigte bisher zumeist
die menschliche SUCHT nach mehr
BEQUEMLICHKEIT und ZERSTREUUNG.

Jetzt,

– so glaube ich – ,

begünstigt dieser immer stärker
bei nicht Wenigen
die BEHARRLICHKEIT
der menschlichen DUMMHEIT
!

. . . o d e r . . .

Gesellschaftliche Schieflage (20.12.09)

Von jedem
und
allerorts
wird mit BESTIMMTHEIT
und
immer lauter
„sein“ RECHT
in ANSPRUCH genommen
und gegebenenfalls
wider besseren Wissens –
wie auch immer –
durchgesetzt …

… Und

von immer Wenigeren
und
überall
wird mit zunehmender ZURÜCKHALTUNG
und
immer leiser
mangelnde PFLICHTERFÜLLUNG
öffentlich angemahnt
und mehrheitlich sogar
wider besseren Wissens –
warum auch immer –
verschwiegen …

… bahnt sich da
eine gesellschaftliche SCHIEFLAGE an,
die menschliche WERTE verschüttet ?

19.06.10 + Aus meiner publizistischen Arbeit + Warum englische VOKABELN, wenn es auch deutsche WÖRTER dafür gibt ? +

[Foto und Text – © PachT]
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In der Mitteldeutschen Kirchenzeitung GLAUBE + HEIMAT wurde in der Ausgabe Nr. 24; S. 5, unter der Überschrift „Public viewing“ darüber berichtet, dass auch viele Kirchgemeinden die Übertragung der Spiele der Fußball – WM in ihren Räumen anbieten.
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In

Logo Glaube + Heimat

Nr. 25 /10; S. 9, erschien unter der Überschrift „Gemeinschaftserlebnis“ meine Meinung zum o. g. Bericht
[fett: Abdruck / normal: gestrichen]:

Ich hatte Ihnen schon einmal meine Freude darüber kundgetan, dass Ihre Redaktion einmal monatlich den Lesern aktuelle Phänomene der Sprachgestaltung und -verunstaltung vor Augen führen will. Aber warum muss es auch bei Ihnen „public viewing“ heißen, wenn es um die Fußballübertragungen auf Großleinwänden geht? Aus meiner Sicht sollte es besser heißen: Öffentlichkeitserleben, Schau-Gemeinschaft, Fernseh-Interessengemeinschaft, Bildschirm-Zweckverband oder Monitor-Großgemeinde.
Die von zahlreichen Kirchgemeinden beabsichtigte Schaffung eines solchen Gemeinschaftserlebnisses – insbesondere auch für Jugendliche – ist jedenfalls nur zu begrüßen.

P. Achim T., Erfurt (per E-Mail)