28.12.21 # Kalter Krieg wird diesmal heißer #

HEILIGABEND war in unserer Regionalpresse nachstehende, zwar klein gehaltene MELDUNG zu lesen :

Korrektur: S. 6

Diese BOTSCHAFT veranlasste mich nun doch, darüber frustriert, schnell noch meine GEDANKEN dazu vor meinem Heiligabend-Spaziergang niederzuschreiben:

Der ‘kalte‘ Krieg, die Kubakrise 1962 und die reziproke Wiederholung 2021

Weder der Nato-Generalsekretär J. Stoltenberg (geb. 1959) noch die deutsche Außenministerin A. Baerbock (geb. 1980) können die Ängste der Menschen in den 13 Tagen der Kubakrise im Oktober 1962 nachvollziehen. Ich erinnere mich noch sehr genau, wie ich damals als 18jähriger mit den fragenden Gedanken zu Bett ging, ob ich am nächsten Tag noch in Frieden werde weiterleben können.
In Folge des immensen Wettrüstens kam es zur Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen vor den Toren Nordamerikas auf Kuba. Ein atomarer Weltkrieg zwischen den sogenannten Supermächten USA und UdSSR bedurfte nur noch eines gezielten oder eines gar nur versehentlichen Knopfdrucks. Zum Glück hat die Diplomatie dieses Problem beilegen können - die Welt hat aufgeatmet.
Heute - 59 Jahre später – wiederholt sich die Geschichte im umgekehrten Sinne: Diesmal fühlt sich Russland militärisch umstellt. Die ‘Politik der Stärke‘ gewinnt wieder an Fahrt, das Ende ist nicht abzusehen.
Wenn man selbst erlebte Geschichte vor Augen hat, kommen natürlich kritische Fragen auf: Ohne weltweiten Aufschrei und Sanktionen blieben bisher die amerikanischen Atombombenabwürfe über Japan, der Napalm-Krieg in Vietnam, der geheimdienstlich initiierte Krieg im Irak, die tausende Drohnenangriffe in Krisengebieten und die stets damit in Verbindung zusehenden tausenden Todesopfer. Die stetig, auch hierzulande, wachsende Waffenproduktion und deren Export zum Töten von Menschen sucht augenscheinlich nach Kriegshandlungen, um das veraltete Kriegsmaterial im Einsatz loswerden zu können. Ich habe noch eine Formel in Erinnerung, die einen historisch erkennbaren Kreislauf beschreibt: Kapitalismus – Krise – Krieg!  
Zuerst muss das politische und soziale Klima zwischen den Menschen und den Staaten verbessert werden, dann wir sich auch das Weltklima zum Guten verändern. Das ist mein weihnachtlicher Wunsch an die Verantwortlichen auf unserem gefährdeten Planeten.
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P. Achim Tettschlag, Erfurt-Melchendorf 
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“An den MENSCHEN ist nur 
ernst zu nehmen, was bleibt, 
wenn es um 
LEBEN und TOD geht.“
[H.A. M.]
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21.05.21 #Erinnerung an #Tagebuchnotiz (102)

Konfliktlösungsweg

Betrachten
wir das nächste Mal
einen KONFLIKT
einfach
mit den AUGEN
des anderen,

eröffnet
sich gewiss die CHANCE,
dass sich das PROBLEM
ganz von selbst löst …

Eine solche
BETRACHTUNGSWEISE der DINGE
bedarf allerdings beidseitigem
WOLLEN, DENKEN und HANDELN!
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© PachT 2009
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