GEDANKEN am … – ( VOR – ) TAG
Sehr oft denke ich mit zunehnendem ALTER darüber nach, ob nicht diejenigen die besseren FREUNDE sind, die einen nicht periodisch daran erinnern, dass man ä l t e r geworden ist … (?)
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[ Idee / Text: 511. Tagebuchnotiz / Fotos – © PachT ]

F r e i h e i t im A l t e r
Das letzte Stück FREIHEIT, das
einem mit zunehmendem ALTER noch bleibt,
ist die ungestörte ERINNERUNG.
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“ Wenn wir alles an uns so lassen, – wie es ist -,
a l t e r n wir am schönsten, „ … [ E. P. ]

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Am 15. März hatte mein Großvater KARL
seinen 129. GEBURTSTAG. Grund genug also,
mich auf meine Weise an ihn zu erinnern …
Wenn ich hin und wieder in seinen TAGEBÜCHERN blättere, dann fasziniert immer aufs NEUE seine HANDSCHRIFT …
Das war nunmehr für mich VERANLASSUNG, darüber
an diesem Tag meine eigenen ÜBERLEGUNGEN anzustellen
und diese als meine 493. TAGEBUCHNOTIZ festzuhalten :

[ Idee / Text: 493. Tagebuchnotiz / Fotos – © PachT ]
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H a n d s c h r i f t
BUCHSTABEN, SILBEN, WORTE und SÄTZE
sind in ihrer ABFOLGE
sichtbar gewordenes GEDANKENGUT;
die INDIVIDUALITÄT findet in der HANDSCHRIFT,
– der leserlichen BUCHSTABENVERBINDUNG also -,
ihren unverwechselbaren AUSDRUCK.
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“ Die HANDSCHRIFT eines jeden […] muss
vier EIGENSCHAFTEN in sich vereinigen; sie muss deutlich, einfach, fließend und gefällig sein. „ … [K. K.]

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[ Idee / Text / Fotos – © PachT ]
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Das nördliche Ende der MAGDEBURGER ALLEE in Erfurt
habe ich eigentlich noch nie so richtig gemocht …
Aber es gehört nun einmal zu meiner HEIMATSTADT, also habe ich diesem VIERTEL dieser Tage einen BESUCH abgestattet …
Da ich die dortigen ANWOHNER und PASSANTEN nur schwer einzuschätzen vermag, verhielt ich mich mit dem offensichtlichen FOTOGRAFIEREN doch ein wenig zurück …
HIER nun ein paar wenige EINDRÜCKE von meinem Weg
durch den nördlichen Teil der MAGDEBURGER ALLEE, –
beginnend am ILVERSGEHOFENER PLATZ -,
in Richtung NORDBAHNHOF … :
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Diese LOKALITÄT
für wahrscheinlich ganz “ f e i n e “ HERRSCHAFTEN
dieser Gegend hatte noch geschlossen …
Dennoch irgendwie b e e i n d r u c k e n d !

Weiter ging es in nördliche Richtung :


Irgendwie fühlte ich mich hier wie in einem gesetzlosen RAUM …
Aber das ist vielleicht auch nur mein Empfinden; andere fühlen sich in einem solchen Ambiete `gar wohl – warum auch nicht ?

An diesem kleinen BAHNHOF „ERFURT – NORD“ bin ich von
1962 – 1965 auf dem Weg zur Arbeit vorbeigegangen bzw. habe
auf der gelegentlichen Fahrt nach Mühlhausen oder Nordhausen
diesen passiert …

“ Man muss immer zu weit geht, um zu sehen,
wie weit man gehen kann. “ … [Sp.-Spr.]
[ Idee / Text / Fotos – © PachT ]
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Mein Großvater KARL hat stets Wert darauf gelegt, den
MENSCHEN insbesondere als BEZIEHUNGSWESEN
zu betrachten; so gesehen, verstehe ich den komplizierten EINTRAG :

“ Warum ist die Selbstgestaltung des Menschen als Kunstwerk
das Schwierigste ? Weil diese höchste Kunst die Vermählung
des Ich und die Schaffung der Wir-haftigkeit zur Voraussetzung hat. “
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“ KUNST ist, was du als KUNST verkaufst;
KUNSTPREISE sind dann STILLLEGUNGSPRÄMIEN. “
[O. W./H.P. M./PachT 2015]
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[ Idee / Text / Fotos – © PachT ]
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Als mein Großvater KARL diese TAGEBUCHNOTIZ formulierte,

“ Der Beruf nimmt den Menschen so in Anspruch, dass
er oft garnicht zur Selbstbesinnung und Gesinnung kommt. “
war er im 42. LEBENSJAHR … b e r e i t s
21 Jahre verheiratet und 12 Jahre selbständig sowie schon
im Besitz eines von fünf PATENTEN in Deutschland und England …
Diesen GEDANKEN kann man getrost
in das HEUTE übertragen; n u r
damals konnten die Menschen mit dieser GEGEBENHEIT
besser umgehen, – soll heißen -,

Meine Burnout – Definition
Die einen sagen, die anderen hören und die anderen gar machen es:
S C H Ü L E R und B E A M T E sollen besonders erfolgreich dabei sein,
BURNOUT zu ihrem V O R T E I L ausspielen zu können :
Die einen, um mit geringeren LEISTUNGSANFORDERUNGEN
einen gleichwertigen SCHULABSCHLUSS zu erreichen;
die anderen, um vorzeitig mit geringeren LEBENSARBEITSLEISTUNGEN
sich einen gut bezahlten LEBENSABEND zu sichern !
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Erfurt, 02.02.13 – © P. Achim T. (PachT)
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dass es derartige EXTREME so nicht gegeben hat !
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„ Wer nicht HERR seines BERUFES ist, der
wird unweigerlich zu dessen SKLAVEN. “ … [F. M. / PachT]
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[ Idee / Text / Fotos – © PachT ]
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Das HERBSTWETTER fordert zum BLÄTTERN heraus;
so finde ich nun ein drittes Mal
einen philosophischen GEDANKEN,
– diesmal weit zurückliegend aus dem Jahre 1929 -,
meines Großvaters KARL über die KUNST :
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“ Der GESCHMACK ist die KUNST,
sich auf KLEINIGKEITEN zu verstehen. “ … [J.-J. R.]
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[ Idee / Text / Fotos – © PachT ]
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Auch heute komme ich noch einmal
zu einer TAGEBUCHNOTIZ meines Großvaters KARL;
diese wurde fast 18 Jahre später, –
zu der von mir gestern aufgezeigten -, von ihm verfasst …
Datiert ist diese mit dem 29.02.1974 –
verstorben aber ist er bereits zwei Tage zuvor, – am 27. -;
also hat er diesen doch klaren GEDANKEN, –
zwar geistig schon verwirrt, aber doch noch klar denken könnend -,
wenige Tage oder gar Stunden vor seinem TODE noch festgehalten !
(Das Datum der Eintragung zuvor war : 15.02.1974)
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“ Ohne PHANTASIE keine KUNST. “ … [Fr. L.]
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[ Idee / Text / Fotos – © PachT ]
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Ab und zu blättere ich doch immer wieder gern
in den TAGEBÜCHERN meines Großvaters KARL
und finde auch stets interessante GEDANKEN –
so wie diesen hier über die bildende KUNST :
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„ Wer mit den wenigsten und einfachsten SYMBOLEN
das Meiste und das Bedeutenste ausspricht, der
ist der größte KÜNSTLER. “ … [H. H.]
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# Ein SPAZIERGANG durch die Stadt ERFURT #
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Hier der LINK
zur Seite vor vier JAHREN … :
https://einladungzupachtsblog.wordpress.com/…/2011/09/11/11-09-2011-erfurt-strassenszenen-11819121/
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[Idee / Blogumsetzung / Fotos: Gully-Sammlung – © PachT]
“ Wirkliche IDEEN lassen sich nicht übertreiben. “ [C.A. E.]
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