14.10.22 #Rückblick: #HERBST #

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Herbstspaziergang – Gedanken

 Wenn das LAUB auf dem Weg alles GELD wär,
ja, dann möchte’ ich ein WANDERER immer sein.
Oh, was würd’ ich laufen können,
um so Manches mir zu gönnen,
denn das Laub vor mir wird immer mehr und mehr ...
 
Wie oft schon hab’ ich mir überlegt:
Kinder, mir geht es zwar gut;
Doch wenn plötzlich ‘ne GLÜCKSFEE vor mir steht, -
wahrhaftiges Fleisch und Blut -,
und ließe die WINDE um mich herum wehen:
Mal stark, mal schwach, mal so und so.
Ich würde nie mehr fort von hier gehen,
denn ich wär‘ ein LEBEN lang   f r o h !
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© P. Achim Tettschlag 
frei nach “Wenn das Wasser im Rhein ...“
Erfurt, 25.10.2016 / 
Veröffentlicht in ThürAllgem v. 01.11.16; Leser-Seite
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IDEE @ AUSFÜHRUNG @ Text/Fotos @
© PachT

06.07.21 # Der MEISTER der OHRWÜRMER ist tot … R.I.P # Bill Ramsay #

1962 schrieb ich seinen Text zu “Ohne Krimi geht die Mimi …“ für meine Auftritte mit der Gitarre um …
Zur Erinnerung an diese schöne Zeit mit seinen Schlagern
hier meine Parodie:
Ohne Teddy

Ist das Fernseh’n spät zu Ende, sagt die Lilly: “Gott sei Dank!”
Und sie geht dann voller Freude an den alten Kleiderschrank.
Keine Wäsche, keine Strümpfe holt sie aus dem Schrank heraus.
Nein, einen großen gelben Teddy nimmt sie sich heraus …


Ich möchte schlafen, doch die Lilly will spielen.
Ich möchte schlafen, doch die Lilly spielt immer noch mit diesem Tier:
Und sie streichelt und sie küsst ihn, doch der Bär, der rührt sich nicht.
Aber dennoch macht die Lilly ein so glückliches Gesicht.
Ich muss alles miterleben: Er sitzt keck auf ihrer Brust
und was er da so brummt, hätt’ ich zu gern einmal gewusst.


		Ohne Teddy geht die Lilly nie ins Bett!
		Ohne Teddy tut’s die Lilly leider nie
		und ihm schenkt sie ihre Sympathie!


Ich möchte schlafen, doch die Lilly will spielen.
Die nächste Kosung wart’ ich gar nicht erst ab und schleiche
aus dem Zimmer, aus der Wohnung, in das Haus gleich vis a vis,
denn dort wohnt das junge Fräulein mit dem Namen Rosalie.
Bei dem Mädchen bin ich täglich, trinke Sekt und rauch’ ORIENT,
und bleibe dann solang bei mir zu Haus’ das Licht noch brennt …

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© P. Achim Tettschlag, Erfurt, 26.10.1962 - 
frei nach dem Schlager “Ohne Krimi geht die Mimi…” mit Bill Ramsey

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IDEE @ AUSFÜHRUNG @ Text / Fotos @  
© PachT

11.11.2020 – o graus – die #FünfteJahreszeit fällt aus !

Eine T R A U E R R E D E …

Der “ 1 1 . 1 1 . 2 0 2 0
(Spontan, – situationsbedingt -, umgeschriebene Eröffnungsrede / Erfurt, vom 11.11.1981, FaCeDu – Auftakt,  iga / ‘STERNWARTE‘)

Zunächst sei nüchtern mal gefragt,
was dir wohl dieses Datum sagt.
Vielleicht fällt dir da sicher ein:
Ab heute darf man närrisch sein!
Wegen ‘nem VIRUS – Biest, o graus,
fällt der Karnevalsauftakt aus …


Nun interessiert’s nicht jedermann.
Die Frage: “Was geht mich das an?”
wird auch heute erneut gestellt
in coronaverseuchter Welt.
Damals nutze ich immer froh
die Chance für ‘ne Laudatio
auf jene schöpferische Kraft,
die für den Alltag Flügel schafft.
Jetzt jauchzt der Griesgram wie noch nie: Auch Narren … Opfer der Pandemie!


Für Frohsinn, Spaß und Heiterkeit
bleibt heute weder Raum noch Zeit.
Zwar sagt man, Lachen sei gesund,
doch zählt heut‘ nicht dieser Befund.
Willst du jetzt dich amüsieren,
könntest Arges du riskieren.
Deshalb unterdrück‘ das Lachen,
sei kreativ, mach‘ andre Sachen!


Wer diesen Rat befolgt und hört,
korrekt bleibt und sich nicht empört,

wer tief im Herzen närrisch bleibt,
und dieses nur zu Hause treibt,
der gehört zu den wahren Narren,
die hoffnungsvoll auf Bess’rung harren,
denn einen GRUND zum Fröhlichsein
gibt’s 2021 schon  i n s g e h e i m …


FaCeDu – HELAU / ErFoRoDiA – HELAU!
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© PachT / Erfurt, 10.11.2020
Ehrenpräsident des KV FaCeDu e.V.

“TRAUER ist nicht so schlimm,
schrecklich wäre nur
die HOFFNUNGSLOSIGKEIT.“
[J. C. / PachT 2020]

IDEE @ AUSFÜHRUNG @ Text / Fotos @ © PachT

21.06.20 #Extra für die #Band den #Text geschrieben … #

Das war vor 54 Jahren …

Auf der Burg, da gibt’s kein Sünd’

Die Nacht ist sternenklar und mild,
vor meinen Augen steht immer nur ein Bild:
Eine Burg mit vielen, vielen kleinen Kämmerlein –
wer möchte nicht einmal da drinnen sein?

Eines Tages sagt’ mein Chef zu mir:
“Mensch, Junge, du trinkst so gerne Bier!
Pack’ die Koffer und fahr’ zur ideologischen Kur,
leb’ aber nicht wider die Natur!”

Als ich ankam, war noch alles öd und leer,
doch dann kamen immer mehr und mehr.
– Halt dich fest, meine Junge, und lass dich nicht verführ’n,
sonst verschließen sich dir alle Tür’n.

Trink ein Bier, wenn’s sein muß auch paar mehr,
doch lass die Frauen, die gibt’s wie Sand am Meer.
Denn hier oben auf der Burg, da gibt’s ein Risiko:
Sieht man dich … tuschelt man gleich … Ach sooo! –

                                   Auf der Burg, da gibt’s kein’ Sünd’,
                                   da weht nur ein scharfer Wind.
                                   Und die Unstrut plätschert leise ihre Melodie,
                                   bei Alkohol klingt’s wie ‘ne Sinfonie …

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© PachT – frei nach „BUTTERFLY“
für die “ROBY‘s“ geschrieben aus Spass an der Freude

“Die HÖLLE ist bevölkert
von AMATEURMUSIKERN.“
[B. Shaw]

@ IDEE @ AUSFÜHRUNG @ Text / Fotomontage u. Auswahl @ © PachT @

08.11.19 # DANKESCHÖN zum WELTPUTZTAG #

Zum WELTPUTZTAG … am 08.November
frei nach dem Kinderlied „Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann …“

Es geht ’ne PI-PA-PUTZEFRAU
in unsrem Haus herum, widi – bum,
es geht ’ne PI-PA-PUTZEFRAU
in unsrem Haus herum …
Sie mühet sich, doch freut sie sich,
sie wirft STAUBLÄPPCHEN hinter sich.
Es geht ’ne PI-PA-PUTZEFRAU
in unsrem Haus herum …

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[Text und Fotomontage – © P. Achim Tettschlag, 2011 (PachT) ]

@ IDEE @ AUSFÜHRUNG @ Text / Fotoauswahl / Montage© PachT @

27.02.19 # Singt, ihr NARREN #

Meine gesungene BÜTTENREDE frei nach “Sing, mein SACHSE sing“  1982

Lacht, ihr Narren lacht …

Der Bürger liebt das Fernsehn sehr,
das macht ihm viel Vergnügen.
Und sagt einer, es wär’ nicht so,

dann tut er sicher lügen:
Gespannt sitzt er im Sessel
und glotzt den “Bunten Kessel”.

Doch kommt die Faschingszeit heran,
das wirkt gleich wie ein Schocker.
Da gibt’s welche , die wer’n mobil,

ganz locker so vom Hocker.
            > Ein Narr lässt sich nicht knitschen,
              der Narr, der singt sein Liedchen:
              Lacht, ihr Leute, lacht,

  auch wenn das Zwerchfell kracht,
              und nutzt die Faschingszeit

  für Spaß und Heiterkeit!
              So ein närr’scher Plausch

  versetzt euch in een Rausch
              und macht euch augenblicklich:  

  zufrieden, froh und glücklich! <

Der Bürger liebt sein trautes Heim,
das macht ihm viel Vergnügen.
Und hat er noch ein treues Weib,

die tut die Kinder kriegen.
So treibt nun mal Liebe
stets immer neue Triebe.
Doch kommt die Faschingszeit heran,

tun Narr’n sich amüsieren;
sie gucken mal nach andren Fraun,

tun auch mal was riskieren!
            > Ein Narr lässt sich nicht knitschen,
             der Narr, der singt sein Liedchen:
             Lacht, ihr Leute, lacht,

  auch wenn das Zwerchfell kracht,
             und nutzt die Faschingszeit

  für Spaß und Heiterkeit!
             So ein närr’scher Plausch

  versetzt euch in een Rausch
             und macht euch augenblicklich:

  zufrieden, froh und glücklich! <

Der Bürger liebt sein Auto sehr,
das hat er zum Vergnügen.
Doch manchmal wird er ärgerlich,
tut er mal was nicht kriegen:
paar Wochen muss er laufen,
um ‘n Ersatzteil zu kaufen.
Doch kommt die Faschingszeit heran,
steht er an der Bar ganz vorn;
dann lässt er Kraftstoff ‘Kraftstoff’ sein,
tankt nur noch “Doppelkorn”!
            > Ein Narr lässt sich nicht knitschen,
             der Narr, der singt sein Liedchen:
             Lacht, ihr Leute, lacht,
auch wenn das Zwerchfell kracht,
             und nutzt die Faschingszeit
für Spaß und Heiterkeit!
             So ein närr’scher Plausch
versetzt euch in een Rausch
            und macht euch augenblicklich:
zufrieden, froh und glücklich! <

“Nichts kennzeichnet einen MENSCHEN besser
als sein VERHALTEN gegenüber NARREN.“ [H.F. A.]

@ IDEE @ AUSFÜHRUNG @ TEXT / FOTO @ © PachT @

07.11.18 # ERINNERUNG in ROT #

Hintergrund 30 roter Vorhang

R o t e    S c h u h e …

Es kam ein schönes Fräulein in unsern Klassenraum.
Sie hat uns gut gefallen, ihre Schuhe war’n ein Traum.
Sie trippelt durch das Zimmer; es war ein edler Klang.
Und in der Pause war’s geschehn, die ganze Klasse sang:

            Rote Schuhe müsst man haben mit ‘ner großen Schnalle dran,
            da kann man gut laufen und es guckt ein jeder an.
            Rote Schuhe müsst man haben, die Hacken hochgestellt,
            da wirkt man eleganter, und man ist Frau von Welt!

An die Tafel sollt’ ich schreiben, doch ich kam gar nicht dazu:
Immer wieder schaute ich auf ihre roten Schuh’.
Wütend droht sie mit ‘nem Tadel, das vergesse ich ihr nie.
Zum Schluss dann gab sie mir ‘ne VIER, da weinte ich und schrie:

            Rote Schuhe müsst man haben mit ‘ner großen Schnalle dran,
            da kann man gut laufen und es guckt ein jeder an.
            Rote Schuhe müsst man haben, die Hacken hochgestellt,
            da wirkt man eleganter, und man ist Frau von Welt! 
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© P. Achim Tettschlag [PachT], 27.07.1964 
frei nach dem Schlager “Rote Lippen soll man küssen” mit Cliff Richard / 
Text auf die Steno-Lehrerin Frau Rasehorn an der BBS des HO-Warenhaus ‘Centrum’ bezogen / öffentlich über den Strandfunk des Zeltplatzes Markgrafenheide mit der Gitarre vorgetragen

Parodie ROTE SCHUHE 1964

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„MODE ist eine TARNKAPPE, mit der man gesehen werden will.“ [W. W.]

 

Schuhe rot mit Schnalle

@ IDEE @ AUSFÜHRUNG @ Text  @  © PachT @