23.09.21 Der #Mohr im #VISIER #

Die MOHREN-APOTHEKE in ERFURT seit 2020 ohne MOHR

Eine PRESSEMITTEILUNG
in der Kirchenzeitung “GLAUBE + HEIMAT“
lässt Erschrockenheit aufkommen:

Dazu nachstehend meine Auffassung an die REDAKTION:

P. Achim Tettschlag, ... 99097 Erfurt


Glaube und Heimat            als eMail ... Erfurt, 19.09.2021
Redaktion                                               
Lisztstraße 2a
99423 Weimar			                                                

LESERMEINUNG
zu “Mauritius, der schwarze Heilige“ [Feuilleton]  
in G + H, Nr. 38 / 2021 v. 08.08.2021; S. 15

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachstehend gebe ich Ihnen meine Meinung zum o. g. Sachverhalt zur Kenntnis.   
Einem möglichen Abdruck in stimme ich hiermit zu:
___

Geschichte und das DENKEN darüber

Politische Weltverbesserer gab und gibt es fürwahr genug: Man erinnere sich dabei u. a. an die reformatorische Bilderstürmerei in der Vergangenheit oder an die Sprengung der Buddha-Statuen von Bamiyan 2001 durch die Taliban. Wer kulturelle Zeitzeugen jedweder Art sowie wann und wo auch immer zerstört, will meines Erachtens die wahre Geschichte aus dem Blickwinkel der Gesellschaft rücken und so das Denkschema von wenigen Minderheitsgruppierungen durchsetzen. Diese Form politisch-ideologischer Einflussnahme allerdings nimmt hierzulande jedoch auffallend zu; doch die politischen Parteien halten sich leider bei der Bewertung dieses Sachverhaltes bedeckt.
Als ich zum ersten Mal die Stadt Coburg besuchte, verwunderte mich schon der Mohrenkopf im Stadtwappen und im Stadtbild auf einen Gullydeckel. Für mich damals Anlass, mich, - intensiver als sonst -, mit der bewegenden Stadtgeschichte zu beschäftigen. Persönlich empfand ich die Schilderungen der unterschiedlichen Epochen interessant und aufschlussreich – doch bin ich deshalb nun heute ein Rassist oder ein in der Gesellschaft Rechtsstehender?
Man kann nur hoffen und wünschen, dass die Geschichte auch künftighin bewahrt und wirklichkeitsnah fortgeschrieben wird. Nicht, dass eines Tages die Luther-Bibel aus ideologischen Erwägungen heraus umgeschrieben wird.
___
P. Achim Tettschlag, Erfurt-Melchendorf
*
Anbei: Bild vom Gullydeckel aus Coburg

“Die ERINNERUNGEN 
früherer ZEITEN nehmen 
von JAHRZEHNT  zu JAHRZEHNT 
eine andere GESTALT und WIRKUNG 
für uns an.“
[J. P.]
IDEE @ AUSFÜHRUNG @ Text / Fotos  © PachT

17.06.20 #SPIEL mit #GEDANKEN anderer … #

Das 261. GEDANKENSPIEL –
diesmal zum Thema ZUKUNFT:

Z U K U N F T

Auf KOSTEN
einer besseren ZUKUNFT
hat sich so mancher
glänzend in der GEGENWART
eingerichtet …

doch auch für diesen gilt:

Flüchte nicht vor der WIRKLICHKEIT –
deine VERGANGENHEIT holt dich ein und du wirst sowieso an der GRENZE der VORSTELLUNGSKRAFT festgenommen!

Für die Zukunft meinen welche, dass

die einzige GARANTIE
für unsere FREIHEIT
in den BARRIKADEN besteht, die die anarchische SEITE der WELT
gegen den IMPERIALISMUS der VERNUNFT errichtet …

dem wiederum entgegnen andere:

DENKEN heißt, von
einer ALLEE zu einer STRASSE,
von einer STRASSE zu einer GASSE wandern, um schließlich
in einer SACKGASSE zu enden.
In dieser SACKGASSE meinen wir,
der WITZ müsste nun darin liegen,
wieder herauszukommen.
Und dann sucht man die TÜR
auf dem ACKER!

Wie viel VERNUNFT braucht man denn nun
für eine gesicherte ZUKUNFT?
___

“GLAUBE an die ZUKUNFT ist
das ALIBI der VERZWEIFLUNG
über die UNABÄNDERLICHKEIT
der GEGENWART.“ [P. B.]

@ IDEE @ AUSFÜHRUNG @ TEXT / Fotoauswahl u. Foto @ © PachT @