



© PachT




































“Ich werde alt, indem ich
von TAG zu TAG dazulerne.“
[M.T. C.]










“GASTFREUNDSCHAFT ist die KUNST,
seine BESUCHER zum BLEIBEN zu veranlassen,
ohne sie am AUFBRUCH zu hindern.“
[Ubk.]









“Du mußt selbst wachsen, egal
wie groß dein Großvater war.“
[Ubk.]



Karriere ( 41 - 387 )
Der MENSCH
ist eine permanente FEHLBESETZUNG.
Denn immer
können es die anderen besser.
Doch
wer sich endlich mühsam
nach ganz oben gelogen hat,
wird sich doch nicht mit AUFRICHTIGKEIT
zurück ins ELEND stürzen wollen!
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Eine Zustandsanalyse ( 40 - 382 )
Die GEGENWART
ist die einzige ZEIT,
die uns wirklich gehört.
Ist es denn heute
nun schade um diese Zeit?
Nur weil allerorten
die BROTKÖRBE höher hängen,
darf man nicht davon ausgehen,
dass es nun aufwärts geht!
Also eine fragwürdige Zeit, in der
das NACHSEHEN derjenige haben wird,
welcher zu lange NACHSICHT übt!
Einen Trost gibt es
aber scheinbar doch:
Dem ungekrönten HAUPTE
kann kein STEIN aus der KRONE fallen,
nach dem sich ein Mächtiger
um seines Machterhalts willen
doch eilends bücken würde!
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M e s s b a r k e i t
vor und im Amt ( 39 - 381 )
KANDIDATEN
werden uns zu gern k a n d i e r t
vorgesetzt.
Deshalb bleibt fast unbemerkt:
Die UNFEHLBAREN
sind kluge LEUTE:
Sie besetzen bewusst k e i n e
messbaren FUNKTIONEN und ÄMTER.
Diese wiederum aber
würden nicht einmal bemerken,
wenn ihre ZIELE sie verfolgten!
Also bei dieser
gesellschaftlichen Gruppe
erfüllt sich kaum die Feststellung:
WER zu lange den HUT auf hat,
kann leicht eine auf die MÜTZE kriegen!
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F r i e d e n ( 38 - 380 )
FRIEDEN kannst du nur haben,
wenn du ihn gibst.
ALSO
einer muss den FRIEDEN beginnen,
wie einer den KRIEG beginnt!
Allerdings gewinnt man
mehr und mehr den Eindruck,
KRIEGE gibt es überall dort,
wo für FRIEDEN gekämpft wird
und
der KRIEG
spielt sich immer so ab,
als wäre die MENSCHHEIT
auf den Begriff der GERECHTIKEIT
noch überhaupt nie gekommen!
Kaum jemandem fällt auf, dass
der FRIEDE
ebenso viele SIEGE
aufzuweisen hat wie
der KRIEG,
aber weit weniger DENKMÄLER.
Das verdeutlicht ein Mal mehr, dass
der ewige FRIEDE ein TRAUM ist;
nicht einmal ein schöner.
Deshalb ist notwendig,
wenn die MÄCHTIGEN der WELT
den FRIEDEN nicht wollen,
dürfen wir, - die OHNMÄCHTIGEN -,
nicht nach WAFFEN rufen!
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