05.09.12 # BESUCH meiner ehemaligen SCHULE #

[Text und Fotos – © P. Achim T. (PachT) ]

.

Im Monat AUGUST 2012 las ich rein 88| zufällig bei
‚STAYFRIEND‘ :

___

S c h u l t r e f f e n
31. POS „Willy Gebhardt“ Erfurt

Termin:
01.09.2012, um 15:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Kooperativen Gesamtschule „Am Schwemmbach“

Ich möchte hiermit auf http://www.kgs-erfurt.de aufmerksam machen.
Außer Fotos vom vergangenen Jahr ist dort auch folgende Info erfasst => http://www.kgs-erfurt.de Den „Duft“ der Schule schnuppern, Klassenkameraden treffen, „alte“ Lehrer wieder sehen!
Am 1. September 2012 soll das für alle ehemaligen Schüler und Lehrer der Kooperativen Gesamtschule „Am Schwemmbach“ möglich sein.
Wir laden darum alle, die Erinnerungen aufleben lassen möchten, von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr zu Kaffee und Kuchen in unsere Schule ein.
Interessiert? Wir freuen uns!
___

G e l e s e n – ü b e r l e g t – e n t s c h i e d e n :

Da gehe ich einfach mal hin … :yes: … einfach mal gucken !
___

Vollkommen mir allein :roll: überlassen, habe ich
+ einen SPAZIERGANG um
+ einen RUNDGANG durch das SCHULGEBÄUDE
gemacht und das wie folgt im BILD festgehalten :

.

2012.09.01 _ Besuch meiner alten Schule 01
1953 wurde in Erfurt der erste SCHULNEUBAU nach dem 2.Weltkrieg übergeben.
Von 1953 – 1960,- also von der 2. bis zur 8. Klasse -,
verbrachte hier also den Großteil meiner SCHULZEIT …

.

2012.09.01 _ Besuch meiner alten Schule 02
SÜDSCHULE Am Schwemmbach /
späterhin dann 31. Polytechnische Oberschule
.

2012.09.01 _ Besuch meiner alten Schule 03

.

2012.09.01 _ Besuch meiner alten Schule 04

.

2012.09.01 _ Besuch meiner alten Schule 05

.

2012.09.01 _ Besuch meiner alten Schule 06

.

2012.09.01 _ Besuch meiner alten Schule 07

.

2012.09.01 _ Besuch meiner alten Schule 08

.

2012.09.01 _ Besuch meiner alten Schule 09
Hinter den vier Fenstern in der zweiten Etage
befindet sich der KLASSENRAUM, in dem ich von 1953 – 1960
( 2. – 8. Klasse) unterrichtet wurde.

.

2012.09.01 _ Besuch meiner alten Schule 10
Ich war entsetzt, als ich die FASSADE sah und feststellen musste, dass der AUßENPUTZ noch aus dem Jahre 1953, – also seit der Eröffnung -, ist.
Um Unfälle abzuwenden, wurden SCHADSTELLEN am gesamten Schulhaus bisher nur provisorisch ausgebessert.
___

Über ‚STAYFRIEND‘ wurde ich am nächsten Tag gebeten,
dieses SCHULTREFFEN zu bewerten … Hier mein EINTRAG :

___

Nach 52 Jahren habe ich meine ehemalige Schule (1953 – 1960) erstmals wieder betreten. Zu einer EINLADUNG gehört ein EINLADENDER … Den habe ich vermisst … Vielleicht hätte dieser ja offiziell begrüßen und moderat die ANWESENDEN zusammenführen können … Aber vielleicht ist das heute nicht mehr „in“.

Ich meine, dass auch die äußere HÜLLE eines SCHULGEBÄUDES, – also die FASSADE -, sehr wohl für SCHÜLER als auch LEHRER eine RAHMENBEDINGUNGEN ist, das motivierte LERNEN und LEHREN zu beeinflussen.
WIESO ?
In einem Restaurant, in dem man das bestellte ESSEN u n a n s e h n l i c h serviert bekomme, fühlt man sich ja auch nicht wohl …

Ich habe mich dazu bereits über das Wochenende zu meiner Enttäuschung öffentlich geäußert …
Wer GELD zur Rettung unwirtschaftlich funktionierender STAATEN aufbringt und dabei vergisst, dass
es auch noch wichtige und zugleich reform- und sanierungswürdige DINGE im eigenen Land gibt,
muss sich ob seiner politischen VERANTWORTUNG schon hinterfragen lassen …
Das Büro der Bundeskanzlerin hat mich in einem Schreiben erst vorige Woche wissen lassen, dass ich wohl doch einiges im Komplex der BILDUNGSPOLITIK nicht richtig sehe … Doch blind bin ich noch nicht …

Einer erneuten EINLADUNG verbunden mit etwas mehr VERBINDLICHKEIT würde ich jedenfalls gerne nachkommen … Zu gern hätte ich zum Beispiel auch mit einem Deutschlehrer gesprochen, um ein Projekt zur Vermittlung der deutschen Sprache vorzutragen und somit auch hinterfragen zu lassen …

Mit freundlichen Grüßen
P. Achim T.
___

Leider habe ich zu diesem SCHULTREFFEN
keine bekannten GESICHTER ehemaliger SCHÜLER und LEHRER angetroffen …

.

Nächstes Jahr wird die SCHULE 60 Jahre alt …
vielleicht bekomme ich ja dann eine herzliche EINLADUNG … :wave:

***

“ Lieber ROSINEN im KOPF
als HAARE im KUCHEN
“ … [1968-Sponti]

04.09.12 #Meine E I N S C H U L U N G vor 60 JAHREN#

[Fotos und Text – © P. Achim T. (PachT) ]

.

Am 04.September 1952 war meine EINSCHULUNG …

.

PachT 1952 Einschulung

.

… in die GRUNDSCHULE 5 in ERFURT, Stadtweg …

.

Grundschule 5 / Stadtweg / EF

.

Die KLASSENLEHRER während meiner 10-jährigen SCHULZEIT hießen :
Frau Pruß – Herr Jaschke – Frau Wunderlich – Frau Richter – Herr Jäger und
Herr Gogler sowie an der VS-Abendschule (Abitur) von 1967-69 Herr Gabler.

Z w e i Lehrer haben mich ganz besonders g e p r ä g t :
Meine Klassen- und Deutschlehrerin (1956 – 1960) Frau Wunderlich und
mein Mathematiklehrer (1960 – 1962) an der Goethe-Oberschule Herr Krüger …
Erstere
vermittelte mir tiefgründiges WISSEN zur Beherrschung der deutschen SPRACHE
in SCHRIFT und UMGANG;
der zweite
vermittelte mir das klare DENKEN in STRUKTUREN und
zu systematischen PROBLEMLÖSUNGEN …
B E I D E N bin ich heute dafür noch dankbar !

__________________________________

25 Jahre später, – 1977 -, wurde unsere Tochter KATJA
in ERFURT in die THEO-NEUBAUER-OBERSCHULE,
– an der ihr Vater von März – Juli 1962 die MITTLERE REIFE abschloß -,
eingeschult …

.

Katja Schuleinführung 1977

__________________________________

Weitere 28 Jahre später, – 2005 -,
begann unsere Enkeltochter PAULA in DUISBURG
ihre schulische LAUFBAHN …

.

Paula Schuleinführung 2005 0

___________________________________

Lernen, etwas zu wollen …

.

Ich wäre gerne METEOROLOGE geworden,
aber mein naturwissenschaftliches WISSEN
war nicht ausreichend geschärft;

späterhin wollte ich gerne REGISSEUR werden;
aber mein angeborenes TALENT
hat nicht gereicht …

DENNOCH: Ich bin etwas geworden ! –

Weil ich dann sehr schnell gelernt hatte,
etwas werden zu müssen und damit zu wollen !
___
© P. Achim T. – Aus meinem Tagebuch –
Erfurt, 13.05.08

H E U T E sagen andere über mich >

PachT mal so gesehen _ 1968 bei einem Interview
___

“ Der MENSCH lernt ein LEBEN lang,
mit AUSNAHME der SCHULJAHRE.
“
___
[G. L.]

19.06.12 #BEFEHL:"Nehmen Sie HALTUNG an !"#

Schon immer -, so meine ich -, bin ich
die SUMME meiner DIFFERENZEN …

PachT = Summe seiner Differenzen I

Im MÄRZ 1994 erhielt ich
die VORLADUNG zur militärischen MUSTERUNG
meines Jahrganges …
Ich nahm diese mit G E L A S S E N H E I T entgegen und zur Kenntnis …

…

Erfurt, 03.04.1964;
Petersberg; NVA – MUSTERUNGSSTÜTZPUNKT

Offizier:

„Wie stellen Sie sich Ihren Dienst in unserer sozialistischen Armee vor ?“

Ich :

„Wenn überhaupt, dann in einer Schreibstube.“

Offizier :

„Nehmen Sie Haltung an !
Was haben Sie denn für eine Einstellung
zum sozialistischen Wehrdienst !
Wir sehen und sprechen uns nachher !“

…

PachT Dokument NVA Ausmusterung 1964 _K_

Es gab danach nichts mehr
aus seiner Position heraus zu sagen …

…

Bis heute, – nach 17.975 Tagen -,
bin ich noch immer
die SUMME meiner DIFFERENZEN

.

PachT  = Summe seiner DIFFERENZEN II

.

nur o h n e militärischen Einfluss …

GESCHADET HAT MIR DAS NICHT !

Obwohl -, zugegebener Maßen -, ich bin ein
FREUND von MILITÄRMUSIK !

___

“ Die HOFFNUNGSLOSIGKEIT
ist schon die vorweg genommene NIEDERLAGE.
“
[K. J.]

01.05.12 # Von HIER gehe ich nicht mehr weg #

D O N N E R S T A G , 30. APRIL 1992

+ 7.305 TAGE

M O N T A G , 30. APRIL 2012
____________________________________________________________________________________________________________________________________________

PachT Haus meiner Kinder-u.Jugendzeit

Im Juli 1970 verließ ich mit meiner Familie E R F U R T
und damit das Haus meiner Kinder- und Jugendzeit …

Wir zogen nach A R N S T A D T – Süd / Thüringen,
Am Dornheimer Berg …

Arnstadt Am Dornheimer Berg fronts. 1970-74Arnstadt Am Dornheimer Berg rücks. 1970-74

Doch schon vier Jahren später
waren wir wieder in der Bezirkshauptstadt E R F U R T
südlicher Juri – Gagarin – Ring …

Erfurt _ J.-Gagarin-Ring (Süd)

Nach zehn Jahren fuhr erneut der Möbelwagen vor;
der brachte uns mit unserem Inventar nach 15 Ehejahren
in die Thüringer Kreisstadt E I S E N A C H,
Am Ofenstein

Eisenach  Am Ofenstein  Eisenach Burschenschaftsdenkmal

Dort wohnten wir acht Jahre am Aufstieg zum BURSCHENSCHAFTSDENKMAL …

Es zog uns aber dann doch wieder zurück nach ERFURT,
an den Südrand der Stadt …

20 Jahre seßhaft 1992-2012

und von hier, – so haben wir es uns fest vorgenommen -,
ziehen wir nicht mehr fort …

20 Jahre seßhaft 1992-2012Meine Geburts- und Heimatstadt

=> … :DD … :yes: … :)) … :. … :no: … :wave:

23.04.12 # T A T O R T – THÜRINGEN #

„TATSACHEN sind immer sichtbar oder hörbar –
es kommt nur darauf an,ob
man sie sehen oder hören will
!“ … [A. F.]

[ Fotos – © P. Achim T. (PachT) ]
_________________________________________________________

Dieser Tage traf ich auf meinem turnusmäßigen STADTRUNDGANG

Annger _ Anger Nr. 1
[Erfurt / Anger 1]

einen guten BEKANNTEN aus meiner frühen JUGENDZEIT …
Im Gespräch entlockte ich ihm doch zufälliger Weise
den nachstehenden, – mir gefallenen -, TEXT :

PachT auf dem Inselsberg.
[PachT auf dem Inselsberg / Thüringer Wald]

.

T H Ü R I N G E N – L I E D

Es klingt vielleicht recht unbescheiden:
wir Thüringer sind zu beneiden.
Zu jeder Zeit war dieses Land
immer fest in uns`rer Hand.

Zum Glück! Sonst hätte ungeniert
seinerzeit Erich das Land exportiert.
___

Sicher hat sich auch `rum gesprochen:
wir Thüringer können hervorragend kochen.
Deftiger Braten und Thüringer Klöße –
zwar unterschiedlich in Form und Größe.

Mal kleiner, mal größer – wie ihr seht,
je nach der Köchin, die Modell dabei steht.
___

Nun möchte ich euch vor Schaden bewahren:
in Thüringer Bratwurst, da lauern Gefahren,
denn hier in dem Land und an anderen Orten
ist manch einer bratwurstsüchtig geworden.

Die Therapie, um dies zu vergessen:
`ne Thüringer Bratwurst aus Norddeutschland
essen.
___

Zum Schluss dieses Liedes sei eingeräumt:
wer uns nicht besucht, der hat viel versäumt.
Und scheint uns`re Tür auch einmal verschlossen,
dann ringt an der Tür und seid nicht verdrossen.

Auf diese Art könnt ihr euch zu uns bekennen
und dürft zur Belohnung euch Thür- ringer nennen.
___

Refrain :

Thüringen, das ist bekannt,
wird Deutschlands „Grünes Herz“ genannt.
D`rum kommt das Herz zu untersuchen,
ihr müsst nur eine Reise buchen.
Macht doch mit Thüringen Bekanntschaft,
die Gegend passt sehr gut in die Landschaft.
Und wandert hier auf Schusters Rappen
an frischer Luft, um sie zu schnappen.
In jedem Fall – zu jeder Zeit –
grüßt Thüringen mit Herzlichkeit.
___
Text – © Dieter Deubner, Erfurt;
Komposition – © Matthias Jahn;
Interpreten : Duo Dieter & Dieter, Erfurt
___
…. hier die Einspielung …

https://einladungzupachtsblog.wordpress.com/532/6324532_5aee27c35f_a.wma
[Mit freundlicher Genehmigung des Textautors hier veröffentlicht]

.

Kloßfrau
[Klossfrau vor der „Scharfen Ecke“ in Weimar / Thüringen]

.

Logo ThüringenSymbolik

.

Eisenach Burschenschaftsdenkmal
[Eisenach / Thüringen /
Burschenschaftsdenkmal]

.

SSW156.Gedanke_Seele
[Eisenach / Thüringen /
Wartburg als Motiv für eine persönliche Tagebuchnotiz]

:wave::wave::wave: Bis bald mal in THÜRINGEN :wave::wave::wave:

15.03.12 # 125. GEBURTSTAG # Erinnerungen #

Heute jährt sich der GEBURTSTAG
meines GROßVATERS K a r l zum 125. Male …

1887 - 1974 Opa Karl u. Oma KlaraHIER: Großmutter Klara T. [1887 – 1975]
und Großvater Karl [1887 – 1974]

Seine L A U F B A H N begann als GEMEINDESCHREIBER;
ohne je ein technisches STUDIUM absolviert zu haben,
entwickelte er drei deutsche und zwei englische PATENTE
auf dem Gebiet der RAUMBELEUCHTUNG

KATET – STRAHLER

Entwicklungen meines Großvaters Karl T.Entwicklungen meines Großvaters Karl T.

Manch einer wird sich noch daran erinnern können;
noch sehr lange, teilweise bis Anfang der 60-iger,
waren diese in SCHAUFENSTERN der Geschäfte
und sogar in MESSEHALLEN installiert …

Aber viel bedeutsamer in meinen ERINNERUNGEN
ist seine sowohl philosophische als auch lyrische ARBEIT, die mich seit meinem 10. Lebensjahr
m a ß g e b l i c h geprägt hat …
An die zahllosen GESPRÄCHE denke ich immer gern zurück und bin ihm bis heute dafür sehr dankbar …

1887 - 1974 Erinnerung an meinen Opa Gedicht

Eines Abend, ich war ca. 10 Jahre alt,
fand ich diese Karte auf meinem Nachttisch …
Mit ihr nahmen mein INTERESSE und mein GESPÜR
für philosophische und lyrische Gedanken
ihren A N F A N G …

Großeltern Karl u. Klara

Meine G R O ß E L T E R N erlebten im Kreise der FAMILIE
noch ihre GOLDENE und Diamantene HOCHZEIT …

____ :wave:

“ E H R E , wem EHRE gebührt “

____ :wave:

01.03.12 # E R I N N E R U N G # Todestag #

Der Augenblick

Der AUGENBLICK ist da und war –
wieder ein Schritt in die Ewigkeit …
___
Erfurt, am 27.02.2009 –
35. Todestag meines Großvaters Karl und wenige Tage vor dem Heimgang meines Vaters –
aus meinem Tagebuch – © P. Achim T.

.

VATER 10.04.1912  01.03.2009

.

“ Mit jedem MENSCHEN sterben auch die TOTEN,
die nur in ihm noch gelebt hatten “ …
___
[R. v. Sch.]

.

1931 - Karl u. Klara Tettschlag mit ihren Söhnen
Meine GROßELTERN mit ihren beiden Söhnen 1931
(rechts mein Vater)

20.09.11 # Auch in DEUTSCHLAND gibt es gute AUSSICHTEN #

SichtWeisen

.

In 40 JAHREN
gibt’s MILLIONEN
tätowierter OMIs und OPIs

und wir stellen erstaunt fest :

Je älter
die ERINNERUNGEN,

desto neuer
ihre WAHRHEITEN …

.

Altwerden 1
___
[ IDEE / FOTOS / GESTALTUNG – © P. Achim T. ( PachT )
TEXT : James Owens und Peter E. Schumacher ]

08.09.11 # PAPPENHEIMER BALLADE # Live is LIFE #

[ TEXT und GESTALTUNG der Seite – © P. Achim T. ( PachT )]

.

Vor 44 Jahren traf ich dieses damals vierjährige MÄDCHEN …

Susann Fabiero im Spt. 1967 (Parodie)

Diese BEGEGNUNG inspirierte mich
zu der nachstehenden BALLADE :

Pappenheimer Ballade
(frei nach “Erlkönig” von J. W. v. Goethe)

Wer rennt durch den Wald wie aus dem Häuschen?
‘s ist Onkel Charlie mit dem ‚Mäuschen‘.
Mit Lust genießen sie die Natur,
doch leider für ein paar Tage nur.

“Mäuschen, was birgst du so bang dein Gesicht?” –
“Siehst,Charlie, du den Schutzmann nicht?
Den Schutzmann in Eisen und Stahl?” –
“Mäuschen, das ist ein Laternenpfahl!”-

“Du liebes Kind, komm geh’ mit mir”,
sprach plötzlich ein fremder Mann zu ihr.
Da erfasst sie Onkel Charlie’s Hand
und ist schnell mit ihm davon gerannt.

“Onkel Charlie, Onkel Charlie, hörst du nicht,
was mir der fremde Mann da verspricht?” –
“Sei ruhig, steck’ in die Ohren Watte!
Wer so spricht, hat’s in der ‘Platte’! –

“Willst kleines Mädchen, du mit mir gehn?
Auch in den schönsten Kleidern sollst du gehn;
in einem weißen ‘WOLGA’ * würd’ ich dich fahrn
und dir Schönes zeigen in den nächsten Jahr’n.” –

“Hörst du, Onkel Charlie, und siehst du nicht dort
den fremden Mann am düsteren Ort?” –
Mein ‚Mäuschen‘, ich seh im Mondenschein
nur die Konturen vom Mommelstein!” –

“Du, Kleine! Mich reizen deine schwarzen Augen;
möchte behaupten, dass sie etwas taugen!”
“Onkel Charlie! Onkel Charlie, halt mich fest
oder gib dem alten Kauz den Rest!” –

Onkel Charlie kämpft nun wie besessen,
hat dem Fremden ein paar … angemessen;
rappelt sich auf am düst’ren Ort,
doch sein kleines „Mäuschen“, das war fort …
___
Erfurt, 30.09.1967 – gewidmet K. M., 4 Jahre, Bad Lgs.

…

HEUTE ist sie SCHAUSPIELERIN …

Susann Fabiero  2008
http://www.susann-fabiero.de/html/aktuelles.html

Eine BEKANNTNSCHAFT,
an die man sich gerne erinnert …
Leider ich habe sie nie wieder getroffen …

Aber man soll ja nie „NIE“ sagen … Also … Nichts ist unmöglich !

:wave::wave::wave::wave::wave::wave::wave::wave::wave::wave::wave::wave::wave: :yes: :wave::wave::wave::wave::wave::wave::wave::wave::wave::wave::wave::wave:

12.06.11 ## 15.705 Tage = 43 JAHRE ## "Schön ist das WANDERN von einem Jahr zum andern"

[Fotos: (1) Scherenschnitt: PachT und Frau 1997 in Rom (2)(3) Kunst im ega-park Erfurt (4) PachT und Frau auf dem Schneekopf 2008 /
Text – © PachT ]
.

PachT mit Frau als Scherenschnitt 1997 Italien

.

43 Jahre, das ist schon ein großer ZEITRAUM –

+ manches ist noch gegenwärtig als wäre es gestern gewesen,

+ manches ist schon leicht verwischt wie in Nebel gehüllt und

+ manches ist schon vergessen
und wird erst durch Gespräche miteinander, mit Freunden und Bekannten
oder Lesen von Tagebuchnotizen

wieder in ERINNERUNG gebracht …

.

Kunst im ega-Park 2 Erfurt

.

KENNENLERNTAG

12. Juni 1968 – ERFURT
ehemalige GLASHALLE auf der IGA
(heute : ega – park)
„TANZ am MITTWOCH“ mit einer rumänischen Combo

.

Kunst im ega-Park 1 Erfurt

.

… und wir wandern im wahrsten Sinne des Wortes immer weiter:
von TAG zu TAG, von, von MONAT zu MONAT, von JAHR zu JAHR
und
von AUSSICHTSPUNKT zu AUSSICHTSPUNKT des LEBENS
also über BERG und TAL, durch HÖHEN und TIEFEN …

Schneekopf  2008