10.01.12 # Das VERTRAUEN zu POLITIKERN ist infrage gestellt #

[ Text und Fotomontagen – © PachT ]
.

Die ARD – Sendung „GüntherJauch“ vom 08.01.12
zur NOCH – GLAUBWÜRDIGKEIT des derzeitigen BUNDESPRÄSIDENTEN
nehme ich zum Anlaß, nochmals
persönliche A u f z e i c h n u n g e n
über politische ETHIK und ETHOS eines POLITIKERS
aus einer V O R L E S U N G vor christlichen POLITIKERN in Thüringen
aus dem Jahre 1990 in der BRUNNENKIRCHE zu Erfurt zu veröffentlichen,
da diese in keiner Weise an AKTUALITÄT verloren haben :
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Z e h n
GRUNDHALTUNGEN für einen POLITIKER

( Referent: Prof. Dr. Wilhelm Ernst )

POLITIK
ist die FÜHRUNG von GEMEINWESEN auf der Basis von MACHTBESITZ.

Politische FÜHRUNG
ist also zielbewusste Ausübung von MACHT zur Förderung des GEMEIN-WOHLS.

LEGITIMATIOSBASIS
des Staates und des legitimen Staatshandelns
sind die MENSCHEN als Mitglieder der Gesellschaft selbst –
das VOLK als SOUVERÄN !

Die PRINZIPIEN der politischen ETHIK :

– personale und politische FREIHEIT

– gewaltenteilige RECHTSSTAATLICHKEIT

– chancengerechter SOZIALSTAAT

– repräsentative und partizipatorische DEMOKRATIE

– PLURALISMUS

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Der ETHOS des POLITIKERS –
KONSQUENZEN für sein persönliches und politisches Handeln

POLITIKER
sind im allgemeinen nicht anders als andere MENSCHEN,
aber
POLITIKER
müssen sich an strengeren Maßstäben messen lassen als andere BÜRGER.

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01.
Der POLITIKER muss bereit sein,
sich zu sittlichen Grundwerten zu bekennen;

das heißt insbesondere,
um etwa des Erfolges oder Nutzens willen seine sittlichen Grundüberzeugungen niemals aufzugeben.

02.
Der POLITIKER muss stets und allerorts charakterfest sein;

das heißt insbesondere auch,
dem Druck der Interessengruppen und Lobbys widerstehen zu können.

03.
Der POLITIKER muss unabhängig und unbestechlich sein;

das heißt ,
seine Verpflichtung auf das Programm seiner Partei kann und darf seine Gewissensfreiheit nicht beeinträchtigen.

04.
Der POLITIKER muss sensibel für zukünftige Entwicklungen sein;

das heißt,
er muss die Fähigkeit und Bereitschaft zu Ausgleich und Kompromiss besitzen.

05.
Der POLITIKER muss Sachlichkeit und Nüchternheit gepaart mit Gelassenheit besitzen;

das bedeutet für ihn ohne Wenn und Aber,
Intrigen und Verunglimpfungen des politischen Gegners privat oder öffentlich zu unterlassen.

06.
Der POLITIKER muss sich der sittlichen Pflicht zur Übung von Toleranz als Respekt vor der personalen Würde des anderen unterordnen;

das heißt,
ihm ist immer die Achtung auch gegenüber dem irrenden Gewissen geboten.

07.
Der POLITIKER muss ein Höchstmaß an Sach- und Entscheidungskompetenz besitzen;

das heißt,
er hat die Pflicht, anstehende Sachverhalte mit allen verfügbaren Fach- und Rechtskenntnissen zu beurteilen und ggf. sich diese immer wieder neu zu erarbeiten.

08.
Der POLITIKER muss einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit haben;

das heißt,
sein Hauptaugenmerk muss bei seinen Entscheidungen immer auch den Schwachen in der Gesellschaft gelten.

09.
Der POLITIKER muss von Grund auf ehrlich sein;

das bedeutet insbesondere auch,
eine womöglich bessere Lösung des politischen Gegners anzuerkennen und selbst durchgängig zu seinem Wort zu stehen.

10.
Der POLITIKER muss sich durch Bescheidenheit und Dienstbereitschaft auszeichnen;

das heißt unmissverständlich,
Überheblichkeit und Hochmut müssen seinem Erscheinungsbild fremd sein.

Die NICHTEINHALTUNG dieser einfachen GRUNDREGELN
würde für den einzelnen POLITIKER bedeuten,
dass er öffentlich den SOUVERÄN brüskiert:

Wo die POLITIK beginnt, hört meine MORAL auf … “

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Machtausübung

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SSW208.Gedanke_PolitDesaster

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Im Falle unseres Bundespräsidenten …

Es ist schon sehr u n f a i r , von einem POLITIKER zu erwarten,
dass er sich in seinem PRIVATLEBEN an seine REDEN hält
“ …
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[W. S. M.]

24.11.11 # Politische MÄRCHENERZÄHLER gehören verboten und an den PRANGER #

Deutschland
[TEXTQUELLE:
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Leserbrief-Kostenloser-Strom-nur-fuer-Nachbarlaender-nicht-fuer-uns-2039867896%5D

.
Logo Thüringer Allgemeine

.

THÜRINGER ALLGEMEINE
23.11.2011; LESER – SEITE

Kostenloser Strom nur für Nachbarländer,
nicht für uns

Franz Hille aus Arnstadt stört, dass während
in Deutschland die Energie immer teurer wird,

die Schweiz und Österreich deutschen Öko-Strom
zum Nulltarif
bekommen :


Vor einigen Tagen bekam ich eine Zeitung aus der
Schweiz in die Hände, sie fiel mir gleich wieder
aus denselben.

Da stand doch tatsächlich, dass die Schweiz
jede Menge Strom aus der BRD bekommt und zwar
geschenkt. Sie lesen richtig – „geschenkt“.
Denn in der BRD würde zu viel Ökostrom –
mit 6,5 Milliarden Euro vom Staat subventioniert –
produziert, da keine Speicherkapazität (Pumpspeicher-
werke) im ausreichenden Maße vorhanden wäre.

Die Schweizer, aber auch die Österreicher, amüsieren
sich köstlich über die großzügigen Geschenke, sie
können kostenlosen Ökostrom speichern.

Sie geben diese großzügigen Geschenke (wir haben es ja)
an ihre Bürger weiter und senken die Strompreise – und
wir? … Wenn ich den ganzen Humbug überdenke, kriege
ich die Krise.

MERKELs Politzirkus

## Meine ANFRAGE an Günther JAUCH zu seiner Sendung am 18.09.11 in der ARD auf seiner Facebook-Seite #

Eklatantes VERSAGEN als MODERATOR oder plötzliche REGIEANWEISUNG ?

Sie verlesen die FRAGE einer TV-Zuschauerin per Email, die sinngemäß lautete:

Woher nimmt das hoch verschuldete Deutschland das GELD, um andere verschuldete STAATEN zu retten ?

Sie erteilten Herrn Rösler das Wort.
Anstatt auf dessen GEREDE, – an dieser FRAGE vorbei -,
mit einem unmissverständlichen NACHHAKEN zu reagieren,
ließen Sie den verfehlten Antworten der beiden REGIERUNGSVERTRETER freien Lauf …

SSW209.Gedanke_Kranke Gesellschaft

Diese FRAGE der TV-Zuschauerin war m. E. die wichtigste in dieser TALKRUNDE –
Sie haben die ANTWORT – warum auch immer – unter den Tisch fallen lassen !!!

Einfach schade !
?? ABSICHT oder FEHLER ??

13.09.11 # Der UNTERSCHIED zwischen NARREN und HANSWÜRSTEN der GESELLSCHAFT #

[ Idee / Fotos / Gestaltung – © P. Achim T. ( PachT ) ]

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SSW185.Gedanke_Kompetenzen

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F r ü h e r
s a g t e n die NARREN den HERRSCHERN
die WAHRHEIT
keck ins GESICHT.

H e u t e
l ü g e n die HANSWÜRSTE
sogar noch hinter den RÜCKEN
der MÄCHTIGEN …
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[Gerd W. Heyse]
.

SSW208.Gedanke_PolitDesaster

:lalala::lalala::lalala::lalala::lalala::lalala: ?? DEMOKRATIE ?? :lalala::lalala::lalala::lalala::lalala::lalala::lalala::lalala:

29.08.11 ## SPRACHPANSCHER – Negativpreis des VDS e. V. # Meine TAGEBUCHNOTIZEN zur SPRACHE ##

Zweifelhafte Ehre für die Deutsche Telekom
[Freitag, den 26. August 2011 um 09:50 Uhr]

Logo Verein Deutsche Sprache e.V.

Beim zweiten Anlauf hat er es geschafft:
René Obermann ist der Sprach­panscher des Jahres 2011.

Mit beträchtlichem Abstand vor Bundes­familien­ministerin Kristina – Equal-Pay-Day – Schröder wurde der Vorstands­vorsitzende der Deutschen Telekom AG von den Mitgliedern des Vereins Deutsche Sprache e.V. (VDS) mit diesem Schmähpreis bedacht.

„Die Deutsche Telekom hat ihre Kunden über Jahre hinweg mit englischen Sprachimporten verärgert. Der Besuch der Netzseiten der Firma ist eine Schocktherapie im Horrorkabinett der deutschen Sprache“, begründete der Vorsitzende des VDS, der Dortmunder Wirtschaftswissenschaftler Walter Krämer, die Wahl. Nahezu alle Tarife hätten englische Namen: von Weekend Flats über Entertain Comfort oder Call & Surf Comfort bis Call & Surf Mobile Friends . „Jugendliche lockt die Telekom mit der CombiCard Teens und den Telekom Extreme Playgrounds“, so Krämer.

4.764 Mitglieder des VDS haben sich an der Abstimmung beteiligt. 1.832 wählten René Obermann und die Deutsche Telekom. Auf den Plätzen dahinter: Bundesfamilienministerin Schröder (1.280 Stimmen), der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands, Nikolaus Schneider (992 Stimmen), der Vorsitzende der Deutschen Shell Holding GmbH, Peter Blauwhoff (396 Stimmen) und Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit (264 Stimmen).

Damit bekommt nach Ron Sommer (1998) zum zweiten Mal ein Telekom-Chef die bekannteste Auszeichnung für sprachliche Fehlleistungen. Mit der Wahl des Sprachpanschers will der VDS die deutsche Sprachgemeinschaft dazu bringen, mehr Verantwortung für ihre Sprache zu übernehmen.

Zu den 34.000 Mitgliedern des größten Sprach- und Kulturvereins in Deutschland gehören auch Prominente wie Hape Kerkeling, Dieter Hallervorden, Reinhard Mey, Nina Ruge oder Jürgen von der Lippe.
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TEXTQUELLE (oben):
http://www.vds-ev.de/presse/pressemitteilungen/961-zweifelhafte-ehre-fuer-die-deutsche-telekom

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Einige meiner GEDANKEN zur SPRACHE
sowohl vor als auch seit meiner MITGLIEDSCHAFT
im V e r e i n D e u t s c h e S p r a c h e e. V.
aus meinem TAGEBUCH :

KONVERSATION und die SEELE
Manchmal redet man
und wird falsch verstanden …
Manchmal hört man zu
und versteht nichts ..
Manchmal schreibt man klar
und wird anderweitig gedeutet …
Manchmal schweigt man
und wird dennoch zitiert …
Was tun ?

AUFRÄUMEN –
in sich, mit sich und um sich herum –
befreit die Seele,
schärft den Blick für die wesentlichen Dinge des
Lebens und macht somit den Weg zur besseren Verständigung frei !
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Erfurt, 31.08.07 – © PachT

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Wert des Wortes

Wer nur den WORTSCHATZ
des Materiellen beherrscht und pflegt,
dem bleiben
die geistigen Werte des Lebens fremd.
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Erfurt, 11.10.07 – © PachT

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Guter Buchstabensortierer …

Wer BUCHSTABEN sortieren kann,
findet die richtigen WORTE
für sinnvolle SÄTZE …
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Erfurt, 14.05.08 – © PachT

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Sprache und Gesellschaft

Die VERFREMDUNG der deutschen SPRACHE
durch den JOURNALISMUS und die WERBUNG
scheint w i r t s c h a f t l i c h e n ZWÄNGEN
zu unterliegen:

So wie
immer mehr ARBEITSNEHMER aus KOSTENGRÜNDEN aus deutschen UNTERNEHMEN e n t l a s s e n und
diese zugleich in ausländische WIRTSCHAFTSGEBIETE
ausgelagert werden,
so werden
immer mehr WORTE aus PLATZEINSPARUNSGRÜNDEN
einschließlich der zunehmenden SPRACHFAULHEIT
aus dem deutschen WORTSCHATZ zugunsten eingeführter
fremdländischer BEGRIFFE w e g g e l a s s e n …

Empfindet man in DEUTSCHLAND
nur noch im STADION heute NATIONALSTOLZ ?
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Erfurt, 14.06.08 – © PachT

.

Positives Denken … Sprechen … Handeln

MOTIVATION ist die Beeinflussung unseres Denkens von außen …
ZWEIFEL ist die Beeinflussung unseres Denkens aus unserem Inneren …
Wenn das Beides ausgewogen unser DENKEN bestimmt,
dann denken wir positiv,
können folgerichtig positiv darüber sprechen und
letztlich auch positiv danach handeln …
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Erfurt, 13.11.08 – © PachT
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22.06.11 ## P o l i t i s c h e KONSEQUENZ ist fairer als h e u c h l e r i s c h e POLITIK ##

Die derzeitige politische STIMMUNG
in unserem deutschen LANDE hat offensichtlich einen TIEFSTAND erreicht,
der schon lange so nicht mehr zu spüren war …

MERKELs Politzirkus

Vor einigen Tagen habe ich nun auch persönlich
die politischen K o n s e q u e n z e n gezogen …
Ein SCHRITT, der nicht leicht gefallen ist,
aber angesichts des Verlaufes politischer ENTSCHEIDUNGEN

SSW209.Gedanke_Kranke Gesellschaft

und der sich so ergebenden STIMMUNGSLAGE
nun doch angesagt war …

MERKELhafte VARIATIONEN

Ich meine, dass es für beide Seiten besser ist,
dass ich mich, – wenn auch schmerzhaft -, so entschieden habe.

Meine politische MEINUNGSÄUSSERUNGEN sind jetzt uneingeschränkter
und somit freier und vor allem gegenüber niemandem geheuchelt

Meine öffentlichen MEINUNGSÄUSSERUNGEN in den letzten zwei Jahren
wie z. B. im „STERN

PachT im STERN 14_09  S 11

oder in der THÜRINGER PRESSE hatten dazu geführt,

Merkel ... böse

mich innerhalb der PARTEI schrittweise kalt zu stellen,
weil man eben parteigebunden
seine AUFFASSUNGEN doch so nicht frei äußern kann …

Politische MACHT [CDU / CSU] und
politische SCHWÄCHE [FDP] schlafen derzeit zufrieden in ein und demselben BETT
___
[Gerd W. Heyse / – © P. Achim T.]

17.06.11 ## Eine KRANKHEIT nur schönreden, verhindert die GENESUNG ##

[ Foto : WELT-online: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13419320/Schaeuble-muss-endlich-reinen-Tisch-machen.html /
Bildmontage mit Text: 209. GEDANKE v. 15.06.11 aus SEELENSCHWINGUNGEN – © PachT ]

.

Kranke Gesellschaft

Eine kranke GESELLSCHAFT,
die nur jeden TAG von POLITIKERN schöngeredet wird,
kann nicht genesen …

.

SSW209.Gedanke_Kranke Gesellschaft

06.06.11 ## DEUTSCHLANDS ZUKUNFT feiert ORGIEN im schönen KROATIEN – Mit riesen SCHRITTEN dem UNTERGANG des ABENDLANDES entgegen ! ##

[Quelle: http://www.bild.de/reise/europa/spring-break/der-exzess-express-teil-1-18226102.bild.html%5D
.

Tausende Jugendliche reisten
zur größten Party-Orgie Europas nach Kroatien.

Sonderzug Richtung KOMA

Jetzt gibt es die Massen-Orgie auch in Europa,
und tatsächlich scheint es den Jugendlichen,
die vorwiegend aus Deutschland und Österreich
anreisen, nur um eines zu gehen:
saufen, tanzen, Sex haben.

Die Bahnabteile glühen bereits seit 12 Stunden …
Die Klos stinken bestialisch nach
Urin, Erbrochenem und Schweiß.

Wir wollen Brüste sehn, wir wollen . . .„,
hallt es immer wieder durch die Gänge,
in Sprechchören vorgetragen von volltrunkenen Jungs.
Sie alle tragen T-Shirts mit Aufdrucken wie
Männerurlaub„, „Sexgott„,
Abschleppdienst„.

Die Fahrt ist lang:
Für die knapp 600 Kilometer von München nach Rovinj
braucht der Zug 18 Stunden. Es wird hell, es wird dunkel,
es wird wieder hell. Wie spät es genau ist,
wie lange man schon unterwegs ist, weiß keiner der Jugendlichen.

Alle sind nur damit beschäftigt, sich möglichst schnell,
möglichst viel Alkohol einzuflößen:
Wodka, Gin, Weinbrand,
abgefüllt in kleinen grünen Gießkannen, Trichtern und Kanistern.
Mit Sprechgesängen wie
Wir ham viel mehr Alkohol als ihr, Alkohol als ihr,
Alkohol als ihr
„, feuern sie sich gegenseitig an.

Als der Zug in der Nacht mit mehr als sechs Stunden Verspätung
in Rovinj – hier war ich vor vier Wochen –

Impressionen aus Rovinj T1Rovinj vom Schiff T4

… ankommt, geht es für die meisten direkt an den Strand
zur Massen-Poolparty.

Aus den Boxen dröhnt Discomusik. Johann (21) aus Altusried
im Allgäu freut sich darauf schon ein ganzes Jahr:
„Ich weiß, ich bin nicht der Hübscheste. Aber meine Kumpels
waren im letzten Jahr schon hier und die meinten,
dass auch die Hässlichen nach dem dritten Tag an
ein Mädchen randürfen.

Später verrät er, dass er noch nie mit einem Mädchen
geschlafen hat. „Die mögen mich irgendwie nicht.“
Johann ist Elektriker, 1,63 Meter groß und wiegt 75 Kilo.
Schon in der Schule wurde er als „Fettarsch“ und
„Spast“ beschimpft.

Der Spring Break ist seine letzte Chance
endlich Anschluss zu finden, auch mal zu knutschen und
Schmetterlinge im Bauch zu haben. Für Johann wird es schwer:
Hier in Rovinj sind fast 80 % der Partygäste männlich.

Genau deshalb sind Sabrina, Lisa, Manuela und Stefanie
(alle 18) aus Essen hier: „Wir sind alle Single.
Umso mehr Männer, umso besser„,
schreit eine der blonden Schülerinnen aus dem Whirlpool,
vor dem die Jungs schon wie ausgehungerte Wölfe herumlungern.

Manchmal muss man einfach Glück haben, lacht Ali (23).
Er hat in den letzten 24 Uhr Stunden zwei Frauen abgeschleppt,
es läuft gut für ihn. „Ich bin nicht so zugedröhnt wie
all die anderen hier. Ich hab nur drei, vier Wodka-Red-Bull
getrunken, um mich locker zu machen. Die Mädels haben kein Bock
auf die blöden Anmachen von den ganzen Besoffenen hier.“

Johann findet das Leben inzwischen verdammt ungerecht.
„Ich quatsch doch auch nicht dumm rum“, sagt er;
dennoch hat Johann nach zwei Tagen immer noch nicht geknutscht.

Zwei Küsschen auf die Wange hat er bekommen,
den Mädchen musste er dafür auch noch zwei Cola-Rum ausgeben.
„Für das Geld, was ich hier verbraten habe,
kann ich eine Woche lang in den Puff gehen!“,
sagt der 21-Jährige enttäuscht.

Ein Tag bleibt ihm noch. 24 Stunden auf der Suche
nach dem Gefühl, zum ersten Mal im Leben begehrt zu werden.
Dann geht es wieder zurück nach Altusried, Montag um 9 Uhr
muss er die ersten Kabel verlegen. Nüchtern.

____________________________________

Ich bleibe dabei und fühle mich in meiner BEURTEILUNG
des gesellschaftlichen VERFALLS bestätigt …

SPASSGESELLSCHAFT ,
wie ich sie erlebe und nicht tolerieren kann:

– lieber PARTY
anstatt
solide WISSENSANEIGNUNG

– lieber INFILTRATION
anstatt
eigenständiges DENKEN

– lieber ACTION-SPIELE
anstatt
fehlerfreies LESEN üben

– lieber KOMASAUFEN
anstatt
sinnvolle FREIZEITGESTALTUNG

– lieber RANDALE
anstatt
konstruktive WERTEDISKUSSION
___
Erfurt, 01.08.10 – © PachT

Das ist kein EINZELBEISPIEL,
das ist die SCHUSSFAHRT
in den WERTEVERFALL unserer Gesellschaft –
der UNTERGANG der abendländischen KULTUR

Sind das die gesellschaftlichen VERHALTENSMUSTER,
die den aufbrechenden Menschen in der arabischen Welt
als REFORMZIEL vermittelten werden sollen …

ARMES E U R O P A – ARMES D E U T S C H L A N D

:crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy:

24.10.10 + Trotz AUFMERKSAMKEIT erlebt man ÜBERRASCHUNGEN +

HINWEIS:
http://www.volkskundemuseum-erfurt.de/ausstellung/index.htm

Thür. Volkskunde-Museum Erfurt

Der renommierte Fotograf, er lebt und arbeitet seit 1967 in Erfurt, hat geradezu minutiös und mit wachem Blick die rasanten Veränderungen der „Nachwendezeit“ im Stadtbild festgehalten. Viele der Aufnahmen werden erstmals öffentlich gezeigt.

Ausstellungstermin: 23. 09. bis 21. 11. 2010

Volkskunde-Museum ErfurtEs ist schon eigenartig.

Man bemüht sich,
mit offenen AUGEN durch seine STADT zu gehen,
man nimmt zwar VERÄNDERUNGEN wahr,
aber man verinnerlicht sie nicht,
so dass man fürbaß erschrocken ist,
wenn man eine, seine Stadt betreffende FOTOAUSSTELLUNG besucht, und
mit BILDERN konfrontiert wird,
die man hätte ja eigentlich doch kennen müssen …

Da fällt mir meine (106.) Tagebuchnotiz v. 28.11.09 [ © PachT ] ein:

WAHRNEHMUNGSVERLUSTE

Wir sind oftmals erschrocken
über große VERÄNDERUNGEN
in NATUR oder GESELLSCHAFT,

weil

wir allzu oft nicht nachdenken
über die kleinen VERÄNDERUNGEN
im natürlichen UMKREIS und sozialen UMFELD …

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In diesem Sinne wünsche ich
allen LESERN und BESUCHERN meiner SEITE
eine wahrnehmungsreiche
und
insgesamt erfolgversprechende letzte OKTOBERWOCHE

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10.09.10 + Aus meiner publizistischen ARBEIT : Kirchenferne GENOSSEN blasen zum ANGRIFF – LAIZISTEN wollen einen Arbeitskreis +

[Foto: Erfurter Dom aus ungewohnter Perspektive /
Text: Unveröffentlichter *) Pressebeitrag
zur Forderung nach Trennung von Staat und Kirche
aus SPD-Kreisen – © PachT]
.

Erfurter Dom_andere Perspektive

.

*) Am 16.09.10, auf der Leser – Seite
nunmehr doch unter Weglassung des ersten Absatzes erschienen

Logo Thüringer Allgemeine
.

SPD kämpferisch
an falscher Stelle und zur falschen Zeit

„Um Gottes Willen … !“ oder „Welcher
Teufel hat da seine Hand im Spiel …?“ ,
das Politiker der SPD sich eines Themas
zuwenden, das m. E. vorrangig auf deren
Tisch aber auch gar nichts verloren hat.

Statt sich offensiv den politischen Lösun-
gen anstehender gesellschaftlicher Proble-
me zu widmen, nun „Auf in den Kampf …“
zur Trennung von Staat und Kirche …
Das sieht insgesamt nach einem mehr oder
weniger ungeschickten Ablenkungsmanöver
aus.

Der in der Opposition befindlichen SPD
scheinen die Aufgaben über den Kopf zu
wachsen; Alternativen zur Regierungspolitik
werden immer blasser und somit musste ein
Thema gefunden werden, das der Profilierung
dienen soll.

Diese gesamtgesellschaftliche Frage aber kann
m. E. nur von einem von der gesamten Gesell-
schaft getragenen Gremium behandelt werden
und vor allem dann zu einer Zeit, in der
Spannungsfelder wie Arbeitslosigkeit, Mi-
grationsprobleme, aufkeimende Kinder- und Al-
tersarmut u.v.a.m. entschärft sind.

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SendePause

A l l e n LESERN und GÄSTEN meiner SEITE
wünsche ich ein glaubhaft schönes, erfreudliches und zugleich erholsames WOCHENENDE !

Passt auf euch auf … Bleibt gesund an LEIB und SEELE … ALLES wird GUT !

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