26.02.14 # So n ä r r i s c h ist es halt gewesen #

[Idee / Text / Fotos – (C) PachT ]

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KV FaCeDu e. V.

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L a c h t , ihr LEUTE, l a c h t …
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Der Bürger liebt das Fernsehn sehr, das macht ihm viel Vergnügen.
Und sagt einer, es wär’ nicht so, dann tut er sicher lügen:
Gespannt sitzt er im Sessel
und glotzt den “Bunten Kessel”.
Doch kommt die Faschingszeit heran, das wirkt gleich wie ein Schocker.
Da gibt’s welche , die wer’n mobil, ganz locker so vom Hocker.

+ Ein Narr lässt sich nicht knitschen,
der Narr, der singt sein Liedchen:
*
Lacht, ihr Leute, lacht, auch wenn das Zwerchfell kracht,
und nutzt die Faschingszeit für Spaß und Heiterkeit!
So ein närr’scher Plausch versetzt euch in een Rausch
und macht euch augenblicklich: zufrieden, froh und glücklich !!!

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Der Bürger liebt sein trautes Heim, das macht ihm viel Vergnügen.
Und hat er noch ein treues Weib, die tut die Kinder kriegen.
So treibt nun mal Liebe
stets immer neue Triebe.
Doch kommt die Faschingszeit heran, tun Narr’n sich amüsieren;
sie gucken mal nach andren Fraun, tun auch mal was riskieren!

+ Ein Narr lässt sich nicht knitschen,
der Narr, der singt sein Liedchen:
*
Lacht, ihr Leute, lacht, auch wenn das Zwerchfell kracht,
und nutzt die Faschingszeit für Spaß und Heiterkeit!
So ein närr’scher Plausch versetzt euch in een Rausch
und macht euch augenblicklich: zufrieden, froh und glücklich !!!

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Der Bürger liebt sein Auto sehr, das hat er zum Vergnügen.
Doch manchmal wird er ärgerlich, tut er mal was nicht kriegen:
paar Wochen muss er laufen,
um ‘n Ersatzteil zu kaufen.
Doch kommt die Faschingszeit heran, steht er an der Bar ganz vorn;
dann lässt er Kraftstoff ‘Kraftstoff’ sein, tankt nur noch “Doppelkorn”!

+ Ein Narr lässt sich nicht knitschen,
der Narr, der singt sein Liedchen:
*
Lacht, ihr Leute, lacht, auch wenn das Zwerchfell kracht,
und nutzt die Faschingszeit für Spaß und Heiterkeit!
So ein närr’scher Plausch versetzt euch in een Rausch
und macht euch augenblicklich: zufrieden, froh und glücklich !!!

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Mein Text- und Gesangsbeitrag –
frei nach dem Stimmungslied “Sing, mein Sachse, sing” –
zur FaCeDu-Prunksitzungen im Februar 1982

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Ernennung in den FaCeDu_NARRENRAT

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“ Der BAUM hat ÄSTE, das ist das BESTE; denn
wäre er kahl, dann wärs ein PFAHL. “ … [Sp.-Spr.]

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2014.02.02 PrinzenFrühstück PachTuPaar
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25.02.14 # >>> " J E T Z T geht’s l o s ! " <<< #

[ Idee / Text / Bilder – (C) PachT ]

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PachT Karneval 1981

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Das Lied vom N i p p e l

Mein Freund fuhr mal nach Erfurt, allein stand er so dann
auf dem großen Bahnhofsvorplatz, schon kam die Straßenbahn.
Er stieg ein mit all den Leuten, doch wusst’ er nicht zu bezahl’n
da sprach von hinten ihn ein Mädel an:

Du musst zuerst den Nippel durch die Lasche ziehn
und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben drehn.
Da erkennst du einen Pfeil und da drückst du kräftig drauf,
dann hast du auf dem ‘Schnippel’ Löcher drauf …

*

Mein Freund und ich, wir beide, gingen zur Diskothek,
wir tranken viel Korn und Cola und tanzten unentwegt.
Wir wollten Kavaliere sein, doch das war dort nicht gefragt,
zwei Mädchen haben uns spontan gesagt:

Ihr müsstet jetzt den Nippel durch die Lasche ziehn
und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben drehn.
Da erblickt ihr einen Pfeil und das heißt, wir sind bereit;
die Nacht ist kurz, wir haben keine Zeit ! …

*

Ich hatte mal ‘ne Freundin, die liebte mich wie dumm,
sie verehrte auch mein Auto; sie wusste schon warum
In den Wald wollten wir fahren, der Motor sprang nicht,
da schrie sie voller Ungeduld mich an:

Du musst sofort den Nippel durch die Lasche ziehn
und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben drehn.
Da erscheint sogleich ein Pfeil und du spürst es schon recht bald:
Im Auto geht’s so gut wie auch im Wald…

*

Ich wollte mal ins Kino, der Film erschien mir gut.
Als ich die lange Schlange sah, verlor ich allen Mut.
Drauf ging ich zum Kassenfräulein, sie war kompromissbereit.
So sparte ich mir lange Wartezeit:

Man muss eben den Nippel durch die Lasche ziehn
und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben drehn.
Da erkennt man auch den Pfeil und er zeigt die Lage an:
Mit kleinen” Extras” kommt man an alles dran …

*

Ihr seid so froh und lustig, das kann ich gut versteh’n.
Doch ich stelle mir die Frage: “Wohin soll das noch geh’n?
Ihr trinkt Alkohol und tanzt viel, ob jung oder betagt.
Doch darum hab’ ich mich jetzt so gefragt:

Könnt ihr danach den Nippel durch die Lasche ziehn
und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben drehn?
Erkennt ihr dann noch den Pfeil? Ihr wisst doch , das ist so nett!
Oder fallt todmüde ihr heut’ ins Bett? …

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Mein Text- und Gesangsbeitrag (frei nach Mike Krüger)
zur FaCeDu – Prunksitzungen der Saison 1980/81
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2012 Karneval FaCeDu
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ENTWICKLUNGSSTUFE :
Erst hatte er einen forschen PIMMEL –
nun hat er einen PORSCHE – FIMMEL !
“ … [Sp.-Spr.]

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2013 GEC PrinzenFrühstück

:wave: FaCeDu HELAU :wave: ErFoRdIa HELAU :wave: FaCeDu HELAU :wave:
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12.02.14 # In THÜRINGEN beginnt nunmehr der LANDTAGSNARREN – WAHLKAMPF # H e L a U #

[ Der nach wie vor aktuelle Text : frei nach Hape Kerkeling: “Das ganze Leben ist ein Quiz” / Musik: Colagrossi für die FaCeDu-Prunksitzungen der Saison 1992/93 und Fotos – (C) P a c h T ]
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SSW185.Gedanke_Kompetenzen

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Das ganze Leben ist ein Kampf …

Wir wollten damals einen in das Landesparlament,
der unsre Sorgen und Wehwehchen auch ein bisschen kennt.
Jetzt sitzt er dort und das ist heute leider sonnenklar,
weiß bei weitem schon er nicht mehr, dass er einer von uns war!

ZwRufer: Ernst-Günther, wie heißt der Thüringer Landtag im Volksmund?
Kapelle : Kasperbude! Warum willst du das wissen?
ZwRufer: Darum!…

Das ganze Leben ist ein K a m p f …und manchmal sieht es Grau in Grau aus!
Das ganze Leben ist ein K r a m p f..:; ja, und wir lassen hier die Sau raus!
*
D e n n wir nehm’s Leem eem wie man es nehm’ muss!
Es lebe hoch der OP – TI – MIS – MUS!
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Monatlich, – so liest man es – , tagt auch der Rat der Stadt;
doch fragt man sich, ob jeder sein Mandat begriffen hat?
Streit um Personen steht doch meistens hier ganz oben an;
denkt dabei überhaupt noch einer an den ‘kleinen’ Mann?

ZwRufer: Mensch, Karl-August, ich raste aus!
Da spielt doch ein Koalitionspartner auf einmal Opposition! …
Kapelle : Reg’ dich doch nicht auf!
ZwRufer: D e n n ….

Das ganze Leben ist ein K a m p f …und manchmal sieht es Grau in Grau aus!
Das ganze Leben ist ein K r a m p f..:; ja, und wir lassen hier die Sau raus!
*
D e n n wir nehm’s Leem eem wie man es nehm’ muss!
Es lebe hoch der OP – TI – MIS – MUS!
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Die Politik wie unsereiner sie auch betrachten mag;
wann bringt die mal was Gutes für das Fußvolk an den Tag?
Nur Schlagzeil’n hängen einem bald zum Halse hier heraus;
der “Aufschwung Ost” erreicht bei weitem noch nicht jedes Haus!

ZwRufer: Und wissen Sie, was Sie mich jetzt können? Kreuzweise …!
Parteien hin, Parteien her! …
Kapelle : Ach, Gott! Warum denn?
ZwRufer: D a r u m …

Das ganze Leben ist ein K a m p f …und manchmal sieht es Grau in Grau aus!
Das ganze Leben ist ein K r a m p f..:; ja, und wir lassen hier die Sau raus!
*
D e n n wir nehm’s Leem eem wie man es nehm’ muss!
Es lebe hoch der OP – TI – MIS – MUS!

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2012 GEC UmzugsSplitter

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Eine lange ZEIT lernt man darum die MENSCHEN nicht kennen, weil
man sie überall für besser hält als sich.
“ … [J. P.]

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2012 GEC UmzugsSplitter

2012 GEC UmzugsSplitter

03.01.14 #-# ? ! S P A ß im A U T O ! ? #-#

[ Text und Fotos – (C) P. Achim Tettschlag 2014
Gedanken anlässlich der Veränderungen im Punktesystem der Verkehrssünderkartei in Flensburg ]

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So macht Autofahren eben Spaß

Freiheit auf der Autobahn

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Mit dem Handy am Ohr und Alkohol im Blut,
da bewegt sich das Gaspedal doppelt so gut …

Wer meckert da herum, wer sagt da was ?
So macht Autofahren eben Spaß !

Qualm vorm Cockpit, weil ’ne Zigarette im Mund,
da fühlt man die Geschwindigkeit so richtig rund !

Wer meckert da herum, wer sagt da was ?
So macht Autofahren eben Spaß !

Eiswaffel zum Lecken in der Hand zuhalten,
begünstigt im Stadtverkehr gekonntes Schalten !

Wer meckert da herum, wer sagt da was ?
So macht Autofahren eben Spaß !

Volle Pulle, die Musik, und tiefste Bässe,
den Fußgänger draußen befällt angstvoll Blässe !

Wer meckert da herum, wer sagt da was ?
So macht Autofahren eben Spaß !

Beim Fahren ’ne Bratwurst oder ein Wasser verzehrt,
wird so was heute in der Fahrschule gelehrt ?

Wer meckert da herum, wer sagt da was ?
So macht Autofahren eben Spaß !

Bei drei Spuren der Autobahn mittig gefahr’n,
erhöht deinen Kick, für andre die Gefahren !


Wer meckert da herum, wer sagt da was ?
So macht Autofahren eben Spaß !

Spurwechsel und Abbiegen ganz ohne Signal,
soll’n doch andre es ahnen und aufpassen mal !

Wer meckert da herum, wer sagt da was ?
So macht Autofahren eben Spaß !

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Oldie SAPOROSCHEZ
‚ Saporoschez ‚

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Ein vernünftiges AUTO soll seinen BESITZER
überall hin transportieren –
außer auf den JAHRMARKT der EITELKEITEN.
“ … [H. F.]

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Oldie MOSKWITSCH
‚ Moskwitsch ‚

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29.09.13 # Meine verfasste " SENIOREN – HYMNE " # nunmehr in der REGIONALPRESSE ‚

Am 09.02.2013 entstand an diesem Schreibtisch

PachTs Schreibtisch

im DENK- und SCHREIBLABOR die PARODIE
SENIOREN – HYMNE

Senioren - Hymne

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Nunmehr am Montag, 23.09.2013, erschien diese PARODIE in der

Logo Thüringer Allgemeine 1
… auf der LESER-SEITE / Leser-Gedichte :

PachT in PresseTA_Leser-Seite 23.09.13_SeniorenHymne

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… das stimmt mich :yes: froh … !

15.02.10 + Zum ROSENMONTAG + … noch mal eine PARODIE aus PachT’s ARCHIV +

Oma auf dem Motorrad
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[Foto: Aus dem Internetfundus /
Text frei nach dem Schlager “Kennt ihr die Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe …” mit Bill Ramsey
– © PachT ]
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Die Zuckerpuppe aus der “Bläser” – truppe *)

*): „Bläser“-Truppe = gängiger Begriff in Erfurt in den 60er Jahren für die Motorradfahrer auf frisierten Maschinen …
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Kennt ihr die Zuckerpuppe aus der “Bläser”-Truppe, von der’s ganze Zentrum spricht.
Diese tolle Puppe aus der ‘Bläser”-Truppe scheut selbst einen “’Wartburg’ nicht.
Renate … Renate – heißt die süße Maus!
Diese Zuckerpuppe aus der “Bläser”-Truppe … und genau so sieht sie aus!

Da staunt der Boy am Straßenrand! Da staunt der Motorsport-Verband!
Das ist ja wirklich allerhand
Und mancher “Bläser”-Sohn hat sie schon
mit “Hundert” vorbeifahren sehn;
und sogar mir – sogar mir
blieb das Herz vor Schreck fast stehn …

… denn diese Zuckerpuppe aus der “Bläser”-Truppe jagt mit “Sechzig” durch die Stadt…
… und die Leute staunen und die Leute raunen: “Von wem sie das nur hat?”
Renate … Renate – oh, wie fährt sie wild.
Von der Zuckerpuppe aus der “Bläser”-Truppe gab’s ein schönes Titelbild!

Da staunt der Boy am Straßenrand! Da staunt der Motorsport-Verband!
Das ist ja wirklich allerhand
Und mancher “Bläser”-Sohn hat sie schon
mit “Hundert” vorbeifahren sehn;
und sogar mir – sogar mir
blieb das Herz vor Schreck fast stehn …

… denn diese Zuckerpuppe aus der “Bläser”-Truppe fährt mit fürchterlichem Knall …
… und die Leute gehen und die Leute sehen – vor einen Laternenpfahl!
Renate … Renate …oh, was ist dir passiert?
Dieser Zuckerpuppe aus der “Bläser”-Truppe ist eine Auge marmoriert …

Da staunt der Boy am Straßenrand! Da staunt der Motorsport-Verband!
Das ist ja wirklich allerhand
Und mancher “Bläser”-Sohn hat sie schon
mit “Hundert” vorbeifahren sehn;
und sogar mir – sogar mir
blieb das Herz vor Schreck fast stehn …
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(P. Achim T., Erfurt, 10.06.1962 – gewidmet Renate Mahler, Erfurt, Wetzstraße)

10.02.10 + "Ohne TEDDY geht die Lilly …" + PARODIE aus PachT’s ARCHIV +

[ Foto / Text: Parodie frei nach dem Schlager „Ohne Krimi geht die Mimmi…“ mit Bill Ramsey;
Erfurt, 26.10.1962 – © PachT ]
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Teddy
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Ohne Teddy geht die Lilly …

Ist das Fernseh’n spät zu Ende, sagt die Lilly: “Gott sei Dank!”
Und sie geht dann voller Freude an den alten Kleiderschrank.
Keine Wäsche, keine Strümpfe holt sie aus dem Schrank heraus.
Nein, einen großen gelben Teddy nimmt sie sich heraus …

Ich möchte schlafen, doch die Lilly will spielen.
Ich möchte schlafen, doch die Lilly spielt immer noch mit diesem Tier:
Und sie streichelt und sie küsst ihn, doch der Bär, der rührt sich nicht.
Aber dennoch macht die Lilly ein so glückliches Gesicht.
Ich muss alles mit erleben: Er sitzt keck auf ihrer Brust
und was er da so brummt, hätt’ ich zu gern einmal gewusst.

Ohne Teddy geht die Lilly nie ins Bett!
Ohne Teddy tut’s die Lilly leider nie
und ihm schenkt sie ihre Sympathie!

Ich möchte schlafen, doch die Lilly will spielen.
Die nächste Kosung wart’ ich gar nicht erst ab und schleiche
aus dem Zimmer, aus der Wohnung, in das Haus gleich vis a vis,
denn dort wohnt das junge Fräulein mit dem Namen Rosalie.
Bei dem Mädchen bin ich täglich, trinke Sekt und rauch’ ORIENT,
und bleibe dann solang bei mir zu Haus’ das Licht noch brennt …

07.01.10 ++ PARODIE aus PachT’s ARCHIV nach (fast) wahrer Begebenheit +++

[Fotos: (1) PachT, (2) Fabiero / TEXT © PachT]
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Die BEGEGNUNG im September 1967 mit diesem vierjährigen Mädchen

Susann Fabiero im Spt. 1967 (Parodie)

inspirierte mich damals zu der nachstehenden PARODIE :

Pappenheimer Ballade (frei nach “Erlkönig” von J. W. v. Goethe)

Wer rennt durch den Wald wie aus dem Häuschen?
‘s ist Onkel Charlie mit dem Mäuschen.
Mit Lust genießen sie die Natur,
doch leider für ein paar Tage nur.

“Mäuschen, was birgst du so bang dein Gesicht?” –
“Siehst,Charlie, du den Schutzmann nicht?
Den Schutzmann in Eisen und Stahl?” –
“Mäuschen, das ist ein Laternenpfahl!”-

“Du liebes Kind, komm geh’ mit mir”,
sprach plötzlich ein fremder Mann zu ihr.
Da erfasst sie Onkel Charlie’s Hand
und ist schnell mit ihm davon gerannt.

“Onkel Charlie, Onkel Charlie, hörst du nicht,
was mir der fremde Mann da verspricht?” –
“Sei ruhig, steck’ in die Ohren Watte!
Wer so spricht, hat’s in der ‘Platte’! –

“Willst kleines Mädchen, du mit mir gehn?
Auch in den schönsten Kleidern sollst du gehn;
in einem weißen ‘WOLGA’ * würd’ ich dich fahrn
und dir Schönes zeigen in den nächsten Jahr’n.” –

“Hörst du, Onkel Charlie, und siehst du nicht dort
den fremden Mann am düsteren Ort?” –
Mein Mäuschen, ich seh im Mondenschein
nur die Konturen vom Mommelstein!” –

“Du, Kleine! Mich reizen deine schwarzen Augen;
möchte behaupten, dass sie etwas taugen!”
“Onkel Charlie! Onkel Charlie, halt mich fest
oder gib dem alten Kauz den Rest!” –

Onkel Charlie kämpft nun wie besessen,
hat dem Fremden ein paar … angemessen;
rappelt sich auf am düst’ren Ort,
doch sein kleines Mäuschen, das war fort …

[P. Achim T., Erfurt, 30.09.1967 – gewidmet Kerstin M., 4 Jahre, Bad Langensalza]
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Im vergangenen Jahr begegneten wir uns im Internet und
hier besuche ich sie hin und wieder:

http://www.susann-fabiero.de/index.html

Susann Fabiero  2008 (Parodie)

So klein ist die Welt … aber schön !

14.12.09 + Aus PachT’s ARCHIV +

[ Foto: Weihnachtlicher Schmuck in PachT’s DENK- und SCHREIBLABOR
Text: Eisenach, 16.12.1983 / 19.12.84 – Eintragungen ins Brigadetagebuch des Kreisbauamtes und der Abt. Wohnungspolitik/Wohnungswirtschaft beim Rat des Kreises Eisenach nach dem Vortragen durch den Verfasser anlässlich der Weihnachtsfeiern am 22.12.1983/84 – © Alle Rechte vorbehalten by PachT ]
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Weihnachten8
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Lieber guter Weihnachtsmann (I – 1983)

Lieber guter Weihnachtsmann
schau mich nicht so böse an,
stecke deine Rute ein,
ich will auch immer artig sein:

Will die Arbeit gut verrichten
und nicht nach oben falsch berichten;
will meine Schwächen nicht verhehlen,
mich tapfer um die Runden quälen;
will den Bürgern nichts versprechen,
doch mit ihrer Dummheit rechnen – …

so ein Guter will ich stets sein,
damit sich alle können freu’n!

Will mit Kraft und Seele lieben,
den Ehefrieden nicht mehr trüben;
will nicht mehr rauchen wie ein Schlot
und schwindeln nur in höchster Not;
will Geschirr und Wäsche waschen,
doch dafür süße Sachen naschen – …

so ein Guter will ich stets sein,
damit sich alle können freu’n!

Will reinlich sein an Kopf und Füßen
und auch meine Feinde grüßen;
will vor meiner Türe fegen,
nicht über andre Leute reden;
will die Normen nicht versauen,
doch zuerst mir selber trauen – …

so ein Guter will ich stets sein,
damit sich alle können freu’n!

Will in Sitzungen nicht dösen,
Alkohol in Maßen … flößen;
will die Arbeitszeit auslasten,
doch nicht durch die Räume hasten;
will verkehrswidrig nicht fahren,
um meine Rente noch zu erfahren – …

so ein Guter will ich stets sein,
damit sich alle können freu’n!

Drum, lieber guter Weihnachtsmann,
bilanziere mich in deinem Plan;
steck’ viele gute Gaben ein,
ich will auch immer artig sein!

Lieber guter Weihnachtsmann (II – 1984)

Lieber guter Weihnachtsmann
schau mich nicht so böse an,
stecke deine Rute ein,
ich will auch immer artig sein:

Will stets mit Tücke und viel List
das Leben nehmen wie es ist;
will die Arbeit als Bedürfnis seh’n,
und immer pünktlich am Schreibtisch steh’n;
will den Humor niemals verlieren,
und wenn’s sein muss auf allen Vieren – …

so ein Guter will ich stets sein,
damit sich alle können freu’n!

Will bau‘n auf schöpferische Kraft,
die für den Alltag Flügel schafft;
will trotz der Eingaben-Hochsaison
stets freundlich wahren den rechten Ton;
will mich niemals lassen knitschen,
lieber pfeife ich ein Liedchen – …

so ein Guter will ich stets sein,
damit sich alle können freu’n!

Will nimmer mal im ersten Zorn
die Flinte werfen gleich ins Korn;
will Nörglern stets ‘ne Chance geben,
stell‘ mich dumm und lass‘ mit mir reden;
will nicht greifen nach den Sternen,
sondern lernen, lernen, lernen – …

so ein Guter will ich stets sein,
damit sich alle können freu’n!

Will versuchen, gut zu lenken
und an die Kollegen denken;
will bewusst Verantwortung tragen,
nicht immer JA und AMEN sagen;
will trotz Hektik unterdessen
auch mein Eheweib nicht vergessen – …

so ein Guter will ich stets sein,
damit sich alle können freu’n!

Drum, lieber guter Weihnachtsmann,
bilanziere mich in deinem Plan;
steck’ viele gute Gaben ein,
ich will auch immer artig sein!

14.11.09 + Aus PachT’s ARCHIV +

[ Foto: Internetfundus / Text: Parodie 1964 © Alle Rechte vorbehalten by PachT ]
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PachT Rote schuhe _ Parodie
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Rote Schuhe …

Es kam ein schönes Fräulein in unsern Klassenraum.
Sie hat uns gut gefallen, ihre Schuhe war’n ein Traum.
Sie trippelt durch das Zimmer; es war ein edler Klang.
Und in der Pause war’s geschehn, die ganze Klasse sang:

Rote Schuhe müsst man haben mit ‘ner großen Schnalle dran,
da kann man gut laufen und es guckt ein jeder an.
Rote Schuhe müsst man haben, die Hacken hochgestellt,
da wirkt man eleganter, und man ist Frau von Welt!

An die Tafel sollt’ ich schreiben, doch ich kam gar nicht dazu:
Immer wieder schaute ich auf ihre roten Schuh’.
Wütend droht sie mit ‘nem Tadel, das vergesse ich ihr nie.
Zum Schluss dann gab sie mir ‘ne VIER, da weinte ich und schrie:

Rote Schuhe müsst man haben mit ‘ner großen Schnalle dran,
da kann man gut laufen und es guckt ein jeder an.
Rote Schuhe müsst man haben, die Hacken hochgestellt,
da wirkt man eleganter, und man ist Frau von Welt!

(Erfurt, 27.07.1964 –
frei nach dem Schlager “Rote Lippen soll man küssen” mit Cliff Richard /
Text auf die Steno-Lehrerin Frau Rasehorn an der BBS des HO-Warenhaus ‘Centrum’ Erfurt bezogen / öffentlich über den Strandfunk des Zeltplatzes Markgrafenheide mit der Gitarre vorgetragen)