1962 schrieb ich seinen Text zu “Ohne Krimi geht die Mimi …“ für meine Auftritte mit der Gitarre um … Zur Erinnerung an diese schöne Zeit mit seinen Schlagern hier meine Parodie:
Der “ 1 1 . 1 1 . 2 0 2 0 ” (Spontan, – situationsbedingt -, umgeschriebene Eröffnungsrede / Erfurt, vom 11.11.1981, FaCeDu – Auftakt, iga / ‘STERNWARTE‘)
Zunächst sei nüchtern mal gefragt, was dir wohl dieses Datum sagt. Vielleicht fällt dir da sicher ein: Ab heute darf man närrisch sein! Wegen ‘nem VIRUS – Biest, o graus, fällt der Karnevalsauftakt aus …
Nun interessiert’s nicht jedermann. Die Frage: “Was geht mich das an?” wird auch heute erneut gestellt in coronaverseuchter Welt. Damals nutze ich immer froh die Chance für ‘ne Laudatio auf jene schöpferische Kraft, die für den Alltag Flügel schafft. Jetzt jauchzt der Griesgram wie noch nie: Auch Narren … Opfer der Pandemie!
Für Frohsinn, Spaß und Heiterkeit bleibt heute weder Raum noch Zeit. Zwar sagt man, Lachen sei gesund, doch zählt heut‘ nicht dieser Befund. Willst du jetzt dich amüsieren, könntest Arges du riskieren. Deshalb unterdrück‘ das Lachen, sei kreativ, mach‘ andre Sachen!
Wer diesen Rat befolgt und hört, korrekt bleibt und sich nicht empört, wer tief im Herzen närrisch bleibt, und dieses nur zu Hause treibt, der gehört zu den wahren Narren, die hoffnungsvoll auf Bess’rung harren, denn einen GRUND zum Fröhlichsein gibt’s 2021 schon i n s g e h e i m …
Die Nacht ist sternenklar und mild, vor meinen Augen steht immer nur ein Bild: Eine Burg mit vielen, vielen kleinen Kämmerlein – wer möchte nicht einmal da drinnen sein?
Eines Tages sagt’ mein Chef zu mir: “Mensch, Junge, du trinkst so gerne Bier! Pack’ die Koffer und fahr’ zur ideologischen Kur, leb’ aber nicht wider die Natur!”
Als ich ankam, war noch alles öd und leer, doch dann kamen immer mehr und mehr. – Halt dich fest, meine Junge, und lass dich nicht verführ’n, sonst verschließen sich dir alle Tür’n.
Trink ein Bier, wenn’s sein muß auch paar mehr, doch lass die Frauen, die gibt’s wie Sand am Meer. Denn hier oben auf der Burg, da gibt’s ein Risiko: Sieht man dich … tuschelt man gleich … Ach sooo! –
Meine gesungene BÜTTENREDE frei nach “Sing, mein SACHSE sing“ 1982
Lacht, ihr Narren lacht …
Der Bürger liebt das Fernsehn sehr, das macht ihm viel Vergnügen. Und sagt einer, es wär’ nicht so, dann tut er sicher lügen: Gespannt sitzt er im Sessel und glotzt den “Bunten Kessel”. Doch kommt die Faschingszeit heran, das wirkt gleich wie ein Schocker. Da gibt’s welche , die wer’n mobil, ganz locker so vom Hocker. > Ein Narr lässt sich nicht knitschen, der Narr, der singt sein Liedchen: Lacht, ihr Leute, lacht, auch wenn das Zwerchfell kracht, und nutzt die Faschingszeit für Spaß und Heiterkeit! So ein närr’scher Plausch versetzt euch in een Rausch und macht euch augenblicklich: zufrieden, froh und glücklich! <
Der Bürger liebt sein trautes Heim, das macht ihm viel Vergnügen. Und hat er noch ein treues Weib, die tut die Kinder kriegen. So treibt nun mal Liebe stets immer neue Triebe. Doch kommt die Faschingszeit heran, tun Narr’n sich amüsieren; sie gucken mal nach andren Fraun, tun auch mal was riskieren! > Ein Narr lässt sich nicht knitschen, der Narr, der singt sein Liedchen: Lacht, ihr Leute, lacht, auch wenn das Zwerchfell kracht, und nutzt die Faschingszeit für Spaß und Heiterkeit! So ein närr’scher Plausch versetzt euch in een Rausch und macht euch augenblicklich: zufrieden, froh und glücklich! <
Der Bürger liebt sein Auto sehr, das hat er zum Vergnügen. Doch manchmal wird er ärgerlich, tut er mal was nicht kriegen: paar Wochen muss er laufen, um ‘n Ersatzteil zu kaufen. Doch kommt die Faschingszeit heran, steht er an der Bar ganz vorn; dann lässt er Kraftstoff ‘Kraftstoff’ sein, tankt nur noch “Doppelkorn”! > Ein Narr lässt sich nicht knitschen, der Narr, der singt sein Liedchen: Lacht, ihr Leute, lacht, auch wenn das Zwerchfell kracht, und nutzt die Faschingszeit für Spaß und Heiterkeit! So ein närr’scher Plausch versetzt euch in een Rausch und macht euch augenblicklich: zufrieden, froh und glücklich! <
“Nichts kennzeichnet einen MENSCHEN besser als sein VERHALTEN gegenüber NARREN.“ [H.F. A.]
Es kam ein schönes Fräulein in unsern Klassenraum. Sie hat uns gut gefallen, ihre Schuhe war’n ein Traum. Sie trippelt durch das Zimmer; es war ein edler Klang. Und in der Pause war’s geschehn, die ganze Klasse sang:
Rote Schuhe müsst man haben mit ‘ner großen Schnalle dran, da kann man gut laufen und es guckt ein jeder an. Rote Schuhe müsst man haben, die Hacken hochgestellt, da wirkt man eleganter, und man ist Frau von Welt!
An die Tafel sollt’ ich schreiben, doch ich kam gar nicht dazu: Immer wieder schaute ich auf ihre roten Schuh’. Wütend droht sie mit ‘nem Tadel, das vergesse ich ihr nie. Zum Schluss dann gab sie mir ‘ne VIER, da weinte ich und schrie: