WAHL - BEIFALL ( 16 - 196 )
Für stehende OVATIONEN
bekommen BERUFS - CLAQUEURE
einen tüchtigen SONDERZUSCHLAG,
denn
ein MÄCHTIGER,
der mit dem SCHWÄCHEREN spricht,
verlangt nur BEIFALL,
nicht die WAHRHEIT!
So muss man
bei vielen POLITIKERN oftmals feststellen:
Sie liebten die WAHRHEIT
von ganzem HERZEN.
Leider haben sie sich mit den Jahren
auseinandergelebt.
Doch gibt es welche,
die da fein raus sind:
Ein TROST bleibt
den geschlagenen KANDIDATEN -
sie müssen
ihr WAHLVERSPRECHEN n i c h t halten!
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DEMENTIund DEMOKRATIE ( 15 - 159 )
NATION
lebt von FASZI - NATION,
die so mit anhaltender Krise nachlässt.
Ein diesbezügliches
DEMENTI ist nach
den internationalen Gepflogenheiten
die verneinende BESTÄTIGUNG
einer WAHRHEIT,
die bisher als GERÜCHT verbreitet war.
ÜBRIGENS ist die
DEMOKRATIE ein VERFAHREN, dass
wir nicht besser regiert werden als wir es verdienen.
Wie wahr, wie wahr.
Deshalb auch immer mehr
missrät die DEMOKRATIE
zur TELEKRATIE
mit beklatschten VORURTEILEN!
Da müsste sich eigentlich
der bewusste STAATSBÜRGER
doch manchmal laut fragen:
Was nützt da ein DEMENTI des GIFTES,
wenn es denn schon wirkt?
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P O L I T I K ( 14 - 153 )
( angesichts des SUPERWAHLJAHRES
und der Landtagswahlen am 18.01.2009 )
Es gibt zwei WEGE
für den politischen AUFSTIEG:
Entweder
man passt sich an,
oder
man legt sich quer,
doch das Hessenland zeigte 2008, dass
wer zu weit geht,
schnell die ORIENTIERUNG verliert.
Manchem Kandidaten ist dabei
die ROLLE des nützlichen IDIOTEN
wie auf den Leib geschrieben;
zuweilen fühlt er sich
ausgesprochen wohl darin
und
fügt Tag für Tag
dem LOBLIED auf sich selbst
eine neue STROPHE hinzu.
Dabei merkt er vor lauter Selbstgefallen nicht, dass der
FISCH schwimmt - VOGEL fliegt -
MENSCH läuft!
Ein hochkarätiger Staatsmann a. D. meint:
POLITIKER sollen
auf ihrem Felde VORBILD sein,
aber nicht
auf sämtlichen FELDERN des LEBENS.
Zur politischen WIRKLICHKEIT
habe ich festgestellt:
Ein kluger STAATSMANN
denkt vordergründig
an die nächste GENERATION,
ein gewählter POLITIKER
hat primär
die nächsten WAHLEN im Blick
und
ein verbeamteter STAATSDIENER
handelt augenscheinlich
nur in politisch verursachter
operativer HEKTIK!
Viele sagen, dass man
daran nichts ändern könne. DOCH:
Wenn man einen SUMPF
trockenlegen will,
darf man nicht die FRÖSCHE fragen.
Oder anders und besser gesagt:
WER
mit einem POLITIKER
nicht zufrieden ist,
geht zur ( Ab- ) WAHL!
GERECHTIGKEIT ( 13 - 131 )
Die SONNE scheint über
GERECHTE und UNGERECHTE.
Doch
wenn man die GERECHTIGKEIT biegt,
dann bricht sie!
Deshalb
hängt von BÜRGERN ab, wie
g e r e c h t
eine GESELLSCHAFT ist,
denn
es ist n i c h t genug,
die GERECHTIGKEIT
auf seiner Seite zu haben,
es ist e n t s c h e i d e n d ,
stark genug zu sein,
um sie zu verteidigen.
Immer öfter müssen wir erleben, dass
die GÖTTIN der GERECHTIGKEIT
blind ist,
sich die Ohren verstopft und
sich einen Keuschheitsgürtel anlegt.
Andererseits aber
ist die GERECHTIGKEIT
so etwas GUTES,
dass sie sogar unter den SPITZBUBEN
notwendig ist ...
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FREIHEIT ( 12 - 127 )
FREIHEIT
besteht vor allem darin,
das zu tun,
was man nach seinem GEWISSEN
tun soll.
Deshalb
muss man immer daran denken,
dass FREIHEIT
im Gleichschritt
mit VERANTWORTUNG geht!
Diese Feststellung beinhaltet zugleich, dass
die GESCHICHTE der FREIHEIT
die GESCHICHTE des WIDERSPRUCHES
ist.
So muss man immer davon ausgehen, dass
der GEBRAUCH der FREIHEIT
den MISSBRAUCH einschließt.
Die Zeiten aber haben sich gewaltig verändert:
Früher
sind die MENSCHEN
für die FREIHEIT
auf die BARRIKADEN gegangen;
jetzt
tun es die MENSCHEN
für die FREIZEIT ...
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P O L I T I K ( 11- 119 )
Statt sie zu erheben,
werfen wir unsere STIMME
alle vier Jahre in die URNE ...
und helfen somit
POLITIKERN
auf die schiefe EBENE,
damit sie eine
steile KARRIERE machen können.
So ist eben DEMOKRATIE:
KEINER macht sich GEDANKEN,
aber jeder darf sagen,
was er will!
Deshalb wird es so bleiben, dass immer
die POLEMIK
zur DEMOKRATIE gehört,
das war schon im alten ATHEN so
und
und einen ZUSTAND erstrebt,
in dem jeder jedem
eine FRAGE stellen darf!
Aber
wer die URSACHE nicht kennt,
nennt die WIRKUNG eben ZUFALL,
wenn
die DEMOKRATIE
sich als die edelste FORM erweist,
in der eine NATION
zugrunde gehen kann.
Denn
je mehr LEUTE
sich für das kleinere ÜBEL -
als NICHTWÄHLER aufzutreten -
entscheiden,
desto größer wird es!
ÜBRIGENS:
Dass POLITIKER käuflich sind,
wird von vielen
in KAUF genommen ...
statt dessen sollte man sich
diese DAMEN und HERREN
mal kaufen,
und zwar im WAHLLOKAL.
ABER
mit der DEMOKRATIE
geht es offensichtlich bergab ...
gute ZEITEN für "RADFAHRER"
und
die BUNDESREPUBLIK
entwickelt sich
mehr und mehr zu einer
außerparlamentarischen Demoskopie!
Eine Konsequenz ist künftighin, dass
die MEINUNGSVIELFALT
darin besteht,
dass jene, die eine eigene hatten,
diese nun vielfach zusammengefaltet
in die WAHLURNE werfen.
Dabei
hält sich die FREIHEIT
eben in GRENZEN
und gegenwärtig
entwickeln sich die BÖRSENBERICHTE
immer mehr zu FALL-STUDIEN,
und wider Erwarten
schreibt BILD heute die WAHRHEIT!
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P O L I T I K ( 10 - 115 )
(nach einem Landtagswahl-Desaster
in Bayern)
WAHLKAMPF
gleicht dem VERSUCH,
einen TOURISTEN
statt im HOTEL
im REISEPROSPEKT unterzubringen,
denn
es ist nicht zu glauben,
wie schlau und erfinderisch die POLITIKER sind,
um ENTSCHEIDUNGEN aus dem Wege zu gehen.
Deshalb ist auch auffallend:
Wo es den politischen REDNERN
an TIEFE fehlt, da gehen sie in die BREITE
und
die geistige UNTERWERFUNG
des einzelnen ABGEORDNETEN
beginnt
mit der ÜBERNAHME der FRAGESTELLUNG
seines FRAKTIONSCHEFS!
Die wenigsten POLITIKER haben begriffen, dass
es in der POLITIK
wie beim SKAT ist:
man darf auf keinen FALL überreizen und
muss doch etwas riskieren.
Die Landtagswahl 2008 in Bayern hat bewiesen:
Ein politisches SYSTEM,
das voraussehbar dem UNTERGANG geweiht ist,
tut instinktiv vieles,
was diesen UNTERGANG beschleunigt.
Zwei wesentliche Gruppierungen sind hier beteiligt: Zum einen
die zögerlichen POLITIKER,
die die ENTSCHEIDUNGEN aus reinem Populismus treffen
und die FOLGEN nicht durchdenken ...
zum anderen ...
die BEDENKENTRÄGER,
die nur reden und reden
und Nichts anpacken!
F A Z I T:
POLTIK
ist nicht das ERREICHEN
von Zielen,
sondern das VERFOLGEN
von Zielen.
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M E I N U N G (09 - 97 )
Schlechte ZEITEN
bieten kargen GESPRÄCHSSTOFF -
gute ZEITEN
werden umso mehr schlecht geredet!
Der aufmerksame Beobachter der Szene
merkt aber sehr schnell:
Die öffentliche MEINUNG
entsteht nicht von selbst,
sie wird gemacht:
Und zwar immer dann,
wenn die LEUTE
keinen anderen Tyrannen haben,
so wird es die öffentliche MEINUNG!
Dabei
sagen viele
offen ihre heimliche MEINUNG,
wenn niemand in der NÄHE ist.
Unfair ist, dass ...
manche nur fremde MEINUNGEN,
aber nicht ihre eigenen
berichtigen wollen.
Wenn wir ehrlich sind, ist
unsere MEINUNG die HAUT,
in der wir gesehen werden wollen!
Zum Schluss:
... Gut aber ist,
immer wenn man
die MEINUNG der MEHRHEIT teilt,
ist es ZEIT sich zu besinnen!
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Mein Pfarrer lehrte mich: > FRIEDEN schaffen ohne WAFFEN < * Der BUNDESPRÄSIDENT fordert trotz steigender ARMUT hierzulande von der KIRCHE heute ein > BEKENNTNIS zu mehr WAFFEN < *
Der STAAT und die Institution KIRCHE – beide ergänzen sich einvernehmlich. Dieser KIRCHENTAG ist das verlängerte SPRACHROHR der AMPELKOALITION. Die schon altbekannten REDNER bei den verschiedensten POLIT-TALK-SHOWS, die bereits das VERTRAUEN der SENDER des ÖRR genießen, geben sich ein unwidersprochenes STELLDICHEIN.