17.12.17 # PARODIE (7) – Ohne TEDDY #

Teddy 2

Ohne Teddy

Ist das Fernseh’n spät zu Ende, sagt die Lilly: “Gott sei Dank!” 
Und sie geht dann voller Freude an den alten Kleiderschrank. 
Keine Wäsche, keine Strümpfe holt sie aus dem Schrank heraus. 
Nein, einen großen gelben Teddy nimmt sie sich heraus …

Ich möchte schlafen, doch die Lilly will spielen. 
Ich möchte schlafen, doch die Lilly spielt immer noch mit diesem Tier: 
Und sie streichelt und sie küsst ihn, doch der Bär, der rührt sich nicht. 
Aber dennoch macht die Lilly ein so glückliches Gesicht. 
Ich muss alles miterleben: Er sitzt keck auf ihrer Brust 
und was er da so brummt, hätt’ ich zu gern einmal gewusst.

                       Ohne Teddy geht die Lilly nie ins Bett! 
                       Ohne Teddy tut’s die Lilly leider nie 
                       und ihm schenkt sie ihre Sympathie!

Ich möchte schlafen, doch die Lilly will spielen. 
Die nächste Kosung wart’ ich gar nicht erst ab und schleiche 
aus dem Zimmer, aus der Wohnung, in das Haus gleich vis a vis, 
denn dort wohnt das junge Fräulein mit dem Namen Rosalie. 
Bei dem Mädchen bin ich täglich, trinke Sekt und rauch’ ORIENT, 
und bleibe dann solang bei mir zu Haus’ das Licht noch brennt …

                     Ohne Teddy geht die Lilly nie ins Bett! 
                     Ohne Teddy tut’s die Lilly leider nie 
                     und ihm schenkt sie ihre Sympathie! 
___
© P. Achim Tettschlag, Erfurt, 26.10.1962 –
frei nach dem Schlager “Ohne Krimi geht die Mimmi…” mit Bill Ramsey)

5MP-9G4 Digital Camera

“ Die TRAGIK der LIEBE : der LUSTGEWINN liegt im LUSTVERLUST. “ [ W. Sch. ]

TEDDY-Bären@@  IDEE  @@  AUSFÜHRUNG  @@  FOTOS  @@  © PachT  @@
S C H L U S S

10.12.17 # P A R O D I E ( 06 ) – KRIMINALTANGO #

Saufkumpane laden ein

K r i m i n a l  –  T a n go

                       Kriminal-Tango … in der Taverne, 
                       dunkle Gestalten, rote Laterne … 
                       Abend für Abend lodert die Lunte, 
                       knisternde Spannung in der Luft … !

Und sie tanzen einen Tango: Jacky Brown und Peggy Miller … 
und der Chef steht an der Kasse, er kassiert das Eintrittsgeld … 
seine Frau, die ‘tolle Lola’, verkauft Sekt und Coca-Cola … 
und am Stammtisch in der Ecke sitzt die ganze Gaunerwelt!

                       Kriminal-Tango … in der Taverne, 
                       dunkle Gestalten, rote Laterne … 
                       Abend für Abend lodert die Lunte, 
                       knisternde Spannung in der Luft … !

Und die Band spielt einen Tango, drei der Gauner spielen Karten …
und die Gäste hier im Saale sehen froh und heiter aus … 
Und sie fragen dann die Lola: “ Habt ihr noch was Heißes da?” … 
und die Band spielt drauf was Flottes … plötzlich geh’n die Lampen aus …

                       Kriminal-Tango … in der Taverne, 
                       dunkle Gestalten, rote Laterne … 
                       Abend für Abend lodert die Lunte, 
                       und in die Spannung fällt ein SCHUSS … !

Und es klingt bald wie ein Tango: Als die Mädchen ängstlich schreien 
und die Männer schrecklich fluchen; doch die Band, die spielt nicht mehr … 
Lola kommt mit einer Kerze; was sie sieht, erfasst ihr Herze: 
Tot liegt ihr Chef am Boden und die Kasse, die ist leer …

                       Kriminal-Tango … in der Taverne, 
                       dunkle Gestalten, rote Laterne … 
                       Abend für Abend lodert die Lunte, 
                       knisternde Spannung in der Luft … ! 
___
© P. Achim Tettschlag, Erfurt, 20.01.1962 –
frei nach dem Schlager “Kriminal-Tango …” ( Hazzy-Osterwald-Sextett )

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008 6.KSF BUENOS AIRES _ kÜNSTLERVIERTEL

Reklame _ pur

“ DUMMHEIT ist die MUTTER des VERBRECHENS;
doch sind seine VÄTER manchmal genial. “
… [ S. J. L. ]

Eulen am Wege@@  IDEE  @@  AUSFÜHRUNG  @@  FOTOAuswahl  @@  © PachT  @@

 

03.12.17 # PARODIE ( 05 ) – Rote Schuhe #

Rote schuhe

Parodie

R o t e   S c h u h e   …

Es kam ein schönes Fräulein in unsern Klassenraum. 
Sie hat uns gut gefallen, ihre Schuhe war’n ein Traum. 
Sie trippelt durch das Zimmer; es war ein edler Klang. 
Und in der Pause war’s geschehn, die ganze Klasse sang:

            Rote Schuhe müsst man haben mit ‘ner großen Schnalle dran,,

            da kann man gut laufen und es guckt ein jeder an.

            Rote Schuhe müsst man haben, die Hacken hochgestellt,

            da wirkt man eleganter, und man ist Frau von Welt!

An die Tafel sollt’ ich schreiben, doch ich kam gar nicht dazu: 
Immer wieder schaute ich auf ihre roten Schuh’. 
Wütend droht sie mit ‘nem Tadel, das vergesse ich ihr nie. 
Zum Schluss dann gab sie mir ‘ne VIER, da weinte ich und schrie:

Rote Schuhe müsst man haben mit ‘ner großen Schnalle dran,,

            da kann man gut laufen und es guckt ein jeder an.

            Rote Schuhe müsst man haben, die Hacken hochgestellt,

            da wirkt man eleganter, und man ist Frau von Welt!

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© P. Achim Tettschlag [PachT] 1964
frei nach dem Schlager “Rote Lippen soll man küssen” mit Cliff Richard /
Text auf die Steno-Lehrerin Frau Rasehorn an der Kaufmännischen Berufsschule in Erfurt bezogen / öffentlich über den Strandfunk des Zeltplatzes Markgrafenheide mit der Gitarre vorgetragen)
___

FRAU in Balance

“ Eine elegante FRAU ist immer verliebt  –  in sich selbst. “ … [ La R. ]

FaCeDu_Showtanz vorm Elferrat-1994

@@  IDEE  @@  AUSFÜHRUNG  @@  FOTOAuswahl  @@  © PachT  @@

19.11.17 # PARODIE ( 04 ) – HEIDERÖSLEIN – im Wandel der ZEIT #

Rose auf Tablett

H e i d e r ö s l e i n   im Wandel der Zeit
( © PachT / Eisenach 1983 )

Sah ein Boy ‘ne Daisy stehn, 
Daisy auf der Wies’n, 
war so flott, gut anzusehen, 
schlich sich an und blieb dann stehn, 
spürte den Trieb sprießen. 
Daisy, Daisy, Daisy – du, 
Daisy auf der Wies’n …

Der Boy sprach: Ich knalle dich, 
Daisy auf die Wies’n! 
Daisy sprach: Ich zeig’ es dich, 
dass du ewig denkst an mich, 
von dir will ich’s wissen. 
Daisy, Daisy, Daisy – du, 
Daisy auf der Wies’n …

Und der geile Boy macht an 
Daisy auf der Wies’n; 
Daisy, ganz cool, sprang gleich an, 
ihm half nichts – dem armen Mann, 
kräftig musst’ er schießen. 
Daisy, Daisy, Daisy – blass, 
Daisy auf der Wies’n …
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Auge

“ Die KUNST zu lieben ist stets romantisch gewesen. “ … [ N. ]

2017.07.13. ThürLandesGartenSchau 016 WasserJPG

@@  IDEE  @@  AUSFÜHRUNG  @@  FOTOAuswahl  @@  © PachT  @@

29.10.17 # PARODIE (01) – Guten Morgen, liebe Sorgen … ! #

Herbst 2012 vom Arbeitsplatz gesehen 1

Guten Morgen, liebe Sorgen

Ich schrecke aus dem Schlaf in meiner heimatlichen Gruft. 
Irgend etwas stimmt da nicht, ich schnapp’ nach frischer Luft. 
Wie ich aus dem Bette springe, schlag’ ich mir gleich zwei Beul’n. 
– Keine Schwester weit und breit -, ach! … Ist das nicht zum Heul’n !

 

                                   Guten Morgen, liebe Sorgen; seid ihr auch  schon alle da? 
                                   Habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann ist ja alles klar!

 

Neben mir im Ehebett liegt noch alles unberührt. 
“Da gibt’s wohl jetzt ‘nen Hausfreund, der meine Frau verführt”; 
das denke ich so ganz stille auf dem Wege zum Abort, 
“nun haste keinen ‘Schatten’ mehr und auch die Frau ist fort !”

 

                                   Guten Morgen, liebe Sorgen; seid ihr auch  schon alle da? 
                                   Habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann ist ja alles klar!

 

Morgenstunde hat Gold im Munde ! – heißt ein alter Spruch, 
ich komm’ in die Küche rein, da brüll’ ich einen Fluch. 
Teller, Tassen, Flaschen, Gläser stehen hier wüst herum. 
Ach, war das eine schöne Ordnung im Sanatorium!

 

                                   Guten Morgen, liebe Sorgen; seid ihr auch  schon alle da? 
                                   Habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann ist ja alles klar!

 

Mein Chef bittet mich zur Audienz, gleich morgens in der Früh’. 
“Sie seh’n so ausgeglichen aus, so kannte ich Sie nie … ; 
doch nun vergessen ‘s ganz schnell Schwestern, Therapeuten. 
Jetzt fängt der Alltag wieder an. Ich werd’ es Ihn’ schon zeigen!”

 

                                   Guten Morgen, liebe Sorgen; seid ihr auch  schon alle da? 
                                   Habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann ist ja alles klar!

 

Ich sitz’ in einer Konferenz, mach’ autogenes Training: 
– leise rauscht der Blätterwald / ich träum’ vom hohen Fläming . 
Da ! eine Stimme ruft mich auf, man bittet mich ums Wort. 
Ruhig und gelassen tret’ ich vor, bedank’ mich und geh’ fort!

 

                                   Guten Morgen, liebe Sorgen; seid ihr auch  schon alle da? 
                                   Habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann ist ja alles klar!

 

Trotz vier Wochen Abstinenz, geh’ ich abends zu ‘ner Fete, 
kippe mir paar Cognac rein und tanze mit ‘ner Käthe. 
Plötzlich dann um Mitternacht rückt einer mir auf die Pelle … 
am andren Morgen werd’ ich wach und lieg’ in einer Zelle!

 

                                   Guten Morgen, liebe Sorgen; seid ihr auch  schon alle da? 
                                   Habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann ist ja alles klar!
___
(C) P. Achim Tettschlag, Belzig, 20.10.1988 – frei nach Jürgen von der Lippe –
musikalisch vom Verfasser selbst vorgetragen anlässlich einer Kurveranstaltung
im Sanatorium

PachT 1965 Solist auf Party in Nordhausen_Gehege 2

“ Die SORGEN lieben uns fürwahr nicht; eher erdrücken sie uns. “ … [ J. T. ]

Musik Live@@ IDEE @@ AUSFÜHRUNG @@ FOTOAuswahl @@  © PachT @@
@@@  FORTSETZUNGwöchentlich  s o n n t a g s   @@@

07.02.17 # JUBILÄUM: 10 J a h r e DENK- und SCHREIBLABOR #

warum-_-allgemein

Mit der BEANTWORTUNG dieser  F R A G E  vom 05.02.2007:

ssw01-geanke_lebenserfahrung
ssw02-gedanke_dievergangenheit
fing alles an … Ich wollte einen NEUBEGINN !
Dazu verfasste ich später diesen  P R O L O G:

pachts-gedankenspiele3-manuskript-03-10-07

Seelenschwingungen / Alltagsbetrachtungen

Der Blickwinkel meiner Gedanken im Tagebuch SEELENSCHWINGUNGEN

Weil
das ganze LEBEN für einen Jeden von uns
eine einzigartige URAUFFÜHRUNG ist,
wollte ich    n i c h t   mehr    w a r t e n
bis späterhin mal meine ERFAHRUNGEN
gedanklich verblasst sind.

Also

schreibe ich nun schon jetzt all das
für mich   B e m e r k e n s w e r t e
als   m e i n e    GEDANKEN auf …

Und das

aus dem aktuellen BLICKWINKEL
meiner unverfälschten BIOGRAFIE
sowie ureigensten LEBENSERFAHRUNG …

Ich schreibe also an der KOMPOSITION
meiner SEELENSCHWINGUNGEN 
nach VORLAGEN aus dem LEBEN.

Die zwar noch unvollendete   P A R T I T U R
aber bringt heute schon
mit ihren verbalen und instrumentalen STIMMEN
in DUR und MOLL
T a k t    für   T a k t
HARMONIEN und DISHARMONIEN,
leise und laute, hohe und tiefe Töne abwechselnd in LEGATO und STACCATO sowie
in kurzen und langen INTERVALLEN
zum Erklingen.

Was für eine VIELFALT
an EREIGNISSEN in Freude und Trauer,
an EINFLÜSSEN mit guten und bösen Absichten,
an FRAGEN und ANTWORTEN zu ERMESSENSFRAGEN mit eng und breit gefächerten Entscheidungsspielräumen
hat hier in unterschiedlichen Zeitabfolgen auf mich eingewirkt ?!
___
© PachT 2007
ssw00-gedanke_blickwinkel
___

Mein DENK- und SCHREIBLABOR – die   P r o j e k t e

Am 07.02.2007 hatte ich die IDEE, – 
über vier Jahrzehnte angestautes GEDANKENGUT -, 
in einem DENK- und SCHREIBLABOR -, aufzuarbeiten,
fort zu schreiben und zu veröffentlichen.

Hier nun meine PROJEKTE :

WORT im WORT – Buchstabenspielerei 
( 12. Mai 2012 bis heute )

ZIEL meiner WORTRECHERCHEN ist die höchstmögliche ZAHL von Wörtern zu finden, in denen mindestens ein weiteres Wort mit den gleichen BUCHSTABEN enthalten ist … Dazu einige Beispiele : MEHL – LEHM – HELM ; LAMPE – AMPEL – PALME ; MAHL – LAHM – HALM ; LEISE – ELISE – SEILE ..

Nach 7 Tagen hatte ich bereits 157 solcher Wörter gefunden.

 

Produktion von QUERDENKER – RÄTSEL 
( Oktober 2008 bis heute )

Für das Regionalmagazin „60Plusminus“ und das Veranstaltungsheft des Erfurter Karnevalvereins „FACEDU“ e. V.

 

GEDANKENSPIELE mit WORTEN anderer 
( Februar 2007 bis heute )

Moderation zwischen themenbezogenen ZITATEN von mehr oder weniger bekannten und berühmten Menschen.
+ 584 Variationen

 

TAGEBUCH – NOTIZEN „SEELENSCHWINGUNGEN“ 
( Februar 2007 bis heute )

TAGEBUCHAUFZEICHNUNGEN nach BEGEGNUNGEN, BEGEBENHEITEN und BEOBACHTUNGEN
+ 546 Eintragungen bis heute

 

Das ‚andere‘ deutsche Wörterbuch 
( Juni 1998 bis heute )

Recherche und Eigenkreation von doppelsinnigen Wörtern als Grundlage für QUERDENKER-RÄTSEL /
+ Bearbeitungsstand per 07.02.2017: 10.934 Wörter; dv. 1.181 eigene Kreationen

 

Meine lyrischen ARBEITEN 
Gedichte / Parodien und andere Texte

VERÖFFENTLICHUNGEN u. a.: 
“BIBLIOTHEK deutschsprachiger GEDICHTE“, Bd. XVI – Bd. XIX

“LITERAREON“ LYRIK – BIBLIOTHEK / Herbert Utz Verlag,
Bd. XI u. XI

 

Publizistische Arbeiten 
( 1963 bis heute )

Veröffentlichungen u. a. in Thüringer Allgemeine, Glaube+Heimat, BILD am Sonntag, Rheinischer Merkur, STERN, SUPERillu, SPRACHnachrichten, Frohe Botschaft, ARD – „HartaberFair“, ARD – „Günther Jauch“, MDR – „Frei von der Lippe“, Deutschland_today,

 

Meine KURIOSITÄTEN – ECKE
( 2007 bis heute ) 
 

144 ENTDECKUNGEN

Meine GULLY – DECKEL – SAMMLUNG
( 2009 bis heute )

242 Motive

 

darüberhinaus

lasse ich die Leser meiner Blogseite teilhaben an den noch für mich  m ö g l i c h e n  REISEN sowie BESUCHEN von VERANSTALTUNGEN jeglicher Art.

___

Es gibt sichtbare und lesbare ERGEBNISSE so u. a.:

bibliothek-dtschspr-gedichte-2016_-13-bd-xix-_-arbeitsergebnisse
magazin-60plusminus-portrait-z-okt-2013
pachts-anderedeutschewo%cc%88rterbuch-20-06-13
erfurt-_-thu%cc%88ringen-landeshauptstadt-1
kurios-30-leben-und-sterben-so-nahe
der-spiegel-42_14-s-8
___

Ob ich noch weitere 10 Jahre in meinem D – u – S – LABOR

a_pachts-blog-_-einladung-0-2015-wpa r b e i t e n   kann ? … Wer weiß das schon !

pachts-schreibstube_fundus-2

“  Der GEDANKE legt den GRUND für die TAT; also glaube an deine eigenen GEDANKEN. “ … [ H. Graf M. / R.W. E. ]

 

pacht-denk-und-schreiblabor-blinkie
Ein virtuelles  GEBURTSTAGSGESCHENK   2 0 0 9
aus STUTTGART …

geburtstagsstraus-neutral
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07.06.15 # ALARM in der TAVERNE #

[ Idee / TEXT: Parodie KRIMINALTANGO (1962) / Fotos – © PachT ]

Blick in die Nacht 1
.

Kriminal – Tango

Kriminal-Tango …
in der Taverne,

dunkle Gestalten, rote Laterne …
Abend für Abend lodert die Lunte,
knisternde Spannung in der Luft … !

Und sie tanzen einen Tango:
Jacky Brown und Peggy Miller …

und der Chef steht an der Kasse,
er kassiert das Eintrittsgeld ;…

seine Frau, die ‘tolle Lola’,
verkauft Sekt und Coca-Cola …

und am Stammtisch in der Ecke
sitzt die ganze Gaunerwelt!

Kriminal-Tango …
in der Taverne,

dunkle Gestalten, rote Laterne …
Abend für Abend lodert die Lunte,
knisternde Spannung in der Luft … !

Und die Band spielt einen Tango,
drei der Gauner spielen Karten …

und die Gäste hier im Saale sehen
froh und heiter aus .…

Und sie fragen dann die Lola: “
Habt ihr noch was Heißes da?” …

und die Band spielt drauf was Flottes …
plötzlich geh’n die Lampen aus …

Kriminal-Tango …
in der Taverne,

dunkle Gestalten, rote Laterne …
Abend für Abend lodert die Lunte,
und in die Spannung fällt ein SCHUSS!

Und es klingt bald wie ein Tango:
Als die Mädchen ängstlich schreien

und die Männer schrecklich fluchen,…
doch die Band, die spielt nicht mehr.…

Lola kommt mit einer Kerze;
was sie sieht, erfasst ihr Herze:
Tot liegt der Chef am Boden
und die Kasse, die ist leer …

Kriminal-Tango …
in der Taverne,

dunkle Gestalten, rote Laterne …
Abend für Abend lodert die Lunte,
knisternde Spannung in der Luft!
___
© PachT / Erfurt, 20.01.1962 –
frei nach „Kriminal-Tango“ mit dem Hazzy-Osterwald-Sextett
*

174 ReiseSplitter

“ Im BÖSEN sind die MENSCHEN wahrer
als im GUTEN.“ … [ K.H. W. ]

473 6.KSF Deck 5 _ Ladenstraße

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12.02.15 # In ERFORDIAS Mauern # Parodie #

[ „In Erfordias Mauern“ – frei nach dem Stimmungslied “An der Nordseeküste”
von de Reede/Mol/Ortel/van Hill/ Büchner
für die FaCeDu-Prunksitzung der Saison 1995/96 geschrieben – © PachT ]
.

2014.03.01 41.FaCeDu-PrunkSitzung 24 Dem Prinzenpaar zum Gruße
.

In Erfordias Mauern

Im Jahr ‘89 – zur Wendezeit, da hatten wir Erfurter uns befreit.
Nun haben wir Freiheit und Demokratie,
doch heut’ streiten wir lauthals mal HOTT und mal HÜH.

:yes: In Erfordias Mauern, im Thüringer Land,
da passieren oft Sachen ohne Sinn und Verstand … !

.

Die uns jetzt regieren, das sei hier erwähnt, die haben vergessen dass wir sie gewählt.
Sie wollten die Besten von uns allen sein;
doch Worte und Taten stimmen nicht überein.

:yes: In Erfordias Mauern, im Thüringer Land,
da passieren oft Sachen ohne Sinn und Verstand … !

.

So wechselhaft wie’s Meer – mal Ebbe, mal Flut: Politiker arbeiten mal schlecht, mal gut.
Am erfolgreichsten wirkten sie für sich jedoch:
an der Diätenerhöhung trotz dem Finanzloch.

:yes: In Erfordias Mauern, im Thüringer Land,
da passieren oft Sachen ohne Sinn und Verstand … !

.

Arbeit ‘ne sinnvolle Tätigkeit ist, die man leider bei vielen Beamten vermisst.
Der Fiskus ist mächtig und er höhnisch lacht,
wenn Familien er jährlich zum Bonsai gemacht.

:yes: In Erfordias Mauern, im Thüringer Land,
da passieren oft Sachen ohne Sinn und Verstand … !

.

Gerüchte gibt’s massig, Gerüchte gibt’s pur: Die Einheit Deutschlands vollzöge sich nur, –
so tuscheln’s die Wessis von früh bis ganz spät -,
wenn kein Erfurter mehr in den Grundbüchern steht.

:yes: In Erfordias Mauern, im Thüringer Land,
da passieren oft Sachen ohne Sinn und Verstand … !

___

FaCeDu-Elferrat-1994
.

Bleib wie du bist und ändere dich täglich. “ … [Sp.-Spr.]

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2015 FaCeDu 09 Akteur Jörg Hindemith
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10.02.15 # Das andere, m e i n LIED vom NIPPEL #

[“ Das LIED vom NIPPEL “ – P. Achim Tettschlag, Erfurt, 23.10.1980 –
frei nach Mike Krüger für die FaCeDu-Prunksitzungen der Saison 1980/81]
.

PachT Karneval 1981
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Das Lied vom N i p p e l

Mein Freund fuhr mal nach Erfurt, allein stand er so dann
auf dem großen Bahnhofsvorplatz, schon kam die Straßenbahn.
Er stieg ein mit all den Leuten, doch wusst’ er nicht zu bezahl’n
da sprach von hinten ihn ein Mädel an:

Du musst zuerst den Nippel durch die Lasche ziehn
und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben drehn.
Da erkennst du einen Pfeil und da drückst du kräftig drauf,
dann hast du auf dem ‘Schnippel’ Löcher drauf …

Mein Freund und ich, wir beide, gingen zur Diskothek,
wir tranken viel Korn und Cola und tanzten unentwegt.
Wir wollten Kavaliere sein, doch das war dort nicht gefragt,
zwei Mädchen haben uns spontan gesagt:

Ihr müsstet jetzt den Nippel durch die Lasche ziehn
und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben drehn.
Da erblickt ihr einen Pfeil und das heißt, wir sind bereit;
die Nacht ist kurz, wir haben keine Zeit ! …

Ich hatte mal ‘ne Freundin, die liebte mich wie dumm,
sie verehrte auch mein Auto; sie wusste schon warum
In den Wald wollten wir fahren, der Motor sprang nicht,
da schrie sie voller Ungeduld mich an:

Du musst sofort den Nippel durch die Lasche ziehn
und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben drehn.
Da erscheint sogleich ein Pfeil und du spürst es schon recht bald:
Im Auto geht’s so gut wie auch im Wald…

Ich wollte mal ins Kino, der Film erschien mir gut.
Als ich die lange Schlange sah, verlor ich allen Mut.
Drauf ging ich zum Kassenfräulein, sie war kompromissbereit.
So sparte ich mit lange Wartezeit:

Man muss eben den Nippel durch die Lasche ziehn
und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben drehn.
Da erkennt man auch den Pfeil und er zeigt die Lage an:
Mit kleinen” Extras” kommt man an alles dran …

Ihr seid so froh und lustig, das kann ich gut versteh’n.
Doch ich stelle mir die Frage: “Wohin soll das noch geh’n?
Ihr trinkt Alkohol und tanzt viel, ob jung oder betagt.
Doch darum hab’ ich mich jetzt so gefragt:

Könnt ihr danach den Nippel durch die Lasche ziehn
und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben drehn?
Erkennt ihr dann noch den Pfeil? Ihr wisst doch , das ist so nett!
Oder fallt todmüde ihr heut’ ins Bett? …

___

KV FaCeDu e. V.
.

“ Man lebt immer zweimal –
einmal in der WIRKLICHKEIT und einmal in der ERINNERUNG. “
[H. de B.]

.

PachT 2013
Mein Stolz in der 5. Jahreszeit
___*

08.02.15 # GUTEN MORGEN … #

[ Fotos: PachT 1965 als Solist auf einer Party
in Wilhelmsthal b. Eisenach / Text © Alle Rechte vorbehalten by PachT ]
.
PachT 1965
.
Ich schrecke aus dem Schlaf in meiner heimatlichen Gruft.
Irgend etwas stimmt da nicht, ich schnapp’ nach frischer Luft.
Wie ich aus dem Bette springe, schlag’ ich mir gleich zwei Beul’n.
– Keine Schwester weit und breit -, ach! … Ist das nicht zum Heul’n !

Guten Morgen, liebe Sorgen; seid ihr auch schon alle da?
Habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann ist ja alles klar!

Neben mir im Ehebett liegt noch alles unberührt.
“Da gibt’s wohl jetzt ‘nen Hausfreund, der meine Frau verführt”;
das denke ich so ganz stille auf dem Wege zum Abort,
“nun haste keinen ‘Schatten’ mehr und auch die Frau ist fort !”

Guten Morgen, liebe Sorgen; seid ihr auch schon alle da?
Habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann ist ja alles klar!

Morgenstunde hat Gold im Munde ! – heißt ein alter Spruch,
ich komm’ in die Küche rein, da brüll’ ich einen Fluch.
Teller, Tassen, Flaschen, Gläser stehen hier wüst herum.
Ach, war das eine schöne Ordnung im Sanatorium!

Guten Morgen, liebe Sorgen; seid ihr auch schon alle da?
Habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann ist ja alles klar!

Mein Chef bittet mich zur Audienz, gleich morgens in der Früh’.
“Sie seh’n so ausgeglichen aus, so kannte ich Sie nie …;
doch nun vergessen ‘s ganz schnell Schwestern, Therapeuten.
Jetzt fängt der Alltag wieder an. Ich werd’ es Ihn’ schon zeigen!”

Guten Morgen, liebe Sorgen; seid ihr auch schon alle da?
Habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann ist ja alles klar!

Ich sitz’ in einer Konferenz, mach’ autogenes Training:
– leise rauscht der Blätterwald / ich träum’ vom hohen Fläming.
Da ! eine Stimme ruft mich auf, man bittet mich ums Wort.
Ruhig und gelassen tret’ ich vor, bedank’ mich und geh’ fort!

Guten Morgen, liebe Sorgen; seid ihr auch schon alle da?
Habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann ist ja alles klar!

Trotz vier Wochen Abstinenz, geh’ ich abends zu ‘ner Fete,
kippe mir paar Cognac rein und tanze mit ‘ner Käthe.
Plötzlich dann um Mitternacht rückt einer mir auf die Pelle …
am andren Morgen werd’ ich wach und lieg’ in einer Zelle!

Guten Morgen, liebe Sorgen; seid ihr auch schon alle da?
Habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann ist ja alles klar!

___
(P a c h T , Belzig, 20.10.1988 – frei nach Jürgen von der Lippe –
musikalisch vom Verfasser vorgetragen anlässlich einer Veranstaltung
im dortigen Sanatorium)
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PachT 1965 Solist auf Party in Nordhausen_Gehege 2

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Die moderne MUSIK verlangt nach einer ELITE, und
die arbeitenden MASSEN verlangen nach MUSIK
. “ … [J.-P. S.]

.

2013.09.12. D S D S _ 05 PachT
___*