Wenn man sich die Pressemeldungen der letzten Jahre über Schulschwänzer, Schulabbrecher und mangelhafte schulische Leistungen vor Augen hält, dann kommt man zwangsläufig zu der Annahme, dass die sich seit langem abzeichnende demografische Entwicklung in Verbindung mit den bekannten gravierenden Defiziten an den Bildungseinrichtungen inhaltlich über Jahre nicht in die bildungspolitischen Konzepte der Landesregierung eingebunden wurden. Sowohl Motivierung als auch Mobilisierung dieser brachliegenden wirtschaftlichen Ressourcen bedarf meines Erachtens eines umgehenden Maßnahmepakets. Oder ist das Gespräch mit den betroffenen Bürgern zu unbequem? Oder sollen mit den künftigen Arbeitsleistungen der zugewanderten Menschen die wachsenden Sozialkosten für die nicht geringe gesellschaftliche Gruppe hierzulande mit erwirtschaftet werden? Das wäre wohl international ein enormer Imageschaden! = = =
“Das charakteristische MERKMAL des MENSCHEN ist nicht seine GEISTESKRAFT, sondern sein ARBEITSWILLE.“ [Unbekannt ]
Die REAKTION des THÜRINGER BILDUNGSMINISTERS auf diese EILMELDUNG war …
Er selbst hat über Jahre die BILDUNGSPOLITIK hierzulande ausgebremst. Das beweist auch die heutige SCHLAGZEILE in der REGIONALPRESSE:
Wiederholt hatte ich mich öffentlich zur BILDUNGSPOLITIK geäussert:
Der BILDUNGSMINISTER möchte gerne in „weißer WESTE“ in den RUHESTAND gehen und hat nun einen GRUND gefunden, sein fundamentales VERSAGEN von sich wegzuschieben. Die FOLGEN werden nachhaltig wirken. An den nachstehenden FAKTEN hat sich nichts geändert:
ThürAllgemeine vom 11.02.2016Gedanke 28
“Kaum etwas ist so verantwortungslos wie die DUMMHEIT, die sich zudem nicht ändern läßt.“ [P. R.]
Ein MINISTER, muss handlungsfähig sein und sollte nicht stetig irgendetwas WIRKLICHKEITSFREMDES daher reden.
Grundgesetz soll Alibifunktion übernehmen
Seit Jahren ist es unter Anleitung des Bildungsministers, Herrn Holter, nicht gelungen, eine nachhaltige Bildungspolitik sowohl an den Vorschul- als auch Bildungseinrichtungen in Thüringen zu bewerkstelligen. Lehrermangel, Unterrichtsausfälle bis hin zu zunehmender Gewalt an Schulen sind an der Tagesordnung. Über Veränderungen des baulichen Zustandes vieler Schulgebäude, die die Motivation zum freudigen Lernen enorm dämpfen, wird auch sehr wenig Positives vermeldet. Aus parteipolitischen Gründen und föderalistischen Gesichtspunkten wird hierzulande hoheitliche Bildungspolitik unter bürokratischem Schutz der Kultusministerkonferenz offenbar von fachlich nicht immer umfassend befähigtem Personal gemacht und durchgesetzt. Mit Appellen und Versprechungen jedenfalls verändert man keinen kritikwürdigen Zustand und schon gar nicht mit neuen verbalen Bekundungen im Grundgesetz. Zielorientierte Verbesserungen können nur durch sachbezogenes Denken und folgerichtig unbeirrtes Handeln aller Verantwortungsträger erreicht werden, denn die globale Erderwärmung ist auch eine Folge von lokalem Bildungsmangel. ___ P. Achim Tettschlag, Erfurt ___
“POLITIKER sind unfähig, eine andere WIRKLICHKEIT als ihre wahrzunehmen.“ [Ubk.]
ThürAllgemeine vom 11.02.2016ThürAllgemeine
v. 29.09.2014Gewählte Politiker fordern, statt selbst zu handeln
Immer öfter werden die Bürger hierzulande in den Medien über laute Forderungen von Politikern auf Bundes- und Landesebene zur Lösung anstehender Probleme informiert. Sind die Verantwortungsträger nicht gewählt worden, um fachspezifisch die gesellschaftlichen Aufgaben zu erkennen, zu durchdenken und wirksam auf den Weg zu bringen? Das häufig verwendete Schlagwort “Trendwende“ hilft da nicht weiter, um einen weltweit hohen Grad konkurrenzfähiger Allgemeinbildung nachweisen zu können. Die Kabinettsmitglieder müssen sich am Kabinettstisch in gemeinsamer Verantwortung über die Einzelaufgaben und deren Lösungswege verständigen. Denn man wird nur zu einer “bildungspolitischen Trendwende“ gelangen, wenn man insgesamt die Bildungseinrichtungen attraktiver herrichtet, den erforderlichen Personalbestand vorausschauend erkennt und organisiert und das Vertrauensverhältnis zwischen Elternhaus und Schule neu und auf Augenhöhe ausrichtet sowie die Zielorientierung der Schülerschaft so heranbildet, das diese mit hoher Kompetenz beim Lesen, Schreiben und Rechnen ihren nächsten Schritt ins Leben mit Begeisterung angehen – um nur drei Beispiele zu nennen. Helle und saubere Räumlichkeiten, begeisterungsfähiges Lehrpersonal und konsequent einbezogene Erziehungsberechtigte sind wichtige Faktoren, die man nicht fordern, sondern durchdenken und machbar umsetzen muss. ___ P. Achim Tettschlag, Erfurt ___Je wenigerSCHULNOTEN, desto weniger VERWALTUNGSAUFWAND !
“In schlechten ZEITEN gut zu regieren ist allemal besser, als in guten ZEITEN schlecht zu regieren!“ [W. M.]